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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsversorgung 24V -> 3,3V , 5V , 12V mit ca. 1A ?


Autor: Frank (Gast)
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Hallo hier,

ich habe in meiner Vergangenheit einiges mit Festspannungsreglern 
gearbeitet.
Grund war, dass mir Schaltregler zu teuer waren.

Für ein neues Projekt möchte ich jetzt für eine Testumgebung eine trotz 
Schaltregler einigermaßen kostengünstige Lösung suchen.

Vorab: da ich die Schaltung bei Gelingen gerne hier in der Community 
anbieten möchte, sollten alle Bautteile bei Conrad, Reichelt, Segor, 
oder ähnlichen zu erhalten sein.

Hier nun die Vorstellungen:

Eingangsspannung: 10...35V
Ausgangsspannung: 3,3V ca. 1A
Ausgangsspannung: 5V min. 1A
Ausgangsspannung: 12V min. 1A

wenn möglich alles in SMD!!!

Da die Schaltung auch einen USB Anschluss hat soll dieser auch genutzt 
werden wenn weniger als 500mA verwendet werden.

Um einen Anfang zu machen, möchte ich mal meine Gedanken Kund tun.

Eingangsspannung -> Suppressordiode -> Gleichrichter -> Sicherung für 
jede Spannung -> Schlatregler -> Schottky Diode -> Ausgangsspannung

USB -> Schottky Diode -> Ausgangsspannung

Ich weiß jetzt nicht genau, ob diese Variante die richtige ist, halte 
sie aber für eine recht günstige Lösung.

Von den Schaltreglern her habe ich mal mit den MC34063 experimentiert.
Leider erlauben diese Regler nur wenige Amper.

Ich denke gerade im Hobbybetrieb sollten die Schaltregler nicht mehr als 
5 Euro kosten.

Bezüglich der Ausgangsspannung sollte "Vripple" sehr gering sein.
Wie muss ich die Schaltung auslegen, damit bei weniger als 12V trotzdem 
noch 12V als Ausgangsspannung zur verfügung stellen? integrierter 
Step-Up/Down Regler?

Nun bin ich auf erste Vorschläge gespannt!

Gruß Frank

Autor: jack (Gast)
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Aha, ein ATX-Netzteil für mini-ITX.

Das lohnt nicht. Billiger als 25€ kriegst Du das nicht hin.
Schon gar nicht mit diesen Werten:

http://www.mini-tft.de/xtc-neu/product_info.php/pr...

Autor: Frank (Gast)
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Nun, ein ATX Netzteil wollte ich eigentlich nicht bauen.

Allerdings ist es richtig dass die Anforderungen die gleichen sind.
Gibt es zu dem Beschriebenen Netzteil einen Schaltplan?

Würde ggf. die Schaltung dann auf meine eigene Applikation übernehmen.

Alternativ währen für erste Versuche geringere Ströme auch möglich.

Gibt es Möglichkeiten, wenn ich den Strom auf 0,5A beschränke?

Autor: jack (Gast)
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>Gibt es zu dem Beschriebenen Netzteil einen Schaltplan?

Wohl kaum ;-)

Alternativ kannst Du ja mit 3 LM2575 herumexperimentieren
(T3,3 T5 und T12).

Gibts bei R.

Autor: Jörg B. (manos)
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Frank wrote:
> Da die Schaltung auch einen USB Anschluss hat soll dieser auch genutzt
> werden wenn weniger als 500mA verwendet werden.
Das wird spannend :) USB hat etwa 5V (100mA bzw. 500mA), wie genau kann 
ich nicht sagen... für 12V bräuchtest Du einen Step-Up Wandler und 
Deiner Gesamtschaltung ständ auch nicht mehr als 0,5W - 2,5W Leistung 
zur Verfügung (alle Spannungsbereiche zusammen).
> Ich denke gerade im Hobbybetrieb sollten die Schaltregler nicht mehr als
> 5 Euro kosten.
Pro Spannung oder für alle drei Zweige?
> Bezüglich der Ausgangsspannung sollte "Vripple" sehr gering sein.
Wie gering ist "gering"?
> Wie muss ich die Schaltung auslegen, damit bei weniger als 12V trotzdem
> noch 12V als Ausgangsspannung zur verfügung stellen? integrierter
> Step-Up/Down Regler?
jep. Oder aus dem 5V Zweig mit einem Boost-Wandler die 12V machen.
> Gruß Frank
Gruß Jörg

Autor: Frank (Gast)
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@ Jörg:

also die exterene 5V versorgung soll nur genutzt werden, wenn die USB 
Versorgung nicht mehr ausreicht. Alternativ könnte ich beide 5V Quellen 
über Dioden zusammenführen, so dass die 5V aus bbeiden Quellen gespeist 
wird.

Es sollen pro Spannung ca 5 Euro sein.

Vripple sollte etwa bei ca. 50mV liegen.



@jack:

die LM2575 hab ich mir auch schon angeschaut. Leider benötigen diese 
IC's sehr goße ELKO's die nicht mehr in SMD Bauform erhältlich sind.



Weiterhin stellt sich die Frage ob bei der geforderden Leistung noch 
IC's in SMD Bauweise sinvoll sind?

Wie steht ihr im Zuge des gesamten netztteils mit Overvoltage 
Protection?

Prinzipiell halte ich die erzeugung einer Spannung aus einer anderen 
nicht für so sinnig. Mir wären getrennte Spannungsquellen lieber.

gerade habe ich daran gedacht ob es vielleicht schon fertige kleine 
Module gibt, ähnlich wie bei den Konstantstromquellen?

Gruß

Autor: Jörg B. (manos)
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Frank wrote:
> Es sollen pro Spannung ca 5 Euro sein.
Sollte kein Problem sein...
> Vripple sollte etwa bei ca. 50mV liegen.
Dito, zur Not ein weiteres LC-Glied am Ausgang.
> die LM2575 hab ich mir auch schon angeschaut. Leider benötigen diese
> IC's sehr goße ELKO's die nicht mehr in SMD Bauform erhältlich sind.
Wenn nicht, einfach kleinere Elko's parallel schalten - sowieso besser 
für den Innenwiderstand...
> gerade habe ich daran gedacht ob es vielleicht schon fertige kleine
> Module gibt, ähnlich wie bei den Konstantstromquellen?
Gibt es reichlich, meist Step-Down - einfach mal die üblichen Quellen 
nach DC/DC-Wandler durchforsten.

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