mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fotodiode als Interruptquelle


Autor: Marcus Wego (marcusius)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Abend.

Ich möchte meinen Kühlschrank etwas aufpeppen. Wenn die Tür geöffnet 
wird, soll nach einer bestimmten Zeit ein Summer angehen. Einige 
Kühlschränke haben so etwas schon eingebaut. Meiner nicht.
Fast alle Kühlschränke haben aber eine Lampe im Innern, die angeht, wenn 
die Tür geöffnet wird. Das Licht dieser Lampe möchte ich nutzen, um den 
Timer zu starten. Das ganze soll letzlich Controllergesteuert laufen. 
Ist sicher übertrieben, weil es bestimmt auch mit analoger ST geht. Ich 
möchte aber mit meinem MSP420F2013 etwas rumspielen.
Der Controller soll, wenn die Tür zu ist auf Standby laufen (Strom 
sparen). Kann ich mit einer Fotodiode bpsw. einen Interrupt auslösen?
Mein Gedanke war zunächst den Fotostrom in eine Spannung umzuwandeln und 
das dann auf den SD16 vom Controller zuschicken. Allerdings löst das 
keinen Interrupt aus.
Habt ihr da einen Tipp für mich?

Gruß
Marcusius

PS: mechanisch wollte ich den Zähler nicht auslösen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wäre es nicht einfacher ein (flachband)kabel zur Lampe oder dem Schalter 
zu führen?

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich find die Idee mit der Fotodiode schon nicht schlecht. Vieleicht 
nochn kleiner OPamp (LM324) davor, damit man einen vernünftigen 
Schwellwert einstellen kann.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achja, wenn man schon von der Lampe abgreift braucht man auch keinen MC 
und Batterie, sonden nur ein paar Standardbauteile + Summer.

Da du das aber gar nicht wissen wolltest, sorry für Offtopic.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich kenne den MSP nicht, aber der AVR unterstützt ein Wecken aus 
Sleep-Modes durch eine konstanten Low-Pegel an bestimmten 
Interrupt-Eingängen.
Ergo: Fotodiode (oder -Transitor) gegen Masse schalten lassen, 
Controller wacht auf und "summt" nach einer gewissen Zeit bis der Pin 
mit dem Fotodetektor wieder Highpegel hat. Dann legt er sich wieder 
schlafen.

Autor: Kai G. (runtimeterror)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oder die Schaltung mit Solarzelle versorgen und auf die Fotodiode 
verzichten. Ist einfacher zu programmieren und spart Strom ;)

Könnte aber mit dem Stromverbrauch vom Summer knapp werden.

Gruß

Kai

Autor: Marcus Wego (marcusius)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Niels Hüsken

Der Gedanke kam mir mit der Zeit auch auf. OV als Schwellwertschalter 
nutzen. Denn es gibt ja nur Licht an und Licht aus. Das sollte sich 
deutlich voneinander abheben.

@ STK500-Besitzer

Ich verstehe deine Aussage nicht ganz. Die Diode liefert doch einen 
Strom, oder nicht? Wie soll das ein High- oder Lowpgel entstehen?


Marcus

Autor: Dem uc würds langweig werden... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206241.htm

Gugst du da, den 2N3055 noch invertieren (Pin7) und gut is es (wenn ich 
richtig gedacht hab

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Deswegen schlage ich ja einen Fototransitor vor.
Leite eine Fotodiode nicht bzw. wird niederohmig, wenn sie beleuchtet 
wird

Autor: Dem uc würds langweig werden... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Photodiode würd ich an Schmitttriger und Transe statt den Schalter 
einbauen

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ne Fotodiode ist zu hochohmig, besser ein Fototransistor.

Ich hatte früher auch mal sowas aufgebaut mit nem CD4093, mit den 4 
Schmitt-Triggern ließen sich prima die Zeitverzögerungen und der 
Tongenerator aufbauen.

Beide Geräte wurden leider schnell von der Hausfrau entsorgt.

Den Nervfaktor des Tones also mit den Mitbewohnern abstimmen und das 
Gerät fest an nem Gitterrost anbringen.
Eventuell den Ton erst leise und dann langsam steigern.


Peter

Autor: Marcus Wego (marcusius)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@  STK500-Besitzer:

Hmmm.... der Fototransistor braucht sicher weniger Strom, als ein OV. 
Denn der muss dauerhaft laufen.

So könnte es gehen.


Wegen Controller oder nicht. Dem C kann ich auch sagen, dass nach 30s 
Tür öffen ein kurzer Beep kommen soll, nach 45s ein etwas längerer und 
nach 1min eine Dauerton.

Wie gesagt, ich will mit dem µC rumspielen und lernen.

Marcus

Autor: Oliver O. (olivero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde die Fotodiode als Strom-Spannungswandler benutzen 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Transimpedanzverst%C3%A4rker). Die 
Spannung kannst du dann mit dem A/D Wandler vom MSP430 auswerten. Ab 
einem bestimmten Wert kannst du dann den Summer einschalten.

Das ganze kannst du ja entsprechend Interuptgesteuert machen.

Autor: Jochen Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich persönlich würde das mit der Fotodiode vergessen.

Begründung:
Die meisten Probleme mit offenen Kühlschränken entstehen NICHT durch 
eine weit aufstehende Tür sondern eben genau im Grenzbereich zwischen zu 
und leicht auf.
Und genau in dem Bereich ist die Lampe im Kühlschrank fast immer schon 
aus.
Das wäre also viel Aufwand und das Hauptproblem ist nichtmal gelöst.

Warum nicht einen Thermosensor nehmen, dann wäre ein Stromausfall am 
Kühlschrank oder eine Defekt desselben gleich mit abgedeckt.
Da hier auch keine reale Temp.messung in Grad, sondern nur eine Schwelle 
detektiert werden muss, ist das mit einem AVR und einem 
Widerstand+Sensor zu machen.

Jochen Müller

Autor: Sven (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fotodiode mit hochohmigen Widerstand in Reihe von Vcc zu GND erzeugt 
eine der Lichtintensität entsprechende Spannung, diese direkt auf einen 
AVR-Pin geben und den Pegel auswerten, kan damit auch einen ExtInt 
triggern. Die Empfindlichkeit wird durch den Widerstandswert 
eingestellt. Da braucht man keinen OPV dazu. Fototransistor geht auch, 
ist aber stärker temp-empfindlich, sollte hier egal sein.

Damit das funktioniert, muss aber sichergestellt sein, dass das Licht im 
Kühlschrank auch aus ist, wenn die Tür zu ist => 
http://www.nichtlustig.de/toondb/050530.html

Sven

Autor: nochzubeachten (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
vielleicht noch bedenken:
je nach trägheit von sensor und lichtquelle gibt das
bis zu 50 interrupts pro sekunde.

Autor: Marcus Wego (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Temperaturmessung kann ich ja auch noch integrieren.

@Sven. So klingt das auch ganz vernünftig! Ich sehe aber, das ich nicht 
auf dem Holzweg bin, wenn ich das mit einer Fotodiode / einem 
Fototransistor machen will.

Vielen Dank für eure Anregungen und Hinweise.

Marcus

Autor: David (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
von der feuchtigkeit her im kühlschrank würd ich mit einem primitven 
kontakt messen ob die türe geschlossen oder offen ist... hätte den 
vorteil das der uP nicht im kühlschrank wäre...

Autor: Nitram L. (nitram)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marcus Wego wrote:
> Guten Abend.
>
> Fast alle Kühlschränke haben aber eine Lampe im Innern, die angeht, wenn
> die Tür geöffnet wird. Das Licht dieser Lampe möchte ich nutzen, um den

Dann schau erst mal genau nach, ob die Lampe wirklich ausgeht, wenn du 
die Tür zumachst, das ist bei den neuen Geräten nicht immer der Fall...

nitraM

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein LDR03 oder LDR07 Fotowiderstand mit einem Spannungsteiler-Widerstand 
wäre eher einfacher als Fotodiode oder -transistor. Der ändert seinen 
Widerstand von mehreren Megaohm zu weniger als 100 Ohm. Er ist von Natur 
aus träge und liefert bestimmt keine kurzen Störimpulse.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also erstmal Flackert eine Lampe nicht mit 50Hz sondern mit 100Hz (zwei 
Phasendurchgänge pro Zyklus!).

 Zweitens braucht der Glühfaden einer normalen Kühlschrankbeleuchtung 
viel zu Lange zum Erkalten und Ausglühen als das ich glaube, das man 
sich darum sorgen machen müsste. Vorrausgesetzt natürlich es handelt 
sich um eine "normale" Kühlschrankbeleuchtung und der Schwellwert zur 
Auslösung der Lichtschranke liegt nicht bei "kurz vor knapp".

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.