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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transformator für 110V


Autor: Dietmar E (Gast)
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Kann ein "230V nach 6V/600mA"-Trafo im 110V-Netz durch einen "230V nach 
12V/300mA-Trafo" ersetzt werden? D.h. halbe Nennspannung auf Primärseite 
ergibt halbe Nennspannung auf Sekundärseite und doppelte Belastbarkeit? 
Oder ist der reale Zusammenhang nicht so linear?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Dietmar E wrote:
> Kann ein "230V nach 6V/600mA"-Trafo im 110V-Netz durch einen "230V nach
> 12V/300mA-Trafo" ersetzt werden?

Nein.

> D.h. halbe Nennspannung auf Primärseite
> ergibt halbe Nennspannung auf Sekundärseite

Ja.

> und doppelte Belastbarkeit?

Nein.

Autor: Dietmar E (Gast)
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Bist Du sicher? Die VA-Angabe sollte sich doch auf die zulässige 
Selbsterwärmung beziehen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Die Verluste entstehen normalerweise hauptsächlich durch die ohmschen 
Verluste im Kupfer. Doppelter Strom heißt also doppelte Verluste. Und 
das ist zu viel für den Trafo.
Ein bischen mehr kann man schon entnehmen, da die 
Ummagnetisierungsverluste im Eisen geringer sind, aber die sollten bei 
einem guten Trafo vergleichsweise gering sein.

Autor: 6632 (Gast)
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Der Zusammenmenhang ist nicht so einfach. Ein 220 zu 12V bringt so etwa 
6V an 110V. Der Zusammenhang ist in etwa das Windungsverhaeltnis. Nur 
werden die Windungszahlen dahingehend korrigiert, dass es unter Last 
stimmt. Ein 12V trafo brint die 12V bei Nennstrom. Im Leerlauf sind es 
mehr. Je kleiner der Trafo, desto hoeher ist die Leerlaufueberhoehung.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Die Leistung ist im großen und ganzen durch den Kernquerschnitt gegeben. 
Das Problem ist aber, dass bei 110 V primär der doppelte Strom fließen 
müsste, um die entsprechende Leistung zu übertragen. Und das haut nicht 
hin. Die Ströme werden mit 1/ü übertragen.

Autor: Sebel de Tutti (Gast)
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@Benedikt
doppelter Strom => 4-fache Verluste.
P=I^2*R

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Stimmt. Dann ist es ja gleich noch viel schlimmer.

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