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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fertiger Webserver


Autor: Beerweasle (Gast)
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Hi,

ich hoffe ihr könnt mir bei dem Problem helfen:

Ich suche ein Baustein (z.b. DIL Modul oder ähnlich) auf dem ein 
Webserver mit RJ45 Buchse ist... Der Webserver soll schon voll 
funktionieren..

Er soll folgende möglichkeiten bieten:

 - Internetseite ohne Probleme selbst gestaltbar (und genug platz für 
kleine bildchen etc)
 - Den Teil für die Datenbeschaffung über SPI selbst programmierbar (und 
die Daten müssen dann verwendbar sein für die Embedded Website)
 - Relativ klein
 - Relativ niedrige Stromaufnahme
 - Preiswert


Wenn ihr Chips/Fertige Module kennt, die dies alles bewerkstelligen, 
wäre ich euch sehr dankbar wenn ihr welche verlinken könntet...

vielen dank schonmal im vorraus

MFG
Beerweasle

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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Hallo,

Eventuell Lantronix X-Port Module

http://www.lantronix.com/device-networking/embedde...

- Webseite ist selbst gestaltbar, wieviel "genug Platz fuer kleien 
Bidlchen" ist, ist Ansichtssache (Groesenordnung hier: 512KB)

- Der Prozessor ist ein x86 kompatibler, um selber Code darauf ausführen 
zu koennen braucht man aber meines wissens nach die Biblio's des 
Herstellers.

- relativ klein ist der auf jeden Fall, da er kaum groesser ist als die 
ohnehin notewendige RJ45 Buchse

- relativ niedrige Stromaufnahem ist wiederum Ansichtssache (diese Modul 
was ich so im Kopf habe 150mA bei 3,3 Volt)

- Preiswert ist dieses Modul mit ca. 50 Euro im vergleich zu 
Bastelloesungen bestimmt nicht. Dafuer ist es aber ausgereift und 
getestet usw...

lg Stefan

Autor: Beerweasle (Gast)
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Soviel ich weiss braucht der Chip deutlich mehr strom ... hab mal gehört 
so 1A - es soll richtig "heizen" nach einer aussage eines kumpels..

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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Habe im Datenblatt des XPort AR-DS nachgeschaut:

nominal 310mA, maximal 400mA  .... also tatsächlich viel mehr als ich 
geschrieben habe, allerdings sinkt die stromaufnahme im "idle" auf die 
beschriebenen >150mA ab.

Habe selber so ein Teil in Betrieb und ohne die empfohlene 
Wäremabgabefläche auf der Platine wird das Gehäuse spürbar warm.

Ich behaupte jetzt aber einfach mal, dass man es mit einer Bastellösung 
wohl kaum besser hinbekommt wenn man die oben genannten Punkte als 
Anforderung hat!

lg Stefan

Autor: 6632 (Gast)
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Muss ein Webserver denn eine Ethernetschnittstelle haben ? Welche 
Datenrate muss denn drueber ?

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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Der IPC@Chip von BECK ist eventuell auch noch eine Möglichkeit. Auch ein 
x86er im DIL Gehäuse allerdings ohne RJ45-Buchse und Magnetics, dafuer 
aber mit vielen Schnittstellen u.A. SPI.

@6632 (Gast):

Aus dem ersten Post:

> Ich suche ein Baustein (z.b. DIL Modul oder ähnlich) auf dem ein
> Webserver mit RJ45 Buchse ist... Der Webserver soll schon voll
> funktionieren..

Klingt für mich verdammt nach Ethernet Schnittstelle.

lg Stefan

Autor: Beerweasle (Gast)
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Joah das ding MUSS Ethernet haben ;)

Wichtig ist auch das er SPI fähig ist... eine andere 
Übertragungsmöglichkeit an der Datenquelle hab ich leider nicht...

Wenn ich das richtig seh kann der Xport kein SPI (bzw ich finde auch net 
viele Details auf denen ihrer seite, das man den frei programmieren kann 
was Datenbeschaffung über SPI etc angeht ....)


Ich such ma weitere infos über XPort (wer noch welche hat.. einfach 
posten, bin über jede hilfe/informationen dankbar)

Vielen Dank schonmal für die bereits gegebenen antworten ;)

MFG
Beerweasle

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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Es gibt mehrere Varianten des X-Ports, bitte darauf achten!

Datenblätter sind alle online verfügbar, mach mir aber jetzt nicht die 
Mühe die Links zusammenzusuchen.

Es gibt die Möglichkeit selber Code dafür zu schreiben. Die 
Einstiegskosten dürften dafür aber relativ hoch sein wegen Compiler & 
Libs. Spezielle Anpassungen & Modifikationen + Kundenapplicationen 
werden von einer Partnerfirma allerdings auf der Homepage beworben. Wird 
aber für kleine Serien kaum leistbar sein.

Der ipc@chip hat sicher SPI, habe da mal eine Sample auf der 
Automatisierungstechnikmesse in Nürnberg abgestaubt, aber leider nie die 
Zeit ihn in Betrieb zu nehmen. Ist allerdigns auch so eine Augenweide, 
mit der Zündholzschachtel als Verpackung und dem auffälligen Gehäuse ;-)

lg Stefan

Autor: Beerweasle (Gast)
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Hm ja .. das is schon irgendwie das problem, wenn danndie 
entwicklungstools / chips teuer sind.. klar sind einmalige investitionen 
okay.. aber dann sollten die sich im nem vernünftigen rahmen befinden.


Irgendwie bezweifel ich gerade das ich den richtigen chip für mich 
finden werde :/

Ich glaub ich muss selbst was mit atmel und enc28j60 machen... 
andererseits wäre es einfach schön wenn weberver und ipstack etc fertig 
wären, weil ich die entwicklungszeit kurz halten wollte..

Autor: Stefan Oberpeilsteiner (stefano)
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Hast du dir den BECK ipc@chip schon angesehen? Da kann man soweit ich 
informiert bin realitv einfach eigenen Code darauf ausführen.

lg Stefan

Autor: Ekschperde (Gast)
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Hallo,

für den XPort gibt es für die Entwicklung von eigener Software das CPK.
Dies wird gegen ein NDA kostenlos abgegeben.
Vermutlich aber nur an Firmen.
Als Enwicklungsumgebung wird vom CPK folgendes vorausgesetzt:

            Borland C++ 5.2 (bcc) (V5.02)
            TLIB 4.00
            Turbo Link (tlink)  Version 7.1.32.2.
            MAKE Version 5.0
            Turbo Assembler (TASM) V3.1

Der XPort-AR hat neben einer relativ schnellen RS-232 (max. ca. 1 MBit)
noch 3 GPIOs. Damit könnte man per Software SPI realisieren.
Ich würde aber eher die RS-232 Schnittstelle nutzen, und das 
SPI-Handling einer kleinen MCU überlassen.

Die Nutzung der CPK-Libraries war problemlos möglich da alles gut 
dokumentiert ist.

Ich würde bei ähnlichen Anwendungsfällen wieder zum XPort greifen...

Falls ihr es eilig habt, könnt ihr mich ja mal kontakten.

Autor: Marco Bajerski (earlyperl)
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