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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pufferbatterie für AVR


Autor: mr. Mike (Gast)
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Hallo,

Ich benötige für meinen AVR eine Pufferbatterie. Falls das Netzteil des 
AVRs ausfällt, soll der AVR von einer Batterie/Akku versorgt werden. 
Einfach einen Akku parallel zum Netzteil hängen funktioniert nicht oder? 
(Ladeschaltungen?)
Wie würdet ihr das Problem lösen?

Mike

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Einfach eine Diode in Reihe zum Akku. (Polung beachten)
Gruß

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Li-Knopfzelle, mit zwei Dioden parallel zum Netzteil angeschaltet.
Mittlerweile gibt es dafür (Maxim, LT, glaub ich) auch integrierte
Lösungen, die keinen zusätzlichen Spannungsabfall verursachen.

Li-Knopfzellen sind nur für eher geringe Ströme geeignet.
Falls die Schaltung im Betrieb mächtig Strom zieht, aber bei
Netzausfall auf einen Minimalbetrieb heruntergefahren werden kann
(Primärspannung mit ADC überwachen), kann das trotzdem machbar sein.

Falls der Backup vollen Strom liefern soll, ist ein Bleiakku u. U.
eine sinnvolle Lösung.  Die Primärspannungsversorgung legst du auf
die Ladespannung des Akkus aus (müsste bei standby-Betrieb ca. 13,7 V
sein, Datenblatt angucken), und von dort auf die eigentlich Versorgung
nimmst du einen Schaltregler.  Falls du mit einer vollständigen
Entladung des Akkus rechnen musst, brauchst du noch eine Unterspannungs-
abschaltung.

Autor: mr. Mike (Gast)
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brauchtman für den Akku keinen Überladungschutz?

Autor: 6632 (Gast)
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Gibt es ein weiterreichendes Konzept ausser nur eine Batterie ? Wielange 
muss er denn ohne Netz laufen koennen ? Wieviel Strom zieht er denn 
dabei ? Kann er im Batteriebetrieb zeitweise in den Sleep ?

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Jörg Wunsch wrote:
> Li-Knopfzelle, mit zwei Dioden parallel zum Netzteil angeschaltet.
> Mittlerweile gibt es dafür (Maxim, LT, glaub ich) auch integrierte
> Lösungen, die keinen zusätzlichen Spannungsabfall verursachen.

Wieso schlägst du zwei Dioden vor?
Würde eine nicht reichen?

Autor: heiko (Gast)
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Kann man Kondensatoren (Gold Caps) auch als pufferbatterie verwenden? 
wenn ja, wie funktioniert das?

Autor: Marcus W. (blizzi)
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heiko wrote:
> Kann man Kondensatoren (Gold Caps) auch als pufferbatterie verwenden?
> wenn ja, wie funktioniert das?

Einfach parallel schalten.
Der hohe Innenwiderstand (~30-50 Ohm) reicht meistens aus um den 
Ladestrom zu begrenzen. (im Datenblatt absichern)

Autor: Marcus W. (blizzi)
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mr. Mike wrote:
> brauchtman für den Akku keinen Überladungschutz?

Falls das auf den Bleiakku bezogen ist: Nein
Bleiakkus werden mit Konstantspannung geladen, nicht mit Konstantstrom.
Wenn er voll ist hat er die gleiche Spannung wie die Schaltung und wird 
nicht mehr geladen. Ist in jedem Auto drin son Ding :)
Ist wahrscheinlich nicht sehr Platzsparend, aber du hast ja nicht gesagt 
für was dus brauchst...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Bischen mehr Info ist schon nötig: Spannung, Stromverbrauch wenn auf 
Batterie, nötige Überbrückungszeit...

Kürzlich realisiert: Mega88 der nebenbei eine 32KHz-Uhr drin hat, die 
nicht gleich bei jedem Furz im Stromnetz neu gestellt werden soll. Im 
Stromsparmodus frisst der Controller noch 35µA (ist grösstenteils der 
Brownout-Detector, will den aber nicht abschalten damit er sicher wieder 
hochkommt), der Rest ist dabei stromlos (lies: alle Pins entsprechend 
einstellen, sonst fliesst da reichlich Strom raus).

Goldcap 0,1F überbrückt reichlich 4 Stunden. Neben dem Goldcap ist noch 
eine Schottky-Diode BAT42 beteiligt, und ein Spannungsteiler vor dem 
Spannungsregler, über den der Analog-Comparator die Lage peilt.

Widerstand am Goldcap habe ich mir erspart. Ist ein alter Typ mit viel 
Innenwiderstand und der Regler davor ein 100mA-Typ, da brennt m.E. 
nichts an.

Autor: 6632 (Gast)
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Der eingebaute Brownoutdetector zieht relativ viel. Alternativ kann man 
einen MCP111T von Microchip verwenden. Zieht weniger als 1uA, und ist 
mit 0.28$ @30 nicht zu teuer. Falls Stromsparen wichtig ist.

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