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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPA an ADC funktion


Autor: Manuel (Gast)
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Hallo!

Ich würde gerne die angehänge Schaltung verstehen...

Der obere OPA arbeitet ja als invertierender Verstärker mit v=2? Warum 
gerade 499Ohm???

Der untere OPA hat REFB am pos. Eingang. Wie kommt man hier auf 1.25V? 
Was heist Vcm?

Was bedeutet ich kann einen "Voltage Feedback OPA" nehmen? Einfach 
austauschen und funktioniert??

Autor: Manuel (Gast)
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anhang vergessen :-)

Autor: Finkman (Gast)
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wenn du mit v=2 die Verstärkung meinst, liegste wohl falsch.
Der Opamp arbeitet als invertierender Verstärker und hat die Verstärkung 
-Rf/Rin und damit die Verstärkung von v=-1

Ich weiß zwar net genau was das Ding tun soll aber:
Beim Invertierenden Verstärker ist ein "Negativen"-Eingang die virtuelle 
Masse, da der Verstärker solange verstärkt bis die Spannungsdifferenz 
zwischen (-) und (+) Eingang auf 0V geht! Das heißt aber auch das der 
Strom der in die Schaltung einfließt gerade Vin/Rin ist, da der 
InnenWiederstand des Opamps idealerweiße unendlich ist. (In diesem Fall 
realisiert durch die Eingangskapazitäten nähere Betrachtungen also in 
abhängigkeit der Eingangsfrequenz).

Der Wiederstand Rin ist also der Innenwiederstand für Vin

Vcm ist die Gleichtaktanhebung. Evtl für den Arbeitspunkt des OPs.

Dieser OP der eingesetzt wurde hat einen sehr geringen 
Ausgangswiederstand, also ein Stromausgang. Bei einem VoltageFeedback OP 
sollte demnach der Ausgangswiederstand ebenfalls groß sein!

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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So weit ist es schon gekommen, dass selbst ein Opa noch als 
invertierender Verstärker arbeiten muss. Berücksichtige aber, dass sein 
Verstärkung nur bis 67 geht.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Manuel (Gast)
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@Herbert

hast du auch was zum Thema beizutragen?

Autor: Bensch (Gast)
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Wie im Bild steht, hat der obere OP V=1. 499 Ohm, weil´s keine 500 als 
Normwert gibt. Man hätte auch andere Werte nehmen können.
Am unteren OP steht am Eingang 2V. Ein OP (das ist GRUNDWISSEN!!!) 
versucht, die Differenzspanung zwischen den Eingängen zu Null zu machen. 
Das schafft er auch, sofern er nicht in die Begrenzung fährt.
Mit den Kirchhoffschen Regeln (auch Grundwissen) kann man dann die 
Spannung Vcm ausrechnen. Ich glaube mal einfach, dass das 1,25V sind.
Warum diese Spannung an den oberen OP? Na, alles verrate ich auch nicht, 
aber ist ganz einfach...

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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>hast du auch was zum Thema beizutragen?
Natürlich!

Der obere OPA erhält eine Referenzspannung von 1,25 Volt, damit er 
beide
Halbwellen des Sinus verstärken kann.



Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Bensch (Gast)
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> Der obere OPA erhält eine Referenzspannung von 1,25 Volt, damit er
beide Halbwellen des Sinus verstärken kann.

Das ist aber nur die halbe Miete. Warum?

Autor: Bensch (Gast)
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@  Finkman

Wiederstand?

Wiederstand, Standart, ist die deutsche Sprache sooo schwer?
Irgendwann krieg ich noch ´n Herzinfarkt....

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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Die halbe Miete? Was soll denn der alte Opa noch alles machen? Er 
begrenzt die Amplitude auf maximal 2,5 Volt und dreht die Phase des 
Signals um 180 Grad. Das ist doch wohl allerhand für so einen alten 
Mann! Der untere Opa
hat dagegen ein ruhiges Leben. :-))

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: 6632 (Gast)
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>Dieser OP der eingesetzt wurde hat einen sehr geringen Ausgangswiderstand, >also 
ein Stromausgang. Bei einem VoltageFeedback OP sollte demnach der
>Ausgangswiederstand ebenfalls groß sein!


Der ist hart.
Ich empfehle dem Frager die Applicationnotes zu CFA anzuscheuen. Die 
gibt's bei National, Linear Technology,

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