Gast
#759304
Hallo, nachdem ich hier ein wenig rumgesucht habe sind mir schon einige interessante Threads zum Thema CAN-Bus aufgefallen. Leider konnten meine Fragen bzgl. Stuff-Bitting nicht vollkommen beantwortet werden. Mich interessiert eigentlich weniger der technische Zusammenhang (Ansteuerung und Kommunikation über den CAN-Bus kann ich ganz gut und habe ich bereits mit unterschiedlichen Controllern bzw. CAN-Tools gemacht). Gibt es eine einleuchtende Begründung dafür, warum beim Stuffing nach 5 gleichen Bits ein invertiertes eingeführt wird? Warum nicht nach 4, 6, oder 7...? In der Spec von Bosch wird nur beschrieben, wie das Stuffing funktioniert. Leider konnte ich nichts zur Motivation finden. Hat es was damit zu tun, dass man dadurch Fehlerframes (min. 6 dominante oder rezessive Bits) erkennen will, und somit die Zahl 5 irgendein Optimum dargstellt? Teilweise liest man auch, dass es was mit der Synchronisation zu tun hat. Diese wird aber nur bei rezessiv auf dominant neu durchgeführt, und es soll lt. Spec Situationen geben, in den bis zu 29 Bitzeiten keine Synchronisation durchgeführt wird. Ist also die (harte) Synchronisation ein Grund für das Stuffing? Hätte da nicht ein festes Schema mit definiertem Start und Stop Bit o. ä. auch gereicht und zu einem festen Datenrahmen geführt? Ich danke euch für die Beantwortung Maik.