Hallo ich bin gerade dabei folgende Aufgabe zu lösen:
Von dem reellen Signal x(k) liegen die folgenden Werte der 10-Punkte DFT
vor:
i X(i)
0 1
1 2-j
2 -1+j
3 -2-j
4 2+j
5 1
Berechnen Sie x(k) für k = 0, ... , 9 und zeichnen Sie den Verlauf des
Signals in das nebenstehende Diagramm.
Da das Signal reell ist, ist doch mein Signal symmetrisch oder?
Welche Werte muss ich jetzt exakt für die DFt Formel verwenden?
Betrag:
|X(0)| = 1
|X(1)| = Wurzel(5)
|X(2)| = Wurzel(2)
|X(3)| = Wurzel(5)
|X(4)| = Wurzel(5)
|X(5)| = 1
Wenn das Signal reell sein soll, wie sehen dann die Koeffizienten
von |X(6)| bis |X(9)| aus?
|X(6)| = Wurzel(5)
|X(7)| = Wurzel(5)
|X(8)| = Wurzel(2)
|X(9)| = Wurzel(5)
Müsste doch so sein oder?
Ist das Signal reell, so ist der Realteil gerade und der Imaginäteil
ungerade:
X = [1,2-i,-1+i,-2-j,2+j,1,2-j,-2+j,-1-i,2+i]
ifft(X) = 0.4, 0.0618, 1.0779, -0.1618, -0.0171, 0.2, -1.2482, -0.1618,
0.7873, 0.0618
Ich hab jetzt die Matlab Datei abgeändert.
Das mit dem reellen Signal hab ich noch nicht so ganz kappiert.
Warum müssen die anderen Imaginären Koeeffizienten umgekehrt sein?
X(i) ist ja von i=0 bis i=5 gegeben. Laut Aufgabe soll ja eine IDFT mit
N=10 Punkten durchgeführt werden. Da das Signal reell ist sehen die
Koeffizienten so aus: X = [1,2-i,-1+i,-2-j,2+j,1,2-j,-2+j,-1-i,2+i]
Jetzt verstehe ich da nicht warum die Vorzeichen der Imaginäranteile ab
dem 6. Wert bis 10. Wert verdreht werden müssen.
Wenn das Signal reell ist, dann der reelle Teil der
Fouriertransformierte gerade, und der imaginäre Teil ungerade sein soll.
Ein Vektor ist
gerade, wenn v(-i mod N) = v(i),
ungerade, wenn v(-i mod N) = -v(i),
wo N die Länge des Vektors und i=0..N-1 ist.
>Jetzt verstehe ich da nicht warum die Vorzeichen der Imaginäranteile>ab dem 6. Wert bis 10. Wert verdreht werden müssen.
Bevor du dich der Materie mit trial-and-error näherst, ziehe doch einmal
ein/dein Skript zu Rate. Auch google liefert viele Treffer, z.B. den
hier
ftp://ftp.tnt.uni-hannover.de/pub/edu/DigSig1/Edler/digsig-08.pdf
Hi Rainer!
Soweit ich weiss kann man das einfach in die Plotanweisung schreiben!
Wenn man sich zum Beispiel den Real -und Imaginäranteil eines Sinus
ansehen will, kann man das z.B. folgendermaßen machen:
plot(real(y))
plot(imag(y))
mit y= A * sin(2*pi*f*t)
Gruß
Ich nochmals über die Aufgabe und deren Ergebnis nachgedacht.
Prinzipiell ist die Aufgabe nicht schwer, man muss halt nur wissen wie
ein reelles Signal aussieht. Und das Ergebnis ist jetzt nach meiner
Meinung korrekt.