Controller basteln

OP #760706
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Hallo!

Bin mir nich sicher ob meine Frage hier rein paßt:

ich würde mir gerne einen Adapter bastelln, der folgendes kann:

Eine USB-Festplatte, Stick etc. an den Floppy-Controller-Port eines 
Mainboards anschließen.

Würde das gehen?
Was bräuchte ich dazu alles?

MfG, Twoleeland..!
Gast #760719
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Die Sache mit dem Floppy-Port ist durchaus nicht trivial. Das 
Datensignal auf diesem Port ist mehr oder weniger analog. Ein 
grundsätzliches Verständnis der Funktionsweise eines Floppylaufwerks ist 
hier sehr nützlich.
Zur Anbindung von Stick oder Platte selbst einen FTDI-Vinculum Chip. 
Dann einen Mikrocontroller (oder CPLD/FPGA, je nach Fähigkeiten), der 
ein Floppylaufwerk simuliert und den Vinculum-Chip ansteuert, um an die 
Daten zu kommen. Das ist nicht einfach. Nebenbei gesagt wird ein 
Großteil der Kapazität des angeschlossenen Datenträgers wohl nicht 
genutzt werden können, selbst wenn man 2.88 MB ED Floppys simuliert.
Gast #760739
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> Ich nehm auch eins.Ich hab da n'spektrumanalyzer mit floppy...

Und was willlst du dann mit 'nem Adapter für's MB?

PS Hab sogar noch 'nen Logikanalyzer mit ZWEI Floppies.
Wer will kann sich den abholen, wiegt nur 40kg....
Gast #760745
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> Nebenbei gesagt wird ein
> Großteil der Kapazität des angeschlossenen Datenträgers wohl nicht
> genutzt werden können, selbst wenn man 2.88 MB ED Floppys simuliert.

Ich so nicht richtig. Ich hab (hatte?) ein FD-Laufwerk, dass kann 120MB. 
Frag jetzt aber nicht, ob und was für einen Treiber das Teil braucht- 
ICH WEISS ES NICHT.
Hat aber seinerzeit gelaufen, auch mit normalen Disks.

Trotzdem ist das Vorhaben wohl kaum zu realisieren- abgesehen davon 
erschliesst sich mir der Sinn nicht so ganz...
Gast #760749
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Sinn macht so ein Projekt schon. Mam koennt sich ja einen Up-down 
Schalter vorstellen, der mit den USB stick in N floppies unterteilt. Wie 
schon gesagt, der Spectrumanalyzer war teuer, ist gut und wird nochmals 
15 Jahre arbeiten.
Gast #760752
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> Logikanalyzer  ... Wer will kann sich den abholen, wiegt nur 40kg....

> Relais-Technik? oder schon Röhrenmodell ;-) ???

Nein, Röhrentechnik ist ein anderer Thread...

Kontron KLA32 mit Z80-4MHz. Das meiste wiegt das Netzteil und der solide 
Rahmen. Weil das Teil so schwer und gross ist, wird es nicht mehr 
benutzt, eine PC-Karte oder ein DSO tut's auch- wenn man genug Ahnung 
hat.
Persönliche Seite #760837
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Bensch wrote:
>> Nebenbei gesagt wird ein
>> Großteil der Kapazität des angeschlossenen Datenträgers wohl nicht
>> genutzt werden können, selbst wenn man 2.88 MB ED Floppys simuliert.
>
> Ich so nicht richtig. Ich hab (hatte?) ein FD-Laufwerk, dass kann 120MB.
> Frag jetzt aber nicht, ob und was für einen Treiber das Teil braucht-
> ICH WEISS ES NICHT.
> Hat aber seinerzeit gelaufen, auch mit normalen Disks.

Das ist aber kein Floppy-Laufwerk sondern ein ganz normal ueber IDE 
angeschlossenes Laufwerk mit speziellem Treiber -- welcher sehr schlecht 
war. Falls Du jetzt das LS-120 meinst.

Ich seh den Sinn in der Sache auch nicht ganz... der Aufwand, fuer was? 
;) Und wie gesagt also mehr als maximal diese 2.88M werden nicht 
ansprechbar sein, was bringt es also? Das einzige was evt. noch nen Sinn 
machen koennte ist wenn man mit nem einzelnen Stick gleich nen ganzen 
Karton voll Floppies emulieren koennte, also einfach waehle 1 aus 1000 
oder so ;-P Fuer alte Geraete (nicht PCs!) koennte das schon Sinn 
machen, aber das is sicher nen riesiger Aufwand, weil man ja mit nem 
USB-Hostcontroller arbeitet und dann auch noch die Floppy-Emulation...

Michael
Gast #760876
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Ich hab son' Projekt mal angefangen, hab Material uber das 
Floppyinterface susammengetragen und bin da versandet. Das Floppy 
Interface ist alte Schule. Step up, Step down, Indexlock, Die bits 
kommen direkt vom Kopf, ob analog oder digital hab ich vergessen. Aber 
die Decodierung, dh Sektoren , Sync, CRC muesst man selbst machen. Der 
Markt waere einige 10'000 Stueck denk ich. Und 100 Euro koennt man 
holen.
Moderator Persönliche Seite #760881
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Irgendwo (ich glaube auf avrfreaks.net) hatte neulich mal einer einen
Link gepostet, in dem jemand sowas mit einem PIC implementiert hat.
Allerdings hat er meiner Erinnerung nach RAMs benutzt dafür und war
dadurch auf relativ kleine Floppy-Größen eingeschränkt.

Christoph Kessler schrieb:

> Der Shugart-Bus ist doch nirgends analog, das sind alles TTL-Pegel.

Die Pegel nicht, aber das Timing ist schon alles eher analog...
Gast #760885
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> Falls Du jetzt das LS-120 meinst.

Richtig, jetzt wo du's sagst...
Stimmt wohl mit IDE, also passt hier nicht ganz.

> Wo kann man den Analyzer abholen???

In Aachen. Aber Warnung, das Teil steht seit Jahren im Keller rum und 
vermutlich ist was an der Stromversorgung defekt- was genau hat mich 
nicht weiter interessiert.
Aber einem geschenkten Barsch schaut man nicht in den A..  äh hinter die 
Kiemen....

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