Warum PNP und NPN in H-Brücke?

OP #761577
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Warum werden in den meisten H-Brücken eigentlich immer NPN und PNP bzw. 
n-channel und p-channel Fets miteinander kombiniert. Ich habe auch ein 
paar wenige Schaltungen gefunden, wo nur n-Typen verbaut wurden. Scheint 
also auch zu gehen. Wäre für jede Erklärung dankbar.
Gast #761609
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grob gesagt, man muss immer auf die Betriebsspannung noch was 
draufsatteln, um den oberen (npn oder n-Fet) Transistor voll 
durchzusteuern. Dafür gibts verschiedene Varianten, die einfachste ist 
ein Bootstrap direkt aus der Endstufe selbst. Funktioniert aber nur bis 
zu einem best. Tastverhältnis, Gleichstromansteuerung ist dann nicht 
mehr möglich. Ansonsten Treiber mit Ladungspumpe oder zus. 
Betriebsspannung.
Beim bipolaren brauchst du eine Basisspannung, die min. 0,7V über der 
Emitterspannung liegt. Voll durchgesteuert hat der Transistor aber nur 
eine Uce von 0,1..0,3V, Kollektor liegt auf Ub -> woher Basisspannung 
nehmen?
Beim Fet ist es analog, da braucht es zwar 3-10V, aber egal, weder die 
eine noch die andere Spannung ist normalerweise direkt verfügbar.
Mit pnp oder p-Fet kannst du in Richtung Masse ansteuern, zumindest 
Spannungsmässig kein Problem.
#762413
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Ja, aber sie brauchen auch eine positive Spannung als die 
Betriebsspannung.

Wenn nur N Kanal Bauteile verwenden werden, liegt das daran, dass diese 
besser sind als P Kanal (niedrigerer Widerstand, billiger usw.).
Man hat also die Wahl zwischen einfache Schaltung oder niedrigere 
Verluste, dafür mehr Aufwand.
Gast #762693
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Genau, Gate muss ja immer x Volt höher als Source sein und wenn man im 
oberen Zweig einen N-Kanal hat, muss man x Volt über UB, will man bis UB 
mit Source ran. Gleiches gilt bei NPN und Basis-Emitter.

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