Gast
#762047
Hallo! Ausgangspunkt ist eine Emitterschaltung mit Stromgegenkopplung. Man sieht oft, dass dem Emitterwiderstand parallel eine Kapazität geschaltet wird, aber warum? Entscheidend ist das Kleinsignalverhalten. Der Emitterwiderstand trägt ja massgeblich dazu bei den Arbeitspunkt (damit auch die Verstärkung) festzulegen. Meine Überlegung ist demnach, dass bei hohen Frequenzen (also Kleinsignal) die Kapazität den Emitterwiderstand kurzschließt. Somit müsste die Verstärkung für das Kleinsignal größersein, als für den Großsignalanteil. Macht man das also um Schwankungen der Verstärkung auszugleichen, falls das Großsignal zu stark schwankt??? Vielen Dank MfG Tom