Transistor Emitterwiderstand||Kapazität

Gast #762047
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Hallo!

Ausgangspunkt ist eine Emitterschaltung mit Stromgegenkopplung.
Man sieht oft, dass dem Emitterwiderstand parallel eine Kapazität 
geschaltet wird, aber warum?

Entscheidend ist das Kleinsignalverhalten.
Der Emitterwiderstand trägt ja massgeblich dazu bei den Arbeitspunkt 
(damit auch die Verstärkung) festzulegen. Meine Überlegung ist demnach, 
dass bei hohen Frequenzen (also Kleinsignal) die Kapazität den 
Emitterwiderstand kurzschließt. Somit müsste die Verstärkung für das 
Kleinsignal größersein, als für den Großsignalanteil.
Macht man das also um Schwankungen der Verstärkung auszugleichen, falls 
das Großsignal zu stark schwankt???

Vielen Dank

MfG Tom
Gast #762063
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>>>Nicht Klein- und Großsignal sondern Wechsel- und
>>>Gleichspannungsverstärkung.

Das ist doch das selbe. ;)

Was ich nicht verstehe warum der DC-Arbeitspunkt stabilisiert wird.
Direkt auf Gleichspannung hat die Kapazität ja keinen Einfluss???

Kannst du das bitte etwas genauer Erklären?

Danke
Tom
Persönliche Seite #762075
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Hi

der Emitterwiderstand dient wie von dir beschrieben zur Stabilisierung 
des Arbeitspunktes.
Leider hat diese Schaltung die unschöne Eigenschaft die Verstärkung (ich 
glaube die Spannungsverstärkung) in den Keller zu ziehen im Gegensatz 
zur Emitterschaltung. Wenn du aber den Widerstand mittels einem 
Kondensator für Wechselspannung überbrückst, wie ebenfalls von dir 
bereits erläutert, verhält sich die Schaltung für Wechselspannung eben 
wie eine Emitterschaltung mit deren Verstärkung und ist zusätzlich 
AP-stabil.

Korrigiert mich wenn ich falsch liege :)

gruß robert

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