Hallo Leute,
ich bin derzeit am überlegen, wie ich eine ganz normale 3.5" Externe HDD
unabhängig von einer Steckdose betreiben kann. Als ziel hab ich mir eine
Laufzeit von etwa 2 Stunden gesetzt.
das heißt ich muss eine schaltung entwerfen, welche mir über Batterien
eine saubere Spannung von 12V zur verfügung stellt.
Leider bin ich mit der bestimmung der Strom und Leistungsaufnahme noch
nicht ganz schlüssig.
Laut dem Datenblatt von WesternDigital (
http://www.wdc.com/en/library/sata/2879-701229.pdf )
Braucht die Festplatte im Arbeitsmodus etwa 6 Watt. Das entspräche bei
12V etwa 2A. Allerdings macht WD überhaupt keine Angaben zu der
Anlaufleistung der Festplatte. Laut
http://www.storagereview.com/1000.sr?page=0%2C6 kann die aber bei gut
und gerne 33Watt also 2.75A liegen. Desweiteren muss ich natürlich noch
ein wenig dazu addieren für das externe Festplattengehäuse. Hier habe
ich leider überhaupt nichts finden können.
Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am besten realisiere. Die
kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH Akkus
in Reihe zu betreiben. Mit der Kapazität kann ich die Festplatte dann
schon eine ganz ansehnlicher Zeit ohne extra Netzteil betreiben.
Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am sinnvollsten löse. Erstmal
muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln. Die Eingangsspannung ist
hier natürlich abhängig vom Ladezustand der Akkus. Ich brauche hier
einen Spannungsregler, welcher den Anlaufstrom von der Festplatte locker
bewältigen kann und den Betribsstrom von 2A + Externes Gehäuse (hier hab
ich keine Werte) dauerhaft aushält.
Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?
Wie würdet ihr das am elegantesten lösen?
Gruß
Stefan
@ stefan (Gast)
>ich bin derzeit am überlegen, wie ich eine ganz normale 3.5" Externe HDD>unabhängig von einer Steckdose betreiben kann. Als ziel hab ich mir eine>Laufzeit von etwa 2 Stunden gesetzt.
Und wozu? Die muss ja auch irgendwie angesteuert werden.
>und gerne 33Watt also 2.75A liegen. Desweiteren muss ich natürlich noch
Schon ordentlich.
>kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH Akkus>in Reihe zu betreiben. Mit der Kapazität kann ich die Festplatte dann>schon eine ganz ansehnlicher Zeit ohne extra Netzteil betreiben.
Sicher? Die Akkus haben nur 1,2V Klemmenspannung, und auch nur wenn sie
voll sind.
>Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das am sinnvollsten löse. Erstmal>muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln. Die Eingangsspannung ist
Sooo stabil muss das nicht sein. Ich würde einen kleinen Blei(gel)akku
nehmen. Und selbst DER hat da schon ganz gut zu tun. Dabie brauchst du
auch keinen extra Spannungsregler.
>Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?
Meistens schon.
MfG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Sooo stabil muss das nicht sein. Ich würde einen kleinen Blei(gel)akku> nehmen. Und selbst DER hat da schon ganz gut zu tun. Dabie brauchst du> auch keinen extra Spannungsregler.
Hmm. Die Platte will 12V+-10%, der Akku hat eine Ladeschlussspannung von
14,4V = 12V+20%. Wahrscheinlich gehts, aber bischen riskant ist es.
Vielleicht noch ein kleiner Tip zur Idee mit 10 NiMH Zellen.
http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf
Das wird nix. Die halten bei 2A vielleicht ein wenig mehr als ne Stunde.
MfG
Falk
@falk
klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen
zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop
brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann
sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.
Habe mich nochmal umgesehen. Die blei-gel akkus werden schon echt groß
und schwer mit der Kapazität die ich brauche. Bei handelsüblichen NiMH
Akkus wird wohl nach relativ kurzer Zeit auch schon schluss sein. Bei
den 3000mAh dingern ist bei 2A Betriebsstrom ja auch schon wieder
Schluss. Geht hier die Spannung irgendwann runter weil die Kapazität
abnimmt, wird das ganze dann wohl auch noch sehr instabil.
Gar nicht so einfach..
gruß
stefan
> Braucht die Festplatte im Arbeitsmodus etwa 6 Watt. Das entspräche bei> 12V etwa 2A.
Nein. Es entspräche 0,5A.
> Allerdings macht WD überhaupt keine Angaben zu der Anlaufleistung der> Festplatte. Laut http://www.storagereview.com/1000.sr?page=0%2C6 kann> die aber bei gut und gerne 33Watt also 2.75A liegen.
Das ist gut vorstellbar. Beim Anlaufen braucht sie auf jeden Fall am
meisten Leistung. Nicht umsonst laufen bei Server-Systemen mit vielen
Platten diese alle nacheinander und nicht gleichzeitig hoch.
> Desweiteren muss ich natürlich noch ein wenig dazu addieren für das> externe Festplattengehäuse. Hier habe ich leider überhaupt nichts> finden können.
Falls es sich um ein USB-Gehäuse handelt, könnte die Versorgung auch vom
USB kommen. Notfalls würde ich es eben messen.
> Die kleinste alternative wäre sicherlich so etwa 10-12 ordenliche NiMH> Akkus in Reihe zu betreiben.> Erstmal muss ich die Spannung auf stabile 12V regeln.
Was ist mit den 5V?
> Die Eingangsspannung ist hier natürlich abhängig vom Ladezustand der> Akkus.
Das kannst du bei 10 Zellen vergessen. 12 sind schon arg knapp, denn bei
Entladeschluß haben die pro Zelle noch ca. 1V. Und dann geht ja auch
noch die Dropout-Spannung des Spannungsreglers weg.
> Ich brauche hier einen Spannungsregler, welcher den Anlaufstrom von der> Festplatte locker bewältigen kann und den Betribsstrom von 2A +> Externes Gehäuse (hier hab ich keine Werte) dauerhaft aushält.> Reicht da ein normaler Spannungsregler mit 3A maximalbelastung?
Bei meinem Gehäuse (ICYBOX) steht auf dem Netzteil, daß es 34W bringt,
und zwar bei 12V 2A und bei 5V auch 2A. Da würde ich dann davon
ausgehen, daß das reicht. Steht bei deinem nichts drauf?
> klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen> zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop> brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann> sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.
Wie wäre es mit einem 2,5"-Gehäuse? Die können sich meistens ohne
externe Quelle aus 2 USB-Ports den Strom holen.
Statt eines 3,5-Zoll Monsters und entsprechend ruppiger Stromversorgung
würde ich mal einen Blick in Richtung 2,5-Zoll Laptopplatte riskieren.
Die brauchen nämlich nur eine einzige Spannung und deutlich weniger
Leistung.
@ stefan (Gast)
>klar, muss ich die ganze sache auch ansteuern. Habe natürlich vergessen>zu sagen, dass ich das ding für den mobilen Einsatz mit einem Laptop>brauche. Und wenn der laptop schon nicht zwingend strom braucht dann>sollte natürlich die festplatte auch ohne auskommen.
Dann lass den Unsinn und nimm ein normales externes Festplattengehäuse
mit USB oder eSATA. Fertig. Und funktioniert sicher. Wenn du ne 2,5 Zoll
Platte nimmst braucht die auch etwas weniger als ne 3,5 Zoll.
>Gar nicht so einfach..
Doch. Kauf dir von dem gesparten Geld für die Bastellösung einen zweiten
Akku für deinen Laptop.
MfG
Falk
Die 2.5" Zoll usb Festplatten brauchen keinen externen Strohm,
und solltest wenn du batterien für den Laptop brauchts, mess die
Spannung
am Netzgerät, nimm 2 Blei/Gel Batterien und ein kleinen Spannungsregler
um die Spannung nachzubilden, ev auch step-down oder step-up mit nur
12V.
Du könntest dich auch erstmal richtig mit dem Datenblatt beschäftigen.
Dort steht das die Platte im Schreib/Lesebetrieb folgenden Strom zieht:
12V: 340mA
5V: 675mA
Das sind dann 7,5W. Wenn du mit Linearreglern arbeistet addiert sich das
zu ca. 1A.
Natürlich sinds 0.5A. Weiss auch nicht was ich da gerechnet habe.
Die Rechnung mit den 2.5" Platten geht allerdings auch nicht auf. Um da
an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2
Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€
Desweiteren reizt so ne 2.5" Platte den USB-Port auch ordentlich aus.
Ein kumpel von mir hat sich schonmal mit so nem Teil und dem hohen
Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller
kaputt gefahren. USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.
Gruß
Habe vergessen, man kann 13 Watt für die HD rechnen (3.5") für den
Hochlauf
und worst case. Wenn man den Flüsterbetrieb einstellt, ein bisschen
weniger.
@ Mike (Gast)
>Das sind dann 7,5W. Wenn du mit Linearreglern arbeistet addiert sich das>zu ca. 1A.
Wel solche Ströme im Batteriebetrieb mit einem Linearregler bereitstellt
gehört gesteininigt.
@ Stefan (Gast)
>an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2>Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€
OK.
>Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller>kaputt gefahren. USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.
Stimmt, die meisten 2,5 Zoll Pltenn brauchen MEHR beim Anlaufen und
ignorieren mal fix die USB-Spezifikation.
Mein Vorschlag. Blei-Gel Akku, 12V direkt einspeisen, die 5V über einen
DC-DC Wandler erzeugen. Den Akku kann man gleich in ein grösseres
Gehäuse mit der Festplatte verbauen. Das ganze dann über USB
angeschlossen (ohne Stromversorgung über USB).
MFG
Falk
Jetzt ist grade noch die Frage aufgekommen mit den 5V, welche die Platte
auch braucht. Werden diese 5V direkt über das Netzteil eingespeist oder
liegen hier nur 12V an und es wird innerhalb des Laufwerkes über die
elektronik herunter geregelt?
> Die Rechnung mit den 2.5" Platten geht allerdings auch nicht auf. Um da> an die Kapazität von 500GB zu kommen brauche ich schon mindestens 2> Platten mit je 250GB. Kostenpunkt etwa 200€
Es soll bald auch 2,5"-Platten mit 500GB geben. Allerdings wird's damit
sicher auch nicht billiger.
> Desweiteren reizt so ne 2.5" Platte den USB-Port auch ordentlich aus.
Deshalb haben die 2,5"-Gehäuse auch zwei USB-Anschlüsse. Einer davon ist
nur für den zusätzlichen Strom da.
> Ein kumpel von mir hat sich schonmal mit so nem Teil und dem hohen> Anlaufstrom von hier auch über 1A seinen kompletten USB-Controller> kaputt gefahren.
Hmm, das ist natürlich schlecht. Ich dachte, die Rechner schalten
heutzutage alle bei Überlast auf dem USB den Port einfach ab. Es gibt
zumindest Rechner, die das tun (und das Betriebssystem gibt dann auch
eine entsprechende Fehlermeldung aus).
> USB liefert ja ofiziell nur maximal 500mA je Port.
Ja.
Die Informationen über dieses Ding sind aber ziemlich mager. Was ist das
überhaupt für ein Teil? Welche Eingangsspannung will dieses Ding? Die
erste Bewertung sagt "im Auto nicht verwendbar", was vermutlich auch
bedeutet, daß es an einem Akku nicht verwendbar ist.
Bei der Firma ELV gibt ein EVAL-Board mit dem LTC3780 drauf. Das Board
liefert 5A und 12V stabil und kostet 49Euro. Das Board ist identisch zum
Eval-Board von Linear (welches 150Dollar kostet) und kann sowohl
aufwärts und abwärts (5-30V )wandeln. Und das bei einem Wirkungsgrad von
etwa 90%.
Da kannst Du dann Deine Akkus dranmachen.
Vermutlicher kann das Ding einfach nur die im Auto vorhandenen
Spannungsschwankungen nicht ab. Durch die für ein Auto natürlichen
Ereignisse wie Lima springt an oder der Anlasser läuft, hat man starke
Spannungsschwankungen. Von den Störungen der Zündanlage ganz zu
Schweigen...
@ Andreas B. (bitverdreher)
>Die 12 V des Blei Akkus würde ich nicht direkt an die Festplatte legen.>Da liegen schnell mal 14V an.
Ja und? Das ist kein Hochspannung. Die ICs bzw. Transistoren/Treiber in
der Festplatte halten das mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit aus. Da noch nen Schaltregler einfummeln ist IMO
Overkill. Es sei denn, man nimmt gleiche einen 24V Akku, dann gehts
recht einfach.
MfG
Falk
Nö, ist keine Hochspannung. Nur hängt da die Leistungselektronik für
Motorsteuerung und Kopfpositionierung dran, und deren thermische
Belastung steigt mit der Versorgungsspannung. Und es sind genau diese
Bauteile, die gern mal über die Wupper gehen. Nicht zuletzt weil sie bei
Consumer-Platten eher knapp dimensioniert sind.
@ Andreas Kaiser (a-k)
>Nö, ist keine Hochspannung. Nur hängt da die Leistungselektronik für>Motorsteuerung und Kopfpositionierung dran, und deren thermische>Belastung steigt mit der Versorgungsspannung. Und es sind genau diese
Kaum. Die sind beide (digital) geregelt.
>Bauteile, die gern mal über die Wupper gehen. Nicht zuletzt weil sie bei>Consumer-Platten eher knapp dimensioniert sind.
Jain. Man wird kaum Bauteile verbaut haben, die bei 12+10% laufen und
bei 12+20% vorschnell kaputt gehen. Sind doch keine Glühlampen. Ich seh
das eher entspannt. Ausserdem wird man im Betrieb mit einer Belastung
von ~1A keine 14,4V Klemmenspannungn haben.
MfG
Falk
Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das
Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung liegt voll etwa bei
1,35V und bis auf die letzten 5% Ladung über 1,10V. Macht in Summe also
13,5V bzw. 11V, liegt damit also fast komplett in den 12V +-10%.
Eine 3,5" Platte braucht über den Daumen 12W, also 1A Strom bei 12V,
eher weiniger. Die aktuellen NiMH haben eine Kapazität von etwa 2700mAh,
aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem
Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe
2400mAh.
Zusammen mit den Verlusten im Spannungsregler für die 5V ist eine
Laufzeit von 2h also durchaus denkbar.
> Die ICs bzw. Transistoren/Treiber in der Festplatte halten das mit an> Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.
Also ich würd's nicht drauf ankommen lassen. Ich würde vor allem
niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation
betriebenen Festplatte anzuvertrauen.
@ Tim T. (tim_taylor)
>Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das>Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung iegt voll etwa bei 1,35V
Da hat der Heimwerkerkönig mal wieder voll daneben auf den Dauem gehaun
;-)
How, How, How!
Linearregler für 5V und Batteriebetrieb ist schlicht Unsinn.
>eher weiniger. Die aktuellen NiMH haben eine Kapazität von etwa 2700mAh,
Das ist schon ein Spitzenwert.
>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe>2400mAh.
Irrtum. Siehe
http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf>Zusammen mit den Verlusten im Spannungsregler für die 5V ist eine>Laufzeit von 2h also durchaus denkbar.
Mit den Grundrechenarten stehst du wohl auch eher auf Kriegsfuss? Von
den elektrischen Grundlagen mal ganz zu schweigen.
MfG
Falk
@ Rolf Magnus (Gast)
>niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation>betriebenen Festplatte anzuvertrauen.
;-)
Naja, ist ein Argument.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Ausserdem wird man im Betrieb mit einer Belastung> von ~1A keine 14,4V Klemmenspannungn haben.
Irgendwann ist der Akku leer und es hängt ein Ladegerät dran. Dann
schon.
>>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem>>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe>>2400mAh.>> Irrtum. Siehe>> http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf
Stimmt. Nach diesen viel zu kleinen und eher schlecht abzulesenden
Schaublidern dürften es tendenziell mehr als 90% sein.
Der Neue wrote:
> Vermutlicher kann das Ding einfach nur die im Auto vorhandenen> Spannungsschwankungen nicht ab. Durch die für ein Auto natürlichen> Ereignisse wie Lima springt an oder der Anlasser läuft, hat man starke> Spannungsschwankungen. Von den Störungen der Zündanlage ganz zu> Schweigen...
Dass "Ding" ist für Betrieb im Auto gedacht. Steht nämlich unter "Car
PC" Netzteile. Davon abgesehen, war vom Betrieb im Auto bis jetzt ja
nicht die Rede. Spricht ja auch nichts dagegen, dieses NT mit 15 NiH
Akkus zu betreiben.
Es gibt auch andere NT dieser Art, aber dieses bietet sich für eine
transportable Lösung ja irgendwie an.
>niemandem raten, seine 500 GB an Daten einer außerhalb der Spezifikation>betriebenen Festplatte anzuvertrauen.
Genau so sehe ich das auch. 12V + 10% sind 13,2V. Es könnte ja gehen,
aber warum soll man ein Risiko eingehen ?
Gruß
Andy
Tim T. wrote:
> Ich würde mir einen 7805 bzw. 78S05 für die 5V organisieren und das> Ganze mit 10 NiMH Akkus zaubern. Deren Spannung liegt voll etwa bei
Bullshit, sorry.... 7805 von 12-14V runter auf 5 bei 1A = 9W Verlust!!!
Bei 2A 18W Verlust, und das bei einer Akku-Lösung!
Falk Brunner wrote:
> Da hat der Heimwerkerkönig mal wieder voll daneben auf den Dauem gehaun> ;-)>> How, How, How!>> Linearregler für 5V und Batteriebetrieb ist schlicht Unsinn.>
Na wenn der Falk das sagt... Achnee dochnicht, ging es hier um Sinn?
Afaik ging es darum eine HDD in 3,5" Bauform etwa 2h am laufen zu
halten...
> Das ist schon ein Spitzenwert.>>>aber in der Regel mit C/10 Entladestrom angegeben. Du wirst bei einem>>Entladestrom von 1A aber immernoch 90% Kapazität haben, also knappe>>2400mAh.>> Irrtum. Siehe>> http://data.energizer.com/PDFs/NH50-2500.pdf
Ok, Falk wenn du es sagst... Achne bei diesen Zellen und einer Entladung
mit 0,5C (1250mA) sollen die 2h laufen, womit wir wieder bei 2500mAh
wären.
> Mit den Grundrechenarten stehst du wohl auch eher auf Kriegsfuss? Von> den elektrischen Grundlagen mal ganz zu schweigen.
Dann nochmal für den Falk: Eine Hdd brauch laut Hersteller 12W. Diese
teilen sich, rein hypotetisch, auf 8W über 12V und 4W über 5V auf.
Womit wir bei 0,67A Belastung der 12V Schiene und 0,8A auf der 5V
Schiene wären. Da uns aber nur 12V zur Verfügung stehen müssen wir 7V zu
den 5V im Spannungsregler verbraten: 7V*0,8A=5,6W. Das Bedeutet unser
Gesammtsystem hat eine Leistungsaufnahme von 12W+5,6W=17,6W, demnach bei
12V einen Stromfluss von 17,6W/12V=1,47A.
Nun kannst Du dich triumphierend aufschwingen da dies bei einer reellen
Akkukapazität von 2400mAh nur eine Laufzeit von etwa 1h30 haben. Aber
wie oben angenommen braucht die Platte eher weniger als 12W...
You do the math...
Regt euch ab. Es ist doch gut, dass Falk versucht die
Energieverschwendung zu verhindern. Für dieses Problem ist ein
Linearregler noch zu verkraften, aber allgemein sollte man es eher
vermeiden.
Eine Frage von mir: Benutzen Festplatten nicht intern einen
SPannungswandler? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, hatte meine
Festplatte auf der Unterseite noch kleine Spulen, Transistoren und
Kondensatoren. Ich habe hier keine rumliegen, kann das mal jemand
nachprüfen?
WENN die Festplatte die intern benötigten Spannungen eh per
Spannungswandler bereitstellt, DANN:
- kann man ja das Datenblatt des Spannungswandlers googlen
- die SPannungsfestigkeit der verwendeten Kondensatoren & Transistoren
überprüfen.
und die Welt ist wieder in Ordnung.
@ asfd (Gast)
>Eine Frage von mir: Benutzen Festplatten nicht intern einen>SPannungswandler? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, hatte meine>Festplatte auf der Unterseite noch kleine Spulen, Transistoren und
Sicher, und zwar SCHALTregler. Denn die Festplatten haben so schon genug
Wärmeprobleme.
>- kann man ja das Datenblatt des Spannungswandlers googlen>- die SPannungsfestigkeit der verwendeten Kondensatoren & Transistoren>überprüfen.
Naja, ob das Standardtypen sind ist auch nicht immer klar.
MFG
Falk
So, hab mal die Technischen Daten einer reellen Hdd rausgesucht:
WD Caviar SE-Festplattenlaufwerke, genauer WD5000AAJS
Stromaufnahme im HTML Datenblatt auf
http://www.wdc.com/de/products/productspecs.asp?driveid=307 ganz unten.
Maximal Aufnahme, ohne Anlaufstrom:
12 V Gleichstrom - Lesen/Schreiben 460 mA
5 V Gleichstrom - Lesen/Schreiben 650 mA
Leerlauf allerdings nur unwesentlich darunter, erste merkbare Änderung
wird der Standby sein (12V/6mA, 5V/180mA).
Dann nochmal obrige Rechnung:
12V*0,46A=5,52W
5V*0,65A=3,23W
7V*0,65A=4,55W
Macht in Summe 13,3W (12V/1,11A), wiederum auf einen 2400mAh Akku
bezogen eine Laufzeit von etwas über 2h.
Zum Thema SCHALTregler, klar erreicht man damit höhere Wirkungsgrade als
die 40% des Spannungsreglers nur da mit diesen 5V die Plattenelektronik
betrieben wird, kann ich mir prikelnderes vorstellen als einen solchen
zu entwerfen...
@ Tim T. (tim_taylor)
>12V*0,46A=5,52W>5V*0,65A=3,23W>7V*0,65A=4,55W
Wo kommen die 7V her?
>Macht in Summe 13,3W (12V/1,11A), wiederum auf einen 2400mAh Akku>bezogen eine Laufzeit von etwas über 2h.
Bei einem Linearregler kann man einfach die Ströme addieren.
>betrieben wird, kann ich mir prikelnderes vorstellen als einen solchen>zu entwerfen...
Die gibt es fix und fertig von der Stange.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Wo kommen die 7V her?
Was denkst Du macht den Spannungsregler so warm?
> Bei einem Linearregler kann man einfach die Ströme addieren.
Klar, so kann man aber die Verlustleistung des Reglers sehen, das
Einzige was man mit einem Schaltregler kleiner bekommt.
> Die gibt es fix und fertig von der Stange.
Thema Restwelligkeit und Schaltspitzen, einfach einbauen und gut ist
nicht. Oder zumindest bei der Plattenelektronik mir zu unsicher...