Lichtbogen mit AC oder DC

OP (Firma: nikolaus INC) #764644
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Hallo zusammen.

Ich habe mal eine Kleine frage: (rein Hypotetisch)

Angenommen ich habe 2 spannungsquellen: 0V bis 20'000V, 50 mA, AC und 
eine zweite mit den gleichen werten aber DC.

an beiden quellen wird eine art "Zündkerze" mit einem abstand der 
elektroden von ca. 11mm angeschlossen.

nun erhöhe ich kontinuirlich die spannung der beiden Quellen.

bei welcher Spannungsart wird zuerst einen überschlag bei der Zündkerze 
auftreten? AC oder DC ?

Danke für eure Hilfe.

grüsse
#764665
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Wenn die Gleichspannungs-Quelle tatsächlich nur 20 kV bringt und beide 
Quellen in der gleichen Zeit von 0 auf 100% hochgefahren werden (was so 
oben nirgends steht, weshalb die Frage eigentlich unsinnig gestellt 
ist), dann natürlich die Wechselspannungsquelle. Die hat schließlich zu 
jedem Zeitpunkt eine um einen Faktor 1,414... höheren Scheitelwert, und 
der ist für das Zünden einer Funkenstrecke relevant.
Gast #764675
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Bei DC kommt der Lichtbogen nur von einer Seite, daher muessen die 
Elektroden nicht symmetisch sein. Eigenlich muss nur die Negative die 
hohe Feldstaerke bringen. Feldstaerke ist nicht gleich Spannung. 
Feldstaerke macht man mit dem Kurvenradius.
Gast #764897
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>20'000Vac@11mm

>Spannungsart wird zuerst einen überschlag bei der Zündkerze

Das ergibt nur 1,8kV. Das wird als wohl nicht für einen Überschlag 
reichen. Meineswissens braucht man bei Luft 3kV/mm unter Normaldruck...
#764945
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Benedikt K. wrote:
> Die 3kV/mm gelten für eine Kugelelektrode,
Aber nur dann, wenn das Verhältnis Kugelradius/Kugelabstand ausreichend 
groß ist, dass man das Feld zwischen den Kugeln als einigermaßen homogen 
bezeichnen kann (i.a. wird ein Verhältnis von 10 als hinreichend 
angenommen). Die 3 kV/mm gelten nämlich im homogenen Feld.

> bei einer Spitzenelektrode
> sind es nur 1kV/mm.
Kommt ganz drauf an. Fest steht: Eine Spitze erzeugt eine hohe 
Randfeldstärke an ihrer Oberfläche, die zunächst zu Sprühentladungen 
(Teilentladungen) führen kann. Je nach Inhomogenität der Anordnung 
(Schwaigerscher Ausnutzungskoeffizient) kann sich in einer solchen 
Anordnung ein Durchschlag bereits deutlich unter dem für das homogene 
Feld geltenden Wert für die Durchschlagfeldstärke ereignen.

> Beides schwankt je nach Luftfeuchtigkeit auch noch
> ein wenig.
I.d.R. vernachlässigbar (zumindest für den Durchschlag)

> Noch größeren Einfluss hat der Luftdruck
Paschen-Gesetz...

> und die Zusammensetzung der Luft.
Da stellt sich dann die Frage, wie weit man den Begriff "Luft" 
ausdehnt... Ich würde sagen, es hängt davon ab, was für ein Gas 
(-gemisch) sich im Elektrodenzwischenraum befindet.

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