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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf 7000 Elektrotechnik-Ingenieurstellen unbesetzt.


Autor: gast (Gast)
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Quelle:

Elektor Feb.2008

Was sagt ihr zu dem Artikel in der neuen Artikel? Sind doch rosige 
Aussichten für alle arbeits... ähhh nicht beschäftigten E-Technik 
Ingenieure und Absolventen des Studiengangs E-Technik!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Was sagt ihr zu dem Artikel in der neuen Artikel?

Da sagen wir: Freud'sche Fehlleistung! ;-))

MfG Paul

Autor: Christian R. (supachris)
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Genau so eine PR-Lüge wie der Lehrstellenmangel.

Was gebraucht wird, sind Ingenieure, die 25 Jahre alt sind, 5 Jahre 
Berufserfahrung haben, keine Familie haben und auch keine wollen, und 
daher 60+ Stunden pro Woche arbeiten und das für ein Gehalt von 30k€ im 
Jahr.

So siehts aus.

Autor: Rahmkater (Gast)
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Etwas überzeichnet, aber das ist es. Ich bringe es mal auf reale Zahlen:

Was gebraucht wird, sind mittelmässige FH-Ingenieure, die 27 Jahre alt 
sind, 2-3 Jahre Berufserfahrung aus einer anderen Firma auf dem 
richtigen Gebiet haben, schmal und selektiv orientiert sind, die keine 
Familie haben und auch keine wollen, damit man sie im Problemfall, wenn 
die Konjunktur schwächelt und Personal abgebaut werden muss, als Ledige 
leicht wieder kündigen kann, die umszugsbereit sind, damit man sie ohne 
große Überzeugungsarbeit ins Ausland schicken kann, unerfahren genug 
sind, damit man ihnen noch viel Abverlangen kann, ohne Mehraufwendungen 
zahlen zu können, die auch ihren MArktwert nicht kennen, damit man sie 
billig kriegt, die sich schlecht verkaufen können, damit man sie leicht 
behalten kann und sie keine Ambitionen entwicklen, aufzusteigen, die 
naiv genug sind, das, was man ihnen anbietet, als "gut" einzustufen und 
die so wenig Weitblick haben, daß sie sich mit einer stupiden 
Entwicklerposition zufrieden geben, die keinen Aufstieg ermöglicht und 
damit langfristig in einer unterbezahlten Endposition mündet, die das 
Studium nicht rechtfertigt, die nicht überschauen können, daß sie ab 40 
mit keinem Gehaltsaufschlag mehr rechnen können, da sie für andere 
Firmen nicht mehr interessant sind, die volle 40 Stunden pro Woche 
arbeiten und dabei die Überstunden unter den Tisch fallen lassen, weil 
sie glauben, daß ihnen das mal jemand honoriert und das alles für ein 
Gehalt von 50k€ im Jahr, der derzeitigen Schallmauer für Ersterfahrene.

Autor: Wasser (Gast)
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LoL, häng noch 2 Nullen drann und es stimmt genau so wenig.

Überall reden die über den Ingeneurmangel wobei immer nur ein Verein 
dies propagiert.

Samstag in der Tageszeitung. Interview mit dem selben Verein. 
Ingenuermangel BLA BLA. In den Stellenanzeigen waren ca. 5 
Ingenieuresstellen ausgeschrieben. Davon auch Bauingenieure. Reiner 
Elektro nix.

Hier inna Stadt haben sich 3 meiner Komolitonen auf eine offene Stelle 
beworben. Die wurden nichtmal eingeladen. Außerdem sind 2 seit Monaten 
bei X Zeitarbeitsfirmen eingeschrieben und selbst die finden nix.

Ich würde sagen das es ein gesunder Arbeitsmarkt ( betreffend 
Ingenieuren ) exestiert. Kein Mangel oder gleichen.

Autor: nklj (Gast)
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Die Industrie macht sich selber kaputt, wenn sie keine Anfänger 
einstellt. Aber den Managern (und auch den Unternehmern!) ist das egal. 
Die denken nur an kurzfristige Gewinne.

Wer heute ein Ingenieurstudium absolviert, ist echt verblendet. Ich war 
auch so naiv und habe dadurch einige Jahre verschenkt, weil ich nach 
Studienabschluss nie einen Ingenieurjob gefunden habe. Bin aber 
mitlerweile nicht mehr unglücklich darüber, weil ich jetzt viel mehr 
Zeit für Leben und Familie als ein Ingenieur habe. Auf die unbedeutenden 
paar Prozent mehr Gehalt verzichte ich gerne.

Autor: Gast (Gast)
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Scheinbar nu Frustrierte hier. Fast euch selbst an die Nase und 
beantwortet einfach die Frage, warum jährlich tausende Absolventen einen 
Job bekommen. Irgendwas macht ihr falsch. Das fängt schon bei der 
Denkweise an "Manager sind alles geldgierige Schweine" und hört bei 
Verunglimpfungen auf "Fimen wollen die Ingenieure ausbeuten"

Wenn ihr nur studiert habt, um mehr Geld zu verdienen, habt ihr eh was 
falsch gemacht. Geht zu einem Automobilhersteller ans Band, da habt ihr 
Ruhe und seid in eurem Stammtischkreis.

Autor: Bereit zum Umziehen (Gast)
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Ich kann nur bestätigen das es einen großen Mangel gibt.
Dieser ist jedoch räumlich begrenzt.

Ich habe Elektrotechnik / Nachrichtentechnik studiert und möchte gerne 
in den Automotive Bereich. Ich habe 5 Bewerbungen geschrieben und daraus 
resultierten 4 Vorstellungsgespräche. Von den 4 Vorstellungsgesprächen 
waren 2 keine Vorstellungsgespräche, sondern Werbeveranstaltungen der 
Firmen an deren Ende ich einen Vertrag bekommen habe der von Seiten der 
Firma bereits unterschrieben war. Das Projekt konnte ich mir selber 
aussuchen. Die Konditionen waren ausserordentlich gut.
Das war im Raum Ingolstadt.

Ich bin übrigens Berufseinsteiger und habe für mein Studium 12 statt 8 
Semester gebraucht.

Autor: Chef (Gast)
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> Das war im Raum Ingolstadt.


Dann arbeite mal Fleissig, Sauber und Gewissenhaft.

Alle zwei Jahre kom' ich mir deine Arbeit ansehen und zahl deinen Cheffs 
40.000,- Euronen. ;-)

Autor: STS (Gast)
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@nklj: Was machst DU jetzt?

Autor: insider (Gast)
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Hallo

bzgl Ingolstadt...

ich kenne einen , der sich bei einem dortigen Autohersteller als
Macher mit Problemlösekompetenz ( inkl entspr Nachweise ) beworben
hat .

Das O-Zitat ist recht aufschlußreich :

Angeblich "entsprechen sie nicht den a...spezifischen Kriterien"

Ich finde dies äusserst aufschlußreich , denn scheinbar ist das
Finden/Erkennen und vorallem das Lösen von "Problemzuständen"
nicht erwünscht bzw man hält sich für derart "perfekt" daß der
Laden mittelfristig an die Wand karriolen wird, weil durchweg
das falsche Produktsortiment angeboten wird

Dies ist keine wüste Erfindung von mir , denn auch ein Hr.Wiedeking
verzweifelt am Automarkt  ( O-Zitat FTD )

Autor: Robert G. (Gast)
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Herr Wedeking hat in erster Linie finanzielle Probleme und weniger 
technische, da er vom Technischen soviel versteht, wie Eisbär Knut von 
Eismaschinen.

Autofirmen in Ingolstadt sind halt auch sehr unter Druck, weil es so arg 
viele Abnehmer für R8 auch nicht gibt und die Firma an solchen Wagen 
weit weniger verdient, als macher meint. Die A4er Reihe ist im Markt 
auch eher gesättigt und konkurriert fleissig mit Japanern und 
OBerklassefranzosen, die praktisch dasselbe bieten, aber 30% weniger 
kosten.

Autor: insider (Gast)
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Nun,
von Hr.Wiedeking halte ich sehr viel, dito ist sein Gehalt angemessen,
denn er ist ja zu einem Zeitpunkt bei Porsche mit eigenem Kapital
eingestiegen - daß diese Firma von fast Pleite soweit entwickeln
konnte ist bemerkenswert !
Sein Gehalt variiert ja mit dem Unternehmensgewinn.

Das heißt einer wie Wiedeking ist mit dem Automechaniker(!) Schrempp und
co gar nicht vergleichbar . Er muß kein Cheftechniker sein , dafür hat
er seine Leutz.

Eher ein gewisses Problem ist halt die Tatsache ,daß ein konventioneller 
Sportwagen nicht mit 100 PS marktfähig ist , sprich CO2 jenseits von
300g/km zu liegen kommt.

Die "Ingolstädter" produzieren sukzessive am deutschen Automarkt vorbei- 
falls der die überhaupt interessiert ...

Schon ein Passat ist für nen Familienvater zu teuer , von A4 etc
ganz zu schweigen.

Das Volk braucht leichte(!) genügsame Autos, idealerweise mit Gas oder
Elektroantrieb  - und keine 500 PS Dieselrußler .
Die Gesamtschadensbilanz eines Diesels liegt um über 20% höher als ein
vergleichbarer Benziner.
Will heißen , jeder der einigermassen ökologisch denken kann , fährt
ein Gas- oder Benzinauto  -den der reine Spritverbrauch ist eine
nonperformante Aussage.

Autor: Robert G. (Gast)
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Lässt sich das etwas detaillieren, daß der echt mehr Diesel mehr schadet 
?

Ich spare mit meinem Diesel (habe dasselbe Auto für die Frau/Eltern mit 
Benzin) fast 40% an Treibstoff und ich fahre sehr viel. Typisch hat 
unser Passat (huch, wir haben sogar 2, obwohl Familienvater) rund 6 
Liter auf der Autobahn, mit dem anderen (gleiches Tempo) 9,5!

Ich fahre mit dem Benziner kaum Autobahn, der ist nur für Kurzstrecken. 
Ein Passat (beide Kombi) habe ich genommen, weil ich jeweils eone Person 
im Rollstuhl transportieren muss.

Autor: insider (Gast)
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Hallo,

nochwas übrigens zu @bereit zum umziehen

nomen est omen , aber selbst deutschlandweite Bewerbung inkl neufünfland
nutzt garnix ...
mein erster Job war übrigens gleich adäquat: Projektleitung über 20 MA 
...
und erfolgreich  - so erfolgreich , daß man wieder gehen darf -wozu 
braucht
man den noch ... ( soviel zu strategischer Denke ) es funzt ja jetzt.

der Themenbereich Autoabgas etc ist zwar etwas offtopic hier , aber was 
solls.
Ich sprach ja von Gesamtschadensbilanz . Sicher liegen weniger CO2 an, 
aber
alleine der Feinstruß ist nicht ohne - das Zeug geht voll in die Lunge
und verbindet sich u.a. mit Pollen, was zu verstärkter Aggressivität
derselben führt .
Hinzu kommt daß der Diesel nur bei Schwachlast seine Vorteile ausspielt.
Wer mal genau hinschaut sieht das überdeutlich.

Bzgl 1 Liter Sprit ist der CO2 bei Diesel meines Wissens 20% höher als
bei Benzin. Also man kann nicht direkt die Verbrauchsreduzierung als
CO2 Reduzierung setzen. Der stöchiometrische Verbrennungsprozeß ist
anders geartet.
Bzgl des Doppelpassat , nun ich kenne auch zB neue 2,2l Vectras die
knapp 11 L brauchen, hängt immer vom Fahrstil ab und natürlich von
den Motoren usw - da braucht man "Flottenverbräuche" . Denn die
Serienstreuung innerhalb eines Typs ist recht hoch ( rund 20 % ) .

Generell erlaube ich zu bemerken ,daß gerne verschwiegen wird, was
der Katalysator leistet -- ab rund 120 Km/H eben nix (!!!) - Das Ding
wird quasi abgeschaltet.  Somit wäre ein Tempolimit eine effektive
Maßnahme für Umweltschutz, weil hierdurch die installierte Technik
auch wirklich zum Einsatz kommt.

Insbesondere die PS-Boliden glänzen mit altruistischen Verfahren.
Es wird Sprit in 60er Jahre Manier zur inneren Kühlung eingespritzt.
Daher kommen auch solche Topverbräuche eines zB Cayenne von 75l /100 km
bei >200 km/h oder anderen Schwabenderivaten zustande.

btw der TATA hat einen Spitzenverbrauch von 5l .

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Die "Ingolstädter" produzieren sukzessive am deutschen Automarkt vorbei-
>falls der die überhaupt interessiert ...

Wie man sieht, verkaufen sich A6/A8 und Q7 auf dem deutschen Markt 
prächtig. Das geht auch aus dem Jahresbericht hervor.

Der Audi für das kleine Portemonnaie heißt Seat Ibiza oder für die 
Ostdeutschen Skoda.

Autor: Der Dude (Gast)
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Kommt doch mal wieder zum Thema zurück.

Autor: ing (Gast)
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> Ich habe 5 Bewerbungen geschrieben und daraus
> resultierten 4 Vorstellungsgespräche.

Wie wärs, wenn du mal Namen der Firmen nennst. Möglicherweise wird 
dadurch dein Posting etwas glaubwürdig.

Autor: Senf-dazugeber (Gast)
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guten morgen,
also das iele stellen unbesetzt sind, stimmt schon.
warum werden so wenig eingestellt? liegt vielleicht auch teilweise an 
dern ingenieuren selbst.
verkauft euch doch auch mal besser. ich habe manchmal den glauben daran 
verloren, "normale" ingenierure zu finden, wobei "normal" rein subjektiv 
meine sichtweise ist.
ich arbeite in einer sehr großen firma mit einem ingenieur anteil von 
ca. 70%. nur leider sind diese 70% der ingeniere auch so, wie ein aussen 
stehender sich die ingenieure vorstellt. das beginnt beim "nicht 
mundaufkriegen" im aufzugfahren ("guten morgen" geht da irgendwie 
nicht), das geht weiter beim nicht übermäßig viel waschen (schuppen auf 
hemden sehen nicht gut aus!), in teammeeting bekommen die entwickler den 
mund nicht auf, was zu einem verminderten informationfluss führt, usw.

das ist nicht immer so, aber zu häufig.
und weil eine bewerbung auch ein selbstvermarkten ist, schneiden auch 
viele kandidaten schlecht ab und der chef sagt sich, "lieber warte ich 
mit der besetzung der stelle noch, als dass ich mir einen ins boot hole, 
der sich dann nicht teamfähig erweist".

wenn das alles zu neagtiv rübergekommen ist, dann ist es gut so --> 
denkanstoß!

grüße

Autor: Robert (Gast)
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Definieren Sie mir bitte mal, was Sie unter teamfähig verstehen. (Da hat 
ja jeder eine Vorstellung).

Autor: Betrachter (Gast)
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Hm, da schaue man mal z.B. bei Siemens vorbei wie viele Stellen da frei 
sind... daneben gibts noch viele andere.
Man sollte nicht immer alles auf die Firmen schieben oder das es keine 
Stellen gibt. Klar aben die manchmal anforderungsprofile die vielleicht 
etwas unrealistisch sind oder nur auf eine Minderheit an Bewerbern 
zutrifft. Ich denke aber und das hab ich auch schon im Bekanntenkreis 
mitbekommen das man durch das Auftreten und dadurch das man den Willen 
zeigt die Stelle wirklich zu wollen schon was rausholen kann.

Autor: Andi (Gast)
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@ Betrachter

Mit Siemens meinst du doch den deutschen Weltkonzern, der uns vor kurzem 
so viele Arbeitsplätze gekostet hat. Ich bin (zufälligerweise) zur Zeit 
bei diesem Laden als externer Mitarbeiter dabei und eins kann ich dir 
sagen, es stimmt schon, dass die Leute brauchen, aber die stellen 
niemand ein. Alle Mitarbeiter haben eine 35h-Woche und schaffen deutlich 
mehr wie 40h und das wurde so von oben abgesegnet. Dafür wird die 
Mehrarbeit einfach ausbezahlt und Freizeit gibts nicht, zumindest wird 
sie nicht gerne gesehen, da man bis an die beiden Ohren in Arbeit 
steckt. Also, noch mal, wie wars mit Siemens und freie Arbeitsplätze????

Autor: Andi (Gast)
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noch was, Siemens will erfahrene Mitarbeiter, da man mit Anfänger laut 
Siemens nix anfangen kann und die holen sich solche Leute ins Haus, die 
aber, wohl gemerkt, von Dienstleistern kommen, da man das Now-How dieser 
Leute braucht, die aber nicht fest einstellen möchte.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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>Hm, da schaue man mal z.B. bei Siemens vorbei wie viele Stellen da frei
>sind...

ahhh und sollen die auch besetzt werden ?

oder eher doch durch Zeitarbeitsfirmen ?

Autor: Andi (Gast)
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drei mal darfst du raten

Autor: insider (Gast)
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hallo

@senfdazugeber ..  nun, just meine two cents dazu ;-)

Mir sind jedenfalls mehr ungepflegte jenseits des Ingenieurssektors 
bekannt

Sicher gibts diesen Typus Ingenieur , aber ich hatte genau mit dem
Gegenteil zu kämpfen .  Die Sache mit dem "Verkaufen" ist mit vorsicht
zu genießen.  Geht man weltoffen an die Sache ran , stellt man schnell
fest , wie verschlafen weite Teile sind.

Kommunikation ist nur solange erwünscht, wie man den Vorgesetzten damit
nicht tangiert ...

Besprechungen laufen zu oft nach dem Schema ab : Wer den Kopf hebt, wird
erschossen - also das gezielte Ansprechen von Fehlabläufen ist nicht
machbar .  Das geht soweit ,das sich Teams im Team bilden mit Ausschluß
der oberen Leitung aus dem Kommunikationsfluß gerade bei größen Firmen.

Daß die Entwickler nicht den Mundaufkriegen - haben Sie schon mal daran
gedacht daß dies Selbstschutz ist . Jedes Wort zuviel ist 
KnowHowtransfer
und damit sägt man an seinem eigenen Arbeitsplatz .

Wie weiter oben schon formuliert , es kommt ja nicht mal mehr gut an, 
wenn
man im Sinne der Firma Projekte rettet. Es ist bemerkenswert, daß gerade
zielgerichtetes Arbeiten ( und Kommunikation ) zu völlig anders
gearteten Ansichten bei der Geschäftsleitung führt.....


Nicht von ungefähr kommen solche Sprüche wie

Intelligenz gefährdet die Firma ( also outing nur im Notfall - schon
Guten Morgen kann als Seelenspiegel gegen einen verwendet werden...)

Man hat seine Abteilung im Griff  ( klar Abwürgen == Nullkommunikation
und vorallem auch hier entsteht vergesellschaftetes Eremitentum )


Gut, daß es Firmen wie BOSCH gibt , die wenigstens dahingehend ehrlich
sind und gleich formulieren : Guten Leuten muß man absagen

Aber bei zig anderen ist man noch nicht so fortschrittlich oder agiert
brutalstmöglich analog Nokia ...

Autor: Betrachter (Gast)
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Ob die besetzt werden sollen, dazu kann ich nix sagen, sitz da ja nicht 
drinnen. Aber offen sind viele Stellen wenn man auf der Homepage schaut, 
sowie auch bei diversen anderen größeren Firmen.
Auch in der hiesigen Wochenendzeitung sind immer recht viele 
Ingenieurstellen ausgeschrieben. Dort wird aber meistens Berufserfahrung 
verlangt und machmal findet man auch den Zusatz das Absolventen auch 
eine Chance gegeben wird.

Autor: lach (Gast)
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Ihr Traumtänzer. Die Stellen, die in Anzeigen beworben werden, sollen 
größtenteils nicht besetzt werden. Sie dienen vorwiegend der 
Aufpolierung des Images der betreffenden Firma.

Autor: Betrachter (Gast)
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Klar, die bösen bösen Firmen...die sind alle alle böse und schuld das 
ich keinen Job habe. Die anderen sind schuld daran. Greift euch mal an 
die eigene Nase vielleicht liegts nicht nur an den hinterhältigen und 
bösartigen Firmen.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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@lach
100% ACK

Wer schon einen von der Arge gefordertes Bewerbungsmarathon durchgezogen 
hat, wird genau diese Erfahrung sammeln.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Dallmeier (Gast)
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@Betrachter und Andi:

Auch ich bin zur Zeit bei Siemens tätig.

Und wie bei Andi, bin ich über einen DL drin. Ich erhalte seit 2 Jahren 
51,- die Stunde. Dort ist nicht mehr zu erwarten, weil die Einkäufer 
alles drücken. Siemens stellt zwar ab und zu Leute fest an, aber das 
Gehalt liegt eher am unteren Ende. Mir hat man 62000,- geboten und das, 
bei fast 10 Jahren Berufserfahrung in der Entwicklung. Laut Kollegen aus 
dem Projektmanagement haben auch die anderen Entwickler kaum mehr, auf 
40h gerechnet. So toll ist es also bei Siemens nicht.

>Hm, da schaue man mal z.B. bei Siemens vorbei wie viele Stellen da frei

Ja warum denn wohl? Wohl zu den Gehältern dort keiner einsteigen will. 
In der Abteilung, wo ich arbeite, haben sie in der jüngsten 
Vergangenheit fast nur Asiaten und Leute aus Osteuropa eingestellt, 
Hauptsache, sie können ein bischen Deutsch.

Autor: Betrachter (Gast)
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62000€???? Gehts noch? Also ob das nicht gut wäre, wahnsinn. Kein wunder 
das so wenige eingestellt werden bein den Ansprüchen. Außerdem ist es 
doch immernoch besser für das Geld zu arbeiten und dann vielleicht 
intern weiterzukommen oder zu wechseln als wenn man keinen Job hat und 
dann irgendwo reinkommen will.
Was erwarten da denn manche??? Mit 60000 anfangen nach 5 Jahren 100000 
und nach weitern 20 Jahren dann 250000 oder 300000 und das als 
"normaler" Angestellter??? Krass, wie übertrieben die Vorstellung von 
manchen Personen ist.
Andere wären froh so viel zu bekommen weil sie vielleicht in einer 
kleinen Firma "nur" um die 40000 kriegen. Die wären froh über 62000.

Autor: Anfänger (Gast)
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die 62000 ist doch bloße Welle machen. Der Herr Dallmeier sitzt an einer 
Produktionsstrasse und will auch mal bissel mitreden bei den Großen. Wie 
immer halt.

Autor: Bereit zum Umziehen (Gast)
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@ING

Ich werde die Firmen nicht nennen.

1. Ich möchte nichts über die Firmen erzählen. Das hat was mit 
Diskretion zu tun.
2. Ich hab es nicht nötig mich glaubwürdiger zu machen. Wer mir nicht 
glaubt, der soll es eben lassen.
3. Möchte auch ich logischerweise in meiner "Bewerbungphase" nicht 
erkannt werden.


Zum leidigen Thema Gehalt:

Ich kann es echt nicht mehr hören hier im Forum. Wenn jemand nach 10 
Jahren im Beruf nicht für 62.000€ arbeiten möchte ist das realistisch 
und vor allem ganz alleine seine Entscheidung.
Mich wundert wirklich wieviele Neider hier unterwegs sind, die nicht 
glauben können, dass es Leute gibt die deutlich mehr verdienen als sie 
selber und diese deshalb als Lügner darstellen. Das ist einfach nur arm.
Aber das genau diese engstirnigen Zeitgenossen wenig verdienen zeigt 
immerhin das es noch Gerechtigkeit gibt auf dieser Welt.

Vielleicht solltet ihr mal darüber nachdenken was es bringt in einem 
völlig anonymen Forum zu lügen?

Autor: Betrachter (Gast)
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Ja die gibts leider die Neider. Find ich auch bescheuert einem der 
angibt mehr als einer selbst zu verdienen gleich als Lügner zu 
beschimpfen. Andersrum machts ja auch keiner, oder?
Klar ists auch einem seine freie Entscheidung für wieviel Geld man 
arbeitet, aber das man für über 60000€ nicht arbeiten will finde ich 
sehr sehr dreist, betrachte man mal die Gehälter von vor 10 Jahren.
Auch sollte man das ganze im Verhältnis sehen, welche Firma, und vor 
allem welche Position bekomme ich. Für nen Abteilungsleiterposten in 
einer großen Firma ist das nicht gerade viel aber als "normaler" 
Angestellter ohne Führungsaufgaben ist das durchaus O.K.. Vor allem 
sollte man auch in der Lage sein weiter zu denken das es ja auch weiter 
gehen kann und nicht die nächsten 10 oder 15 Jahre auf dem Level stehen 
bleibt.
Sorry, aber einige sollten da mal auf den Teppich kommen.

Autor: Bereit zum Umziehen (Gast)
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@ Betrachter:

Es hat ja hier niemand gesagt das er für unter 62000€ lieber Zuhause 
bleibt und vom Staat lebt. Man lehnt lediglich das Angebot ab und 
arbeitet bei einer anderen Firma. Das ist doch nicht dreist...

Autor: Obermeckerer (Gast)
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Antowrten zu den eizelnden Beiträgen:

1) Dem kann ich nur beipflichten! Es ging nicht darum, daß 62k zu wenig 
sind, um zu arbeiten, sondern zu wenig, um sich wieder fest anstellen zu 
lassen.

Ungeachtet dessen sind 62k für jemanden mit 10 Jahren Erfahrung bei 
entsprechender Ausbildung wirklich nicht viel, jedenfalls nicht das Ende 
der Fahnenstange!

2) Vor 10 Jahren waren 62k (abzüglich der Teuerung 2% im Jahr) nur 47,7- 
also 96.000 DME, wohl gemerkt für jemanden mit 10 Jahren Erfahrung. Geht 
man davon aus, daß das Gehalt gemäß Erfahrung 3% im Jahr zunimmt, sind 
das 72.000 DM für einen Einsteiger. Das hat man damals mit Uni und der 
passenden  Richtung bei einer Siemens durchaus bekommen.

3) Siemens zahlt auch nach meinen eigenen Erkenntnissen nicht mehr 
soviel, wie sie es mal getan haben. Im Niederbereich (also Leute mit 0-3 
Jahren) leigen die zwar recht weit oben, aber wer dort mehr als 5 Jahre 
BE hat, kommt nicht wesentlich weiter, es sei denn, in der Position. 
Wobei ich muss sagen, daß dort auch schnell Projektlieter bestimmt 
werden, die nur 3 Jahre Erfahrung haben und man ihnen für die höhere 
Position nur 5% mehr gibt.

Bei den Siemensgehältern muss man aber auch kalkulieren, daß viele eine 
Betriebsrentenbeigabe beziehen und zudem einen guten Kündigungsschutz 
hatten. (Nicht alle, freilich). Das muss man zum Gehalt hinzuaddieren.

4) Zu den Stundensätzen gibt es eigentlich gute Quellen: Bei GULP z.B. 
kann man sich Statistiken ansehen, auch gibt es dort konkrete Einträge 
für Projekte zusammen mit Stundensatz. Die 51,- von oben sind keineswegs 
viel. Das kann man ja selber leicht ausprobieren.

5) Die meisten, die hier rumhängen, sind jung und im Bereich Anfänger. 
Da verwundert es mich nicht, daß sie die Gehälter nicht glauben können.

Autor: Betrachter (Gast)
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Klar das ist nicht dreist. Ist ja auch jedem seine freie Entscheidung.
Ich finde es nur blöd wie über ein Einkommen dieser Höhe geredet wird 
und was sich manche einbilden.
Da gibts viele Ing. auch ältere die gerne so viel hätten.

Autor: Obermeckerer (Gast)
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Es steht doch jedem frei, sich darauf einzulassen. Klar, daß viele das 
nicht wollen, weil sie nicht von zuhause weg wollen, weil sie nicht 
umziehen wollen oder weil sie nicht mehr arbeiten wollen.

Wer z.B. immer nur 35h arbeiten will, kommt nie in einen AT-Bereich.

Wer z.B. bereit ist, 5 Tage ausser Haus zu arbeiten, ist einer von 
wenigen, die das tun und daher rar -> überhöhte Stundensätze möglich!

Wer z.B. umzugsbereit ist, kann oft einen Gehaltssprung machen, weil er 
in genau die passende Position hineinschlüpfen kann, die zufällig 
irgendwo frei wird. Wartet man aber darauf, daß in der Nachbarfirma oder 
gar der eigenen etwas Gutes frei wird, dauer es eben ewig. In ein und 
derselben Firma legt man eben nur %te-weise zu. Richtige Stufen in der 
Position springt man nur duch Wechsel!

Positionswechsel machen aber auch mehr Erfahrung und Knowhow und 
steigern den Wert weiter für den nächsten. Wer immer nur an einer Stelle 
bleibt, der verharrt irgendwann auf einem Niveau, weil der Wertzuwachs 
in der Position in eine Sättigung geht. Dann geht es eben nur noch mit 
der jählrichen Gehaltssteigrung weiter, die von der Teuerung 
aufgefressen wird.

Da viele Ältere sich zur Ruhe setzen, bleiben sie eben gehaltsmässig 
sthen. Man muss sich entscheiden, was man will und Prios setzen.

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