Hi, ich versuch mich grad an einem S65 Display und nem Atmega8. Also ich
hab ja schon einiges dazu gefunden. Aber nen brauchbaren Schaltplan hab
ich noch nicht auftreiben können.
Gibt es denn nen Schaltplan wo man auch sieht welche Bauteile verwendet
werden sollten?
Und wie funktioniert das Display? Muss man das Bild immer neu zeichnen
oder speichert der Controller die Informationen ab und zeichnet diese
bis man etwas ändert?
Vorerst letzte Frage, wie viele Bilder würde denn der Atmega8 pro
Sekunde schaffen, wenn er es immer neu zeichnen müsste?
MFG, Daniel
> Vorerst letzte Frage, wie viele Bilder würde denn der Atmega8 pro> Sekunde schaffen, wenn er es immer neu zeichnen müsste?
Willst du ein Video abspielen?
Naja, ein Video will ich nicht direkt abspielen, aber ich würde gern
einfache 2d Grafik zu stande bekommen. Z.B.: Pacman. Aber da reicht es
ja auch, wenn man die Veränderten bereiche korrigiert. Da muss man ja
nicht das ganze Bild neu malen. Aber wie sieht es denn aus mit videos?
Geht das nicht? Mit welchen chips könnte man das sonst tun?
Aso, genau. Danke Otto für den Link. Muss man da denn die Schaltung für
die Hintergrundbeleuchtung unbedingt bauen oder reicht der obere
Schaltplan? Weil dort scheint ja die Beleuchtung auch angeschlossen zu
sein.
Und was ist dieser IRU1205 ?
Und letzte Frage, gibt es einen Spannungswandler auf 2.9V oder ist das
vielleicht das obige?
Hallo Minotaurus,
der "IRU" ist ein "Low-Drop" Spannungsregler, der die 2,9V erzeugt. Die
Hintergrundbeleuchtung wird durch den "Step-Up" Regler (FET, Drossel)
erzeugt.
Gruss Otto
Hmm, naja, ich denke ich werde es erstmal ohne Hintergrundbeleuchtung
probieren.
Also an den LED+ vom Diplay kann man entweder die Schaltung für
Beleuchtung oder einfach nen 180Ohm Widerstand bauen?
Und wenn man nur den Widerstand dran baut, dann muss ich da 15V
anschließen?
Versteh ich das richtig?
Und was sind das für Kondensatoren neben dem IRU1205? Oder sind die nur
zur Stabiliesierung? Kann man die dann weg lassen?
Sorry, ich kenn mit der Technik nicht aus. Ich kann nur nach Schaltplan
und mit vorgegebenen Bauelemente was zurechtlöten.
Dafür lern ich recht schnell Programmiersprachensyntax und kann auch
allgemein ganz gut Programmieren.
Also nach der Rechnung vom Obelix komm ich auf grob gerundet 90 Bilder
pro sekunde bei 16MHZ chiptaktung. Kann das sein?
> Also nach der Rechnung vom Obelix komm ich auf grob gerundet 90 Bilder> pro sekunde bei 16MHZ chiptaktung. Kann das sein?
hmmm... bekomme da ein anderes Ergebnis.
Wenn du das Display voll ausnutzt, dann hast du 176*132 Pixel (=23.232
Bildpunkte), die jeweils 16 bit Farbinformation tragen (=2byte).
D.h. ein voller Bildschirminhalt ist 46.464 Bytes groß.
Also von den 90 Bildern pro Sekunde weit entfernt.
Inwieweit man dann den SPI-Takt noch raufdrehen kann, kann ich dir nicht
beantworten.
mfg
gast
> Sorry, ich kenn mit der Technik nicht aus. Ich kann nur nach Schaltplan> und mit vorgegebenen Bauelemente was zurechtlöten.
Das solltest du schnellstens ändern! Warum ? Sowas sollte man zumindest
wissen :
> Und was sind das für Kondensatoren neben dem IRU1205? Oder sind die nur> zur Stabiliesierung? Kann man die dann weg lassen?
2. Dann bau es halt genauso nach.
Hab ja kein Problem damit das Ding genauso aufzubauen. Aber ich weis
halt nicht wie groß die Kondensatoren nun seien müssen.
Also komplett ahnungslos bin ja auch nicht. Ich weis was so ein
bauelement bewirkt und wie es funktioniert, aber ich kann mir halt nicht
zusammenreimen wie groß oder klein man die wählen muss und warum man nun
genau da einen kondensator hinbauen sollte.
Ist ja egal. Würde es gern genauso nachbauen, aber ich wie groß muss der
denn sein?
> wie groß die Kondensatoren nun seien müssen.
Siehe Punkt 1. Findest du an jeder Schaltung mit einem Linearregler.
> Also komplett ahnungslos bin ja auch nicht.
Anhand deiner Fragestellung bezweifle ich das.
> warum man nun genau da einen kondensator hinbauen sollte.
Grundlagen Spannungstabilisierung. Tutorials lesen!
Die beiden Kondensator am Eingang des Spannungsreglers dienen in erster
Linie der Vermeidung von Regelschwingungen; in zweiter Linie
unterstützen sie auch die Regelungsqualität, doch dies wird besser
durch Stützkondensatoren von ca 100nF direct an den einzelnen Chips
selbst erreicht. Da Elektrolytkondnsatoren "langsam" sind, sieht man
häufig zwei Kondensatoren am Ende eines Spannungsreglers.
Für die meisten Zwecke hat sich am Ausgang ein 10µF Elko geringer ESR
bewährt. (Für Induktive Lasten (Relais, Motoren) gelten allerdings
andere Regeln). Wenn am Eingang schon eine geregelte Spannung anliegt
genügt hier ein 100 nF Vielschicht- oder auch ein guter
Folienkondensator (MKS-2 o.ä.)
Die 180 Ohm berechnen sich so:
Da hier mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind, fallen nach Christians
Messung 10,4 V ab. Bei einer 15 V Versorgung fallen somit am Widerstand
also 4,6 V ab, bei 20 mA benötigt man also R = U/I = 230 Ohm. Nimm also
lieber einen 220 er
Danke Michael. Das hört sich doch super an.
Auch vielen Dank für die Antworten von Obelix.
Und natürlich tut es mir furchtbar Leid, dass ich nicht mit einem
Spannungsregler im Kopf geboren wurde. Dir scheint es ja so ergangen zu
sein.
Wenn ich nicht fragen würde, könnte ich nicht lernen und außerdem wollte
ich auf der sicheren Seite stehen, wenn ich mir die Teile bestelle.
Ich hab nunmal nicht soviel Ahnung von der Technik wie du und ich denke
mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.
Dennoch danke für die Hilfe.
MFG Daniel
> Spannungsregler im Kopf geboren wurde
Ich sage ja nicht das du zu doof bist, sondern nur, das du dir aber auch
garkeine Mühe gegeben hast, die Information im Netzt zu finden. Das
findet man in jedem Tutorial. Es gibt bestimmt 10E19 Schaltungen im Netz
mit einem Linearregler und in jeder einzelnen sind diese Kondensatoren
verbaut. Darüberhinaus gibt es auch noch Datenblätter.
Deswegen, die allgemeinen Forum Regel bechten: Kopf einschalten, googeln
und wenn noch was unklar ist im Forum Fage stellen.
> Ich hab nunmal nicht soviel Ahnung von der Technik wie du und ich denke
mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.
Kann ich nicht sagen, aber ich habe vor ca. 20 Jahen angefangen zu
programmieren. Das soll nicht bedeuten, das ich zwingenmd besser als du
programmieren kann.
Hallo,
habe auch mal eine Frage zur Ansteuerung des S65-Displays mit dem
Atmega8. Die Schaltung auf Superkranz.de ist ja nun für den atmega128
ausgelegt. Nutze ich beim atmega8 die gleichen Anschlüsse (PB0, PB1,
PB2, PB6 und PB7) oder muss ich entsprechend andere verwenden?
>ich denke mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.
Aber mein Pipimann ist viel größer als Dein...
Was soll immer dieses blöde Kräftemessen. Setz Dich hin und lern was
indem Du mal ein paar Tutorials liest. Damals gab es noch kein Internet,
da war ich jede Woche in der Bücherei und hab mir was neues ausgeliehen.
Deine Fragen sind ja auch wirklich so, das eingefleischten
Forumsteilnehmer der Hut hoch gehen kann und weil hier jeden Tag
irgendwer mit einfachen Fragen daher kommt, die man 0,nix ergoogelt
hätte ...
@mokilok:
Es gibt in dem Forum noch ein paar Leute, die auf Fragen antworten und
nicht einfach nur die Leute zulallen, die sie stellen. Von denen hab ich
DAT an PB3
CLK an PB5
RS an PC0
CS an PB1
RESET an PC1
Das Funktioniert auch. Soweit ich weis sind nur DAT und CLK wichtig. Der
Rest kann hin wo du willst.
Das was du vorhast ist das gleiche wie sich auf eine Silversterrakte zu
setzen und zu hoffen das du damit zum Mond fliegen kannst.
Wenn du dieses Display halbwegs mit Animationen und Bitmaps füllen
möchtest benötigst du einen größeren AVR. Damit wirst du dann aber eher
nur eine langsamme Bedienoberfläche hinbekommen als ein flottes Spiel.
Mein Drumprojekt benutzt 1 Echtfarben Logo zum Start, ein Menusystem a 6
sichtbaren Menuzeilen die scrollbar sind pro Menu und ein kleines Icon
pro Menu. Die Sourcen sind sehr gut optimiert und teilweise in
kritischen Stellen auf Assembler. Die Bitmaps und Font sind komprimiert.
Alles auf einem ATMega128 und das SPI läuft mit 16Mhz. Die
SPI-Übertragung der Daten erfolgt fast mit vollem Durchsatz, also
nebenbei noch das Laden, Entpacken der anzuzeigenden Pixeldaten. Und so
ist das Ergebnis:
1.) der ATMega128 ist mit den Fonts, Bitmaps, MenuSystem zu 60% voll,
also mehr als 70Kb und dabei ist diese Datenmenge teilweise bis zu 250%
komprimiert, zb. das Logo in voller Größe und Farbanzahl.
2.) wenn man im Menusystem scrollt so ist das relativ flüssig aber
denoch sieht man wie es ganz leicht ruckelt, obwohl alle Routinen schon
am Limit laufen.
Mit einem ATMega8 bist du also weit unterhalb der Grenze bei der das
Display noch Sinn macht. Selbst einen ATMega128 würde ich nicht nochmal
benutzen. Klar, falls du auf diesem schönen Display in der Mitte nur
eine Linie anzeigen möchtest dann geht das auch mit einem ATMega8, aber
so richtig auslasten kannst du es mit diesem AVR nicht.
Gruß Hagen