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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik S65 Display + Atmega8


Autor: Minotaurus (Gast)
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Hi, ich versuch mich grad an einem S65 Display und nem Atmega8. Also ich 
hab ja schon einiges dazu gefunden. Aber nen brauchbaren Schaltplan hab 
ich noch nicht auftreiben können.
Gibt es denn nen Schaltplan wo man auch sieht welche Bauteile verwendet 
werden sollten?
Und wie funktioniert das Display? Muss man das Bild immer neu zeichnen 
oder speichert der Controller die Informationen ab und zeichnet diese 
bis man etwas ändert?
Vorerst letzte Frage, wie viele Bilder würde denn der Atmega8 pro 
Sekunde schaffen, wenn er es immer neu zeichnen müsste?

MFG, Daniel

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Minotaurus,

steht alles in der Codesammlung - auch, wo die Hardware zu finden ist. 
http://www.superkranz.de/christian/S65_Display/Dis...

Gruss Otto

Autor: Obelix (Gast)
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> Vorerst letzte Frage, wie viele Bilder würde denn der Atmega8 pro
> Sekunde schaffen, wenn er es immer neu zeichnen müsste?

Willst du ein Video abspielen?

Autor: Minotaurus (Gast)
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Naja, ein Video will ich nicht direkt abspielen, aber ich würde gern 
einfache 2d Grafik zu stande bekommen. Z.B.: Pacman. Aber da reicht es 
ja auch, wenn man die Veränderten bereiche korrigiert. Da muss man ja 
nicht das ganze Bild neu malen. Aber wie sieht es denn aus mit videos? 
Geht das nicht? Mit welchen chips könnte man das sonst tun?

Autor: Obelix (Gast)
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Da ich nicht aus dem AVR Bereich komme rechne mal selber nach.

SPI Takt / 8 = Byte/s (ist ein maximaler Wert)
Dann mit Anzahl der Pixel verrechnen.

Autor: Minotaurus (Gast)
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Aso, genau. Danke Otto für den Link. Muss man da denn die Schaltung für 
die Hintergrundbeleuchtung unbedingt bauen oder reicht der obere 
Schaltplan? Weil dort scheint ja die Beleuchtung auch angeschlossen zu 
sein.
Und was ist dieser IRU1205 ?
Und letzte Frage, gibt es einen Spannungswandler auf 2.9V oder ist das 
vielleicht das obige?

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Minotaurus,

der "IRU" ist ein "Low-Drop" Spannungsregler, der die 2,9V erzeugt. Die 
Hintergrundbeleuchtung wird durch den "Step-Up" Regler (FET, Drossel) 
erzeugt.

Gruss Otto

Autor: Minotaurus (Gast)
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Hmm, naja, ich denke ich werde es erstmal ohne Hintergrundbeleuchtung 
probieren.
Also an den LED+ vom Diplay kann man entweder die Schaltung für 
Beleuchtung oder einfach nen 180Ohm Widerstand bauen?
Und wenn man nur den Widerstand dran baut, dann muss ich da 15V 
anschließen?
Versteh ich das richtig?
Und was sind das für Kondensatoren neben dem IRU1205? Oder sind die nur 
zur Stabiliesierung? Kann man die dann weg lassen?

Sorry, ich kenn mit der Technik nicht aus. Ich kann nur nach Schaltplan 
und mit vorgegebenen Bauelemente was zurechtlöten.
Dafür lern ich recht schnell Programmiersprachensyntax und kann auch 
allgemein ganz gut Programmieren.

Also nach der Rechnung vom Obelix komm ich auf grob gerundet 90 Bilder 
pro sekunde bei 16MHZ chiptaktung. Kann das sein?

Autor: gast (Gast)
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> Also nach der Rechnung vom Obelix komm ich auf grob gerundet 90 Bilder
> pro sekunde bei 16MHZ chiptaktung. Kann das sein?
hmmm... bekomme da ein anderes Ergebnis.
Wenn du das Display voll ausnutzt, dann hast du 176*132 Pixel (=23.232 
Bildpunkte), die jeweils 16 bit Farbinformation tragen (=2byte).
D.h. ein voller Bildschirminhalt ist 46.464 Bytes groß.

Also von den 90 Bildern pro Sekunde weit entfernt.
Inwieweit man dann den SPI-Takt noch raufdrehen kann, kann ich dir nicht 
beantworten.

mfg
gast

Autor: Obelix (Gast)
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> Sorry, ich kenn mit der Technik nicht aus. Ich kann nur nach Schaltplan
> und mit vorgegebenen Bauelemente was zurechtlöten.

Das solltest du schnellstens ändern! Warum ? Sowas sollte man zumindest 
wissen :
> Und was sind das für Kondensatoren neben dem IRU1205? Oder sind die nur
> zur Stabiliesierung? Kann man die dann weg lassen?

2. Dann bau es halt genauso nach.

Autor: Minotaurus (Gast)
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Hab ja kein Problem damit das Ding genauso aufzubauen. Aber ich weis 
halt nicht wie groß die Kondensatoren nun seien müssen.

Also komplett ahnungslos bin ja auch nicht. Ich weis was so ein 
bauelement bewirkt und wie es funktioniert, aber ich kann mir halt nicht 
zusammenreimen wie groß oder klein man die wählen muss und warum man nun 
genau da einen kondensator hinbauen sollte.
Ist ja egal. Würde es gern genauso nachbauen, aber ich wie groß muss der 
denn sein?

Autor: Obelix (Gast)
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> wie groß die Kondensatoren nun seien müssen.

Siehe Punkt 1. Findest du an jeder Schaltung mit einem Linearregler.

> Also komplett ahnungslos bin ja auch nicht.

Anhand deiner Fragestellung bezweifle ich das.

> warum man nun genau da einen kondensator hinbauen sollte.

Grundlagen Spannungstabilisierung. Tutorials lesen!

Autor: Obelix (Gast)
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Nachtrag: Die Werte sind nicht kritisch.

Autor: Michael P. (desilva)
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Die beiden Kondensator am Eingang des Spannungsreglers dienen in erster 
Linie der Vermeidung von Regelschwingungen; in zweiter Linie 
unterstützen sie auch  die Regelungsqualität, doch dies wird besser 
durch Stützkondensatoren von ca 100nF direct an den einzelnen Chips 
selbst erreicht. Da Elektrolytkondnsatoren "langsam" sind, sieht man 
häufig zwei Kondensatoren am Ende eines Spannungsreglers.

Für die meisten Zwecke hat sich am Ausgang ein 10µF Elko geringer ESR 
bewährt. (Für Induktive Lasten (Relais, Motoren) gelten allerdings 
andere Regeln). Wenn am Eingang schon eine geregelte Spannung anliegt 
genügt hier ein 100 nF Vielschicht- oder auch ein guter 
Folienkondensator (MKS-2 o.ä.)

Die 180 Ohm berechnen sich so:
Da hier mehrere LEDs in Reihe geschaltet sind, fallen nach Christians 
Messung 10,4 V ab. Bei einer 15 V Versorgung fallen somit am Widerstand 
also 4,6 V ab, bei 20 mA benötigt man also R = U/I = 230 Ohm. Nimm also 
lieber einen 220 er

Autor: Minotaurus (Gast)
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Danke Michael. Das hört sich doch super an.

Auch vielen Dank für die Antworten von Obelix.
Und natürlich tut es mir furchtbar Leid, dass ich nicht mit einem 
Spannungsregler im Kopf geboren wurde. Dir scheint es ja so ergangen zu 
sein.
Wenn ich nicht fragen würde, könnte ich nicht lernen und außerdem wollte 
ich auf der sicheren Seite stehen, wenn ich mir die Teile bestelle.
Ich hab nunmal nicht soviel Ahnung von der Technik wie du und ich denke 
mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.

Dennoch danke für die Hilfe.

MFG Daniel

Autor: Obelix (Gast)
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> Spannungsregler im Kopf geboren wurde

Ich sage ja nicht das du zu doof bist, sondern nur, das du dir aber auch 
garkeine Mühe gegeben hast, die Information im Netzt zu finden. Das 
findet man in jedem Tutorial. Es gibt bestimmt 10E19 Schaltungen im Netz 
mit einem Linearregler und in jeder einzelnen sind diese Kondensatoren 
verbaut. Darüberhinaus gibt es auch noch Datenblätter.
Deswegen, die allgemeinen Forum Regel bechten: Kopf einschalten, googeln 
und wenn noch was unklar ist im Forum Fage stellen.

> Ich hab nunmal nicht soviel Ahnung von der Technik wie du und ich denke
mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.

Kann ich nicht sagen, aber ich habe vor ca. 20 Jahen angefangen zu 
programmieren. Das soll nicht bedeuten, das ich zwingenmd besser als du 
programmieren kann.

Autor: mokilok (Gast)
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Hallo,

habe auch mal eine Frage zur Ansteuerung des S65-Displays mit dem 
Atmega8. Die Schaltung auf Superkranz.de ist ja nun für den atmega128 
ausgelegt. Nutze ich beim atmega8 die gleichen Anschlüsse (PB0, PB1, 
PB2, PB6 und PB7) oder muss ich entsprechend andere verwenden?

Autor: HG (Gast)
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>ich denke mal das du nicht soviel Ahnung vom Programmieren hast wie ich.

Aber mein Pipimann ist viel größer als Dein...
Was soll immer dieses blöde Kräftemessen. Setz Dich hin und lern was 
indem Du mal ein paar Tutorials liest. Damals gab es noch kein Internet, 
da war ich jede Woche in der Bücherei und hab mir was neues ausgeliehen.
Deine Fragen sind ja auch wirklich so, das eingefleischten 
Forumsteilnehmer der Hut hoch gehen kann und weil hier jeden Tag 
irgendwer mit einfachen Fragen daher kommt, die man 0,nix ergoogelt 
hätte ...

Autor: Daniel Kehr (Firma: keine) (minotaurus)
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@mokilok:
Es gibt in dem Forum noch ein paar Leute, die auf Fragen antworten und 
nicht einfach nur die Leute zulallen, die sie stellen. Von denen hab ich
DAT an PB3
CLK an PB5
RS an PC0
CS an PB1
RESET an PC1
Das Funktioniert auch. Soweit ich weis sind nur DAT und CLK wichtig. Der 
Rest kann hin wo du willst.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Das was du vorhast ist das gleiche wie sich auf eine Silversterrakte zu 
setzen und zu hoffen das du damit zum Mond fliegen kannst.

Wenn du dieses Display halbwegs mit Animationen und Bitmaps füllen 
möchtest benötigst du einen größeren AVR. Damit wirst du dann aber eher 
nur eine langsamme Bedienoberfläche hinbekommen als ein flottes Spiel. 
Mein Drumprojekt benutzt 1 Echtfarben Logo zum Start, ein Menusystem a 6 
sichtbaren Menuzeilen die scrollbar sind pro Menu und ein kleines Icon 
pro Menu. Die Sourcen sind sehr gut optimiert und teilweise in 
kritischen Stellen auf Assembler. Die Bitmaps und Font sind komprimiert. 
Alles auf einem ATMega128 und das SPI läuft mit 16Mhz. Die 
SPI-Übertragung der Daten erfolgt fast mit vollem Durchsatz, also 
nebenbei noch das Laden, Entpacken der anzuzeigenden Pixeldaten. Und so 
ist das Ergebnis:

1.) der ATMega128 ist mit den Fonts, Bitmaps, MenuSystem zu 60% voll, 
also mehr als 70Kb und dabei ist diese Datenmenge teilweise bis zu 250% 
komprimiert, zb. das Logo in voller Größe und Farbanzahl.

2.) wenn man im Menusystem scrollt so ist das relativ flüssig aber 
denoch sieht man wie es ganz leicht ruckelt, obwohl alle Routinen schon 
am Limit laufen.

Mit einem ATMega8 bist du also weit unterhalb der Grenze bei der das 
Display noch Sinn macht. Selbst einen ATMega128 würde ich nicht nochmal 
benutzen. Klar, falls du auf diesem schönen Display in der Mitte nur 
eine Linie anzeigen möchtest dann geht das auch mit einem ATMega8, aber 
so richtig auslasten kannst du es mit diesem AVR nicht.

Gruß Hagen

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