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Forum: FPGA, VHDL & Co. Projekt Ideen für eine Platine Entwicklung MC+FPGA


Autor: Jonathan Swift (psihodelia)
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Hallo All, ich benötige eure Ideen für meine Übungen an der UNI! Es geht 
um eine Platine Entwicklung, die einen Mikrocontroller und eine FPGA 
(BGA) drauf haben muss. Es reicht etwas einfaches zu sein, z.B. SD-Kard 
Controller oder ZigBee Controller oder so was. Ich weiß es nicht, was 
man normalerweise aus 1 MC + 1 FPGA tolles aber einfaches bauen kann? 
MCU hat sicher ein AD Wandler. FPGA ist aber nicht zu komplex. Da ich C 
und VHDL relativ gut kenne, spielt Software Entwicklung keine große 
Rolle. Nur PCB Design ist vom Bedeutung da ich noch keine Erfahrung 
damit gehabt hatte. Gibt's auch welche professionelle PCB Design 
Umgebungen für Linux ?

Dank im Voraus!

Autor: Morin (Gast)
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Okay, PCB soll die Kernaufgabe sein --> MC, FPGA nicht zu kompliziert.

---

Machbar wäre z.B. ein Text-Display im FPGA zu Realisieren: 80x30 Zeichen 
Matrix, 8x16 Pixel je Zeichen --> Auflösung 640x480, dieses auf einem 
Monitor Ausgeben. Vom MC aus kommen Anweisungen wie "Schreibe Zeichen 
Nr. 65 ('A') an Position (3, 10)", der FPGA hat interne Speicher für die 
Zeichenmatrix und den Zeichensatz und erzeugt VGA-Signale. Der MC führt 
ein Programm mit einfacher Kommandozeile aus. Keyboard-Eingabe auch über 
den FPGA.

Das macht einiges her (dafür dass es selbstgebaut ist) und ist nicht 
allzu schwer; der C/VHDL Teil ist bei ausreichender Erfahrung) in 2 
Wochen erledigt. Die restliche Zeit bleibt dir dann fürs PCB.

---

Falls das zu viel ist, ne einfacherer Möglichkeit: Der FPGA erzeugt 
VGA-Signale für einen "Fortschrittsbalken", wobei die Balkenränder und 
-stand per FPGA-Interner Register bestimmt werden, die vom MC gesetzt 
werden. Der MC setzt diese Register anhand der vom ADC eingelesenen 
Werte, und an den ADC hängst du ein Poti. Dann kann man das Poti von 
mix->max drehen und bewegt damit den Balken auf dem Monitor von 
mix->max.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Jonathan Swift (psihodelia)

>Hallo All, ich benötige eure Ideen für meine Übungen an der UNI! Es geht
>um eine Platine Entwicklung, die einen Mikrocontroller und eine FPGA
>(BGA) drauf haben muss. Es reicht etwas einfaches zu sein, z.B. SD-Kard

Warum FPGA? Willst du HighTec Löten üben? FPGAs gibst auch in normalen 
QFP Gehäusen.

>Rolle. Nur PCB Design ist vom Bedeutung da ich noch keine Erfahrung
>damit gehabt hatte.

Und da willst du mit einem BGA anfangen? Mutig . . .

> Gibt's auch welche professionelle PCB Design
>Umgebungen für Linux ?

Eagle ist gut. Gibts auch für Linux. Andere auch.

MFG
Falk

Autor: Jonathan Swift (psihodelia)
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@ Falk Brunner wrote:

> Warum FPGA? Willst du HighTec Löten üben? FPGAs gibst auch in normalen
> QFP Gehäusen.

Löten brauche ich gar nicht. Die Platine werden von einem "third party" 
bestückt. Was ich machen soll - nur PCB und Software Design.

Eagle, was ich bis Heute gesehen habe, sieht viel zu einfach aus. Meine 
Leiterplatte wird offensichtlich mehr als 2-Lagen haben (sie ist doch 
ca. 100x50 mm, SMD Bauteile). Ich möchte gerne nicht nur Autoplacement 
und Autorouting, sondern auch Impedanzberechnung haben.

Spielchen mit VGA, LCD will ich nicht - das habe ich schon früher 
gemacht. Was ich interessant finde, sind Memory Cards, ZigBee oder etwas 
so was einfaches.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Jonathan Swift (psihodelia)

>bestückt. Was ich machen soll - nur PCB und Software Design.

Dazu muss es trotzdem kein BGA sein. Schon gar nciht als Layoutanfänger.

>Eagle, was ich bis Heute gesehen habe, sieht viel zu einfach aus. Meine
>Leiterplatte wird offensichtlich mehr als 2-Lagen haben (sie ist doch

Kann Egale spielend, bis 16 Lagen.

>ca. 100x50 mm, SMD Bauteile).

Und? Denkst du bei dieser Miniplatine kommt ein halbwegs gescheites 
CAD-Programm ins Schwitzen?

> Ich möchte gerne nicht nur Autoplacement
>und Autorouting, sondern auch Impedanzberechnung haben.

Und was machst DU dann noch ausser drei Knöpchen drücken? Da kannst du 
auch gleich das Layout deiner "third party" überlassen. Und was lernst 
Du dabei?

>Spielchen mit VGA, LCD will ich nicht - das habe ich schon früher
>gemacht. Was ich interessant finde, sind Memory Cards, ZigBee oder etwas
>so was einfaches.

Na dann mach das doch einfach. Wozu dann aber Autoplacement, Autorouting 
und erst recht Impedanzberechung gebraucht werden ist mir schleierhaft.

MFG
Falk

Autor: Artur Funk (Gast)
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Hmm, wenn man keine Idee hat, was man so mit einem FPGA und einem MC 
machen kann, dann weiß ich nicht :D

Gibt 1000 Sachen, die sicherlich interessant wären, nur leider nicht 
alle so einfach und schnell zu realisieren.

Lass dich bloss nicht entmutigen, und mach es einfach, egal was du 
probieren willst, mach es. Nur so lernt man am besten.

Mit einem FPGA+MC kannst du aber recht viel Anfangen. Die Logik und 
schnelle Aufgaben übernimmt der FPGA, der MC steuert diesen und gibt 
z.B. die Daten per USART an den PC weiter.

Ein ausbaufähiger Logikanalysator wäre z.B. eine Idee, ein kleines 
Frequenzmessgerät etc. etc.

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