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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik irlz34n schaltet 5v aber nicht 3V


Autor: Kurt O. (kurt73)
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Hallo, ich habe eine kleines Problem:

Ich habe einen irlz34n an den AVR mit 1KOhm angelegt, der einen BC547B 
ansteuert, der wiederum einen irlz34n über 1KOhm an Pulldown ansteuert.

Es funktioniert einwandfrei, wenn ich 5V an Drain und Motor (>3V/1A) von 
Source and GND schalte. Wenn ich aber diesen Motor mit 3V betreiben 
möchte
(Batterien) klappt das nicht. Kann es sein, dass DS vom FET >=5V sein 
muss ? Wie schaffe ich es per AVR Pin(5V/20mA) eine 3V/1A zu schalten ? 
Ist der ilzr34n gänzlich falsch ?

Ich bin ein wenig ratlos warum es an 5V geht, aber mit Batteriepack (3V) 
nicht.

Kann mir geholfen werden ?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Betreibst du die ganze Schaltung mit 3V?
Dann ist die Gate-Spannung zu niedrig, 5V solltens schon sein, damit der 
FET gescheit durchschaltet.

Ausserdem bildet dein 1K Vorwiderstand zusammen mit dem Pulldown einen 
Spannungsteiler, verschwendet also nochmal wertvolle Gate-Spannung. Nimm 
lieber 10 - 100 Ohm.

die D-S Spannung am FET muss aufjeden Fall nicht 5V betragen, das ist 
dem FET herzlich egal (darf sogar negativ sein, und der schaltet 
trotzdem...)

Ach ja, warum der Transistor dazwischen? der IRLZ34 ist doch ein 
Logic-Level FET, also direkt und ohne Umschweife den AVR-Pin mit dem 
Gate verbinden.

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Mh, ja das habe ich probiert. Das geht auch ohne Probleme, nur wenns mal 
funkt geht net der AVR kaputt. Das war eigentlich die Idee and der 
Sache.

Mein Board läuft mit 5V, ATmega88 usw. Nehme die 5V vom Board, dabei 
sehe ich ob es geht. Läuft auch sauber. Wenn ich nun Batterien (3V) als 
Quelle anschließe um den Motor zu betreiben geht nix.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Dann zeig mal nen Schaltplan (Ausschnitt).

Vermutlich passt deine Transistorschaltung nicht ganz.

Denn laut Datenblatt müsste der IRLZ34 bei 3V Uds und 3V Ugs noch so 
seine 9 Ampere durchlassen.

Autor: Kurt O. (kurt73)
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ok, habe hier mal nen Schlatplan gekritzelt. Sollte alles erkennbar 
sein.

Ich dachte etwas gelesen zu haben, die meinten die Quelle muss größer GS 
sein.

Weiss nicht ob das so stimmt ehrlich gesagt....

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Du mußt den Minuspol Deiner Batterie noch mit Masse verbinden.

MfG Paul

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Mh, das dachte ich mir schon. Das ist bei der Anwendung aber nicht 
einfach bzw. nicht möglich. Naja, da kann ich wohl nur mit Relaise ran 
oder ?

Autor: jack (Gast)
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>Weiss nicht ob das so stimmt ehrlich gesagt....

Da stimmt fast nichts. Der IRLZ34 ist ja ein N-Mosfet, der muß an
GND, also unter den Motor.

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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jack wrote:
>>Weiss nicht ob das so stimmt ehrlich gesagt....
>
> Da stimmt fast nichts. Der IRLZ34 ist ja ein N-Mosfet, der muß an
> GND, also unter den Motor.

Naja, er kann die Schaltung schon so lassen, mit der Last unter Source.
Allerdings muss er dann statt dem Minuspol die Mosfet-Source mit GND der 
Ansteuerschaltung verbinden.

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Mh, wenn ich das richtig verstanden habe soll es mit der Masse der 
Batterie auf das Board GND gehen ? Aber mit einem Relaise wäre das nicht 
nötig denke ich... Da kann der Sekundärkreis schalten was es will....

Ich wollte einen Schalter dazwischen, in dem Fall Elektronisch. Schein 
nicht ganz zu gehen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Mit einem Relais wärest Du potentialfrei. Aber warum willst Du das 
unbedingt sein?

MfG Paul

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Hi Paul,


Ich habe ein Elektromotor, schon verbaut. Ich möchte ohne große 
Änderungen den Schalter einbauen, folglich habe ich nur 2 Leitungen, 
eine aufschneiden und den Schalter (in dem Fall FET) anklemmen. Somit 
kann ich dann den Motor ansteuern, AN und AUS das ist vorerst der 
Umstand. Mit irlz34n gehts ohne probleme, sofern Sie über das Board 
versorgt wird, aber mit Batterie geht das glaube ich net so einfach 
gerade wegen dem potential..... Dachte geht eventuell doch, muss mal 
überlegen ob es vielleicht besser wäre die 3V zu lassen und 5V 
anzupeilen, würde halt die Anwenung ein wenig verfehlen aber wäre nicht 
schlimm. Umdenken ist wohl angesagt.....


Mfg Kurt

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich verstehe nicht, was Dich hindert, die Masse mit dem Minuspol Deiner 
Batterie zu verbinden. Du kommst doch mit 2 "Strippen" aus. Eine lötest
Du an den Minuspol der Batterie und die andere an den Motor. Damit 
kommst Du "rüber" an den Mosfet.

MfG Paul

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Hallo Paul.

ich habe mal bisschen weitergedacht. Habe hier mal ne diese
Variante überlegt, sollte gehen. Ich kenne nur diesen 2SD1207
nicht, er soll laut Datenblatt bei 7mA ca 1A schalten. Das wäre
mehr als genug, nur weiß ich nicht ob die Schaltung so tut, 
Vorwiederstand
sollte auf jeden fall noch hin, aber ist da noch was besser zu machen ?
Ne idee ?



Mfg Kurt

Autor: Kai F. (k-ozz)
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Da hast du das gleiche Problem: Du musst den Emitter des Transistors mit 
der Masse deiner Schaltung verbinden. Und natürlich den Vorwiderstand an 
der Basis nicht vergessen. Das gleiche kannst du aber auch mit dem FET 
machen:  vom µC über einen Vorwiderstand ans Gate und Source mit der 
Masse deines Boards verbinden.

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Hallo Kai,
Stimmt, habe nun es zum laufen bekommen so wie Paul es vorgeschlagen 
hat.*danke* Was mich aber irgendwie nicht losläßt ist wie ich den 
ILZR34N direkt an den AVR binden soll. Welchen Vorwiederstand brauche 
ich da ? Bei 1KOhm Vorwiederstand leuchtet die LED an der DS vom FET.
Denke zwischen 200 und 400 Ohm sollten es sein, aber wie berechne ich 
diese für die ILZR34N ? Denke das sollte kein Hexenwerk sein, aber ich 
habe leider keine Erfahrungen mit dieser FET, ich mache Sie gerade....

Ansonsten ist es mit dem Motor soweit am laufen, allerdings mit 5V vom 
Board.
Werde gegen später mal die Batterie anschließen, mit der Masse zum Board 
(Potenzial) natürlich.



Mfg Kurt

Autor: JensG (Gast)
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Bei einem FET brauchste eigentlich keinen Vorwiderstand vorm Gate. Denn 
ein FET wird ja praktisch leistungslos, nur mit Spannung gesteuert. Es 
fließt also kein Gatestrom. Nur wenn Du den FET sehr häufig schaltest 
(kHZ, MHz), dann macht sich zunehmend die Gate-Kapazität bemerkbar, die 
dann häufiger umgeladen wird. Aber wenn Du damit nur ein Relais ersetzen 
willst, dann ist das nicht der Fall hier. Aber wenn Du willst (und damit 
ruhiger schlafen kannst, falls der FET doch mal explodieren sollte  ;-), 
dann kannste einen R mit 1k oder so reinschalten.

Autor: Kurt O. (kurt73)
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Das habe ich mir auch so gedacht, nur habe ich beim porbieren andere 
Sachen erlebt. Problem ist das ohne Wiederstand direkt an die FET 
schaltet sie durch obwohl an PB0=0V anliegt (LED leuchetet an DS obwohl 
am Gate 0V anliegt). Wenn ich dann 5V anlege passiert nix, d.h. die LED 
leuchtet immer noch da die FET durschaltet so wie das aussieht. Nehme 
ich nun ein Pulldown (1K)zur Masse und ans Gate, dann gehts die LED an 
und aus(5V/GND Signal). Wenn ich den Pulldown nicht nehme, dann geht 
zwar die FET an (Leitend) aber beim anlegen von 0V and PB0 geht sie 
nicht mehr aus. So wie ich das hier erlebe muss der Vorwiederstand 
anderst dimensioniert sein, damit die FET bei 0V schließt, und bei 5V 
leitet. Irgendwie bekommt er bei dierektem Anschluß an die AVR mit 
PB0=0V immernoch genug Spannung ab, obwohl das ja nicht sein sollte. 
Vieleicht mache ich was falsch, aber das habe ich bisher festgestellt.

Ich habe nun ein BC547B als Vorstufe, die mit 1K den Gate vom FET 
ansteuert über Pulldown. So gehts einwandfrei, zurt wie es sollte. Nur 
der direkte Anschluss and die AVR krieg ich net hin.


Hier nun ne Skizze was genau gemeint ist. Die Schaltung rechts wäre gut 
aber geht nich einfach so oder ? Ich habe es auf anhieb nicht 
hinbekommen.

Autor: Oliver N. (nixo2)
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Wie schaltest Du PB0 denn auf 0 Volt? Schaltest ihn um auf Eingang, oder 
gibst aktiv 0 aus?

Autor: Kurt O. (kurt73)
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setze Port Bit 0 auf NULL -> PORTB = PORTB&0xFE;

Gebe aktiv 0 aus.

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
>Nehme ich nun ein Pulldown (1K)zur Masse und ans Gate, dann gehts die LED an und 
aus(5V/GND Signal).
Das klingt eher wie Gate nicht angeschlosen, Bei 0V am Gate muss er zu 
sein, sonst ist er def. Es sei denn du hast irgendwas falsch 
angeschlossen.

Viel Erfolg,Uwe

Autor: alla dann (Gast)
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was heißt hier defekt ?
das gate bekommt nicht noch irgend wie spannung, es hat noch spannung !!
ich habe mitbekommen, dass das gate noch geladen und der transistor 
durchgeschaltet bleibt.
durch den pulldown widerstand wird das gate nach masse entladen und der 
transistor sperrt. ist der pulld. wid. zu groß, dauert die entladung 
dementsprechend lang.

Autor: A. K. (prx)
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