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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu TL431 zwecks Spannungsstabilisierung


Autor: Martin (Gast)
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Hallo,
ich habe eine Frage zu einem TL431. In der Suche fand ich nix 
verwertbares da die Meisten Anwendungen sich auf eine zustabilisierende 
Spannung von mehr als 2,5V beziehen.
Ich möchten genau 2,5V haben also quasi die Vref des Tl431. Die 
Schaltung ist oben im Anhang. Desweiteren benötige ich fast 100mA 
Ausgangsstrom also das maximum der Tl kann.
Meine eigentliche Frage ist nun wie groß wähle ich de Vorwiderstand?
In meiner Schaltung sind jetzt 50Ohm drin, bin mir aber nicht sicher ob 
dann noch 100mA möglich sind.


Wär nett wenn ihr ein paar Ideen hättet.

Gruß Martin...

Autor: Martin (Gast)
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Ich denke es müssten 25Ohm sein damit durch den Vorwiderstand 100mA 
fließen können(an ihm liegen ja auch 2,5V und laut den drei Ohmschen 
Gesetzen käme dann 25Ohm raus).

Sagt doch bitte was dazu...

Autor: Gerhard. (Gast)
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Da der TL431 ein Shuntregulator ist, kann man bei 100mA Querstrom 
maximal 100mA - (TL431Stromverbrauch=1mA) also maximal 99mA entnehmen. 
Bei fehlender Stromentnahme muss der TL431 die ganze Verlustleistung 
uebernehmen. 2.5V * 100mA = 0.25W - Nehme an dass er ganz schoen warm 
wird.

Hoffe das hilft,
Gerhard

Autor: Martin (Gast)
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Ok, erstmal vielen Dnak für deine Hilfe. Das könnte also gerade so 
hinhauen aber ist der Vorwiderstand mit 25 richtig dimensioniert?

Autor: Klaus Falser (kfalser)
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Es hängt komplett von deiner Last ab.
Am Widerstand müssen 2.5V abfallen, dadurch kannst Du den Strom 
ausrechen, der darüber fließen muss.
Ist die Last nicht dran, dann fließt der komplette Strom über den TL431, 
der muss das aushalten ( < 100 mA).
Ist die Last aber dran, dann fließt der Reststrom über den TL431. Dieser 
Reststrom muß größer 1 mA sein.
Wenn Du sicher bist, dass deine Last immer dran ist, dann kann der 
Widerstand auch kleiner ausfallen.

Autor: Martin (Gast)
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Danke für den Hinweis. Die Last ist fest mit Schaltung verbunden, bleibt 
also immer dran. Sollte dann also funktionieren.

Autor: Mike J. (Gast)
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:-) Oder nimm doch erst mal 133R.


Also rechnn wir mal: R1 = 25 Ohm , U1 = LT431 , Vin = 15V , Vout = 2.5V

Wenn du bei VM1 einen ganz großen Widerstand dran hast fallen an R1 
12.5V und am TL431 2.5V ab, eigentlich okay.

:-)

Damit an R1 12.5V abfallen können muss aber ein Strom von 500mA durch R1 
und U1 fließen.

Für mich sieht das so aus als ob an R1 immer 12.5V abfallen, und an U1 
und VM1 immer 2.5V , ist ja so gewollt bei 15V Eingangsspannung.

Wenn du jetzt R1 mit 25 Ohm bemisst, heißt das dass du an VM1 keinen 
Widerstand ranhängen kannst der kleiner als 5 Ohm ist, bzw. du kannst 
nicht mehr als 500mA an VM1 ziehen.

Das doofe ist nur dass du ohne Last an VM1 deinen kleinen U1 kaputt 
machst!
(der kann nämlich nur 100mA durchlassen)

Rechne dir mal aus wie groß der Widerstand an VM1 höchstens werden darf.


Wenn du jetzt an VM1 einen recht kleinen Widerstand dran hast muss nicht 
mehr so viel Strom durch U1 fließen. (wird kühler)

Autor: Martin (Gast)
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Also, die Last bleibt immer dran.
V1 hat 5V und nicht 15.
Lastwiderstand wären 6 DMS-Brücken mit einem Gesamtwiderstand von 35,6 
Ohm.

Autor: Martin (Gast)
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Und VM1 soll immer 2,5 betragen.

Autor: Bensch (Gast)
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> Lastwiderstand wären 6 DMS-Brücken ...

Eher ungewöhnlich, dass man DMS mit so kleiner Spannung betreibt.
Ausserdem sollte man eher eine ratiometrische Messung machen, d.h. 
Versorgungsspannung der Brücke = Referenzspannung des ADC. Die Spannung 
muss dann auch nicht sonderlich stabil sein.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ja, das geht am Besten, weil dann alles im gleichen Maßstab in die 
Messung eingeht.

MfG Paul

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Einen Shuntregulator mit mit einem derart hohen Strom zu beaufschlagen, 
ist dann doch etwas unüblich. Gut, 100mA kann er, aber es gibt einen 
besseren Weg. Nämlich das Ganze als Längsregler aufbauen.
Man nehme:
1 BC337
1 Widerstand 330 Ohm
1 TL431

Kollektor des BC337 an V+
Basis des BC337 an Kathode des TL431,
Adjust des TL431 an Emitter des BC337,
Kathode des TL431 über 330 Ohm an V+,
Anode ds TL431 an GND.
Emitter des BC337 ist der Ausgang,
Knoten Kollektor BC337/Widerstand ist Eingang.
Das war es.
Bei höherer Eingangsspannung ist der Widerstand zu erhöhen,
es sollten ca 8-10mA fließen. Die Verlustleistung über dem Transistor 
ist zu beachten, ggf. einen BD135 verwenden.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Mike J. (Gast)
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@ jadeclaw
Genau, da wurde der Widerstand R1 quasi durch den BC337 erstetzt und du 
kannst die Brücken auch mal abstecken ohne dass der TL431 hops geht.

Im Anhang 7805 + (TL)431 als Spannungsregler

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ja, nicht ganz. Mein Vorschlag entspricht eher einem alten 
Z-Dioden-Regler, wobei der TL431 die Z-Diode ersetzt:



  Ein +5V
  o-------+-----+   BC337
          |     +-   -----+----o Aus 2.5V
         .-.      \ ^     |
         | |      ---     |
     330 | |       |      |
         '-'       |      |
          |        |      |
          +--------+      |
                   z------+
                   A  TL431
                   |
                  ---
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

Regelung: -8mV bei Laständerung von 0 auf 160mA

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Martin (Gast)
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Wie oft denn noch, man kann die DMS-Brücken lediglich mit dem Lötkolben 
von der Platine entfernen, außerdem fließen bei einem 30 Ohm 
Vorwiderstand 86mA. Dürfte also nix kaputt gehen selbst wenn man die 
Elektronik ohne die Brücken anschließt. Einen ADC gibts auch nicht in 
der Schaltung, ist alles Analog! Und zur Versorgung der DMS-Brücken kann 
ich sagen, bei 5V hab ich den doppelten Strom dadurch fließen, was die 
DInger mehr erwärmt und folgedessen mehr Temperaturdrift verursacht.

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