Hi
Habe bei Ebay eine Yagi erstanden Leider Ohne Anpassung dort fehlt der
Balun.
Wie berechne ich diesen für meine Impedanz von 50Ohm.
Die Antenne soll von 900 bis 1800Mhz geeignet sein.
Dank euch ganz lieb
Probieren geht über Studieren:
- 1. Möglichkeit: Kleine Ferritperle (z.B. 3mm ) nehmen, 2 Wdg. auf
240-Ohm-Seite, 1 Wdg. auf 50-Ohm-Seite, Cul. 0,3 mm
- 2. Möglichkeit ( u. U. wg. grossem Frequenzbereich ungünstiger ):
Umwegleitung mit Koax-Kabel für geometrisch mittlere Wellenlänge => ca.
1300 MHz => 23cm * Verkürzungsfaktor
Viel Spass
Klar, sorry ...
Das Kabel muss natürlich die HALBE elektrische Wellenlänge haben !
Das wäre für 1300 MHz bei einem Verkürzungsfaktor v von 0,67 also:
Lambda/2 * v = c f 2 * v = 3*10^8 m/s / 1,3*10^9 Hz / 2 * 0,67 =
Lambda/2 * v = 7,7 cm
******
Gruss
Ach ja alles klar werdemich mal dran setzten und ein Kabel anlöten.
Ich habe gelesen das die dann 7,7cm nur der Schirm ist und der Heiße
draht so kurz wie möglich sein soll.
Werde es einfach mal Probieren.
Danke
Wird aber nicht funktionieren wenn die Antenne so breitbandig sein soll.
Ich denke - so aus dem Bauch heraus - dass Anpassung via Umwegleitung
vielleicht bis Bandbreiten von 5% einigermaßen funktionieren könnte.
Am Ende ist es natürlich immer ein Abwägen von SWR zu Bandbreite. Aber
die Leitung, die bei 900MHz noch lamda/2 entspricht, entspricht bei
1800MHz ja schon lamda. Da hat man dann die perfekte Fehlanpassung ...
Nimm einen (magnetischen) Balun. Und wenn Du nicht wickeln und messen
willst (bei den Freuquenzen muss man schon sehr kapazitätsarm wickeln)
kannst Du sowas auch recht günstig fertig kaufen. Wird ja nicht um
Leistungen > 1W gehen, oder?
Viele Grüße,
Martin L.
Hi, gerold,
eine Yagi von 900 bis 1800 MHz?
Eine ganze Oktave?
Da bist Du falsch beraten worden. Yagi-Antennen sind grundsätzlich
schmalbandig. Sie können nicht anders, weil Abmessungen des Dipols,
Reflektoren und Direktoren sowie deren Abstände den Frequenzbereich so
vorgeben wie die Größe einer Glocke deren Tonhöhe.
Es gibt eine Sonderform der Yagi, die noch breiter sein kann: Die
logarithmisch perodische Antenne. Die ist ihr eigenes Symmetrierglied,
wenn man das Koaxkabel vom dicken Ende her in einem Boom durchführt bis
in die Spitze und den Innenleiter da auf den andeen Boom lötet.
Diese LP ist breitbandig, hat auf allen Frequenzen dafür nur geringen
Gewinn von typisch 6 dBi.
Angenommen, Du sitzt auf der Hallig und willst mit dem Duobander auf
zwei Bändern Verbindung zum Mobilfunkmast hinter'm Deich - dann nimm
beser zwei Schmalbandantennen hohen Gewinns und schalte die über eine
Frequenzweiche zusammen.
Oder nimm einen Koaxialumschalter, da hast Du keinen Ärger mit dem
Abgleich der Filter.
Ciao
Wolfgang Horn
Danke für das Bild, Gerold,
wenn ich richtig sehe, ist das eine LP.
Du siehst am Bild auch, wie das Antennenkabel in einem der Booms
verschwindet, wie ich beschrieb.
Wenn ich richtig gesehen habe, dann brauchst Du keine Umwegleitung.
Prüfe nur, ob das Antennenkabel in seiner Isolation in dem einen Boom
bis zur Spitze läuft und der Außenleiter dort mit der Spitze verlötet
ist, und der Innenleiter mit der Spitze des anderen Booms.
Dann müßte die Antenne funktionieren.
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo
Leider sit das nicht das richtige Bild Er hat nur die Angebotene Antenne
dort Ersteigert.
Sie sieht so aus hat aber 7 Elemente. Der Dipol ist abgeschirmt vom rest
der Antenne.
Ja da sieht man mal wieder das man nicht auf die Abbildungenm vertrauen
kann bei Ebay.
Danke
Den Rothammel Habe ich mir mal ausgeliehn und auf seite 123 Bild 7.6
denk ich ist das was ich suche.
Also gehe ich da von der Mittenfrequenz 1300Mhz oder direkt von 902 Mhz
bei der berechnung aus???
Danke
Da Auf dem bild eine Mittige Speisung erfolgt aber bei meiner antenne
die Anschlüsse des Faltdipols ca 4 cm auseinanderleigen wie würde man
die Anschließen.
Habe mal was gezeichnet.
Habe auch gelesen das der Leiter so kurz wie möglich an den
Speisepunkten des Dipols angeschlossen werden sollte
Hallo,
es ist auf jeden Fall wichtig, die Anschlüsse immer so kurz wie möglich
zu halten.
"So kurz wie möglich" bezieht sich hierbei auf die Wellenlänge der
Betriebsfrequenz, im UHF-Bereich sind also Millimeter schon reichlich
viel !
Jedes zusätzliche "Stück Draht" ( also z.B. die Anschlussklemmen )
bedeutet ja in der Modellvorstellung der "konzentrierten Bauelemente"
ein nicht vogesehenes, Fehler verursachendes Element.
Bitte nie vergessen: 1 GHz hat in Luft/Vakuum eine Wellenlänge von 30 cm
!
Gruss
Hi, Gerold,
Du: "Also gehe ich da von der Mittenfrequenz 1300Mhz oder direkt von 902
Mhz
bei der berechnung aus???"
Also:
1. Du vermißt den Anpassungsbalun.
2. Meine Interpretation beruhte auf dem Bild der Antenne, das aber war
falsch.
3. Entweder hat Dir der Lieferant ein funktionsfähiges Produkt geliefert
oder Du has einen Garantiefall.
Frag Deinen Lieferanten. Probiere die Antenne aus.
Für nicht ausgeschlossen halte ich eine Zweiband-Yagi mit einer
Symmetrierung auf beiden Bändern ohne zusätzliches Symmetrierglied.
Sondern indem sie die Boom-Struktur ähnlich verwendet, wie es ich
beschrieben habe für die LP.
Frag Deinen Lieferanten, probiere es aus. Reklamiere einen Garantiefall
vor Ablauf der Meldefrist.
ciao
Wolfgang Horn
Hallo
Habe heute mal ein paar versuche gemacht allerdings ohne messmittel die
hat man ja nicht wie ein SWR Meter oder einen Network analyzer.
Ich habe als erstes eine Balun mit 11.2 cm (902Mhz) angebaut.
Messung ca 1.4km (gegstück empfänger mit omni)
Balun für 1.3Ghz 7.7cm
Messung ca 1.4 km keine Unterschiede aber danach ist schluß >1,4km keine
Change.
Ich würde mal behaupten mit einen passenden Messgerät und die daraus
folgende saubere abstimmung ist noch mehr drinn.
Aber wer kann scih schon ein Mesmittel für den HF >500Mhz leisten.
Alles drunter könnte man sich ausborgen vom Amateurfunk freund.
Danke