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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega am Netzwerk


Autor: Achim Tüchter (mikrocontroller)
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Hallo, ich habe eine Frage an Euch.
Ich möchte eine Applikation mit einem ATMega8 o. 32 mit dem Ethernet 
verbinden.
Es sollen mehrere Module mit einem Netzwerk verbunden werden und Schalt- 
und Steueraufgaben übernehmen. Jedes Modul soll eine eigene IP-Adresse 
bekommen.
Der Datenaustausch soll über ein Visual Basic –Programm mit dem 
WinSock-Modul stattfinden.
Wichtig: Ich möchte kein Web-Server bauen!

Welches Ethernet-Modul benötige ich und wo kann ich es beziehen?

Mit besten Dank im Voraus.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Achim Tüchter wrote:
> Der Datenaustausch soll über ein Visual Basic –Programm mit dem
> WinSock-Modul stattfinden.
> Wichtig: Ich möchte kein Web-Server bauen!

Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber glaubst du, dass du dem 
gewachsen bist?

Ein "Web-Server" ist nur eine Erweiterung, bzw. eine Applikation. Du 
kannst jedes der drei ENC28J60 Boards aus der Codesammlung benutzen und 
eine eigene Applikation (anstatt des Webservers) daraufprogrammieren.

Autor: scw (Gast)
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Schau dir mal den ENC28J60 an. Den bekommst du unter anderem bei CSD.

Autor: 6635 (Gast)
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Und der Vorteil eines Ethernet setups im Vergleich zu einem Seriellen ? 
Dass man die IP entweder mit Dipswitches oder DHCP einstellt. Der hohe 
Durchsatz der SPI angebundenen Ethernet chips ?

Autor: Marcus W. (blizzi)
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6635 wrote:
> Und der Vorteil eines Ethernet setups im Vergleich zu einem Seriellen ?

Eventuell existiert im Einsatzbereich ja schon ein Ethernetnetz.

Autor: 6635 (Gast)
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Das ist es ja gerade. Einen Switch dran und dann werden die Embedded 
Devices mit Microsoft IP Packeten zugemuellt. Zudem suggereiert ein 
Ethernet Setup, dass die Devices multi-client faehig waeren. Wird denn 
wenigesten die Ethernet Bandbreite benoetigt.

Autor: Wolfgang (Gast)
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@6635: Wenn Du nichts konstruktives beizutragen hast, nöle doch nicht 
sinnlos 'rum.

Nicht in jedem Fall ist Ethernet sinnvoll, aber in vielen doch. Zudem 
ist Ethernet als "Schnittstelle" mittlerweile fast weiter verbreitet als 
seriell. Die Möglichkeit von Multi-Client/Multi-Drop wurde ja schon 
angesprochen und im Ursprungsposting war ja bereits von mehreren Modulen 
die Rede, da muss man seriell auch schon Aufwand treiben. 
Broadcast-Pakete sind in manchen Umgebungen wirklich ein Problem, aber 
das muss der OP für seine Anwendung eben selbst klären.

Die Ethernet-Bandbreite wird man mit dem SPI-angebundenen Chip wohl 
nicht ausnutzen können, aber das ist ja im Normalfall auch nicht 
unbedingt Sinn der Sache. Verglichen mit serieller Verbindung sollte es 
zumindest kein Nachteil sein.

Gruß,
Wolfgang

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@6635: Man merkt, dass du überhaupt keine Ahnung hast. Wie willst du 
denn ein Gerät bauen, über das mann über das Internet darauf zugreifen 
kann?
Das geht wohl schlecht über die serielle Schnittstelle?

Und warum wird das Gerät von "Microsoft IP-Paketen" zugemüllt? Was soll 
das überhaupt sein?

Autor: Gast (Gast)
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> @6635: Man merkt, dass du überhaupt keine Ahnung hast.
> Und warum wird das Gerät von "Microsoft IP-Paketen" zugemüllt? Was soll
das überhaupt sein?

lol

Autor: 6635 (Gast)
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Sorry Leute, mir schien ein Mega8 etwas klein fuer einen IP Stack plus 
Applikation. Der Overhead fuer die diversen noetigen Funktionalitaeten 
ist nicht gering. ARP und DHCP sind beide auch noetig. Es ist 
aufschlussreich zu sehen was auf einem Microsoft Netzwerk alles so 
laeuft. Broadcasts und keep alive packete ohne ende. Und die muessen 
alle bearbeitet werden. Allenfalls waere ein Gateway zwischen einem 
Microsoft LAN und einem Industrie Ethernet einzubauen.

Autor: vinculum (Gast)
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Lantronix Xport mit ATMega8 über serielle Schnittstelle verbinden, 
beides mit 3.3V gepowert = 3 Bauteile = fertig
Das war doch wohl die Frage, oder?

Autor: vinculum (Gast)
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PS: Bezugsquelle: Farnell

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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6635 wrote:
> Sorry Leute, mir schien ein Mega8 etwas klein fuer einen IP Stack plus
> Applikation. Der Overhead fuer die diversen noetigen Funktionalitaeten
> ist nicht gering. ARP und DHCP sind beide auch noetig.

Allerdings. Ein ATMega8 dürfte nicht groß genug sein. Aber mit einem 
Mega168 habe ich es schon hinbekommen 
(Beitrag "ENC28J60 (Mikro-)Web-Server die Nächste")

> Es ist
> aufschlussreich zu sehen was auf einem Microsoft Netzwerk alles so
> laeuft. Broadcasts und keep alive packete ohne ende. Und die muessen
> alle bearbeitet werden. Allenfalls waere ein Gateway zwischen einem
> Microsoft LAN und einem Industrie Ethernet einzubauen.

Also so viele Broadcast Packages werden in einem "Microsoft LAN" auch 
nicht gesendet. Das übliche halt. NetBios Namensauflösung oder auch ARP. 
Aber mein ENC28J60 arbeitet am Mega168 problemlos in einem ~10 Computer 
Netzwerk.

Und die Bearbeitung eines Broadcast-Frames dauert weitaus kürzer als die 
eines normalen TCP-Frames (mit ACK/SEQ Nummer-Vrgleich usw) 
beispielsweise.

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Simon K. wrote:
> Also so viele Broadcast Packages werden in einem "Microsoft LAN" auch
> nicht gesendet. Das übliche halt. NetBios Namensauflösung oder auch ARP.
> Aber mein ENC28J60 arbeitet am Mega168 problemlos in einem ~10 Computer
> Netzwerk.
>
> Und die Bearbeitung eines Broadcast-Frames dauert weitaus kürzer als die
> eines normalen TCP-Frames (mit ACK/SEQ Nummer-Vrgleich usw)
> beispielsweise.

Hatte mal 56k Broadcasttraffic in nem mittleren Firmennetzwerk.
Nur weil deine 10 Rechner noch bearbeitet werden können heißt das noch 
lange nichts fürs berufliche Umfeld.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Marcus W. wrote:
> Simon K. wrote:
>> Also so viele Broadcast Packages werden in einem "Microsoft LAN" auch
>> nicht gesendet. Das übliche halt. NetBios Namensauflösung oder auch ARP.
>> Aber mein ENC28J60 arbeitet am Mega168 problemlos in einem ~10 Computer
>> Netzwerk.
>>
>> Und die Bearbeitung eines Broadcast-Frames dauert weitaus kürzer als die
>> eines normalen TCP-Frames (mit ACK/SEQ Nummer-Vrgleich usw)
>> beispielsweise.
>
> Hatte mal 56k Broadcasttraffic in nem mittleren Firmennetzwerk.
> Nur weil deine 10 Rechner noch bearbeitet werden können heißt das noch
> lange nichts fürs berufliche Umfeld.

Das stimmt allerdings. Die Belastung durch Broadcasts steigt natürlich 
mit den Netzwerkteilnehmern im gleichen physischen Netz. Das ist 
natürlich bei embedded System eine starke Zusatzbelastung, wobei ich 
rein gefühlsmäßig sagen würde, dass der Zeitpunkt, wo der embedded 
Webserver (ENC28J60 mit einem 8-Bit AVR der oberen Klasse) gar nicht 
mehr reagiert (weil er wirklich von Broadcasts überschwemmt wird) soo 
schnell nun auch nicht erreicht werden wird. Zumindest solange es nicht 
massig viele, durch (Firmen-)software hervorgerufene UDP Broadcasts 
sind.
Aber das Problem hätte man auch in einem 2-PC-Netzwerk und nennt sich 
Flooding Angriff ;)

Trotzdem wird der kleine embedded Webserver nicht mit 
"Microsoft-IP-Paketen" "zugemüllt". Selbst wenn Daten übertragen werden 
müssen (also ganz normal Unicast) hat der AVR damit ja überhaupt nichts 
am Hut.

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