Hallo Leute,
wäre euch echt verbunden, wenn mir jemand helfen könnte..
Folgendes Problem:
Nicht schimpfen, denn vielleicht versteh ich auch etwas ganz
grundsätzliches nicht, so könntedie erste Frage schon die Erklärung für
das ganze Problem sein...also:
1, ist der ULN2803 denn nicht linear? oder kommt es
2, auf die Frequenz des am Eingang anliegenden Signals an?
Was ich machen will:
Ich habe ein Arduino-Board mit dem Atmega128 drauf, mit welchem ich über
die PWM Ausgänge 9, 10, 11 einen DC-Motor ansteuern will...und zwar
direkt proportional zur mittleren Ausgangsspannung des PWM-Signals.
In meinem Beispiel habe ich einen Motor der eine Spannung von 0-9V
braucht, mit welcher ich auch den ULN2803 mittels externen Netzgerät
speise.
Bedeutet: 0-5V der Board - Ausgangsspannung sollen am Motor 0-9V
bedeuten -> linar !! also 2,5V sind 4,5V und so weiter...
Nachdem ich nicht weiß ob die Frequenz des PWM-Signals ausschlaggebend
ist oder ob die Induktivität des Motors das Signal genügend glättet, hab
ich einen Integrator (OP Schaltung) vorgeschaltet...
Also ist das Eingangssignal vom ULN2803 nun analog, was aber nichts an
dem Ergebnis ändert. Schon bei z.B. 2,5V liegen am Motor schon ca. 7V
oder mehr. Am benötigten Motorstrom kann es nicht liegen, der ist
deutlich unter 100mA, so ca. 20mA weil unbelastet (zu Testzwecken). Oder
arbeitet der ULN2803 erst ab einer bestimmten Stromaufnahme linear.
Vielleicht kann ich das Problem mit einer OP-Verstärkerschaltung lösen,
an das hab ich auch schon gedacht, aber ich will wissen, ob das nicht
einfach mit diesem ULN geht, da ich den schon hab und denke, dass der
genau dafür ausgelegt sein müsste.
Also wenn jemand weiß was daran faul sein könnte, bitte ich um Hilfe.
> ist der ULN2803 denn nicht linear?
Neiiiiiiiiiiiiiiin
Das getaktete Signal wird DIREKT mit einem geeigneten Treiber (z.B. der
ULN2803) OHNE Glättung, OHNE Integrator usw. auf den Motor gegeben. Max.
Frequenz siehe Datenblatt des Treibers, am besten die Frequenz (nach
Gehör) ausprobieren.
Danke erstmal,
also der ULN2803 verstärkt die Ausgangsspannung des PWM vom
Controllerboard nicht lienar....verstanden...
Dass der ULN2803 im Zusammenhang mit dem PWM - Ausgang des Arduino
Boardes verwendet wird, habe ich nun schon oft gelesen, also nehme ich
auch an, dass er mit dieser Frequenz zurechtkommt.
Gibt es in diesem Zusammenhang auch Vorschläge, wie man die Ansteuerung
des Motors nun linear gestalten kann. Ist der Treiber also dafür einfach
ungeeignet, oder kann man ihn am Ausgang entsprechend beschalten, oder
gibt es einfach etwas was ich noch nicht beachtet oder verstanden habe?
Z.B.: Könnte es sein, dass die Frequenz des PWM tatsächlich zu groß ist
und ich durch eine Softwareimplementierung eines anderen Ausgangs und
einer geringerne Frequenz Linearität erhalten kann?
Bin für alle Antworten offen...je ausführlicher und verständlicher desto
besser...danke
Linere Ansteuerung eines Gleichstrommotors ist kein Unsinn, weil das
genau das ist was ich machen will.
Wenn du mir damit sagen willst, dass ein Gleichstrommotor keine lineare
Kennlinie hat, dann danke ich für den Hinweis. Das gilt aber
hauptsächlich für die Anlaufdrehzahl und wenn der Motor in den
Sättigungsbereich kommt.
Im mittleren Drehzahlbereich müsste der Motor annähernd linear laufen.
Es geht nur darum, dass der Motor nicht schon bei einer mittleren
PWM-Spannung von 2,5V fast die ganze Spannung der externen
Motorversorung anliegen hat. Also nur um die geschaltene Spannung und
die dürfte ja eigentlich nicht von der Motorkennlinie abhängen.
Etwaige Nichtlinearitäten dazwischen, kann ich mit modifizieren der
PWM-Werte ausgleichen. Aber ich will halt auch nahezu den ganzen Range
der PWM-Werte auch nutzen können.
Wenn deine Aussage etwas anderes meint, habe ich es leider nicht
verstanden.
Du solltest für die von Dir geplante analoge Ansteuerung aber dann nicht
ein Relais-Treiber-Transistorarray einsetzen.
Vielleicht eher eine Audio-Endstufe, auf volle "DC" Kopplung achten.
Also auch kein Ausgangskondensator.
Hallo frozen,
unglücklicherweise hast Du nicht verstanden, was PWM heist. Puls Weiten
Modulation. Die Frequenz des PWM-Signales ist konstant. Die Einschalt
(Puls-) zeit wird z. B. verkürtzt, während die Ausschalt (Pause-) zeit
verlängert wird, als Resultat sinkt die RMS-Spannung ab und hinter einem
Integrator kann man eine sinkende Spannung messen. Der Vorschlag von
Bensch, das Transistor-Array DIREKT anzusteuern, war richtig, weil der
DC-Motor selber durch seine mechanische Trägheit integrativ wirkt (der
Rotor kann nicht im Takt von einigen kHz hoppeln). De ULN ist als
Darlington auf Verstärkung (ca. 1000) ausgelegt und ist daher nicht
linear. Mal abgesehen davon, dass der kleine Chip maximal 1,43W abkann.
Also: µC -> UN2803 -> DC-Motor und Klemme 10 auf +Vss
(Motor-Versorgung)!
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