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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR und externer speicher


Autor: Thomas Werner (Gast)
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Hallo,
Bin bei der Suche nach einer Kostengünstigen Lösung für einen
Datenlogger auf den Atmel gestoßen und somit hier gelandet.
ich hab noch keine Ahnung, welchen Atmel ich nehme.
ich werde aber ca. 1-2MB Speicher für meinen Logger brauchen, der auch
bei Stromausfall erhalten bleibt.
KAnn mir jemand einen Tip geben, wie ich das ganze angehe.
als Atmel hab ich an den Mega32 gedacht, um auch genügend Platz für den
Quellcode zu haben. Aber welchen Speicher? Wie Anschliessen und wie
ansprechen?
 Danke

Thomas

Autor: Jörg Maaßen (Gast)
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@Thomas,

welchen Speicher weiss ich zwar nicht (vielleicht SD/MMC-Karten oder
Compact-Flash), aber wenn Du nur Werte speichern möchtest und dann z.B.
per RS232 an einen PC übertragen willst brauchst du keinen Mega32, da
reicht wahrscheinlich auch ein ATTiny.

Gruß Jörg

Autor: crazy horse (Gast)
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Atmel data flash, sehr schön, leider nur in 3,3V.

Autor: Thomas Werner (Gast)
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danke für die antworten,
als speicher hab ich eher an irgendeinen EEPROM gedacht.
aber welcher?

Autor: Jörg Maaßen (Gast)
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@Thomas

warum EEProm?

Wie ich gerade gelesen habe kannst Du MM-Cards direkt über die
SPI-Schnittstelle (3 I/O Pins) anschließen und die Daten sind auch
direkt bei Stromausfall gepuffert. Weiterer Vorteil Du kannst bei
Bedarf einfach die Karte in Deinem Logger wechseln und dann im PC
auswerten.

Ich finde das Klasse und ich denke das werde ich mal ausprobieren.
Prima wieder was zum Tüffteln und löten ;-)

Gruß Jörg

Autor: Thomas Werner (Gast)
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es wird mal eine Kleinserie mit ca 100 Stk.
verpackt in ein Stahlgehäuse und per IR auslesen.
Daher will ich die Daten in einen EEPROM schreiben.
leider weis ich nicht, welchen EEPROM ich da nehmen soll, wie ich ihn
an den avr anschliesse und dann später anspreche.

Habe das ganze schon mit einen BasicTiger getestet, aber ich will die
Kosten senken.

Autor: ape (Gast)
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also es gibt serielle eeproms die man über i2c ansprechen kann sind auch
sehr preiswert aber meist nur bis 256kb

Autor: Thomas Werner (Gast)
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das klingt schon gut.
kann man auch mehrere verwenden?
weist du auch, wie man die anschließt und anspricht?

Autor: Jörg Maaßen (Gast)
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anschließen an i2c Schnittstelle (SDA/SDL) man kann auch einen AVR ohne
i2c (TWI) nehmen und das Protokoll nachbilden.

ansprechen der Bausteine erfolgt mit dem Senden einer Adresse über
i2c-Bus. Adresse korrespondiert mit der hardwaremäßige eingestellten
Adresspe am i2c-eeprom.

Gruß Jörg

Autor: Thomas Werner (Gast)
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danke, werd das mal austesten

Thomas

Autor: Marcus Maul (Gast)
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@ Jörg

ich suche derzeit eine Möglichkeit Daten im Bereich bis zu 16 MBit (112
Bit / 30 Sekunde) speichern zu können.
Dein Vorschlag mit den MM (Multimedia??) Karten finde ich sehr
interessant. Hast Du dazu vielleicht nähere Angaben?

Danke und schönes Wochenende

Marcus

Autor: Jörg Maaßen (Gast)
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@Marcus

hab beim stöbern im Forum folgenden Link gefunden.

http://homepage.ntlworld.com/seanellis/mmcserial.htm

Gruß Jörg

Autor: Marcus Maul (Gast)
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@Jörg,

danke für die Info. Werd mir das mal näher anschauen, scheint für mein
Projekt ganz interessant zu sein.

Gruß Marcus

Autor: Hans (Gast)
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tjo ich mach was ähnliches..nur mit mega128 (am 2. uart ist ein handy
für sms benachrichtigungen udgl)

derzeit bin ich grad am ide interface basteln... ich will cf karten
dranhängen...nur ob ich jetzt den memory mode mach oder ide ist
eigentlich ziemlich egal was ich gesehen habe und im ide mode kann ich
auch hdds dran tun ;)

übrigens der logger ginge sich auf nem mega8 aus... nur hab ich einen
haufen ringspeicher und auch config zeugs drauf das es unter mega 16
eigentlich nicht geht(8 16bit +8 8bit inputs und die können
untereinander herumgerechnet werden (jeder kanal mit offset und
faktoren) und die ergebnisse können wieder mit einander verknüpft
werden....

sprich richtig kompliziert alles aber der avr ist gut geeignet dafür...
nur ein tip...mach alles über messages... sonnst bekommst mit den ints
probleme (interner/externer adc /uart usw)

im endeffekt bin ich dann zum schluss gekommen wenn man genug speicher
hat (z.b 32mb cf) dann kannst auch ganz schön die daten aufbereiten...
z.b in einer csv file... oder wenns wirklich sein muss in irgendwelchen
binärfiles...wobei meinermeinung nach die ascii-files schöner sind G

und ganz nebenbei gibts die ganze ATA3 (ide) docu gratis nicht wie bei
den ganzen anderen cards... da müsste man für den aktuellen spec-text
was zahlen und cf is da offener...


73 de oe6jwf

Autor: Elektrotiger (Gast)
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Ich möchte später Daten von einer SD Karte einlesen können und seperat 
abspeichern, sodass ich beliebige SD Karten einlesen kann, dessen Daten 
auch im offline Betrieb vorhanden bleiben. Dies soll alles mit einem 
Mikrocontroller realisiert werden, der im Betrieb auf alle 
Speichermedien zugreifen können soll.

Meine Frage: Ist es sinnvoll zum ablegen der Daten ein EEPROM zu nutzen 
oder ebenfalls eine SD Karte oder ähnliches fest in der Platine 
verankert?

Es wird relativ selten sein, dass Daten dort abgelegt werden.
Sind einfache Variablen die ggf. für spezielle Anwendungen geändert 
werden sollen können.

Welche Umsetzung ist einfacher: EEPROM oder SD Karte?

Und wie viele i2c bzw TWI Anschlüsse sollte mein Mikrocontroller 
mindestens besitzen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Elektrotiger (Gast)
>Datum: 08.12.2014 17:02

Schon mal auf das Datum des letzten beitrags geschaut? Das ist über 
10!!!! Jahre her!

>Es wird relativ selten sein, dass Daten dort abgelegt werden.
>Sind einfache Variablen die ggf. für spezielle Anwendungen geändert
>werden sollen können.

>Welche Umsetzung ist einfacher: EEPROM oder SD Karte?

EEPROM.

>Und wie viele i2c bzw TWI Anschlüsse sollte mein Mikrocontroller
>mindestens besitzen?

Einer reicht.

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