Hallo Forum
Ich habe mit Eagle eine Platine erstellt und möchte die .brd Datei übers
Internet zu einem Hersteller gedruckter Schaltungen schicken. Das
Problem dabei ist nur, dass die Füllflächen der Polygone nach dem
Speichern nur noch Umrisse sind und erst nach erneutem Ratsnest-Befehl
wieder sichtbar sind. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob die das
blicken, oder ob ich 'ne Platine ohne "GND-Polygon" bekomme. Gibt es
auch die Möglichkeit gefüllte Polygone in der .brd Datei zu speichern?
Vielen Dank im voraus
Mario
@ Mario (Gast)
>Problem dabei ist nur, dass die Füllflächen der Polygone nach dem>Speichern nur noch Umrisse sind und erst nach erneutem Ratsnest-Befehl>wieder sichtbar sind. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob die das
Das ist normal und kein Problem, die Hersteller wissen das auch und
drücken vorher nochmal auf Ratsnest.
>blicken, oder ob ich 'ne Platine ohne "GND-Polygon" bekomme. Gibt es>auch die Möglichkeit gefüllte Polygone in der .brd Datei zu speichern?
Nein. Ist auch unnötig.
@ holger (Gast)
>Aus dem Grund verschicke ich nur Gerber Daten an den LP-Hersteller.
Dann machst du dir sinnlos Aufwand.
MfG
Falk
Hi,
Falk Brunner wrote:
[...]
>>Aus dem Grund verschicke ich nur Gerber Daten an den LP-Hersteller.>> Dann machst du dir sinnlos Aufwand.
Das sehe ich anders. Gerber gewährleistet wenigstens, daß die Dinge auf
der Platine sind, die da hingehören. Wer in irgendwelchen zusätzlichen
Layer Informationen speichert und dies nicht klar mitteilt, der läuft
Gefahr, Schrott zu erhalten.
Zumindest sollte der Anwender seine Daten gerberseitig selber
kontrollieren, damit er Fehler erkennen und unnötige Rückfragen oder
Murks vermeiden kann.
Ein vollweriger Gerber Editor kostet etwas über 50 EURO. Daran kann es
also niemals liegen, zumindest nicht im gewerblichen Bereich.
Ulrich
@ Ulrich Trettner (ullerich)
> Dann machst du dir sinnlos Aufwand.>Das sehe ich anders.
Ja? bei PCB-Pool kostet das satte 25 Euro, wenn du denn Gerberdateien
schickst.
> Gerber gewährleistet wenigstens, daß die Dinge auf>der Platine sind, die da hingehören.
Selten so gelacht. Gerber ist ein dermassen weiches Format, das ist
schon ein Wunder wie sich der Unsinn soweit verbreiten konnte, Ach ja,
wahrscheinlich wie Windows. Inch/mm und der Müll mit leading/trailing
Zero ist teilweise derb unsauber gehandhabt. Hatten wir doch letztens
einen schönen Link hier.
http://www.artwork.com/gerber/appl2.htm> Wer in irgendwelchen zusätzlichen>Layer Informationen speichert und dies nicht klar mitteilt, der läuft>Gefahr, Schrott zu erhalten.
Und Gerber ist das sooooo sicher? Dieses Dateikuddelmuddel, mit einer
Datei / Layer? Das ist nicht wirklich CAM im 21. Jahrhundert, das ist
Lochstreifenzeitalter!
>Zumindest sollte der Anwender seine Daten gerberseitig selber>kontrollieren, damit er Fehler erkennen und unnötige Rückfragen oder>Murks vermeiden kann.
Nöö, er muss sein Layoutsystem beherrschen und ne gute Kommunikation zu
seinem Hersteller haben. Wenn dann beide die selbe Sprache sprechen
(technisch gesehen, Layerbelegung, DRC), passt das wunderbar.
>Ein vollweriger Gerber Editor kostet etwas über 50 EURO. Daran kann es
Rausgeschmissnes Geld für ein sinnloses Malformat. Ist ein
EDV-Blinddarm. :-)
MfG
Falk
>Ja? bei PCB-Pool kostet das satte 25 Euro, wenn du denn Gerberdateien>schickst.
Was ist denn das für ein Drecksladen ?
Keiner meiner Lieferanten nimmt Aufpreis für Gerberdaten.
Ich bestelle seit ich denken kann Platinen nur über Gerberdaten.
>Selten so gelacht.>Und Gerber ist das sooooo sicher?
Dann lach mal weiter. Es gab bei mir noch nie Probleme
bei LP-Bestellungen mit Gerberdaten. Und das seit mind. 15 Jahren.
Ich kann gar nicht genau sagen wie viele verschiedene Platinen
ich in der Zeit so geordert habe.
>> Gerber gewährleistet wenigstens, daß die Dinge auf>>der Platine sind, die da hingehören.
Genau so ist es. Der Kunde gibt vor was zu fertigen ist.
Von der Blendendatei bis zu den Bohrlöchern. Da gibt es
von Seiten des LP-Herstellers nichts dran zu interpretieren.
Der hat zu fertigen was ich ihm auf den Tisch lege und basta.
Nichts für ungut Falk, aber manchmal gibst du unglaublichen
Schwachsinn von dir.
Gruß
holger
@ holger (Gast)
>Was ist denn das für ein Drecksladen ?
Weil Gerber kein wirkliches CAM Format ist? Intern arbeiten die mit
GC-Preview Format.
>Keiner meiner Lieferanten nimmt Aufpreis für Gerberdaten.>Ich bestelle seit ich denken kann Platinen nur über Gerberdaten.
Wieviel tage sind das schon . . . ;-)
>Dann lach mal weiter. Es gab bei mir noch nie Probleme>bei LP-Bestellungen mit Gerberdaten. Und das seit mind. 15 Jahren.
Nur weil DU sie nicht hast, sagt das noch nichts über die Allgemeinheit
aus.
>Genau so ist es. Der Kunde gibt vor was zu fertigen ist.
Apfelmus ist Mus aus Äpfeln.
>Von der Blendendatei bis zu den Bohrlöchern. Da gibt es>von Seiten des LP-Herstellers nichts dran zu interpretieren.
Jaja, das sagen alle Autisten ;-)
Dumm nur, dass es keinen wirklich Standard gibt (Leiterbahnreduktion
wegen Unterätzung, Stopmaskenverkleinerung etc.
>Der hat zu fertigen was ich ihm auf den Tisch lege und basta.
Kommunikation ist schwieriger als du denkst. Nur weil irgendwas in
DEINEM Kopf Eine bestimmte Form hat, heisst das noch lange nicht dass
das andere auch so sehen müssen. Und das liegt nicht unbedingt daran,
dass der Andere doof ist.
>Nichts für ungut Falk, aber manchmal gibst du unglaublichen>Schwachsinn von dir.
Verbindlichsten Dank für Ihre fundierte Aussage.
MfG
Falk
> Und Gerber ist das sooooo sicher? Dieses Dateikuddelmuddel, mit einer
Datei / Layer?
Das Kuddelnuddel ist doch wohl eher bei Eagle. Gerber ist eindeutig.
Wenn man beispielsweise einen Placement-Gerber-Layer abgibt, ist für den
Hersteller alles klar. Da gibt es rein gar nichts zu deuten. Wenn man
Eagle abgibt, muss man dagegen noch einen Roman schreiben, um zu
erklären, was genau in den Druck soll (Dimensions? Values? Docu?).
Genau das gleiche bei den elektrischen Layern: Wenn man etwas
Ungewöhnliches hat wie eine gnd-agnd-Brücke in einem "komischen" Layer,
dann besteht die Gefahr, dass man selber oder der Hersteller das mal
vergisst. Für Gerber ist das dagegen Null Problem: ein einziges mal den
Gerber-Job einstellen und zukünftig ist das Thema Gerber für alle
Projekte ein Mausklick. Der Hersteller kann nichts mehr falsch machen.
Mir ist es ein Rätsel, wieso jemand lieber Eagle-brd abgeben würde. Das
ist russisches Roulette oder erfordert viel zu viele Worte. Und man
schränkt sich unnötigerweise bei der Firmen-Auswahl ein: Erstens hat
nicht jeder Hersteller Lust auf Eagle und zweitens gibt es öfter eine
kleine Sprachbarierre, gerade bei den guten + günstigen + schnellen
Chinesen. Lange Romane zu einer brd-Datei ("diesen Layer bitte dahin und
den nicht mit ausdrucken" möchte ich dort nicht abgeben.
@ Dietmar E (Gast)
>Das Kuddelnuddel ist doch wohl eher bei Eagle. Gerber ist eindeutig.
;-)
>Wenn man beispielsweise einen Placement-Gerber-Layer abgibt, ist für den>Hersteller alles klar. Da gibt es rein gar nichts zu deuten. Wenn man
Jaja, aber da gibt es noch fünfhundert andere Leute mit IHREN vollkommen
klaren Bezeichungen. BS LS. Was ist das? Ahhhh Bestückungsseite,
Lötseite. Und was mache ich wenn jemand ohen Deutsche
Elektronikkentnisse das zeug bauen soll?
>Eagle abgibt, muss man dagegen noch einen Roman schreiben, um zu>erklären, was genau in den Druck soll (Dimensions? Values? Docu?).
Kaum. Eine klitzekleine Textdatei mit ein paar Zeilen. Macht exakt ZWEI
Dateien, die *.brd und *.txt Da fällt auch auf wenn mal eine fehlt. Bei
10 Gerberdatein nicht. Huch, kein Bestückungsdruck drauf, ja Datei war
verschwunden. Und ausserdem, schon mal was von einer standardisierten
Layerbelegung gehört?
>Genau das gleiche bei den elektrischen Layern: Wenn man etwas>Ungewöhnliches hat wie eine gnd-agnd-Brücke in einem "komischen" Layer,>dann besteht die Gefahr, dass man selber oder der Hersteller das mal>vergisst.
Dann sollte man zumindest sich selbst etwas kritisch betrachten . . .
> Für Gerber ist das dagegen Null Problem: ein einziges mal den>Gerber-Job einstellen und zukünftig ist das Thema Gerber für alle>Projekte ein Mausklick. Der Hersteller kann nichts mehr falsch machen.
Ist das bei Eagle und Co anders? Einmal die DRC und Layer definiert und
fertig.
>Mir ist es ein Rätsel, wieso jemand lieber Eagle-brd abgeben würde. Das
Weil es eine einfache Datei ist?
>ist russisches Roulette oder erfordert viel zu viele Worte. Und man
Jaja, ich weiss. Synchronisiertes Getriebe und 12V Bordspannung braucht
kein Mensch. Fahr mal weiter deinen Oldtimer. Am sichersten ist, wenn
jemand noch vorrausläuft und die Ankunft eines Automobils ankündigt ;-)
>schränkt sich unnötigerweise bei der Firmen-Auswahl ein: Erstens hat>nicht jeder Hersteller Lust auf Eagle und zweitens gibt es öfter eine
Schlechter Hersteller.
>kleine Sprachbarierre, gerade bei den guten + günstigen + schnellen>Chinesen. Lange Romane zu einer brd-Datei ("diesen Layer bitte dahin und>den nicht mit ausdrucken" möchte ich dort nicht abgeben.
[ ] du weisst wie man kurz und knapp sowas beschreibt.
MfG
Falk
> Widerspricht sich da nicht was ;-)
Was soll sich da widersprechen? Gut, günstig, schnell kann man
problemlos kriegen. PCBCart ist so ein Laden: Europäische Qualität
(davor hatte ich bei Eurocircuits/Belgien bestellt, die waren nicht
besser), schnell (acht bis neun Tage nach der Bestellung steht der
Kurier vor der Tür), und die Preise sind im Vergleich zu einigen
bekannten deutschen Abzockern wirklich freundlich.
Dietmar E wrote:
>> Widerspricht sich da nicht was ;-)>> Was soll sich da widersprechen? Gut, günstig, schnell kann man> problemlos kriegen. PCBCart ist so ein Laden: Europäische Qualität> (davor hatte ich bei Eurocircuits/Belgien bestellt, die waren nicht> besser), schnell (acht bis neun Tage nach der Bestellung steht der> Kurier vor der Tür), und die Preise sind im Vergleich zu einigen> bekannten deutschen Abzockern wirklich freundlich.
Also wenn deren Leiterplattenqualität genauso gut ist wie das Englisch
auf ihrer Homepage, na dann gute Nacht. Aber jeder muss wissen, was er
wie macht - wenn du dein Geld lieber in ausländische Wirtschaft
investierst.
Btw muss ich Falk zustimmen, auf der Homepage
(http://www.pcbcart.com/cart.php?page=order_help___file_format) sieht
man ja ne ganze schöne Liste, auf was man nicht alles achten muss, wenn
man per Gerber-Format bestellen will...was für Umstände!
> Also wenn deren Leiterplattenqualität genauso gut ist wie das Englisch
auf ihrer Homepage, na dann gute Nacht
Die Leidelplatten-Qualität ist sehr gut abel das Sprache ist ein kleinel
Problem.
@ Dietmar E (Gast)
>> Weil es eine einfache Datei ist?>Das ist der Vorteil? Sagenhaft. Das macht das Anhängen an die e-mail>wirklich, hmm, einfacher.
Du willst es nicht verstehen, dass u.a. EINE Datei nie inkonsistent
werden kann. Mehrere dagegen sehr leicht. Aber mach mal. Du kaufst
sicher auch deine Brötchen beim Bäcker einzeln und nicht wie jeder
andere in einer Tüte.
MFG
Falk
> Du willst es nicht verstehen, dass u.a. EINE Datei nie inkonsistent werden kann
In der Realität ist es natürlich anders herum: gerade wenn man brd
abgibt, muss man mit Inkonsistenzen rechnen. Dann muss ein gestresster
Mitarbeiter, dem um 15:45 vieleicht schon siebzig Layouts vor den Augen
tanzen, Dein unbekanntes Layout in kurzer Zeit bearbeiten, d.h. anhand
der Kunden-Instruktionen (nicht automatisch, vieleicht ein längere
Mailverkehr zu beachten?) vorgehen, Eagle starten, Layer an- und
abwählen, Konturen in andere Layer verschieben, Gerber-Datein erzeugen,
Bohrdateien erzeugen usw. Viele Gelegenheiten, Inkonsistenzen mit der
Absicht des Auftraggebers zu erzeugen. Wenn man Gerber abgibt, kriegt
man, was man vorher gesehen hat. What you see is what you get.
Dietmar E wrote:
> Dann muss ein gestresster Mitarbeiter, dem um 15:45 vieleicht schon siebzig> Layouts vor den Augen tanzen, [...]
Das ist dann aber eher Problem des Herstellers bzw. deren Mitarbeiter,
wenn sie keine gute Qualität zusammenbekommen, nur weil sie gestresst
sind und diverse Wünsche des Kunden aus seitenlangen Mails beachten
müssen. Dann ist derjenige der Falsche für den Job.
Hi,
Falk Brunner wrote:
>> Gerber gewährleistet wenigstens, daß die Dinge auf>>der Platine sind, die da hingehören.>> Selten so gelacht. Gerber ist ein dermassen weiches Format, das ist> schon ein Wunder wie sich der Unsinn soweit verbreiten konnte, Ach ja,> wahrscheinlich wie Windows.
Gerber ist und bleibt eines der Standardformate in der
Leiterplattenherstellung.
mal wahllos einen modernen Fotoplotter herausgegriffen:
http://www.cadcompact.de/foto/mivatec.htm
Auszug aus einem Datenblatt:
"Protokoll Emulation: Gerber, RS 274-X, HP-GL, Fire 9000
als Option: PostScript, TIFF, PCX, Andere auf Anfrage"
auch im Fachverband Elektronik Design findest du:
http://www.fed.de/cgi-bin/index.pl?id=51&query=gerber&SEARCH=go#
Wenn einige Hersteller die Daten in proprietären Formaten haben wollen,
mag das kundenfreundlich sein. Aber es ist mit Sicherheit nicht der
Normalfall im non-Eagle Bereich.
> Und Gerber ist das sooooo sicher? Dieses Dateikuddelmuddel, mit einer> Datei / Layer?
Ist es denn wesentlich sicherer, dem Hersteller den Umwandlungsprozeß,
der eigentlich die Aufgabe des Layouters ist, aufzubürden?
>Das ist nicht wirklich CAM im 21. Jahrhundert, das ist> Lochstreifenzeitalter!
Was ist daran verwerflich? Nur weil es nicht mehr modern erscheint? Gibt
es sonstige plausible technische Gründe?
> Nöö, er muss sein Layoutsystem beherrschen und ne gute Kommunikation zu> seinem Hersteller haben. Wenn dann beide die selbe Sprache sprechen> (technisch gesehen, Layerbelegung, DRC), passt das wunderbar.
Das müssen die beiden so oder so.
>>Ein vollweriger Gerber Editor kostet etwas über 50 EURO. Daran kann es>> Rausgeschmissnes Geld für ein sinnloses Malformat. Ist ein> EDV-Blinddarm. :-)
Ein verbruzzelter Platinensatz ist schon deutlich teurer. Da ich als
kleiner Lohnfertiger auch meine Schablonen selber erstellen lassen muß,
ist für mich ein Editor schon recht praktisch. Da kann ich selektiv die
Größe des Pads bestimmen (was EAGLE IIRC nicht kann), wenn z.B. ein
Gehäuse wie D-PAK nicht im Lözinn wegschwimmen soll.
Ich betrachte eine solche Software als Meßgerät für mein Design. Ich
kann hinterher nachmessen, ob der Hersteller auch das sieht, was ich mir
vorstelle.
Wenn du auf die Vorteile verzichten willst, bitte. Ich und sehr viele
andere garantiert nicht.
aus anderen Antworten:
> Du willst es nicht verstehen, dass u.a. EINE Datei nie inkonsistent> werden kann. Mehrere dagegen sehr leicht.
Das kann genau so auch beim Platinenhersteller geschehen. Der Hersteller
jedoch seinerseits wird die Gerber-Daten einem Design Rule Check
unterwerfen.
siehe: http://www.lavenir.com/Products/ViewMasterEZ/viewmasterez.html
Das Problem deiner "Inkonsistenzen" ist für mich keines.
>Und was mache ich wenn jemand ohen Deutsche>Elektronikkentnisse das zeug bauen soll?
Da viele Hersteller nicht immer hier in D fertigen lassen, haben die das
Problem. Meist können sie einigermaßen gut Gedanken lesen, aber nicht
immer. Ist also auch kein Argument.
>Weil Gerber kein wirkliches CAM Format ist? Intern arbeiten die mit>GC-Preview Format.
really? http://de.wikipedia.org/wiki/Gerber-Format
Hast du dir jetzt mal den obigen Link zu einem Fotoplotter angesehen?
Nenn mir glaubhaft einen Hersteller, der mit dem proprietären GC-Preview
Format arbeitet.
Ich habe kein Problem, wenn du für dich persönlich entschieden hast,
ohne Gerber zu arbeiten. Aber deine persönliches Umfeld ist nicht das,
was ich in der Leiterplattenherstellung vorfinde.
Da heißt es: Gerber rulez!
Ulrich
@ Dietmar E (Gast)
>In der Realität ist es natürlich anders herum: gerade wenn man brd>abgibt, muss man mit Inkonsistenzen rechnen. Dann muss ein gestresster
Ohje, du solltst Akte-X Autor werden.
>Mailverkehr zu beachten?) vorgehen, Eagle starten, Layer an- und>abwählen, Konturen in andere Layer verschieben, Gerber-Datein erzeugen,>Bohrdateien erzeugen usw. Viele Gelegenheiten, Inkonsistenzen mit der
Was führt dich eigentlich zu der irrigen Annahme, dass die Hersteller
intern nochmal Gerberdaten erzeugen? Das glaube ich kaum. Die werden
schnellstmöglich in ihr endgültiges CAM-Format wandeln. Und das
weitestgehend automatisiert über Scripte. Nix mit manuell Egale laden
und wilde Clickorgien.
>Absicht des Auftraggebers zu erzeugen. Wenn man Gerber abgibt, kriegt>man, was man vorher gesehen hat. What you see is what you get.
Jaja, gab ja auch noch nie Probleme mit Gerberdaten ;-)
MfG
Falk
Hi,
Falk Brunner wrote:
> Was führt dich eigentlich zu der irrigen Annahme, dass die Hersteller> intern nochmal Gerberdaten erzeugen? Das glaube ich kaum. Die werden> schnellstmöglich in ihr endgültiges CAM-Format wandeln.
Jep. Und das heißt wie? Gerber. Das ist eines der grroßen Formate. Meine
Annahme beruht auf persönlichen Gesprächen mit diversen Herstellern.
http://www.ilfa.de/download/445/Gerber.pdf> Und das> weitestgehend automatisiert über Scripte. Nix mit manuell Egale laden> und wilde Clickorgien.
Das soll dann für alle CAD Systeme gelten, die auf dem Markt sind?
Falk, verrenn dich jetzt bitte nicht. Der Leiterplattenmarkt arbeitet
primär mit Gerber. Du kannst dich auf der Mailingliste des FED eintragen
lassen und mal nachfragen.
Mal sehen, was die so alles zu sagen haben.
Da du so auf den Fehlern von Gerber herumreitest:
Welche Fehler meinst du genau? Wie genau hast du überprüft, ob es an
Gerber selber lag oder an einer schlampigen Implementierung der
Datenkonvertierung zu Gerber?
Ulrich
@ Ulrich Trettner (ullerich)
>Ist es denn wesentlich sicherer, dem Hersteller den Umwandlungsprozeß,>der eigentlich die Aufgabe des Layouters ist, aufzubürden?
Aufzubürden? Machen das Sklaven im Uranbergwerk? Das läuft im
wesentlichen AUTOMATISCH über Scripte. Und wenn man sich auf einen
standardisierten Layeraufbau bzw. DRC geeinigt hat geht das wie
geschmiert.
>Was ist daran verwerflich? Nur weil es nicht mehr modern erscheint? Gibt>es sonstige plausible technische Gründe?
Ja, hab ich alles geschrieben.
> Rausgeschmissnes Geld für ein sinnloses Malformat. Ist ein> EDV-Blinddarm. :-)>Ein verbruzzelter Platinensatz ist schon deutlich teurer. Da ich als>kleiner Lohnfertiger auch meine Schablonen selber erstellen lassen muß,>ist für mich ein Editor schon recht praktisch. Da kann ich selektiv die>Größe des Pads bestimmen (was EAGLE IIRC nicht kann), wenn z.B. ein
Bitte? Was soll der Platinenhersteller an einzelnen Pads rumfummeln? GAR
NICHTS!
>Gehäuse wie D-PAK nicht im Lözinn wegschwimmen soll.
Das ist die Aufgabe des Layouters, NICHT des Platinenherstellers. Wurde
ja von der Gerberfraktion sehr deutlich betont. Und jetzt anders herum?
>Ich betrachte eine solche Software als Meßgerät für mein Design. Ich>kann hinterher nachmessen, ob der Hersteller auch das sieht, was ich mir>vorstelle.
Geht mit Eagle & Co genausogut.
>Wenn du auf die Vorteile verzichten willst, bitte. Ich und sehr viele>andere garantiert nicht.
Vorteile? Welche? Das ist alles nur Nostalgie und "das haben schon immer
so gemacht, basta!". Argumente alter Männer.
>Das kann genau so auch beim Platinenhersteller geschehen. Der Hersteller>jedoch seinerseits wird die Gerber-Daten einem Design Rule Check>unterwerfen.
HAHA! Was ja sooooo sinnvoll ist, wo im Gerber ja auch die elektrischen
Netze drinstecken. (Achtung Ironie). Gerades DAS kann Gerber nicht
wirklich.
http://www.pcb-pool.com/download/spezifikation/deu_datacheck.pdf>Das Problem deiner "Inkonsistenzen" ist für mich keines.
Was ich nicht sehen will ist auch nicht da. Hmmm.
>Nenn mir glaubhaft einen Hersteller, der mit dem proprietären GC-Preview>Format arbeitet.
PCB-Pool.
>ohne Gerber zu arbeiten. Aber deine persönliches Umfeld ist nicht das,>was ich in der Leiterplattenherstellung vorfinde.>Da heißt es: Gerber rulez!
Genau wie Windows. Haben alle, muss als das Beste sein seit der
Erfindung der Glühlampe. Naja.
MFG
Falk
Dietmar E wrote:
> Das Kuddelnuddel ist doch wohl eher bei Eagle. Gerber ist eindeutig.> Wenn man beispielsweise einen Placement-Gerber-Layer abgibt, ist für den> Hersteller alles klar. Da gibt es rein gar nichts zu deuten. Wenn man> Eagle abgibt, muss man dagegen noch einen Roman schreiben, um zu> erklären, was genau in den Druck soll (Dimensions? Values? Docu?).
Hm, also mein Hersteller hat Standardvorgaben wonach er sich die Infos
aus Eagle holt. Beim B-Druck nimmt er zb immer tPlace und tNames. Wenn
man tValue oder was anderes haben will muss man es sagen. Und so lange
man die Layer so wie von Cadsoft vorgesehen verwendet gibts da auch
keine Missverständnisse.
Wer natürlich der Meinung ist sein eigenes System sei besser und der
Hersteller soll riechen wie es gemeint ist hat ein Problem, oder er muss
besagten Roman schreiben.
Ich fertige jetzt auch seit 5 Jahren Platinen und hatte noch nie
Kommunikationsprobleme
just my 2 cent
Hi,
Falk Brunner wrote:
>>Ein verbruzzelter Platinensatz ist schon deutlich teurer. Da ich als>>kleiner Lohnfertiger auch meine Schablonen selber erstellen lassen muß,>>ist für mich ein Editor schon recht praktisch. Da kann ich selektiv die>>Größe des Pads bestimmen (was EAGLE IIRC nicht kann), wenn z.B. ein>> Bitte? Was soll der Platinenhersteller an einzelnen Pads rumfummeln? GAR> NICHTS!
Ich meinte die Größe der Pads für eine Pastenschablone, nicht die der
auf der Platine. Mir reicht jedenfalls nicht immer die paschale
Verkleinerung um x%.
>>Gehäuse wie D-PAK nicht im Lözinn wegschwimmen soll.>> Das ist die Aufgabe des Layouters, NICHT des Platinenherstellers. Wurde> ja von der Gerberfraktion sehr deutlich betont. Und jetzt anders herum?
Nochmals:
Das Pad auf der Pasenschablone hat in einem Fall zu große Dimensionen
und es wird zuviel Lötpaste aufgetragen. Ich reduziere die Abmessungen
in diesem Fall. Eagle kann nur paschal alle Pads ändern.
> Vorteile? Welche? Das ist alles nur Nostalgie und "das haben schon immer> so gemacht, basta!". Argumente alter Männer.
Sorry, aber du wirst jetzt unsachlich und persönlich. Das erstaunt mich
angesichts deiner üblichen Beiträge.
BTW: Wir nutzen auch immer noch (im weiteren Sinne) ASCII. Auch ein
"Argument alter Männer"?
> HAHA! Was ja sooooo sinnvoll ist, wo im Gerber ja auch die elektrischen> Netze drinstecken. (Achtung Ironie). Gerades DAS kann Gerber nicht> wirklich.
Richtig. Daher wird über eben diesen Punkt nachgedacht. EAGLE kann aber
das dem Hersteller liefern? Oder Target? Oder OrCad? oder oder oder?
Wie gehen denn üblicherweise elektrische Test über die Bühne? Welche
Maschinen gibt es dafür und wie arbeiten die genau?
> http://www.pcb-pool.com/download/spezifikation/deu_datacheck.pdf>>>Das Problem deiner "Inkonsistenzen" ist für mich keines.>> Was ich nicht sehen will ist auch nicht da. Hmmm.
Sei so nett und erklär es mir.
>>Nenn mir glaubhaft einen Hersteller, der mit dem proprietären GC-Preview>>Format arbeitet.>> PCB-Pool.
Alle seine Maschinen? Was macht dich da so sicher? Alle Fotoplotter
akzeptieren ein solches proprietäres Format?
> Genau wie Windows. Haben alle, muss als das Beste sein seit der> Erfindung der Glühlampe. Naja.
Wir reden nicht über einen Soll-Zusdtand, sondern über den im Markt
vorhandenen Ist-Zustand.
Ulrich
> Das ist dann aber eher Problem des Herstellers bzw. deren Mitarbeiter,> wenn sie keine gute Qualität zusammenbekommen, nur weil sie gestresst> sind und diverse Wünsche des Kunden aus seitenlangen Mails beachten> müssen. Dann ist derjenige der Falsche für den Job.
Ohne jetzt auf die Vor- und Nachteile von Gerbger vs. Eagleformat
einzugehen: Ich glaube das ist weniger ein Problem der Mitarbeiter,
sondern des Prozesses. Wenn man eine Platine herstellen kann ohne
seitenlange Mails bearbeiten zu müssen, dann sollte man das tun - egal
wie geeignet die Mitarbeiter für den Job sind!
Gast wrote:
> Ohne jetzt auf die Vor- und Nachteile von Gerbger vs. Eagleformat> einzugehen: Ich glaube das ist weniger ein Problem der Mitarbeiter,> sondern des Prozesses. Wenn man eine Platine herstellen kann *ohne*> seitenlange Mails bearbeiten zu müssen, dann sollte man das tun - egal> wie geeignet die Mitarbeiter für den Job sind!
Der Kunde ist doch König. Und wenn der Kunde meint, dass er seinen
Auftrag dem Hersteller mit einem brd überreicht und halt ein paar
Sonderwünsche hat, dann ist das OK. Die Hersteller lassen sich das doch
eh saftig zahlen!
Hi,
Gast wrote:
[...]
> Ohne jetzt auf die Vor- und Nachteile von Gerbger vs. Eagleformat> einzugehen: Ich glaube das ist weniger ein Problem der Mitarbeiter,> sondern des Prozesses.
So ist es. Da leider für jedes proprietäre Format ein eigener Prozeß der
Datenkonvertierung benötigt wird, liegt da leider eines der Probleme.
Bekomme ich ein Standarddatenformat, habe ich nur einen Prozeß am Hals:
den, die Daten auf Produzierbarkeit zu checken und meiner Fertigung
"schmackhaft" zu machen.
Gerber mag gut oder schlecht sein, aber es ist ein gemeinsamer Nenner,
genau wie die Centronics-Schnittstelle.
Ulrich
@ Ulrich Trettner (ullerich)
>Das Pad auf der Pasenschablone hat in einem Fall zu große Dimensionen>und es wird zuviel Lötpaste aufgetragen. Ich reduziere die Abmessungen>in diesem Fall. Eagle kann nur paschal alle Pads ändern.
Dann muss man halt das Bauteil n der Bibliothek ändern und einen Update
machen. Ist IMO systematischer als das "mal schnell" ein paar Pads
ändern.
>Richtig. Daher wird über eben diesen Punkt nachgedacht. EAGLE kann aber>das dem Hersteller liefern? Oder Target? Oder OrCad? oder oder oder?
Das geht den Hersteller gar nichts an! Wenn Kurzschlüsse drauf sind die
der Layouter verbockt hat dann muss DER dafür gerade stehen.
>Sorry, aber du wirst jetzt unsachlich und persönlich. Das erstaunt mich>angesichts deiner üblichen Beiträge.
Ok, tut mir leid, war nicht wirklich meine Absicht. Entschuldigung.
>Wie gehen denn üblicherweise elektrische Test über die Bühne? Welche>Maschinen gibt es dafür und wie arbeiten die genau?
Man muss unterscheiden zwischen dem DRC mit Kurzschlusstest im
CAD-System und in der Realität. Man kann aus Gerberdaten den
Kurzschlusstest auslesen, es ist aber NICHT gesichert, dass der korrekt
ist. Das kann man nur bei direkter Generierung der Daten aus dem
CAD-System.
>Sei so nett und erklär es mir.
Wenn ich ein Dutzend Dateien habe, ist ganz logisch die Gefahr grösser,
das man manuell was verhaut, verwechselt, alte mit neunen Ständen
mischt. Alles schon passiert. Genauso wie die unsäglichen Excelstabellen
KEIN angemessener Ersatz für ein richtiges Datenbanksystem sind. Denn in
Exceltabellen kann man im allegemeinen relativ wahllos was
reinschreiben. Eine Datenbank macht automaische Prüfungen der Eingabe
und meckert ggf. Oder vergleichbar mit Assembler-Compiler. Beim
Assembler muss sich der Programmierer manuell darum kümmern, dass
Register gerettet werden, die richtigen Datentypen richtig verwendet
werden etc. Beim Compiler wird das alles automatisch geprüft und ggf.
beanstandet. Ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will
>Alle seine Maschinen? Was macht dich da so sicher? Alle Fotoplotter>akzeptieren ein solches proprietäres Format?
Weiss ich nicht. Ich kenn nur die Aussage der Homepage. Ich will auch
nicht PCB-Pool zum Standard erklären. Ich will aber herausarbeiten, dass
Gerber ein historisch gewachsenes, heutigen Ansprüchen eigentlich nicht
mehr gerecht werdendes Format ist, wegen der genannten Probleme.
>Wir reden nicht über einen Soll-Zusdtand, sondern über den im Markt>vorhandenen Ist-Zustand.
Ja, sag ich doch! Gerber ist weit verbreitet, kein Widerspruch. Aber es
hat dennoch technische Unzulänglichkeiten, die man anders lösen kann und
in Zukunft anders lösen sollte.
@ The Devil (devil_86)
>Man kann doch PCB-Pool nicht mit irgendeiner chinesischen Firma a la>PCBCart vergleichen ;-)
Warum nicht? Fangen doch beide mit PCB- an ;-)
>Der Kunde ist doch König.
Naja, aber viele "Könige" benehmen sich eher wie Prinzezzchen und meinen
die Welt dreht sich um sie. In so einem technischen Vorgang sind gewisse
Standards schlicht notwendig und vorteilhaft. Man denke an die
unsägliche Zeit in Deutschland zurück, als jedes Pupskaff einene Münzen,
Masse und Gewichte hatte.
> Und wenn der Kunde meint, dass er seinen>Auftrag dem Hersteller mit einem brd überreicht und halt ein paar>Sonderwünsche hat, dann ist das OK.
In gewissen Grenzen ja.
> Die Hersteller lassen sich das doch eh saftig zahlen!
Das übliche Geiz ist Geil Gejammer. Kennst du die Prozesse bei der
Platinenherstellung? Und den Aufwand/Kosten? Nur weil die Chinesen
scheinbar alles spottbillig machen heisst das noch lange nicht, dass
alle europäischen Hersteller Abzocker sind.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Warum nicht? Fangen doch beide mit PCB- an ;-)
Grins ;-)
>> Und wenn der Kunde meint, dass er seinen>>Auftrag dem Hersteller mit einem brd überreicht und halt ein paar>>Sonderwünsche hat, dann ist das OK.>> In gewissen Grenzen ja.
Naja, aber wenn der Auftraggeber dem Hersteller eben partout nur das brd
übergeben will, dann muss halt der Hersteller entscheiden, ob er einen
solchen Auftrag auch annehmen will. Kommt drauf an, ob die Firma das
Geld braucht oder nicht.
Es gibt sicher auch Hersteller, die gern auf Kundenwünsche eingehn, und
brd + 'Sonderwünsche' akzeptieren.
> Das übliche Geiz ist Geil Gejammer. Kennst du die Prozesse bei der> Platinenherstellung? Und den Aufwand/Kosten? Nur weil die Chinesen> scheinbar alles spottbillig machen heisst das noch lange nicht, dass> alle europäischen Hersteller Abzocker sind.
Ja, aber es gibt halt auch Leute, die lieber mehr zahlen und ihr Geld in
die heimische Wirtschaft investieren und mit den brd- oder anderen
Formaten hantieren, ohne auf Gerber umwandeln zu müssen.
M.M. nach kann man aber auch nicht sagen 'China - gut - günstig -
schnell'. Das ist wirtschaftlich ein bissl unsinnig. Für Qualität würd
ich auch gern mehr bezahlen, gerade die Leiterplattenherstellung ist ja
sicherlich auch ein heikle?!
@ The Devil (devil_86)
>schnell'. Das ist wirtschaftlich ein bissl unsinnig. Für Qualität würd>ich auch gern mehr bezahlen, gerade die Leiterplattenherstellung ist ja>sicherlich auch ein heikle?!
Spätestens wenn es um Multilayer in grossen Stückzahlen in konstant
guter Qualität geht.
MFG
Falk
P.S. Hatte vor kurzem den Fall, das ein recht einfache Board (4 Lagen,
real aber nur zwei genutzt) beim Blitztest den Geist aufgegeben hat. 6
von 10 Mustern. Grübel Grübel, eine Druchkontaktierung war
"geschmolzen", aber nicht wirklich, war eher ein Haarriss, verursacht
duch einen Strompuls von gerade mal 12A für ~ 100ns. Waren auch billige
aus China . . .
MFG
Falk
Hi,
Falk Brunner wrote:
> Dann muss man halt das Bauteil n der Bibliothek ändern und einen Update> machen. Ist IMO systematischer als das "mal schnell" ein paar Pads> ändern.
Ich meinte Layer tCream. Kanst du ein SMD Pad so abändern, daß im Layer
tCream nicht der übliche Verkleinerungsfaktor von IIRC 10% benutzt wird,
sondern in diesem Fall für meine Pastenschablone nur bei eben diesem Pad
die Verkleinerung 50% beträgt, bei den restlichen aber 10%?
Das ist mir wichtig, da gerade Bauteile mit einer solch abartigen
Geometrie dazu neigen, beim Löten durch die Kapillarkräfte des Lotes in
unerwünschte Richtungen weg zu schwimmen.
Ich habs gerade mal beim Adler probiert, hatte aber keinen Erfolg. Evtl.
mache ich da noch was falsch.
> Das geht den Hersteller gar nichts an! Wenn Kurzschlüsse drauf sind die> der Layouter verbockt hat dann muss DER dafür gerade stehen.
Der sieht sie doch evtl. gar nicht. Gerade bei Feinstleiter wird der
Hersteller sagen: bei den und den Abständen habe ich Probleme. Das kann
mein Prozeß nicht leisten und den Kunden informieren.
Nicht alles, was ein Layouter abliefert, kann von jedem genau so
gefertigt werden.
> Ok, tut mir leid, war nicht wirklich meine Absicht. Entschuldigung.
Akzeptiert.
> Man muss unterscheiden zwischen dem DRC mit Kurzschlusstest im> CAD-System und in der Realität. Man kann aus Gerberdaten den> Kurzschlusstest auslesen, es ist aber NICHT gesichert, dass der korrekt> ist. Das kann man nur bei direkter Generierung der Daten aus dem> CAD-System.
Daher wurden seitens des FED schon Anstrengungen unternommmen, Gerber
dahingehend auszuweiten oder ein neues Format zu schaffen, was genau das
leistet.
Auf der Eben der proprietären Formate jedenfalls sehe ich das nicht.
Dafür gibt es zuviele unterschiedliche Hersteller mit zuvielen
unterschiedlichen CAD-Systemen. Das geht das IMHO nicht.
>>>Sei so nett und erklär es mir.>> Wenn ich ein Dutzend Dateien habe, ist ganz logisch die Gefahr grösser,> das man manuell was verhaut, verwechselt, alte mit neunen Ständen> mischt.
Sorry, aber das ist ein grundsätzliches Problem, das in deinem Fall der
Hersteller lösen muß. Die Übergabe von z.B. Eagle Daten löst das nicht,
es verschiebt sie nur.
> Weiss ich nicht. Ich kenn nur die Aussage der Homepage. Ich will auch> nicht PCB-Pool zum Standard erklären. Ich will aber herausarbeiten, dass> Gerber ein historisch gewachsenes, heutigen Ansprüchen eigentlich nicht> mehr gerecht werdendes Format ist, wegen der genannten Probleme.
Ist lange in der Branche bekannt. Früher gab es nur Gerber, da mußtest
du die Blendentabellen extra mitliefern und der Hersteller übertrug sie
evtl. manuell auf seine Blendentabellen. Mit 274 sind diese Tabellen
schon in Gerber selber drin.
Egal, wie, auf der Datenseite des Layouters ist das nicht zu lösen. Es
muß ein neues Gerber her.
> Ja, sag ich doch! Gerber ist weit verbreitet, kein Widerspruch. Aber es> hat dennoch technische Unzulänglichkeiten, die man anders lösen kann und> in Zukunft anders lösen sollte.
EAGLE oder OrCad oder xy-System sind dafür auch nicht geeignet. Aber es
ist eben die Sprache, die jeder versteht und bei der zur Zeit die
geringsten Probleme auftauchen.
Es ist IMHO nicht die Aufgabe eines Herstellers, alle nur erdenklichen
Programme vorrätig zu haben, um meine Rohdaten für seine Produktion
umsetzen zu können.
Auch ich nutze solch einen Service, wenn es um kleinere Muster geht.
Aber es ist kein "muß" und ich schaue mir dennoch meine Gerber Daten an,
weil ich weiß, der Hersteller wird dies auch so machen müssen.
Beim Adler ist das auch kein besonderes Problem. Die Freeware wird von
Herstellern dazu genutzt, was so ja auch vorgesehen ist.
Aber die anderen? Target evtl. noch und dann?
Ulrich
Falk Brunner wrote:
> P.S. Hatte vor kurzem den Fall, das ein recht einfache Board (4 Lagen,> real aber nur zwei genutzt) beim Blitztest den Geist aufgegeben hat. 6> von 10 Mustern. Grübel Grübel, eine Druchkontaktierung war> "geschmolzen", aber nicht wirklich, war eher ein Haarriss, verursacht> duch einen Strompuls von gerade mal 12A für ~ 100ns. Waren auch billige> aus China . . .
Es kommt eben drauf an, worauf man wert legt. Ziel ist es wohl das
Optimum aus Preis/Leistung zu erzielen, vielen zielen aber anscheinend
mehr auf den Preis als auf Leistung und gute Qualität.
Na gut, aber 10 Stück sind nicht gerade eine aussagekräftige Stichprobe.
Ist der Blitztest sozusagen ein Simulieren von Blitz(ein)schlägen, also
durch Stromimpulse?
Hi,
Falk Brunner wrote:
> P.S. Hatte vor kurzem den Fall, das ein recht einfache Board (4 Lagen,> real aber nur zwei genutzt) beim Blitztest den Geist aufgegeben hat. 6> von 10 Mustern. Grübel Grübel, eine Druchkontaktierung war> "geschmolzen", aber nicht wirklich, war eher ein Haarriss, verursacht> duch einen Strompuls von gerade mal 12A für ~ 100ns. Waren auch billige> aus China . . .
Das wollen wir doch aber nicht irgendwelchen Layoutdaten anlasten :D
Das ist entweder Herstellerpfusch oder es wurden wichtige Informationen
nicht vom Anwender gelesen oder vom Hersteller nicht veröffentlicht.
Ulrich
@ The Devil (devil_86)
>Na gut, aber 10 Stück sind nicht gerade eine aussagekräftige Stichprobe.
Bitte? Das waren Muster. Wenn da schon 60% ausfallen, was passiert dann
in der Serie mit 20.000 Stück/Jahr?
>Ist der Blitztest sozusagen ein Simulieren von Blitz(ein)schlägen, also>durch Stromimpulse?
Ja. Ist ne Anschlussplatine für einen Sensor gewesen.
@ Ulrich Trettner (ullerich)
>Das wollen wir doch aber nicht irgendwelchen Layoutdaten anlasten :D
Nein, war ein Herstellungsfehler. Neue Boards in deutscher Qualität
liefen problemlos ;-)
>Ich meinte Layer tCream. Kanst du ein SMD Pad so abändern, daß im Layer>tCream nicht der übliche Verkleinerungsfaktor von IIRC 10% benutzt wird,>sondern in diesem Fall für meine Pastenschablone nur bei eben diesem Pad>die Verkleinerung 50% beträgt, bei den restlichen aber 10%?
Hab ich auch mal probiert, geht scheinbar nicht.
Workaround. Pad verkeinern, restliche Lötfläche über ein Polygon ohne
Thermals nachbilden.
>Der sieht sie doch evtl. gar nicht. Gerade bei Feinstleiter wird der>Hersteller sagen: bei den und den Abständen habe ich Probleme. Das kann>mein Prozeß nicht leisten und den Kunden informieren.
???
Wozu gibt es DRC? Dort stellt man die Minimalabstände ein und gut.
>Nicht alles, was ein Layouter abliefert, kann von jedem genau so>gefertigt werden.
Schon klar, DRC ist hier angesagt (immer eigentlich)
>Daher wurden seitens des FED schon Anstrengungen unternommmen, Gerber>dahingehend auszuweiten oder ein neues Format zu schaffen, was genau das>leistet.>Auf der Eben der proprietären Formate jedenfalls sehe ich das nicht.>Dafür gibt es zuviele unterschiedliche Hersteller mit zuvielen>unterschiedlichen CAD-Systemen. Das geht das IMHO nicht.
Schon klar, man braucht wie immer einen KLAREN, unabhängigen Standard.
Gerber mag vielleicht unabhänig sein, KLAR aber ganz sicher nicht ;-)
>Sorry, aber das ist ein grundsätzliches Problem, das in deinem Fall der>Hersteller lösen muß. Die Übergabe von z.B. Eagle Daten löst das nicht,>es verschiebt sie nur.
Das Problem hast auch DU bei der Gerbererzeugung und Verwaltung!
>Egal, wie, auf der Datenseite des Layouters ist das nicht zu lösen. Es>muß ein neues Gerber her.
ACK!
MfG
Falk
Falk Brunner wrote:
> @ The Devil (devil_86)>>>Na gut, aber 10 Stück sind nicht gerade eine aussagekräftige Stichprobe.>> Bitte? Das waren Muster. Wenn da schon 60% ausfallen, was passiert dann> in der Serie mit 20.000 Stück/Jahr?
Muster hin, Muster her. Trotzdem ist eine Stichprobe von 10 Stück
qualitätssicherungstechnisch nicht aussagekräftig.
Hätte auch locker sein können, dass die nächsten 100 Stück problemlos
gelaufen wären.
Bei 6 von 10 ist aber schwer auf einen Konstruktionsfehler zu schließen,
und nicht 'normaler' Ausfall.
>>Ist der Blitztest sozusagen ein Simulieren von Blitz(ein)schlägen, also>>durch Stromimpulse?>> Ja. Ist ne Anschlussplatine für einen Sensor gewesen.
Nur interessenshalber, was hätte die Platine denn aushalten müssen, also
wieviel Ampere in welcher Zeit?
Hallo Ulrich!
> Ich meinte Layer tCream. Kanst du ein SMD Pad so abändern, daß im Layer> tCream nicht der übliche Verkleinerungsfaktor von IIRC 10% benutzt wird,> sondern in diesem Fall für meine Pastenschablone nur bei eben diesem Pad> die Verkleinerung 50% beträgt, bei den restlichen aber 10%?
Du kannst das PAD mit dem Flag NOCREAM erstellen (siehe HELP SMD).
Danach kannst Du dann bequem ein eigenes RECT in tCream platzieren.
Oder habe ich das nur falsch verstanden?
Hi,
Gästchen wrote:
> Du kannst das PAD mit dem Flag NOCREAM erstellen (siehe HELP SMD).megarotanlauf
Danke, das genau ist ein deutliches Zeichen von Betriebsblindheit.
> Oder habe ich das nur falsch verstanden?
Nein, ganz im Gegenteil.
Nützlich ist es allemal, kann mich aber nicht daran hindern, mir meine
Daten hinterher als Gerber nochmals anzusehen.
@Falk:
Meine Zeit ist heute limitiert, aber über Gerber an sich (oder einen
moderneren Nachfolger) sollten wir mal getrennt spekulieren.
Ulrich
@ Ulrich Trettner (ullerich)
>megarotanlauf>Danke, das genau ist ein deutliches Zeichen von Betriebsblindheit.
Der Wald und die Bäume ;-)
Hab's aber auch nicht gesehen.
>Meine Zeit ist heute limitiert, aber über Gerber an sich (oder einen>moderneren Nachfolger) sollten wir mal getrennt spekulieren.
Gern. Neuer Thread, neues Glück.
Mfg
Falk
@ The Devil (devil_86)
>Muster hin, Muster her. Trotzdem ist eine Stichprobe von 10 Stück>qualitätssicherungstechnisch nicht aussagekräftig.
In neagtiver Richtung schon! Wenn alles 10 bestanden hätten, wäre die
Stichprobe für die Masse immer noch unsicher. Da aber 60% durchgefallen
sind kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die Masse ebenso
ausfällt.
>Hätte auch locker sein können, dass die nächsten 100 Stück problemlos>gelaufen wären.
Nein, logischer Irrtum.
Bei 6 von 10 ist aber schwer auf einen Konstruktionsfehler zu schließen,
und nicht 'normaler' Ausfall.
>Nur interessenshalber, was hätte die Platine denn aushalten müssen, also>wieviel Ampere in welcher Zeit?
Siehe oben, ca. 12A über etwas 100ns, mit Stromzange und Scope von einem
Kollegen gemessen. Die Energie reicht IMO nicht um ein normales Via (ich
tippe mal auf 0,6mm Bohrdurchmesser) zu schmelzen.
MfG
Falk
Falk Brunner wrote:
>>Hätte auch locker sein können, dass die nächsten 100 Stück problemlos>>gelaufen wären.>> Nein, logischer Irrtum.
Aber wieso denn?? Nicht so pessimistisch ;-)
> Bei 6 von 10 ist aber schwer auf einen Konstruktionsfehler zu schließen,> und nicht 'normaler' Ausfall.
Sag ich ja^^
> Siehe oben, ca. 12A über etwas 100ns, mit Stromzange und Scope von einem> Kollegen gemessen. Die Energie reicht IMO nicht um ein normales Via (ich> tippe mal auf 0,6mm Bohrdurchmesser) zu schmelzen.
Also mit ~ 12A/100ns muss es aushalten? Ich dacht schon mehr.
Ich bevorzuge auch EAGLE.
Daraus kann der Hersteller dann machen, was er für seine Prozesse
braucht.
Und ich habe noch nie einen Layout-Beschreibungs-Roman mit abgeben
müssen.
Hauptsache der DRC mit den vom Hersteller geforderten Grenzen läuft
durch.
Selbst den Multi-Layer Aufbau kann man eindeutig einstellen.
Geht das überhaupt mit Gerber? Den Lagenaufbau definieren?
Wer mit den Standard-Layern in EAGLE rummurkst hat selbst Schuld.
Und zum Verbinden von 2 Signalen kann man auch 0-Ohm Widerstände
benutzen.
@ Rudolph R. (rudolph)
>Geht das überhaupt mit Gerber? Den Lagenaufbau definieren?
Nöö, da muss man auch einen "Roman" schreiben und die Dateien
entsprechend benennen.
>Wer mit den Standard-Layern in EAGLE rummurkst hat selbst Schuld.
Aber cooool und independent . . .
MFG
Falk
> Wer mit den Standard-Layern in EAGLE rummurkst hat selbst Schuld.
Das hört sich so an, als ob .brd eindeutig wäre, als ob es eindeutige
Standards geben würde. Der Vorteil der Eindeutigkeit liegt aber bei
Gerber. Wenn man einen Top-Layer oder Placement-Layer usw. im
Gerber-Format abgibt, ist das eine unmissverständliche Datei. Keine
Chance, auf Herstellerseite was zu vermurksen. Nichts zu deuten, nichts
zu erraten, keine dubiosen Annahmen über "Standards" (die vom Programm
nicht erzwungen werden und mithin keine sind). Wenn man .brd abgibt, ist
das zwar äusserlich eine Datei, aber darin ist ein Layer-Kuddelmuddel.
Das ist nur scheinbar eine Datei. In Wirklichkeit ist das wie bei Gerber
ein Haufen Layer. Mit dem Unterschied, dass Gerber nicht so zweideutig
ist, weil der Anwender beim Erzeugen die Layer schon einordnen musste:
Was man wirklich drucken will und was wirklich in Top, Bottom usw.
gehört, welche Fräsungen durchkontaktiert werden müsssen, wo die
tatsächliche Fräskontur der Platine liegt, ob man eine Massefläche will
usw: all das muss man bei Gerber festlegen. Aus .brd geht es dagegen
nicht hervor. Nun kann man noch die Dateiendungen zum Problem
hochstilisieren, weil, huch, bei Gerber jeder andere wählen kännte. Aber
wenn man Eagle-"Standards" lobt, dann bitte konsistent: Die Endungen
werden von Eagle automatisch vergeben. Keine Romane notwendig.
@ Dietmar E (Gast)
>Gerber. Wenn man einen Top-Layer oder Placement-Layer usw. im>Gerber-Format abgibt, ist das eine unmissverständliche Datei. Keine
Nö. Das kommt mindesten wieder die Frage: "Ist der jetzt gespiegelt oder
von oben zu sehen?".
>Chance, auf Herstellerseite was zu vermurksen. Nichts zu deuten, nichts
Idealist. Sind ja auch noch nie Platinen spiegelverkehrt produziert
worden. Und noch nie Layer vertauscht worden, dank Gerber.
>das zwar äusserlich eine Datei, aber darin ist ein Layer-Kuddelmuddel.
Nur weil DU damit vieleicht nicht klarkommen WILLST, ist das noch LANGE
kein Kuddelmuddel. Wenn ein Layer TOP heisst, ist das mal
höchstwahrschinlich nicht die Fräskontur.
>Das ist nur scheinbar eine Datei. In Wirklichkeit ist das wie bei Gerber>ein Haufen Layer. Mit dem Unterschied, dass Gerber nicht so zweideutig
Welche Drogen nimmst du?
>usw: all das muss man bei Gerber festlegen. Aus .brd geht es dagegen>nicht hervor. Nun kann man noch die Dateiendungen zum Problem
Du hast noch nie mit Eagle richtig gearbeitet, geschweige denn es
verstanden.
MfG
Falk
Hmm... ich wollte hier nicht so 'nen Streit auslösen...
Die Leiterplatte ist gestern bei mir angekommen und es ist alles so, wie
ich es wollte. Ich bin sehr zufrieden damit und werde auch bei meinen
nächsten Projekten wieder die .brd-Datei an den Hersteller schicken -
das ist für mich als Hobby-Bastler einfacher.
Vielen Dank für eure Hilfe
VG - Mario
Ich will jetzt gar nichts zu den Leuten sagen, die gerne Gerber benutzen
oder die sich bei Eagle überlegen, ob die Massefläche mit produziert
wird oder nicht. Ich will auch nichts dazu sagen, wenn einer den letzten
Pfennig bei der Platinenproduktion sparen will. All das hat sicher seine
Berechtigung im jeweiligen Fall.
Wir hier drücken bei unserem Target auf den Knopf 'PCBpool Kalkulator'
und haben direkt ein Angebot. Wenn es passt, drücken wir nochmal auf
einen Knopf 'Bestellen' und haben Auftrag, Datenversand und
Auftragsbestätigung mit diesem einen Klick. Die Preise sind meist
ordentlich. Die Qualität ist unserer Erfahrung nach bestens. Die Platine
sieht nachher so aus, wie wir sie in unserem Target auch sehen. Keine
Diskussionen. Das nenn ich benutzerfreundlich und im eigentlichen Sinn
günstig.
P.S.: Beim nochmal Durchlesen hab ich gedacht, ich könnt vielleicht auch
gut Werbetexter werden ;-)
Hi Holli,
ich nehme an, du bist Assembler-Fan. Und Langwellenfunker. Lochstreifen
faszinieren dich genauso wie Röhren und Ferritkernspeicher. Hut ab!
Ich kenne Gerber und XGerber bestens. Genau deshalb möchte ich mich
nicht damit herumschlagen. Dazu kommt das allseits geliebte
Excellon-Bohrformat. Die Koordinaten laden bei beiden zum
missinterpretieren ein. Polygone sind in der original
Gerber-Spezifikation genau einen (!) Satz wert. Alles unterdefiniert.
Man schaut sich ein XGerber-Excellon Projekt mit drei verschiedenen
Viewern an und hat drei verschiedene Bilder.
Alle Vulkanreiter und Windmühlenbezwinger zu dir!
ich kann c wesentlich besser als asm, bin nur kurz bei cb eingestiegen,
lochstreifen liegen lang vor meiner zeit, genauso wie röhren.
ferritkernspeicher sind krank =)
ich sag ja nicht, dass der gerber das gelbe vom ei ist und excellon sein
kleiner bruder... die meisten hersteller akzeptieren aus genau diesem
grund ja auch proprietäre formate wie eagle- oder target-files.
was mich eigentlich stört ist target selbst. da hat man schon die liebe
mühe damit, die daten zum selbst ätzen rauszubekommen. außerdem verreckt
target nach wie vor seit jahren, wenn ich den adobe pdf drucker benutzen
will. das ist reine glückssache, ob das mal geht, oder nicht.
ich habe selbst anfangs target benutzt, bin aber relativ schnell auf
eagle umgestiegen.
entschuldige bitte vielmals, falls ich dir zu sehr gegen den strich
geredet hab.
grüße, holli
Hi,
Michael H* wrote:
das gelbe vom ei ist und excellon sein
> kleiner bruder... die meisten hersteller akzeptieren aus genau diesem> grund ja auch proprietäre formate wie eagle- oder target-files.
Sorry, aber die Fertigung eines Leiterplattenlieferanten ist auf Gerber
eingestellt. Die Akzeptanz von irgendwelchen proprietären Formaten hat
mit dem Thema Kundenbindung und/oder Servicefreundlichkeit zu tun.
Der Hersteller hat jetzt die Aufgabe, die Daten selber zu konvertieren.
Das ist alles.
Ulrich
Ulrich Trettner wrote:
> Sorry, aber die Fertigung eines Leiterplattenlieferanten ist auf Gerber> eingestellt. Die Akzeptanz von irgendwelchen proprietären Formaten hat> mit dem Thema Kundenbindung und/oder Servicefreundlichkeit zu tun.
ja klar, so dumm bin ich nicht. aber die hersteller wissen, wie ihre
maschinen die gerber-daten "interpretieren" und können sie so
entsprechend exportieren.
dementsprechend gibt es auch hersteller, die gerber-jobs für den
cam-prozessor von eagle zur verfügung stellen.