Um das Thema nach 5 monaten nochmal aufzuwärmen:
Ein CPLD kann wunderbar Singale erzeugen.
Natürlich auch FBAS.
Die Frage ist ehr, was du darstellen willst und wie komplex das ganze
werden soll.
Du kannst z.B. einen Chip mit den etwas größeren CPLDs (>= 64 Macro)
entwickeln, der einfach die Zeilen am Fernseher synchronisiert
durchläuft, und immer wenn er an einem IO Pin angesteuert wird an der
Stelle an der er sich gerade im TV-Bild befindet einen Punkt ausgibt.
So ähnlich funktionierte das auch beim ATARI.
Wenn dann der Rücklauf statt findet, gibt das CPLD dies durch einen
anderen IO Pin an den Controller weiter und könnte dort einen Interrupt
auslösen.
Wenn du allerdings an Bitmaps denkst wird die Sache komplizierter.
Dann brauchst du schnelle SRAMs(<= 55ns) oder Cach-RAMs (15ns).
Dort könntest du über XMEM die Daten reinpacken, dem CPLD ein
Startimpuls geben.
Dieser wiederrum müsste Intern einen 16 bit Zähler haben - was dann
schon 16 Macros aufbraucht (sollte man bedenken wenn man z.B. nur 64
Macrocells hat).
Dann wird's auch mit dem FBAS Signal schwieriger und freie Port-Wahl
hast du dann auch nicht mehr.
Einfacher ist es mit RGB an Scart.
Ich plane gerade eine kleine Grafikeinheit, die ein RGB Signal aus einem
SRAM erzeugt. Jedoch mit Hilfe eines ATMega8515 und eines schnellen 32kB
Cache-Rams.
Ich versuche jedoch nicht stur Pixeldaten in ein Bild zu hämmern,
sondern Character bzw. Zeichen, die auch ins SRAM geschrieben werden.
Das spart Platz bei der Bilderzeugung (siehe Gameboy, Sega Master System
etc.).
Der AVR kümmert sich dabei um die Adressierung des Rams, so dass ich
auch in kleineren CPLDs genug Resourcen habe.