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Forum: PC Hard- und Software wieso ist linux sicherer


Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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Hallo

Stellt man Windows Linux gegenüber, so stößt man all zu oft auf das 
Argument, Linux sei viel sicherer als Windows.

Jetzt will ich gerne wissen, ob dass stimmt, und wenn ja, wieso oder in 
wie fern.

mfg patrick

Autor: Michael Löffler (zvpunry)
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Guten Morgen Patrick,

Patrick O. wrote:
> Hallo
>
> Stellt man Windows Linux gegenüber, so stößt man all zu oft auf das
> Argument, Linux sei viel sicherer als Windows.
Ich kann keine wirklich verlässlichen Aussagen zu Windows machen, will 
ich auch nicht. Ich schreib unten zwar was, aber das ist nur ein 
persönlicher Eindruck.

1.) Linux kann genauso Bugs haben wie jede andere Software auch.

2.) Bugs in manchen Programmen können eine vielzahl Betriebssysteme
    gleichzeitig treffen. Hat man ein Server-Programm (z.B. ein
    Webserver) mit einem Sicherheitsloch dann kann man das meist
    ausnutzen egal ob dieses Programm auf Windows, Linux oder etwas
    anderem läuft.

3.) Viele Linux-Distributionen bieten dem Benutzer bei der Installation
    diverse Grundkonfigurationen wie "Webserver", "Mailserver", "Desktop
    Umgebung" oder "Fileserver" an. Unbedarfte Anwender denken sich
    gerne "Hui toll, ich kann einen Server aus meinem PC machen" und
    wählen es aus... Dann haben sie Programme laufen und kümmern sich
    nicht drum, vergessen sogar so etwas installiert zu haben.

4.) Die meisten privat-Kisten hängen hinter kleinen NAT-Routern welche
    erstmal jeden Zugriff von außen nicht weiter leiten, so passiert
    schonmal nichts mit einem kaputten/offenen Dienst.

5.) Löcher in Applikationen wie Webbrowsern oder ähnlichem können bei
    Windows, Linux und anderen Systemen genau so zuschlagen.

6.) Oft ist es der Benutzer selbst, der ein System unsicher macht. Nicht
    nur das installieren wahrloser Programme und nicht um
    Updates kümmern, es wird auch auf den netten
    http://banking.postbank.de.ru Link aus der freundlichen Email
    geklickt und die eingescannte TAN-Liste samt PIN hochgeladen. ;)

> Jetzt will ich gerne wissen, ob dass stimmt, und wenn ja, wieso oder in
> wie fern.
Im allgemeinen ist Linux aus folgendem Grund sicherer.

Die Leute die sich wirklich für Sicherheit interessieren haben sich 
schon entsprechende Vorkenntnisse angeeignet und sind darauf bedacht 
Probleme mit der Sicherheit zu vermeiden. Diese betreiben Windows 
Maschinen auch nicht mit dem Hauptbenutzer sondern legen bei der 
Installation einen Admin an und verwenden diesen um das System 
einzurichten und um andere Benutzer anzulegen. So haben die Programme 
erstmal keine Hauptbenutzer-Rechte. Leider gibt es bei Windows dann 
immer wieder das eine oder andere Programm das doch Administrator-Rechte 
will und sonst den Dienst verweigert.

Die meisten Windows Benutzer wissen nicht einmal was Windows ist, 
geschweige denn daß der Computer ein Betriebssystem hat und was das 
überhaupt ist. Da kommt die Kiste ins Haus, wird ne Zahlenschlange 
eingegeben und ein Benutzername (meist der Name des Besitzers) der dann 
automatisch Hauptbenutzer wird (davon weiß die Person auch nix, was ist 
denn ein Hauptbenutzer). Das war dann schon die allergrößte Anstrengung 
die sich dieser Otto-Normal denken kann und ist froh damit fertig zu 
sein.

Dann ist das frische Windows erstmal mit 1000 Programmen, die kein 
Mensch braucht aber Nerven aber niemals abgestellt werden, 
vorinstalliert. Ob das nun Bildschirmschoner des 
Grafikkarten-Herstellers sind (welche extra viel Strom verbrauchen, 
verboten gehören die!) oder irgendwelche nutzlosen Tools sind.

Da hat Apple übrigens nen passenden Spot dazu:
http://movies.apple.com/movies/us/apple/getamac/ap...
(Ist lustig, passt aber)

Auch ist es unter Windows üblich 1000 Programme aus unterschiedlichsten 
Quellen mit teils EXTREM obskuren Setup-Programmen zu installieren. 
Diese Teile kloppen teilweise ihren Rotz völlig unkontrolliert in das 
System, schreiben dann noch ein paar völlig undokumentierte 
Registry-Einträge die sie auch nicht wieder löschen (wollen ja wissen ob 
es schonmal installiert war) und so weiter... Dann gibt es noch 
Musik-CD's mit Autostart die Schadsoftware ungefragt installieren und 
vieles mehr.

Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem sich die Abstürze häufen und 
ein genormales Arbeiten nicht mehr möglich ist.

Aber auch bei Windows geht es anders. Ich kenne genügend 
Windows-Installationen welche folgendermaßen durchgeführt wurden. Neue 
Kiste, vorinstalliertes System gelöscht und Windows von einer original 
Microsoft CD (kein Wiederherstellungsmist!) installiert. Erster Benutzer 
heißt Admin und der installiert dann alle nötigen Programme und richtet 
einige Benutzer ein. Die Benutzer bekommen nichts erlaubt außer eben die 
installierten Programme zu benutzen... keine komischen setup.exe oder 
dokumente.txt.pif die als Hauptbenutzer ausgeführt werden. Diese 
Windows-Kisten laufen eigentlich ewig (der Admin sollte regelmäßig 
Updates für System und Virenscanner einspielen).

Jetzt zu Linux... Linux ist ja erstmal nur der Betriebssystem Kern, oft 
wird das ganze System damit gemeint - sicher auch in deinem Fall.

Wenn man so ein Linux System installiert wird man auch erstmal 
aufgefordert einen Benutzer anzulegen. Einen Administrator gibt es auch, 
root. Um Programme zu installieren wird meist eine Paketverwaltung 
verwendet (Etwas das es bei Microsoft Windows auch gibt aber leider oft 
umgangen wird durch schäbige setup.exe Programme!). Diese 
Paketverwaltung erfordert es das Administratorpasswort (das von root 
eben) einzugeben um temporär rootrechte zu erlangen. Programme die so 
installiert werden lassen sich auch wieder restlos entfernen. Wenn man 
Programme laufen hat die Bugs haben (siehe oben, Punkt 2) dann kann 
darüber u.U. auch in das System eingebrochen werden (Als Beispiel hat 
Asus den EeePC mit einem kaputten Samba ausgeliefert, darüber ist ein 
Einbruch in das System möglich - Quelle: Heise). An sonsten ist für den 
Benutzer erstmal alles gleich, es ist halt hier und da umständlicher 
weil man halt nach Passworten gefragt wird und nicht einfach ne 
setup.exe ausführt.

Ob Linux grundsätzlich sicherer ist? Ich glaube schon, denn bei Windows 
wurde meiner Meinung nach zu viel Wert darauf gelegt DAU-freundlich 
(Anwenderfreundlichkeit ist nicht schlechtes!) zu sein, der Anwender 
wird nicht genötigt zu lernen wie ein Computer und die Software, die 
darauf läuft, funktionieren, das Internet besteht für ihn aus Websites 
allein. Zusätzlich hat jemand Microsoft wohl gedacht es sei nicht 
Anwenderfreundlich nach Passworten zu fragen und so haben alle Programme 
des Hauptbenutzers alle Rechte um das System zu zerstören. Der 
Computer-Benutzer will eigentlich nicht daß alle Programme alle Rechte 
haben. Eigentlich will der Benutzer das Recht haben vereinzelte wenige 
Programme mit mehr Rechten auszustatten aber nicht mehr. Leider 
verwechseln die meisten Benutzer das, meinen sie selbst hätten keine 
Rechte wenn irgend ein dummes Programm mault. Bei Linux hat man es so 
gut wie nie daß ein Programm mault daß es nicht genug Rechte für 
irgendetwas hat, es sei denn es möchte etwas tun das sowiso die 
explizite Zustimmung des Benutzers erfordert.

Und wenn es an die Anpassbarkeit geht, da steht Linux gaaanz weit vorne. 
Und Anpassen heißt auch unbenötigtes abstellen und damit potentielle 
Löcher von vornherein zu vermeiden.

Kurz: Die Sicherheit eines Systems hängt mehr von den Benutzern ab als 
von dem System selbst. Windows wird per default mit einer unsichereren 
Konfiguration ausgeliefert (Erster Benutzer = Administrator). Linux 
erfordert ohnehin mehr Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft, so sind 
viele
BeBenutzer auch disziplinierter im Umgang mit dem Computer.

Autor: paul (Gast)
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Bei Linux werden Bugs dank OpenSource schneller entdeckt und schneller 
behoben. Bei Windows kann es lange dauern, bis ein Bugfix kommt, 
Probleme werden zunächst oft vertuscht. Man muss sich vollkommen auf 
Microsoft verlassen und ist deren Willkür ausgeliefert, da außer 
Microsoft niemanden sonst (von wenigen Ausnahmen) der Quellcode zur 
Überprüfung vorliegt. Gut dass heutzutage die Fachpresse mehr darauf 
hinweist als früher. Dies ist ein effektives Druckmittel, ohne das 
Microsoft noch weniger für Sicherheit machen würde.
Ansonsten volle Zustimmung zu  Michael Löffler.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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"Linux" ist nur so sicher wie die Distribution die man verwendet. Man 
ist genauso auf den Distributor angewiesen wie bei Windows, selber 
Security-Mailinglisten zu lesen und gepatchte Pakete zu bauen kommt für 
den Normaluser nicht in Frage.

"Eee PC ab Werk anfällig für Root-Hacks"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/103239

Autor: bla (Gast)
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> Man
> ist genauso auf den Distributor angewiesen wie bei Windows,

Eben nicht. Weil nicht nur der Distributor Bugs entdeckt, sondern jeder 
kompetente User dazu beitragen kann. Die Entwicklung und Fehlersuche ist 
somit viel effizienter als bei Windows, wo nur eine begrenzte Anzahl an 
Eingeweihten Bugsuche betreibt.
Dabei muss bei Linux der Normaluser keine Mailinglisten lesen, 
programmieren können oder Kernel kompilieren, wie es die Trolle gerne 
behaupten. Weil eben der Distributor, wenn nötig, täglich Bugfixes 
veröffentlicht im Gegensatz zu Windows, wo das im besten Fall mindestens 
1 Monat dauert, bis ein Bug gefixt ist. Viele Bugs bei Windows und IE 
bestehen jahrelang.

Autor: Michael Löffler (zvpunry)
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paul wrote:
> Bei Linux werden Bugs dank OpenSource schneller entdeckt und schneller
> behoben. Bei Windows kann es lange dauern, bis ein Bugfix kommt,
> Probleme werden zunächst oft vertuscht. Man muss sich vollkommen auf
Diese Idee, daß man sicherheitsrelevante Bugs sich privat melden lässt 
und es erst wenn man den Fehler behoben hat öffentlich macht, die 
geistert schon sehr lange durch die Köpfe von einigen Leuten.

Stellt sich die Frage was für Patches Programmierer akzeptieren. Den 
häßlichen dirty Hack der das Problem behebt aber eben häßlich und/oder 
langsam ist oder die kaputte Funktionalität einfach abstellt. Oder 
vielleicht einen schönen der alles "besser" macht und dabei noch den Bug 
fixt. Ich glaube die meisten Programmierer bevorzugen die "schönen" 
Patches und wenn sie einen häßlichen bekommen würden sie lieber einen 
"schönen" Patch selbst erstellen.

Ist nun zu viel Luft, sprich der Gedanke "Weiß ja eh keiner von dem 
Problem", dann kann ich mir gut vorstellen daß man verleitet ist einen 
schönen Bugfix zu erstellen.

Bei manch Hersteller zu weit verbreiteter System kann ich mir gut 
vorstellen daß der dirty-Hack verwendet wird und die gewonnene Zeit zum 
erstellen zusätzlicher Bugs verwendet wird. ;)

Im allgemeinen finde ich es besser wenn es wie ein Donnerschlag durch 
die entsprechenden Mailinglisten geht "Programm xy, possible remote 
root...". Da kann der an Sicherheit interessierte Benutzer sich eine 
Lösung ausdenken, z.B. Service abstellen, eventuell genannte temporäre 
Lösungen wie das abstellen einiger Funktionen oder sonst was 
durchführen.

> Microsoft verlassen und ist deren Willkür ausgeliefert, da außer
> Microsoft niemanden sonst (von wenigen Ausnahmen) der Quellcode zur
> Überprüfung vorliegt. Gut dass heutzutage die Fachpresse mehr darauf
> hinweist als früher. Dies ist ein effektives Druckmittel, ohne das
> Microsoft noch weniger für Sicherheit machen würde.
Das ganze bezieht sich ja nicht nur auf Microsoft, kann man beliebige 
Firmen einsetzen. Bei Hardware Firmen müssen ja auch erst die Produkte 
in flammen stehen und genügend Leute es öffentlich machen (z.B. Videos 
von brennenden Notebooks, schmelzenden Akku-Schraubern, splitternde 
Vorschlaghämmer (solche haben schon Menschenleben gekostet), Äxte bei 
denen der Stiel lose ist).

Generell müssen meiner Meinung nach Fehler sofort öffentlich gemacht 
werden. Nur so haben die Leute noch eine Chance ihr Produkt korrigieren 
zu lassen oder selbst zu korrigieren. Verheimlichung ist keine Lösung, 
auch wenn verdammt viele es meinen.

Und eine Meinung die auch manch einer hat, man sollte keinen 
Beispielcode veröffentlichen der ein Problem demonstriert. Ich finde das 
ist ein sehr effektiver Weg Leute wach zu rütteln.

> Ansonsten volle Zustimmung zu  Michael Löffler.
Hm. Und dabei war ich da nur kurz aufgewacht und hatte die dumme Idee 
mal das Notebook aufzuklappen... war noch voll im Halbschlaf. Sonst hätt 
ich vielleicht garnicht drauf geantwortet, denn die Frage ist wohl eine 
der am häufigsten gestellten und sollte im nu von google beantwortet 
sein. ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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Linux ist nur deshalb sicherer, weil es sehr viel weniger verbreitet 
ist, als Windows. Sollte Linux -wovon eigentlich nicht auszugehen ist- 
mal einen nennenswerten Marktanteil bekommen, so wird sich sehr schnell 
zeigen, dass Linux eben alles andere als sicher ist.

Autor: yalu (Gast)
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Welches der beiden Betriebssysteme weniger Sicherheitslöcher hat, kann
ich nicht sagen. Studien nennen mal Windows, mal Linux als Sieger, je
nach Auftraggeber ;-)

Dass Linux-Rechner seltener erfolgreich angegriffen werden, hat aber
auch folgende Gründe, die nichts mit der Fehlerfreiheit des Betriebs-
systems zu tun haben:

- Der durchschnittliche Linux-User hat mehr Ahnung von Computern und
  Software als der durchschnittliche Windows-User. Bevor nun geflamet
  wird, bitte das Augenmerk auf die beiden "durchschnittlich" richten.

- Die meisten Linux-User arbeiten mit stark eingeschränkten
  Benutzerrechten, die meisten Windows-User mit Adminrechten. Das ist
  eine Frage der Bequemlichkeit. Unter Linux kann man auch als
  rechtloser User bequem arbeiten, da man mit su und sudo
  jederzeit temporär Root-Rechte erhalten kann, ohne sich ausloggen
  und alle laufenden Programme abbrechen zu müssen. In W2000 gab es so
  etwas ähnliches, das hat bei mir aber nie richtig funktioniert. Ich
  muss zugeben, dass auch ich unter Windows mit Adminrechten arbeite,
  alles andere ist einfach ätzend.

- Es gibt weniger Linux-als Windows-Installationen, da lohnt es sich
  für die Cracker nicht so sehr, nach Sicherheitslöchern zu suchen.
  Das ist aber, entgegen der Aussage von Troll Jupp, nur einer von
  vielen Gründen. Es gab auch einmal eine Zeit, wo es mehr Unix- als
  Windows-Installationen gab. Trotzdem gab bspw. noch nie einen
  ernstzunehemenden Unix-Virus.

- Linux-Installationen sind stark heterogen. Ein Sicherheitsloch in
  einem System muss im nächsten nicht unbedingt vorhanden sein.
  Cracker hätten sehr viel mehr Arbeit damit, bspw. eine flächen-
  deckende Bot-Armee aufzubauen, wie sie es mit den Windows-Rechnern
  tun. Windows ist eine Monokultur mit allen Vor- und Nachteilen wie
  auch in der Landwirtschaft.

- Bei der Windows-Entwicklung waren zeitweise Dilettanten am Werk, für
  die eine vermeintliche Benutzerfreundlichkeit einen höheren
  Stellenwert als die Sicherheit hatte. Krassestes Beispiel war die
  automatische Ausführung von EXE-Attachments in E-Mails. Diese
  Kardinalfehler sind zwar mittlerweile entfernt, es hat aber sehr
  lange gedauert, bis die Änderungen bei den Benutzern angekommen
  sind.

- Linux und sein Vorbild Unix waren schon immer Multiuser- und
  Netzwerk-Betriebssysteme. Es lag also in der Natur der Sache, schon
  bei der Entwicklung böse interne und externe Benutzer zu
  berücksichtigen. Die Netzwerkfähigkeit kam bei Windows erst relativ
  spät, multiuserfähig ist es bis heute nicht. So mussten bei der
  Behebung der Designfehler von damals Kompromisse eingegangen werden,
  da man einerseits ein sicheres System, andererseits Kompatibilität
  möchte.

- Das allergrößte konzeptionelle "Sicherheitsloch" von Windows, das
  zum Glück noch nicht genutzt worden ist, liegt aber weder in
  Windows selbst noch bei seinen Benutzern, sondern in dem zentralen
  Online-Update-Mechanismus. Was wird wohl passieren, wenn es eines
  Tages einem Cracker gelingt, den Update-Server zu kompromittieren?
  Auf einen Schlag würde ein Großteil der weltweiten IT-Infrastruktur
  zusammenbrechen, was eine Börsencrash zur Folge hätte und ... (ich
  möchte gar nicht daran denken).

  Aber vielleicht läuft ja der Update-Server unter Linux, wie
  (zumindest in der Vergangenheit) die von außen sichtbaren Web-Server
  von Microsoft. Dann hätten wir ja noch einmal Glück im Unglück
  gehabt ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Linux ist u.a. sicherer als Windows (XP), weil die meisten Linuxnutzer 
nicht den Administratoraccount für die tägliche Computerbenutzung 
verweden.

Autor: Gast (Gast)
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@yalu
zum letzten punkt, es gab bei linux auch schon fälle von böswillig 
modifizierten paketen auf drittservern (deswegen müssen die urls in der 
paketserverliste immer 100% vertrauenswürdig sein, das übersehen die 
meisten, ist ja nur neue software die man schnell testen/neueste version 
haben will)

Autor: yalu (Gast)
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Gast schrieb:
> @yalu
> zum letzten punkt, es gab bei linux auch schon fälle von böswillig
> modifizierten paketen auf drittservern (deswegen müssen die urls in
> der paketserverliste immer 100% vertrauenswürdig sein, das übersehen
> die meisten, ist ja nur neue software die man schnell testen/neueste
> version haben will)

Und was ist passiert? So gut wie nichts.

Aber du hast schon recht, was das grundsätzliche Problem betrifft.
Auch bei Linux gibt es bei den meisten Distributoren Update-Server.
Wird ein solcher kompromittiert, sind alle Benutzer der entsprechenden
Distribution betroffen.

Aber eben nur diese, bei Windows sind es alle.

Aus diesem Grund hoffe ich auch nicht, dass sich ein einzelner Linux-
Distributor am Markt durchsetzen kann. Wenn dies doch irgendwann der
Fall sein wird, werde ich dessen Distribution garantiert nicht
benutzen.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Nach so viel Text ne ganz kurze Antwort:

Linux ist sicherer, weil sich kein "böhszer Bube" gerne mit einem so 
kranken System wie Linux rumärgert, bei dem viele selbsternannte Gurus 
meinen, sie hätten das perfekte System erfunden.

Und:

Auch Viren und Trojaner haben ihren Stolz ....

Reicht das als Antwort ??

Oder noch kürzer:

Linux = Chaos

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Ach ja zum Thema Rechteentzug:

Weil man unter linux viele Probleme net in den Griff bekommt (zu viele 
Köche ....), lässt man den mündigen Nutzer erst gar net ran, dann kann 
auch nix passieren ....

Wenn ich mir anschaue, dass z.B. Treiberhersteller für jedes schei** 
Distrirelease ne neue Übersetzung schaffen muss, kann ich verstehen, 
dass viele einfach den Vogel zeigen, wenn man sie auf Linux anspricht.

Mit einer gewissen Selbstdisziplin kommt man IMHO mit Windows wesentlich 
schneller und sicherer voran.

Autor: Jupp (Gast)
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Du bringst es auf den Punkt!

Autor: G. L. (glt)
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Die Masse der Windowsinstallationen gleichen sich im Grunde - umso 
grösser ist die Chance Erfolg zu haben.

Linux wird in vielfältigen Distris angeboten, die Installationen 
unterscheiden sich deshalb schon voneinander und die "Angriffsfläche" 
ist nicht so einheitlich, was es den "Bösen" doch ein wenig schwerer 
macht.

Falls sich eine Distribution (z.B. das beliebte Ubuntu) derart 
ausbreitet, dass es quasi eine Linux-Monokultur darstellt, dürfte sich 
das relativieren.

Vorteil von Linux gegenüber Windows ist natürlich, dass es keine 
"Betriebsgeheimnisse" gibt, dadurch natürlich in die Lage versetzt wird, 
bewusst Teile des OS zu entfernen, auszutauschen um mögliche 
Angriffspunkte gar nicht erst zu bieten. Windowsnutzer haben es da ein 
wenig schwieriger - Microsoft rückt nicht gerne den Quellcode raus oder 
listet auf, welche Teile des OS mit welchen Einschränkungen gar entfernt 
werden können ;-)

Autor: nano (Gast)
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lol leute ihr seit echt ne witznummer ....

Autor: yalu (Gast)
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Outi Outlaw schrieb:

> Linux ist sicherer,

Richtig.

> weil sich kein "böhszer Bube" gerne mit einem so
> kranken System wie Linux rumärgert, bei dem viele selbsternannte Gurus
> meinen, sie hätten das perfekte System erfunden.

Auch "böhsze Buben" brauchen Erfolgserlebnisse. Die bekommen sie bei
Windows eben schneller, stressfreier und in größerer Anzahl.

> Weil man unter linux viele Probleme net in den Griff bekommt (zu
> viele Köche ....), lässt man den mündigen Nutzer erst gar net ran,
> dann kann auch nix passieren ....

Den rechtmäßigen Nutzer lässt man schon ran, sogar beliebig nah, nur
nicht den unerwünschten. Bei Windows scheint der Unterschied zwischen
diesen beiden Nutzertypen etwas verwaschen zu sein.

> Wenn ich mir anschaue, dass z.B. Treiberhersteller für jedes schei**
> Distrirelease ne neue Übersetzung schaffen muss, kann ich verstehen,
> dass viele einfach den Vogel zeigen, wenn man sie auf Linux
> anspricht.

Häh, was ist denn das jetzt für ein Humbug? Es ist doch gerade anders
herum. Nehmen wir als Beispiel die beliebten Nvidia-Grafiktreiber. Auf
der Treiberdownloadseite

  http://www.nvidia.com/Download/index.aspx?lang=en-us

kann man zwischen folgenden Betriebssystemen auswählen:

  Windows 95
  Windows NT4
  Windows 98
  Windows ME
  Windows 2000
  Windows XP
  Windows XP 64-bit
  Windows Server 2003
  Windows Server 2003 x64
  Windows Vista 32-bit
  Windows Vista 64-bit
  Linux 32-bit
  Linux 64-bit
  Solaris x86/x64
  FreeBSD x86

Zähl doch einfach mal nach, wie oft in dieser Liste "Windows" und wie
oft "Linux" auftaucht. Ich hab's sogar schon für dich getan: Es steht
11:2 für Windows ;-). Noch Fragen?

> Mit einer gewissen Selbstdisziplin kommt man IMHO mit Windows
> wesentlich schneller und sicherer voran.

Ja ja, wenn nur alle Windows-User deine Selbstdisziplin hätten, dann
wären solche üblen Dinge wie Viren und Spam sicher nie entstanden ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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Mein XP rennt seit April 2004 völlig ohne Probleme ohne jegliche 
Neuinstallation. Hatte zwischenzeitlich so ziemlich jede 
Linuxdistribution ausprobiert und bekam jedesmal einen Lachkrampf wenn 
es darum ging, meine Hardware einzubinden. Hardware, die millionenfach 
verkauft wurde/wird. Es funktioniert einfach nicht ohne Probleme, Linux 
sollen die Frickler benutzen und eben die Nutzer, die ein 
ernstzunehmendes OS haben wollen, in Ruhe lassen.

Autor: G. L. (glt)
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Jupp wrote:
> Mein XP rennt seit April 2004 völlig ohne Probleme ohne jegliche
> Neuinstallation.

Ist das erwähnenswert? Sollte eigentlich die Normalität darstellen.
Hab noch einen W98SE seit 99 im aktiven Betrieb - somit seit 9Jahren 
nicht mehr neu installiert.


> Hatte zwischenzeitlich so ziemlich jede
> Linuxdistribution ausprobiert und bekam jedesmal einen Lachkrampf wenn
> es darum ging, meine Hardware einzubinden.

Du solltest mal das neue Spiel von Microsoft probieren - mit VISTA hast 
Du u.U. ebenfalls viel zu lachen - mit HW die unter XP/Linux prächtig 
funktioniert ;-)

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Linux ist genauso sicher oder unsicher wie Windows. Wenn man nicht weiß 
was man macht kann es unter Linux genauso in die Hose gehen.

Aber Linux hat ein paar Konzepte die den Umgang damit sicherer macht. Zb 
ist es bei Ubuntu nach der Installation per Default so das kein Dienst 
nach außen hin offen ist, also weder Remote Desktop noch Datenbankserver 
noch sonst irgend ein Port ist über das Netzwerk sichtbar. Bei Windows 
ist das genau andersrum. Da stehen Tür und Tor offen um dem User den 
gewünschten "Komfort" bieten zu können.

Ein weiterer Grund ist die Art und Weise wie hauptsächlich Software 
installiert wird. Man muss nicht wie bei Windows von Seite zu Seite 
wandern um sich die nötigen Programme zu besorgen und damit eventuelle 
Probleme einzuhandeln. Bei Linux gibt es eine Paketverwaltung über die 
man den größten Teil der Software aus einer sicheren Quelle bekommt

Die meisten Windows User (mich eingeschlossen) arbeiten aus 
Bequemlichkeit grundsätzlich als Admin. Unter Linux mache ich das nicht 
und es ist auch nicht nötig.

Das Konzept des OpenSource ermöglicht Hackern natürlich den Sourcecode 
nach Schwachstellen zu suchen, aber genauso kann sich jeder aktiv daran 
beteiligen solche Schwachstellen zu finden um sie zu beseitigen statt 
auszunutzen

Kurz gesagt, auf beiden Systemen muss man wissen was man tut, aber ich 
finde das Linux durch das allgemeine Konzept schon mehr Sicherheit 
bietet.

Just my 2 Cent

Autor: Jupp (Gast)
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>Ist das erwähnenswert?

Ja, denn alle Linuxnutzer sind der Meinung, man müsse Windows 
wöchentlich neu installieren, um arbeiten zu können.

Mit Vista habe ich in der Tat was zu lachen, dieses Produkt ist nämlich 
ein Witz. Na schauen wir mal, wie es so in vier Jahren aussieht...

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ähem... wenn man für Windows-User eine Selbstdisziplin verlangt, damits 
irgendwie sicher wird, darf man doch wohl vom Linux/Unix-Nutzer 
erwarten, dass er in der Lage ist, sich eine Anleitung durchzulesen, um 
dann einen Treiber, ein Programm oder ein Hastenichgesehn zu 
installieren...?

>Hatte zwischenzeitlich so ziemlich jede
>Linuxdistribution ausprobiert und bekam jedesmal einen Lachkrampf wenn
>es darum ging, meine Hardware einzubinden.

Hättest vielleicht weniger lachen sollen und stattdessen mal in einem 
der Abertausenden Linux-Chats/Foren nachfragen sollen? Bei mir läuft 
komischerweise alles. Zwar nicht auf Anhieb, dafür hab ich aber unmengen 
an Dokumentation und massig Hilfsbereite Leute in den einschlägigen 
Linux-Chats gefunden. Und das, ohne mich zu registrieren, und ohne 
Telefongebühren.

>bei dem viele selbsternannte Gurus meinen, sie hätten das perfekte System
>erfunden.
Hastu schonmal reißerische Werbung für Linux im Fernsehen gesehen...?

Ich hab auch schon das ein oder andre Mal die Distri an die Wand 
geknallt, weil ich die Nase voll hatte, wenn NVIDIA oder die Webcam 
nicht wollten, wie ich wollte. Aber bisher lag das Problem immer vor 
der Tastatur.

Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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Hi

Da gibt es ja wieder die netten Damen und Herren(Sven Pauli), die es 
sich leicht machen, und die Schuld auf den weit bekannten OSI Layer 8 
schieben.

Nur kann ich es mir nicht denken, dass es so schwer sein kann, einen 
einfachen, schnellen Assistenten für die Installation von Treibern zu 
programmieren.

Ich kenn da jemanden, der mit voller Motivation versucht(e) sich in 
Linux einzuarbeiten. Er hat es tatsächlich geschaft, dass Internet für 
Ubuntu einzurichten, allerdings scheiterte er dann an einem 
Grafiktreiber.

Da er an einer 3d engine mit OpenGL und Java arbeitet ist er schnell an 
die Grenzen des Standardgrafiktreibers gestoßen, wodurdch er sich wieder 
Windows wenden musste, was er sehr bedauern musste.

Deshalb wende ich mich an den OSI Layer 0, um sie dazu anzuregen, eine 
ANSTÄNDIGE Lösung für die oben genannten Probleme zu finden, damit ein 
gigantischer Schritt zur Benutzerfreundlichkeit von Linux getan wird.

mfg Patrick

Autor: yalu (Gast)
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Jupp schrieb:
> Hatte zwischenzeitlich so ziemlich jede Linuxdistribution
> ausprobiert und bekam jedesmal einen Lachkrampf wenn es darum ging,
> meine Hardware einzubinden. Hardware, die millionenfach verkauft
> wurde/wird. Es funktioniert einfach nicht ohne Probleme, Linux
> sollen die Frickler benutzen und eben die Nutzer, die ein
> ernstzunehmendes OS haben wollen, in Ruhe lassen.

Hilfe, hilfe, was bist denn du für einer?

Jetzt mal ganz unabhängig von der wenig zielführenden, welches OS das
bessere ist, dein Beitrag ist wirklich amüsant:

1. Du hast also versucht, Linux zu installieren, und hast es nicht zum
   Laufen gekriegt.

2. Ok, kann am Anfang vielleicht einmal passieren. Deswegen hast du
   die nächste Distro genommen, mit dem gleichen Misserfolg.

3. Dann kam die dritte Distro, wieder nichts.

4. Irgendwann bist du zum Schluss gekommen, dass Linux etwas für
   Frickler und kein ernstzunehmendes OS sei. Diese Meinung sei dir
   nach deinen vorangegangen Misserfolgen nicht genommen, wäre mir an
   deiner Stelle vielleicht genauso gegangen.

5. Aber statt dass du aufgegeben hättest und du zu deinem
   heißgeliebten Windows zurückgekehrt wärst, hast du weiter
   rumgedoktert, bis du (Zitat) "so ziemlich jede Linuxdistribution"
   (davon dürfte es mittlerweile ein paar hundert geben :-)) durch
   hattest.

LOL, ROFL

Wenn es also unter den Linux-Benutzern (oder solchen, die es werden
wollen) einen Frickler gibt, der diese Bezeichnung zu 200% verdient,
dann bist du das, ja genau DU!

Wobei der Begriff "Frickler" für das, was du durchgezogen hast,
eigentlich viel zu harmlos ist. Selbstgeißler oder Masochist wären
sicher passender. Du bist sicher so einer, der sich regelmäßig von in
Leder gekleideten Frauen verhauen lässt :D :D :D

Autor: Jupp (Gast)
Datum:

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>Hättest vielleicht weniger lachen sollen und stattdessen mal in einem
>der Abertausenden Linux-Chats/Foren nachfragen sollen?

Genau das ist doch der Punkt. Windows installiert man und es läuft. 
Linux installiert man und liest wochenlang in Foren.

>Du hast also versucht, Linux zu installieren, und hast es nicht zum
>Laufen gekriegt.

Falsch, meine Hardware lies sich nicht problemlos einbinden.

>Ok, kann am Anfang vielleicht einmal passieren. Deswegen hast du
>die nächste Distro genommen, mit dem gleichen Misserfolg.

Nein, ich probiere einfach jede aus um zu sehen, ob Linux nicht doch mal 
eine Alternative werden könnte.

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Ich weiß nicht was solche Leute machen. Ich habe Linux auf 3 Desktops 
und 2 Laptops installiert und alles funktioniert da.

Das einzige was man umgehen sollte sind ATI Karten. Das liegt aber 
weniger an Linux sondern an der Unfähigkeit von ATI vernünftige Treiber 
zu programmieren, auch für Windows

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Jupp wrote:
> Genau das ist doch der Punkt. Windows installiert man und es läuft.
> Linux installiert man und liest wochenlang in Foren.

Gequirlter Mist. Ich hatte einen Laptop mit "vorinstalliertem" Vista. 
Nach 2 Stunden konnte man den immer noch nicht richtig verwenden weil er 
noch rumgerödelt hat. Den hab ich nach ner Woche entnervt zurückgebracht 
(auch weil er mit falschen Angaben verkauft wurde) und hab mir einen 
Dell mit vorinstalliertem Ubuntu gekauft. Nach 10 Minuten konnte ich 
ungestört arbeiten.

Also schieb deine eigene Unfähigkeit nicht auf unschuldige 
Betriebssysteme

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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>Da gibt es ja wieder die netten Damen und Herren(Sven Pauli), die es
>sich leicht machen, und die Schuld auf den weit bekannten OSI Layer 8
>schieben.
Tu ich das? Ich hab doch lediglich gesagt, dass man lesen können muss.


>Nur kann ich es mir nicht denken, dass es so schwer sein kann, einen
>einfachen, schnellen Assistenten für die Installation von Treibern zu
>programmieren.
Nun, da wäre RedHat+SuSE's RPM, Debian+*Ubuntu's DEB, Slackware's TGZ, 
NVIDIA's selbstentpackende Shellskripte.....was willst du denn noch?

>Ich kenn da jemanden, der mit voller Motivation versucht(e) sich in
>Linux einzuarbeiten. Er hat es tatsächlich geschaft, dass Internet für
>Ubuntu einzurichten, allerdings scheiterte er dann an einem
>Grafiktreiber.
Und? Hat er mal in irc.euirc.net/#ubuntu nachgefragt? Ich mein, wenn er 
sich ernsthaft mit 3D und OpenGL beschäftigt, sollte er doch wissen, wie 
eine Grafikkarte funktioniert, und was es zu tun gilt, wenn sie das 
nicht tut? Naja, vielleicht wieder ein netter Herr oder eine nette Dame 
aus der Copy&Paste+Drag'n'Drop-Fraktion.

Just my 50 cents.

Autor: Jupp (Gast)
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Hättest ja auch die Live-CD einlegen können, dann häste schon nach 2 
Minuten arbeiten können.

Autor: yalu (Gast)
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Jupp schrieb:
>> Ok, kann am Anfang vielleicht einmal passieren. Deswegen hast du
>> die nächste Distro genommen, mit dem gleichen Misserfolg.
>
> Nein, ich probiere einfach jede aus um zu sehen, ob Linux nicht doch
> mal eine Alternative werden könnte.

Dein Engagement in Ehren, aber irgendwie erinnert dein Vorgehen an
einen der zu blöd ist, sich in der Nase zu bohren. Immer wenn er es
versucht, rutscht er mit dem Finger aus und sticht sich damit ins
Auge. Das tut zwar weh, aber er versucht es immer wieder, solange, bis
er erst auf dem einen, dann auch auf dem anderen Auge blind ist :)

Hast du mal überlegt, warum bei anderen meist schon die allererste
Linuxdistribution funktioniert (mit 3-D-Beschleunigung, Webcam,
TV-Empfang und was es sonst noch so alles gibt)?

Mittlerweile gibt es von verschiedenen Herstellern auch Rechner mit
vorinstalliertem Linux. Probier's doch beim nächsten Rechnerkauf
einmal damit.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Und nun ist gut.

An die Windows-Enthusiasten:
Ich denke, dass ihr es nicht nötig habt, noch weiter auf diesem Niveau 
herumzudiskutieren. Zumal der Fred schon vom Ursprungsthema "Sicherheit" 
abgedriftet ist.

An die Linux-Enthusiasten:
Ich denke, dass ihr es nicht nötig habt, noch weiter auf diesem Niveau 
herumzudiskutieren. Zumal der Fred schon vom Ursprungsthema "Sicherheit" 
abgedriftet ist.


Linux mit Windows zu vergleichen, ist wie AVRs mit PICs zu vergleichen, 
ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Guck mal, was es wie lange 
schon gibt und wofür es ursprünglich entwickelt wurde.

Autor: GayGuy (Gast)
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So wie ich das hier sehe, sind Treiber-Probleme offenbar die häufigste 
Ursache für ein nicht laufendes Linux. Daran ist aber nicht Linux 
schuld, sondern die Hardware-Hersteller, die weder Treiber noch 
Dokumentation zur Verfügung stellen. Würden die Hardware-Hersteller auch 
kein Windows-Treiber schreiben, sähe es unter Windows genauso oder 
vermutlich noch schlimmer aus.

Autor: Fred (Gast)
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Früher war alles besser! Da durften nur Leute an einen Computer die sich 
mit den Maschinen auskannten. Heute denkt jeder der es schafft Windows 
zu Installieren er sei ein Computer Experte.
Mir ist es egal ob Windows oder Linux sicherer,besser,cooler,... ist , 
bloß kotzen mich so Leute an die es nicht schaffen mal ein Handbuch zu 
lesen oder das Hirn einzuschalten. Wenn schon jemand "fast alle Linux 
Distis" durchprobiert und seine Aldi Soundkarte oder sonst was nicht ans 
laufen bekommt sollte er mal den Fehler zwischen Bildschirm und Stuhl 
suchen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Kömmas denn nun dabei belassen? Nun wissen wir, das Linux und Windows 
besser sind...

Autor: Sven Pauli (haku) (Gast)
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...als MacOS X.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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bla wrote:
>> Man
>> ist genauso auf den Distributor angewiesen wie bei Windows,
>
> Eben nicht.
...
> Dabei muss bei Linux der Normaluser keine Mailinglisten lesen,
> programmieren können oder Kernel kompilieren, wie es die Trolle gerne
> behaupten. Weil eben der Distributor, wenn nötig, täglich Bugfixes
> veröffentlicht

Oder auch nicht.
http://www.heise.de/security/Debian-seit-mehreren-...
"Seit Wochen sind keine aktuellen Advisories und, noch schlimmer, auch 
keine Security-Patches für Debian mehr erschienen. Dabei gab es eine 
ganze Reihe sicherheitsrelevanter Schwachstellen in Software, die sich 
auch auf Debian-Systemen findet: SquirrelMail gehört genauso dazu wie 
SpamAssassin und sudo."

http://searchsecurity.techtarget.com/news/article/...
"By contrast, the libtiff and mysql vulnerabilities took 52 days and 46 
days, respectively, to be patched on each of the platforms. Clearly, 
some distributions are getting updates out faster than others are."

Man ist also genauso auf den Distributor angewiesen.

Autor: Tamme D. (tamme)
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Also ich nutze Kubuntu und bin glücklicher als bei Windows...

P.S.: Ich liebe OpenSource

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Andreas Schwarz wrote:
> Man ist also genauso auf den Distributor angewiesen.

Jain. Wenn man sich rein auf die Quellen des Distributors verlässt 
stimmt das, aber im Gegensatz zu Windows hat man zumindest die 
Möglichkeit solche Probleme selbst zu lösen

Autor: Jupp (Gast)
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Noch ein Wort zu den Herstellern. Treiberentwicklung kostet Geld und das 
investiert man eben dort, wo es sich lohnt. Die paar Linuxnutzer bleiben 
dann halt auf der STrecke.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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>Noch ein Wort zu den Herstellern. Treiberentwicklung kostet Geld und das
>investiert man eben dort, wo es sich lohnt. Die paar Linuxnutzer bleiben
>dann halt auf der STrecke.

Jopp. Aber haste mal nen Windows im WLAN-Router oder Sat-Receiver 
gesehen? Ich net. Da ist dann immer ein kleines Linux drinne... soviel 
zum Thema Hersteller, da können die nämlich ganz gut an Lizenzkosten 
sparen.

Autor: Jupp (Gast)
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Aber das ändert natürlich nichts daran, dass nicht Linux, sondern die 
Hardware-Hersteller an den Treiber-Problemen schuld sind.

Autor: Fred (Gast)
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Zu dem Heise Link,
und damit wieder zurück zum Ur-Thread :
Dann übersetze ich mir eben sudo , Squirrel Mail und SpamAssasin neu 
anstatt darauf zu warten das Debian nachzieht. LFS! Muss ich wenigstens
nicht die Maintainer einer Distribution in die Verantwortung ziehen.
Selbst ist der Mann!
Und was mach ich wenn mein Windows ein Sicherheitsloch hat? Warten und 
Hoffen!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Hmm... Debian ist bekannt für einen langen Release-Zyklus. Vermutlich 
wirkt das denn halt auch auf den Patchzyklus. Schau mal bei Slackware 
oder sowas, die Distri ist kleiner und schneller dabei.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Da durften nur Leute an einen Computer die sich
>mit den Maschinen auskannten. Heute denkt jeder der es schafft Windows
>zu Installieren er sei ein Computer Experte.

Jawoll! Da stand noch explizit an der Tür zum Computerraum:

Owachd!
Dieser Raum ist vull bis under die Deggn mit die dollsten und 
deierschten
elekdronischn und elekdrischn Abbarade.

Stauna und glodzn derf jeder, aber an die Gnepfler rumdriggen und 
umananderwurschdeln, dés derfen blouß mir, die Eggsberdn!

Das waren noch Zeiten....

;-))))

MfG Paul

Autor: Fred (Gast)
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Du meinst bestimmt das :
http://www.slackware.com/~alien/graphics/blinkenli...

Ich meine die 70er und 80er. Da wo Hornbrillen und Kugelkopf 
Schreibmaschinen noch so Sexy waren wie Reval ohne Filter im 
Großraumbüro.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Fred wrote:
> Zu dem Heise Link,
> und damit wieder zurück zum Ur-Thread :
> Dann übersetze ich mir eben sudo , Squirrel Mail und SpamAssasin neu
> anstatt darauf zu warten das Debian nachzieht.

Für wie viele Nutzer ist das eine Option?

Autor: Qwerty (Gast)
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Für alle?
Gut, manchmal muss man sich halt noch den GCC installieren, weil der 
nicht bei alles Distributionen vorinstalliert ist, aber das ist ja nicht 
so schwer.

Autor: Fred (Gast)
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Ich denke die Option ist für alle Relevant die einen Server mit Linux im 
Internet stehen haben. Daheim brauche ich nun mal kein Squirrel Mail und 
Spam Assasin. Und wenn ich mir schon zutraue einen Server ins Internet 
zu stellen,dürfte es auch kein Problem sein mal den GCC anzuwerfen um 
ein Sicherheitsloch zu fixen. Wenn mein Server als Spam Schleuder und 
Proxy Missbraucht wird interessiert es den geschädigten wenig ob ich 
Linux,Windows oder OSX benutze und ob gerade ein Patch von meinem 
Distributor verfügbar war.

Autor: Fred (Gast)
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Da war einer schneller ;-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Für Administratoren ist das möglich, für Durchschnittsuser nicht. Die 
sind auf den Distributor angewiesen, so wie der Windows-Nutzer auf 
Microsoft angewiesen ist.

Autor: Fred (Gast)
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Ja , da muss ich teilweise zustimmen. Ich verlange ja nicht das jeder 
den GCC oder Visual Studio benutzt. Bloß ich denke es ist eben der 
Vorteil von Freier Software und Unices (zu denen ich auch Linux und 
MacOSX zähle) solche Fehler selbst Fixen zu können.

Autor: yalu (Gast)
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> Für Administratoren ist das möglich, für Durchschnittsuser nicht.

Die Durchschnittsuser sind auch nicht so sehr von Sicherheitslöchern
im Betriebssystem selbst betroffen, da ihre Rechner meist hinter einer
Firewall stehen.

Viel schlimmer sind hier Fehler in Anwendungsprogrammen, wie bsp.
Web-Browsern oder Mail-Clients. Gerade deswegen ist es aber wichtig,
dass diese Programme mit eingeschränkten Rechen laufen, um bösartige
Modifikationen der OS-Installation zu verhindern.

Paranoid wie ich bin :-) habe ich deswegen auf meinem Rechner einen
speziellen User zum Surfen auf nicht ganz vertrauenserweckenden
Web-Seiten eingerichtet. Dieser User hat weder vertrauenswürdige
eigene Dateien noch Leserecht auf die Dateien anderer User. Somit sind
Manipulation und Spionage über Sicherheitslöcher im Web-Browser erst
möglich, wenn der Angreifer ein weiteres Sicherheitsloch im Betriebs-
system entdeckt, über das er seine Rechte erweiteren kann, was aber
eine sehr unwahrscheinliche Verkettung unglücklicher Umstände wäre.

Autor: bob (Gast)
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Mir sind die Maßnahmen mit Zusatzsoftware für Windows zu aufwändig um 
das System halbwegs sicher zu machen. Da nehme ich lieber Linux, da sind 
die Grundeinstellungen sinnvoller, Bugs werden schnell behoben und nicht 
vertuscht. Die ganze Sicherheitssoftware für Windows von fremden 
Herstellern, dient nur um Mängel von Windows auszubügeln. Da nehme ich 
doch lieber ein System, wo Mängel am System selber ausgebügelt werden. 
Da brauche ich dann keine zweifelhafte Zusatzsoftware.

Autor: Win (Gast)
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>  Windows 2000
>  Windows XP
>  Windows Server 2003
>  Windows Vista 32-bit

>  Windows XP 64-bit
>  Windows Server 2003 x64
>  Windows Vista 64-bit

Bauen jeweils auf demselben kernel auf. Du zählst Nur Varianten der 
Bedienoberfläche auf. Soll ich mal die vielen Bedienoberflächen von 
Linux aufzählen?

Autor: Win (Gast)
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>Mit Vista habe ich in der Tat was zu lachen, dieses Produkt ist nämlich
>ein Witz. Na schauen wir mal, wie es so in vier Jahren aussieht...

Hab Vista 64 laufen und keinerlei Probleme. Es ist die gleiche Situation 
wie beim Umstieg von 2k zu XP, wo man meinte, XP wäre das letzte System, 
was man sich kaufe, weil keine Treiber funktionieren. Vista läuft 
erheblich schneller als XP. Von der Stabilität kann ich nichts sagen, da 
beide System nie abgestürzt sind.

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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XP wird definitiv das letzte Windows gewesen sein das ich verwendet 
habe. Ich hatte einen Laptop mit Vista gehabt und hab nur geflucht.

Tut mir echt leid, aber mir Vista ist MS einen Schritt zu weit gegangen.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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> wieso ist linux sicherer

Ist es?

Sophos: [Zahl gekaperter] Linux [Server] spielt wichtige Rolle in 
Botnetzen
http://www.heise.de/newsticker/meldung/103563

Autor: Bobby (Gast)
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>XP wird definitiv das letzte Windows gewesen sein das ich verwendet
>habe. Ich hatte einen Laptop mit Vista gehabt und hab nur geflucht.

>Tut mir echt leid, aber mir Vista ist MS einen Schritt zu weit gegangen.

Wir etwas älteren erinnern uns gerne daran, dass solche
Sprüche bei jeder neuen Windows-Version auftauchten.
Warum sollte das jetzt anders sein?

Die Zeit wird es schon richten...

Nichtsdestotrotz : Ich verwende Win* nur, wenn es nicht anders geht.
(Der Trend geht zum Zweitrechner)

Autor: Christian R. (supachris)
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Markus Burrer wrote:
> XP wird definitiv das letzte Windows gewesen sein das ich verwendet
> habe. Ich hatte einen Laptop mit Vista gehabt und hab nur geflucht.
>
> Tut mir echt leid, aber mir Vista ist MS einen Schritt zu weit gegangen.

Nunja, das haben alle bei XP genauso gesagt. Inzwischen ist die 
Treibersituation sehr verbessert, bei neuer Hardware sogar umgeschlagen, 
da gibts manchmal gar keine XP Treiber mehr. Ich hab auch Vista und bin 
erst skeptisch gewesen, aber es läuft auf der aktuellen Hardware 
schneller als XP und bisher extrem stabil. Wenn einem die Optik nicht 
gefällt, stellt man halt auf Windows Klassisch und gut.

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Es geht mir nicht im geringsten um Treiber. Die sind mir schnurz egal.

Jaja, ich weiß, bei jeder Windows Version gab es viel Gerede, aber ich 
habe Vista ausprobiert und fand es katastrophal. Und wenn nur ein 
Bruchteil dessen, was über Vista behauptet wird, wahr ist dann ist es 
zuviel

Autor: yalu (Gast)
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Win schrieb:

>>  Windows 2000
>>  Windows XP
>>  Windows Server 2003
>>  Windows Vista 32-bit
>
>>  Windows XP 64-bit
>>  Windows Server 2003 x64
>>  Windows Vista 64-bit
>
> Bauen jeweils auf demselben kernel auf. Du zählst Nur Varianten der
> Bedienoberfläche auf.

Ich habe keine Bedienoberflächen sondern einfach die unterschiedlichen
Treiber aufgezählt, die man von Nvidia herunterladen kann, als
Reaktion auf die Aussage von Outi Outlaw, dass der Treiberhersteller
für jedes "schei** Distrirelease" eine neue Übersetzung schaffen
müsste. Das Ergebnis war nun mal, dass es für Linux nur zwei
Treibervarianten, für Windows aber deren elf gibt, womit Outis Aussage
ad absurdum geführt ist.

> Soll ich mal die vielen Bedienoberflächen von Linux aufzählen?

Ich weiß jetzt nicht genau, was du in diesem Zusammenhang alles als
Bedienoberfläche zählst. Relevant für die Treiberentwicklung ist unter
Linux jedenfalls nur eine, und die heißt X11. Nicht zu verwechseln mit
Windowmanagern und Desktopumgebungen. Davon gibt es viele, aber das
ist dem Treiber egal, da er zu diesen keinen direkten Kontakt hat.

Autor: Christian R. (supachris)
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Markus Burrer wrote:
> Es geht mir nicht im geringsten um Treiber. Die sind mir schnurz egal.
>
> Jaja, ich weiß, bei jeder Windows Version gab es viel Gerede, aber ich
> habe Vista ausprobiert und fand es katastrophal. Und wenn nur ein
> Bruchteil dessen, was über Vista behauptet wird, wahr ist dann ist es
> zuviel

Und was genau fandest du so katastrophal? Gehört zwar nicht ganz hier 
her, aber würd mich mal interessieren.

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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Die Meldung zu Linux-Servern und Bot-Netzen hab ich auch gelesen...

Ich denke die Bot-Netz-Betreiber suchen sich einfach die Ziele aus, wo 
mit geringstem Aufwand die gewünschte Wirkung erreicht werden kann.

Für die Bots selbst sind es die Windows-Rechner "ungeschulter" 
Heimanwender. Für die Koordination des Netzes taugen die aber nicht 
wegen zu häufig wechselnder IPs und zu kurzer Uptime.
Also nächstes Ziel: von Hobby-Administratoren verwaltete Root-Server bei 
Massenhostern (ordentliche Anbindung, gute Uptime, ebenfalls zahlreich 
vorhanden)

Autor: Markus Burrer (Firma: Embedit Mikrocontrollertechnik) (_mb_)
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Christian R. wrote:

> Und was genau fandest du so katastrophal? Gehört zwar nicht ganz hier
> her, aber würd mich mal interessieren.

Sagen wir's mal so. Angefangen vom ersten Einschalten bis zu dem 
Zeitpunkt wo ich den Laptop wieder zurückgebracht habe hab ich nichts 
gefunden was mich NICHT genervt hat. Allein bis Wlan mal funktioniert 
hat. Und ich bin jetzt kein Linux Freak der aus Gewohnheit über Windows 
meckert. Ich hab selbst jahrelang WinXP verwendet.

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