ICP Pin bei ATMEGA164

Gast #777403
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Ich schreibe gerade ein Programm mit AVR Studio für einen atmega164. Ich 
möchte die Input Capture unit verwenden. Im Datenblatt steht, dass PD6 
der ICP Pin wäre, doch wenn ich mein Programm simuliere, dann wird der 
interrupt nur mit PD4 ausgelöst!

Hat jemand eine Erklärung dafür??

Danke
#777537
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In deinem Code: DDRB, DDRD, DDRA, DDRC, EICRA, EIMSK, PCICR, PCMSK1, 
PCMSK0, ADCSRA, ADMUX, ADCSRA, etc.

Alle Register, die die Arbeitsweise des Controllers beeinflussen, um es 
grob zu umreißen. Die werden im AVR Studio im "I/O-View"-Bereich 
angezeigt.

Dazu gibt es nocht die general purpose-Register r0-r31 - mit denen du in 
C normaler Weise nichts zu tun hast.
#777544
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Die Dinger, die irgendwas tun, wenn am was reinschreibt oder deren 
ausgelesenen Werte irgendwas repräsentieren, nennt man Kontrollregister.

Du Beschreibst z.B. EICRA mit einer Oderverknüpfung

EICRA |= ...

Das bedeutet, daß du eventuell bereits gesetzte Bits nicht löschst. Das 
könnte unter Umständen problematisch sein, jenachdem was in diesem 
Kontrollregister nach einem Kaltstart oder Reset drinsteht.

Probiers mal absolut:

EICRA = ....
EIMSK = ....
PCICR = ....
#777552
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>Probiers mal absolut:
Ich rate dringend davon ab!

Dafür muss er für jedes Bit die Default-Einstellung kennen um diese 
nicht zu ändern - das hat enormes Fehlerpotenzial und ist unmöglich zu 
warten.

Zudem muss er die Konfiguration zweier Geräte die an einem Register 
hängen in einem Arbeitsschritt vornehmen. Das ist noch mal schwerer zu 
dokumentieren und auszulagern.
#777567
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Kai Giebeler wrote:

> Überschreibst du jedesmal alle Kontrollregister beim Programmstart um
> sicher zu gehen, dass da verlässlihe Werte drinstehen?

Nicht alle, aber die die ich brauche.
Meiner Meinung  gibt garkeinen Grund "dringend" davon abzuraten. Man 
kann nichts kaputt machen.
#777580
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>Meiner Meinung  gibt garkeinen Grund "dringend" davon abzuraten. Man
>kann nichts kaputt machen.

Kommt auf die Schaltung an, die dran hängt. Ich sehe keinen Vorteil 
darin. Alle Register werden wieder zurückgesetzt und es ist unmöglich 
die Konfiguration einer Hardware-Komponente in eine Unterfunktion 
auszulagern, da alle anderen Geräte, die sich damit die Register teilen 
auf die Grundwerte zurückgesetzt werden (oder willkürlich nur ein paar 
Bits).

@Tintifax
Ich kann dir leider nicht sagen, was nicht stimmt. Ich habe mit dem 
Simulator öfters mal Probleme mit dem manuellen Togglen von PINs. Das 
von dir beschriebene Verhalten kenne ich nicht.
Moderator Persönliche Seite #777638
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Niels Hüsken wrote:

> Gott weiss, was da nach einem Reset fürn Mist drinsteht...

Sorry, aber das ist Quark.  Das Datenblatt beschreibt exakt, welches
Register nach einem Reset welchen Wert hat.  Es gibt keinen Grund,
daran zu zweifeln -- die entsprechende Information kommt schließlich
von denjenigen, die den Chip auch gebaut haben.

Ich würde den ganzen Zirkus endlich mal auf einem richtigen ATmega164P
ablaufen lassen, statt sowas dem Simulator zu überlassen.  Wäre nicht
das erste, was im Simulator nicht exakt nachgebildet wäre.  Sollte
aber dann eigentlich irgendwo dokumentiert sein in der AVR-Studio-
Hilfe.  Ich kann aber nicht nachgucken, hab' hier kein Windows.
#777947
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Jörg Wunsch wrote:

>> Gott weiss, was da nach einem Reset fürn Mist drinsteht...
>
> Sorry, aber das ist Quark.  Das Datenblatt beschreibt exakt, welches
> Register nach einem Reset welchen Wert hat.  Es gibt keinen Grund,

Jeps, ich weiss. Der OP ist aber offensichtlich Anfänger und ich 
versuche ihm zu verstehen zu geben, daß die Kontrollregister nicht mit 
'0' nach dem Reset starten. Jedenfalls bin ich dafür nicht nur die Bits 
in den Kontrollregistern zu setzen, die man haben möchte, sondern auch 
explizit die zu löschen, die man nicht haben möchte. Sonst wäre es 
möglich, das einfach der falsche Portpin fürs Input Capture selektiert 
wird.

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