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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kurzzeitiger Spannungseinbruch vermeiden


Autor: Conradin (Gast)
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Ich betreibe eine kleine Digitalschaltung an 5V. Habe aber nur ein 
Netzteil mit irgend einer Hobbymässigen Stabilisierung drin. Wenn ich 
jetzt nebenan eine Bohmaschine oder so was einschalte, dann bricht die 
Spannung kurzzeitig ein. Zusätzliche Kondensatoren helfen auch nicht 
viel.

Kann ich mit einem 7805 und ein paar Kondensatoren diesen 
Spannungseinbruch vollständig vermeiden?

Gruss
Conradin

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Eigentlich muss die Quelle und nicht das Ziel entstört werden. Aber so 
gilt es die Störungen zu messen und dann Schutzmaßnahmen wie z.B. 
Varistor, Transildioden oder ähnliches einzubauen.

MW

Autor: Conradin (Gast)
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>Eigentlich muss die Quelle und nicht das Ziel entstört werden.

Was meinst du damit? Ich kann ja niemandem verbieten nebenbei ein 
grosser Stromverbrauch einzuschalten!

>Varistor, Transildioden oder ähnliches einzubauen.

Konkret, hast du ein Beispiel? Hab noch nie von einer Transildiode 
gehört.

Autor: The Devil (devil_86)
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Conradin wrote:
> Hab noch nie von einer Transildiode gehört.

Transildioden leiten Überspannungen ab.

Autor: omr (Gast)
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@ Conradin: Hast du evtl. den Trafo spannungsmaessig unterdimensioniert, 
so dass bei Schwankungen im Netz nicht mehr genuegend hinter 
Gleichrichtern und Laddelko fuer den Regler an Dropout uebrig bleibt?

Autor: Bensch (Gast)
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> Habe aber nur ein
Netzteil mit irgend einer Hobbymässigen Stabilisierung drin.

Die Formulierung ist mir neu, aber vermutlich zutreffend...

"Mein Auto läuft nicht, was kann das sein?" Soll heissen: ohne genauere 
Angaben (Schaltung des NT) kriegst du hier keine vernünftige Antwort. 
Leider ist meine Kristallkugel gerade zur Inspektion.

Autor: Conradin (Gast)
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>Hast du evtl. den Trafo spannungsmaessig unterdimensioniert,
>so dass bei Schwankungen im Netz nicht mehr genuegend hinter
>Gleichrichtern und Laddelko fuer den Regler an Dropout uebrig bleibt?

Weiss nicht, will die Schaltung später auch nicht an diesem Netzteil 
betreiben, sondern an einem Schaltnetzteil.

Ich frag mich nur ob hinter einem 7805 immer noch solche Einbrüche 
wären.
Ein weiteres Problem: Ich will später von diesem Schaltnetzteil noch 
gepulst 1A Strom ziehen (PWM-Dimmung einer LED). Hat das grosse 
Einflüsse auf die Stabilität?  Was kann ich tun?

Autor: Olli R. (omr) Benutzerseite
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Die Einbrueche wirst Du hinter einem 7805 dann nicht mehr haben, wenn 
die Eingangsspannung des 7805 nie unter 7V (5V + 2V Dropout) faellt. Das 
musst Du  durch entsprechende Dimensionierung von Trafo und Siebelko 
sicherstellen.

Ein Linearregler wird auch Einbrueche in der Ausgangsspannung zeigen, 
wenn die Eingangsspannung unter (hier:) 7V faellt.

Autor: Smith. Mr. Smith. (Gast)
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Genau, die Frage ist doch, wie weit der Spannungseinbruch ist, den die 
Bohrmaschine verursacht. Der wird ja 1:1 auf die Sekundärseite des 
Trafos durchgereicht.

Andererseits stellt sich die Frage, wie viel "Headroom" am 
Spannungsregler abfällt. Je mehr desto besser. Umso schlechter 
allerdings der Wirkungsgrad. Eine ordentliche Verbesserung der 
Gesamtsituation läßt sich noch durch Verwendung eine Low-Drop-Reglers 
(z.B. L4940V5) erzielen. 7805 ist nicht mehr so richtig auf der Höhe der 
Zeit.

Ein anlaufender Motor stellt nun mal beim Anlaufen einen 
Quasikurzschluss für das Stromnetz dar, da kann auch die Hausbeleuchtung 
dunkler werden. Aber passiert das oft?

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