Um mit der Meßspindel die Dichte zu bestimmen, braucht man nichts
umzurechnen, denn die mißt direkt die Dichte:
Die Spindel taucht so tief ein, daß die Masse der verdrängten
Flüssigkeit gleich der Masse der Meßspindel ist.
Beispiel:
Angenommen, die Spindel wiegt genau 10 g. Gemessen werden sollen
Dichtewerte > 0,5 g/cm³. Dann muß die Spindel ein Volumen > 20 cm³ haben
(anderenfalls würde sie in einer Flüssigkeit mit Dichte 0.5 g/cm³
untergehen); damit sie auch in sehr dichten Flüssigkeiten stabil
senkrecht schwimmt, muß der Schwerpunkt möglichst tief liegen.
Man baut das Teil deswegen so, daß in einer Blase, die immer unter der
Flüssigkeitsoberfläche liegt, Ballast fixiert wird. Die Blase läuft in
eine dünne Spindel bekannten Querschnitts aus.
Wenn die Spindel z.B. 5 mm² Querschnitt hat, dann entsprechen 2 mm
Spindellänge 10 mm³ Verdrängung.
Wenn die Spindel in einer unbekannten Flüssigkeit 10 mm weniger weit
eintaucht, als in Wasser, dann wiegen 9 cm³ dieser Flüssigkeit so viel,
wie wie die Meßspindel, oder 10 cm³ Wasser. Das entspricht einer Dichte
von 1,11 g/cm³.
Die ganze Angelegenheit ist als nichts weiter, als angewandte
Geometrie...