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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Messen bzw. umwandeln eines PWM Signals


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo, ich habe ein Problem und hoffe das ihr mir helfen könnt.
Ich bin auf dem Gebiet der Elektronik leider Leihe.

Also, ich möchte an einem über ein PWM Signal angesteuertes Magnetventil 
die Öffnung bzw. Schließung des Ventils messen.
Wie geht es, das ich das PWM Signal am Magnetventil abreife, es in einen 
Gleichspannungswert von ca. 0-10 Volt umwandel. Diesen Wert möchte ich 
dann erfassen um dann über diesen Spannungswert eine Aussage machen zu 
können, inwieweit das Ventil geöffnet bzw. geschlossen ist.
Damit meine ich, wenn ich z.B. eine Gleichspannung von 2V messe, ist das 
Ventil geschlossen und bei 9 Volt komplett geöffnet.

Bitte beschreibt es für einen Leihen! Danke!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Daniel (Gast)

>Wie geht es, das ich das PWM Signal am Magnetventil abreife, es in einen
>Gleichspannungswert von ca. 0-10 Volt umwandel. Diesen Wert möchte ich

Welche Freqeunz hat denn die PWM? Und welche Spannungen?

>Bitte beschreibt es für einen Leihen! Danke!

Im einfachsten Fall misst man die PWM mit einem Multimeter im 
Gleichspannungsmessbereich. Das Multimeter misst dabei den Mittelwert 
der PWM. Sollte die Freqeunz zu niedrig sein (oder das Multimeter zu 
schnell), kann man noch einen Extra RC-Tiefpass davor schalten. Z.B. 
100kOhm/10uF, macht 0,8 Hz Grenzfrequenz.

MFG
Falk

Autor: Daniel (Gast)
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Spannung 12V

Frequenz glaube ich 50Hz

Autor: Falk Brunner (falk)
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Na dann probier einfach mal direkt mit dem Multimeter zu messen.

MfG
Falk

Autor: Michael P. (desilva)
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Üblicherweise ist man sehr erfreut in der Digitaltechnik, wenn einem 
schon ein Puls zur Verfügung steht... den wandelt man dann freiwillig 
nicht wieder in eine Analogspannung um :-)

Also: Flanke erkennen, Timer loslaufen lassen (Oder - je nach MC - 
überhaupt einen Counter der nur während eine High-Pegels zählt). Bei 
fallender Flanke stoppen. Diese Zeit H war's!

Wenn die Information wirklich im Tastverhältnis liegt und nicht - wie 
meist üblich - in der absoluten Länge des Pulses, oder man keinen 
genauen Quarz hat, dann auch die Zeit L des Low- Pegel messen.

Der Gesuchte Wert ist 100% * H/(H+L)

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo, danke erstmal!
Das ist nicht das was ich meine!
Ich will das PWM-Signal nicht messen, sondern durch irgend eine 
"elektronische Schaltung" das abgegriffene PWM-Signal in ein RMS-Signal 
umwandeln.
Es ist mir klar, das ich das auch mit einem geeigneten Messgerät (RMS) 
messen kann, aber ich benötige die elektronische Schaltung, die so etwas 
macht.
Also für mich als Laie: Nimm einen Wiederstand und einen ..., sowie 
einen...

Kann mir jemand helfen??? Bitte???

Autor: Micha R. (michaavr)
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Eine frage:

Ein Magnetventil ist doch entweder auf oder zu. Wozu denn dann ein 
PWN-Signal?

Oder ist ein ein Ventil, mit dem der Durchfluss gesteuert werden soll?

Und wenn da 50 Hz dran hängen, wie kommst du darauf, daß es ein 
PWN-Signal ist?

Autor: Daniel (Gast)
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Ja, es ist ein Ventil mit dem Durchfluss gesteuert wird.
Die 50 HZ waren eine Vermtung, aber nach ein wenig Recherche glaube ich 
das kaum.
Ich habe jetzt schon gefunden, dass man es eigentlich mit einem Tiefpass 
machen kann. Ist das richtig?
Wie kann ich die benötigte größe des Kondensators und den Wiederstands 
bestimmen?

Autor: Micha R. (michaavr)
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Wenn du fie Frequenz weist, kannst du das digital messen, indem du die 
Impulsbreite abtastest.

Der analoge Wert wäre ein Tiefpass mit RC. Die Werte hierfür hängen von 
der Frequenz ab. Das Signal müßtest du noch auf ein 
Controller-Verträgliches Maß herunter setzen. Dann kannste es mit dem 
Analog-Digital-Converter messen.

Ich würde aber erst mal die digitale Variabte prüfen.

Weist du welche Frequenz das ding verwendet?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Die 50 HZ waren eine Vermtung, aber nach ein wenig Recherche glaube ich
>das kaum.

BEvor über die Lösung des Problems diskutiert/nachgedacht wird, sollte 
vielleicht?? zuerst mal dieses konkret definiert werden:

- welches Ventil
- wie erfolgt Ansteuerung
- was soll eigentlich gemacht werden
- ...

Vermutungen, a la 50Hz oder PWM nützen da nichts...

Autor: Micha R. (michaavr)
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lies mal die obigen Beiträge!

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>14:40: einem über ein PWM Signal angesteuertes Magnetventil
PWM am Magnetventil..?

>z.B. eine Gleichspannung von ...
"zum Beispiel" kann man nicht bauen

>Spannung 12V
Was ist das für ne Spannung? Amplitude? Max? Speisung?

>Frequenz glaube..
ein "glaube" ist ebenfalls schlecht als Eingangssignal..

>PWM-Signal in ein RMS-Signal
Aha. EIn True RMS Meter also...

> 19:31: Vermtung, aber nach ein wenig Recherche glaube ich
>        das kaum.
Was denn da nun?

>einem Tiefpass machen kann.
Was denn? Ein True-RMS-Meter? Wo kaum.

Und was soll man daraus als Anforderungen entnehmen??
Dann fasse doch mal bitte zusammen...

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Matthias, so gehts mal gar nicht. Nur meckern, und nix beitragen.
Die anderen reden was von Mikrocontroller. Seid ihr denn blind oder 
ignorant?? Der Herr gibt zu, nicht gerade recht bewandert zu sein in 
Sachen Elektronik, und ihr kotzt ihm eure Weisheit vor, die ihr wohl mit 
dem Löffel gefressen habt. Es gibt auch noch die analoge Welt, aber die 
verstehen anscheinend immer weniger Leute.


Also Daniel:
Die PWM Frequenz ist jetzt nicht so tragisch. Die wird schon hoch genug 
sein.
Wenn du einen 1Hz Tiefpass machst, kann nix schief gehen.
Grenzfrequenz = 1/(R*C).
z.B. 100uF Kondensator und 10kOhm Widerstand.

Damit du noch von 12V auf max 10V kommst, schalte zum Kondensator 
einfach 47kOhm parallel.

Somit bekommst du aus einer 12V PWM von 0-100% Tastverhältnis eine 
analoge Spannung von 0 bis 10V.

Wenn du nicht weißt, wie ein RC-Tiefpass aussieht, einfach Bilder 
Googlen.

Welches Gerät willst du mit dem analogen Signal füttern??

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Nein. Ich habe ganz sicher nicht die Weisheit gelöffelt. Ich bin auch 
nicht unfehlbar.

Aber bevor ich den, wie du schon sagtest Elektronik-Laien, mit 
irgendwelchen DIngen wie
- Tiefpass
- True RMS
 oder sonst welchen "Fachbegriffen" und vermeintlichen 
Lösungsvorschlägen zu ballere, habe ich ihm, in hoffentlich einigermaßen 
höflicher Art (Falls nicht, dann ENTSCHULDIGE ich mich hiermit für die 
Ausdrucksweise), klar zu machen versucht, das das Problem noch nicht 
ausreichend bechrieben ist.

Deshalb habe ich nur auf Widersprüche in seinen Aussagen hingewiesen, 
und hingewiesen/angedeutet, dass zuerst die Umgebungsbedingungen (hier: 
welches Signal liegt nun WIRKLICH am Ventil an) geklärt werden müssen.
Danach muss klar sein, was mit diesem Signal gemacht werden soll, oder 
besser: Was soll am Ende herauskommen.

Erst dann kann ich/man anfangen, Lösungs- oder gar 
Dimensionierungsvorschläge zu machen.

>Somit bekommst du aus einer 12V PWM von 0-100% Tastverhältnis eine
>analoge Spannung von 0 bis 10V.

Wenn du DAS als Problem aus obigen Beiträgen 100%ig sicher 
herausgefunden hast, dann sage ich nur:

Respekt! Ich ziehe meinen Hut.

Autor: Daniel (Gast)
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Besten Dank an Karl Zeilhofer!!!!
Genau das wollte ich wissen.
Ich werde das mal ausprobieren!

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