Minimale Flankensteilheit an Interrupteingang?

Gast #783300
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Viele Kontroller messen bei jedem Takt einfach einen Schwellwert, ist 
der überschritten, löst der Interrupt aus. Es gibt also keine 
Flankensteilheit, die da irgendwas begrenzt. ABER: Diese Schwelle 
schwankt oft sehr von Baustein zu Baustein und mit der Temperatur --> 
Bei langen Anstiegszeiten schwankt dann auch die Zeit, an dem dein 
Programm in den Interrupt hüpft.
Gast #783377
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@Meier:

Hast du mal im Datenblatt nachgeschaut, ob die Eingänge deines PIC
eine Hyterese aufweisen? Beim ATmega8 bspw. beträgt die Eingangs-
hysterese je nach Versorgungsspannung 0,15 V bis 0,45 V. Wenn die
Störamplitude (Spitze-Spitze) von dem RC-gefilterten Signal deutlich
unter diesem Wert bleibt, kann die Anstiegszeit beliebig lang sein.

Es gibt allerdings andere (vor allem ältere) Digitalbausteine, bei
denen es zwischen Low- und High-Pegel einen verbotenen Bereich gibt.
In diesem ist nicht nur der Logikpegel undefiniert, es steigt u.U.
auch deutlich der Stromverbrauch, da bei Push-Pull-Stufen evtl. beide
Transistoren leitend werden. Deswegen sollte dieser Bereich immer
möglichst schnell durchfahren werden.

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