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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Impedanz von Line-out / Line-In


Autor: Artus (Gast)
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Hallo,

wenn bei einem Tuner beim Tonausgang im Datenblatt angegeben ist, dass
er eine Load Impedeance von 100 KOhm hat, bedeutet das dann, dass die
angeschlossene Last mindestens einen Wiederstand von 100 KOhm haben
muss, damit der Tuner nicht beschädigt wird?

Kann ich einen solchen Ausgang direkt an Aktivboxen / Line In eine
Soundkarte anschließen bzw. braucht man dann noch einen Verstärker oder
Vorwiederstände um die 100KOhm zu erreichen?

Autor: remo (Gast)
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Optimal sind Ausgang und Eingang angepasst, wenn sie die gleiche
Impedanz haben. Im Allgemeinene sind so um die 50Kohm ueblich. Bei dir
eben 100kOhm. Wenn die Eingangsimpedanz von der Ausgangsimpedanz
abweicht, dann bekommst du nur einen geringeren Pegel rüber, d.h. die
"normale" Laurtstärke ist geringer und der Signal-Rauschabstand
schlechter.
In der Praxis merkst du von all dem nichts. Den Tunerausgang kannst du
nicht so leicht kaputt machen. Du müsstest ihn problemlos an Aktivboxen
oder den Line-In Eingang der Soundkarte anschliessen können.
Üblicherweise brauchst du dazu einen Adapter von 2 mal Chinch-Stecker
(am Tuner) auf Stero Klinenstecker 3,5mm an der Soundkarte.
Sicherheitshalber solltest du in die Chinchstecker jeweils einen 47kOhm
Widerstand zwischen den Innenleiter des Kabels und den Innenleiter des
Steckers löten, also in Serie. So kann nichts passieren. Es gibt diese
Adapter übrigens schon mit Widerständen fertig zu kaufen (Mediamarkt
und co...)

ciao
Remo

Autor: crazy horse (Gast)
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Einspruch.
"optimal angepasst bei gleicher Impedanz" - das stimmt so nicht. Das
wäre sinnvoll bei Leistungsanpassung, also wenn es darauf ankommt, die
max. mögliche Energie zu übertragen. Wird z.B. bei Antennen verwendet.
Bei Audio-Geräten in Consumerbereichen wird i.a. mit Spannungsanpassung
gearbeitet, d.h. die Quelle arbeitet (fast) im Leerlauf, der folgende
Eingang nimmt (fast) keinen Strom auf. Erreicht wird das, in dem die
Quelle einen deutlich kleineren Ausgangswiderstand hat als der folgende
Eingang, Verhältnis min. 1:10.
Und um diesen Quasi-Leerlauf-Betrieb der Ausgangsstufe zu erhalten,
wird ein Mindesteingangswiderstand des folgenden Eingangs angegeben.
Wird der unterschritten, sinkt der Pegel, ansonsten passiert nichts.

Autor: Artus (Gast)
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Vielen Dank für die Antwort.

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