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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Anker lichten und Segel setzen. Auf in die USA.


Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Hallo Forum. Es ist soweit.
Ich kriege nun einen 2-Jahresvertrag für die USA.
Dort darf ich dann als hochmotivierter und phantastisch, ausgebildeter 
Ing. die anfallende Arbeit machen.

Nee, Spaß beiseite. Ich denke, das es für mich als junger Ing. in D. 
ziemlich unmöglich ist zu etwas Geld zu kommen. Daher erscheint mir 
dieses Angebot attraktiv. Gerade beim aktuellen $ Kurs.

Lieber Daniel,
Ich werde hier über die Vorbereitungszeit, das kommende Heimweh und die 
Eigenarten der Eingeborenen ein wenig berichten, wenn ich darf.

Als nächstes werde ich nun meiner Mutter und meiner Freundin von meinem 
Entschluss erzählen.

Bis später,

Euer Florian

Autor: Gast (Gast)
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>Nee, Spaß beiseite. Ich denke, das es für mich als junger Ing. in D.
>ziemlich unmöglich ist zu etwas Geld zu kommen. Daher erscheint mir
>dieses Angebot attraktiv. Gerade beim aktuellen $ Kurs.

Vorsicht. Du könntest in diesem Forum von den Jungsozialisten als 
asozial bezeichnet werden, denn immerhin bringst du die 
Transferleistungsempfänger um ihr wohl"verdientes" Einkommen.

Viel Glück in US und A.

Autor: Moe (Gast)
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Aber ein Argument versteh ich jetzt nicht? Du willst Kohle machen und da 
ist dir der Dollar-Kurs gerade im Moment recht gut? Aber deine ganzen 
Dollars die du dort drueben verdienst sind doch nix mehr Wert wenn du 
dann wieder nach 2 Jahren nach Dtl. kommst... Also nix sparen sondern 
lieber alles ausgeben. Vielleicht nen netten Beamer kaufen und dann nach 
Dtl. wieder zurueck schiffen  lassen nach 2 Jahren. Sollte sich lohnen.
Wo solls denn hingehen?

Gruese von 'd east coast.

Autor: Floris Papa (Gast)
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> Aber ein Argument versteh ich jetzt nicht? Du willst Kohle machen
> und da ist dir der Dollar-Kurs gerade im Moment recht gut? Aber
> deine ganzen Dollars die du dort drueben verdienst sind doch nix
> mehr Wert wenn du dann wieder nach 2 Jahren nach Dtl. kommst...

Das ist leicht erklärbar: Jetzt hat Klein-Flori noch Geld, nämlich
das von Papa, und das sind Euros, für die man in den USA viel Party
machen kann. Zurückbringen tut Flori in zwei Jahren natürlich nichts,
weder Euros noch Dollars.

und wech ...

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Nee, Ihr versteht falsch, ich arbeite bei einer D. Firma und kriege € 
die ich über Kreditkarte in $ umwandle.

Autor: der Provokant (Gast)
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>Vorsicht. Du könntest in diesem Forum von den Jungsozialisten als
>asozial bezeichnet werden, denn immerhin bringst du die
>Transferleistungsempfänger um ihr wohl"verdientes" Einkommen.

Ts ts, da lebt wohl einer noch in seiner ganz persönlichen McCarthy-Ära, 
was?

Ob's am senilen Geiste liegt?

der Provokant

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Ach ja, und durch den Dt. Vertrag gibts auch mehr Urlaubstage als meine 
Amerikanischen Mitarbeiter haben. Eine Wohnung gibts gestellt und ein 
Auto auch. Ich hoffe, ich kriege auch eine knackige Mexikanische 
Putzfrau `harhar` . Hab ich die Spesen erwähnt? Heimflüge sind 
Verhandlungssache und eine Überstundenregelung ist bisher auch nicht 
besprochen worden. Durch das Herkunftslandprinzp brauch ich nur dort 
versteuern, wo ich mich aufhalte und arbeite; toll, oder? Mein 
Steuerberater wird was zu tun kriegen.
Mein Hund wird gestorben sein wenn ich wiederkomme und ich weiß nicht, 
wie ich es meiner Freundin beibringen soll.

Bis bald

Autor: Frankl (Gast)
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Nimm die Freudin doch mit.
Oder: Ich habe vor längere Zeit in Süd Korea gearbeitet (alle 12 Wochen 
Heimflug für 2 Wochen) und meine Freudin nicht mit genommen (außer 
einmal ihren Jahresurlaub). Sie hat die schönes Zeit ihres Leben auf 
mich gewartet. Im November sind wir 23 Jahre verheiratet.

Autor: Gummimann (Gast)
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Nach den 2 Jahren USA wirst du hier mit deiner Auslandserfahrung ein 
begehrter Mann sein. Aber unterschätze das nicht, 2 Jahre sind eine 
lange Zeit in einer anderen Kultur.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Florian *.* wrote:
> Als nächstes werde ich nun meiner Mutter und meiner Freundin von meinem
> Entschluss erzählen.

  ...

> Ich hoffe, ich kriege auch eine knackige Mexikanische Putzfrau `harhar` .

Nimm doch Mutti und deine Freundin mit: Was zum putzen und was zum 
verputzen. Ei, das wird ein Spaß.

weeech

post scriptum: Viel Erfolg bei den Eierköppen!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Autor: Adalbert Carl Friedrich (Gast)
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Kannst du mal Details zum Job posten? Aufgaben und natürlich Deine 
Erfahrung und das Gehalt, das sie Dir zahlen. Würde mich interessiere, 
ob man dort wirklch mhr bekommt.

Autor: escapete (Gast)
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Ich will auch in die USA bzw. in ein Englisch-sprachiges Land, gibts die 
Moeglichkeit den Firmennamen zu erhalten?

Autor: Moe (Gast)
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Ja wie? Du wirst in Dtl. bezahlt und zahlst Steuern nur in den USA? Hmm 
biste dir da sicher? Ich weis die hamm ein Doppelsteuerabkommen mit each 
other aber ich dachte dann musst du nur in Dtl. steuern zahlen. Dann 
lohnts sich auf jeden Fall fuer dich weil Steuern in USA ca 15-20% von 
deinem Gehalt sind. That's it...
Aber unterschaetz die Lebenserhaltungskosten nicht. Brauchst warsch. 
schon locker so $1500 pro Monat.

Autor: Hauptschul Ing. (Gast)
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Das einzige was billig ist, ist Benzin. Allerding sind die Wege laenger 
und ein V8 schluckt halt auch etwas mehr.
Wenn du nicht staendig McDonalds, Wendys, Burger King besuchen magst 
wirds gleich oder teurer als in D. Den einzigen Vorteil den du hast ist, 
dass du Euros bekommst. Das duerfte einen gewissen Ausgleich schaffen.

Ansonsten: Herzlich Willkommen !

Autor: Marco (Gast)
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Zahlen! wir wollen Zahlen!  Was bekommt dort ein Anfänger ?

Autor: Moe (Gast)
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$60,000 + Benefits (Krankenversicherung, Dental etc, 401k etc.)

also E-Ing. od. Informatiker.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Liebes Forum,

Gestern war ich im Amerikanischen Konsulat in Frankfurt a.M..
Die Amerikaner erwarten ein persönliches Erscheinen zum Visaantrag.
Meine Firma hat mir die nötigen Unterlagen zusammengestellt und ich 
hatte einen Termin um 8Uhr morgens. Um viertel nach sieben habe ich mich 
in die Schlange der Wartenden draußen vor dem Tor eingereiht. Die Sonne 
schien, aber es war kalt. Rechts neben mir war eine Reihe mit 
Mitmenschen Amerikanischer Nationalität, welche ebenfalls warten 
mussten. Die Sicherungsmaßnamen waren Eindrucksvoll. Eine kleine Gruppe 
Bereitschaftspolizisten stand frierend und lustlos etwas Abseits. Die 
Amerikanische Sekurity war sehr viel motivierter und kontrollierte 
schonmal die Reisepässe und legte kleine Zettel mit Buchstaben hinein. 
Ich hatte ein T. Der Herr vor mir, ein Verkäufer von Wafios ein U und 
der Herr hinter mir, ein ZDF-Journalist mit Schwerpunkt 
Vatikan-Berichterstattung (Papstbesuch in den USA), bekam auch ein U. 
Ich hatte genug Zeit zu überlegen, ob mein T wohl Target bedeutet und 
machte mir ein wenig Sorgen.
Dann wurde die Schlange mit den US-Bürgern zuerst und hübsch 
nacheinander zum Pförtner vorgelassen. Danach kamen wir dran. Es wurde 
geprüft, ob der Betrag für den Visaantrag überwiesen wurde und mein Name 
auf der Liste stand. Ich bekam einen Zettel mit einer Nummer und wurde 
gebeten mich in die Schlange zu stellen, die sich in Zwischenzeit vor 
dem eigentlichen Eingang gebildet hatte. Das Warten wurde mir von einer 
Gruppe angehender Lufthansa-Stewardessen erleichtert, die zwar reichlich 
albern, aber doch hübsch anzuschauen waren. Es wurden immer Grüppchen 
von 4 Personen durch die schwere Eingangstür hineingelassen. Als ich 
schließlich selbst durch die Pforte schritt, wurde ich gebeten alle 
Unterlagen und Habseeligkeiten einschließlich Jacke und Gürtel in einen 
Kasten zu legen. Dann trat ich durch den Metalldetektor und bekam meine 
Sachen wieder, um dann den Weg zum eigentlichen Gebäude auf dem Gelände 
des Konsulats anzutreten. Der Bearbeitungsraum ist groß und sieht ein 
wenig aus wie ein Schalterraum bei einer großen Sparkasse, nur mit mehr 
Stühlen. Es wurden 10 Fingerabdrücke genommen, ein Kurzes Interview mit 
3 Fragen geführt - als meine Antwort kam ich wolle nach Kentucky, 
schaute mich die Dame am Schalter etwas angewiedert an und fragte warum 
ich ausgerechnet nach Kentucky wolle, worauf ich keine Antwort hatte.
Ich bekam die Bestätigung das Visa sei genemigt, und ich bekäme es im 
Laufe der nächsten Woche zugesendet.

So Long, euer Florian.

Autor: gast (Gast)
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die amis haben doch eine an der waffel, wenn ich das lese fragt man 
sich, ob er im Konsulat war oder einen schwerverbrecher in der JVA 
besucht hat...

Autor: Onan (Gast)
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@Florian

Ich hoffe du weißt, dass sich in Kentucky die Leute nach der Toilette 
nicht die Hände waschen!

Autor: Alexey (Gast)
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Sorry aber die Amis haben meiner Meinung nach einen an der Klatsche. 
Allein das man 10 Fingerabdrücke abliefern muss ist für mich das Zeichen 
dass man unter Generalverdacht gestellt wird. Die Sollten Sich mal 
behandeln lassen mit ihrem Sicherheitswahn, das grenzt ja schon an eine 
Phobie...

Autor: tex (Gast)
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<< das grenzt ja schon an eine Phobie...

mangels eigenen Denkvermögens bleibt ihnen ja nichts anderes übrig.
Man stelle sich vor, sie müssten nachdenken, z.B. über Fragen wie:

- Was macht man mit einem V8 Pickup in der Stadt?
- Warum sterben nur 3000 Leute, wenn morgens, halb Zehn, zwei Gebäude 
mit 56000 Arbeitsplätzen zusammenfallen
- Warum wird mein Arsch immer Fetter? (während sie am Drive in 
Bankautomaten stehen)
- Wie kommen 12 bewaffnete Terroristen in 4 Flugzeuge, während den 
Touristen Stecknadeln an der Sicherheitskontrolle abgenommen werden?
- Warum verschießen Amerikanische Staatsbürger an einem Wochenende mehr 
Munition auf dem Schießplatz als die Bundeswehr im ganzen Jahr?
- Warum gab der Schöpfer mir 2 Hände, wenn ich sie nicht mal zum essen 
beide brauche?
- Warum sitzen 10% der amerikanischen Bevölkerung im Knast?

Autor: Markus Teubner (toybaer) Benutzerseite
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Moin.

Alexey wrote:
> Sorry aber die Amis haben meiner Meinung nach einen an der Klatsche.
> Allein das man 10 Fingerabdrücke abliefern muss ist für mich das Zeichen
> dass man unter Generalverdacht gestellt wird. Die Sollten Sich mal
> behandeln lassen mit ihrem Sicherheitswahn, das grenzt ja schon an eine
> Phobie...

Ich bin ja eher auf die Reaktionen gespannt, wenn US-Bürger bald ihr 
Visum für Deutschland beantragen...

http://tinyurl.com/34a6cc

:-)

Grüße,
Markus
(Der die USA mag. Zumindest die Menschen, die er dort bisher kennen 
gelernt hat und natürlich das Essen. Nur die Regierung... aber das 
Problem gibt's in anderen Ländern auch)

Autor: Gast (Gast)
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>Ich bin ja eher auf die Reaktionen gespannt, wenn US-Bürger bald ihr
>Visum für Deutschland beantragen...

Psst, das stand nicht in der BILD-Zeitung. So freut sich der einfache 
Bürger auf den Bundestrojaner, während er über das Abnehmen von 
Fingerabdrücken lästert.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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gast wrote:
> die amis haben doch eine an der waffel, wenn ich das lese fragt man
> sich, ob er im Konsulat war oder einen schwerverbrecher in der JVA
> besucht hat...

Das ist doch noch harmlos gegen das, was ihn bei der Einreise
beim Immigration Officer erwartet :-)

Besonders lustig finde ich immer die 'peinliche Befragung' am
Flughafen vor dem Abflug: Haben sie ihr Gepäck selbst gepackt?
War es irgendwann alleine? ...

Und dann auch noch das grüne Formular im Flieger:
Waren sie oder sind sie Mitglied einer terroristischen Vereinigung?
Haben Sie vor in den USA eine Starftat zu begehen?
Sind sie Nazi?

Autor: Wasser (Gast)
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>Besonders lustig finde ich immer die 'peinliche Befragung' am
>Flughafen vor dem Abflug: Haben sie ihr Gepäck selbst gepackt?
>War es irgendwann alleine? ...

>Und dann auch noch das grüne Formular im Flieger:
>Waren sie oder sind sie Mitglied einer terroristischen Vereinigung?
>Haben Sie vor in den USA eine Starftat zu begehen?
>Sind sie Nazi?

Hm, naja.

Also ich war kürzlich drüben und ich muss sagen das die europäischen 
Sicherheitskontrollen etwa 5 mal so streng sind wie die 
US-Amerikanischen.

Zwar muss man währned des Fluges eiN Formular ausfüllen. Ich habs gleich 
4 mal ausgefüllt weil ich mich immer verschrieben hab ( die schreiben 
halt 4,7,z ,i...) ein wenig anders. Die fragen fand ich eher lustig. 
Soweit ich in erringerung habe fragen die auch nicht ob man Nazi ist 
sondern ob man 19xx geboren wurde, irgendwas mit kriegsverbrechern und 
so. Ob man in die USA will um unmoralische dinge zu tun. Ob man 
vorbestraft ist etc.. das waren etwa 8 Fragen.

Am Flughafen wurden mir beim ankommen kaum fragen gestellt. Wie lange 
ich bleibe und was ich hier will und Natürlich Reisepass zeigen. Die 
Fingerabdrücke wurden genommen was ich recht asozial finde aber was will 
man machen. Die 'Empfangsdame' war auch sehr lustig und freundlich. Hat 
einen Herzlich in den USA begrüßt und viel Spaß gewünscht.

Kontrollen hab es beim Einreisen sonst garkeine. Nur ein Zöllner der rum 
stand und hier und da in ne Tasche geguckt hat. Völlig ohne Technik.

Das gleiche beim Rückflug. Einfach doch die Kontrolle durchmaschiert. 
Man mußte nur die Schuhe ausziehen. Die wurden nämlich geröngt. Hier 
wurden schon Leute Kräftig kontrolliert. Aber lange nicht jeder. Wenn es 
dann wen erwischt hat dafür aber um so gründlicher.

Zudem waren wirklich alle Freundlich. Ernsthaft. Kaum wieder in 
Deutschland hieß es nur Reisepass. Und Nächster. 45 Minuten aus Gepäck 
warten. Und 20 Min um vom Terminal einzuchecken. 10 vom Einchecken zum 
Gepäckausgabe.

In den USA hat alles zusammen 15 Min gedauert.

Die Sicherheitskontrollen liste ich nur auf, falls es wen wirklich hier 
interessiert. Die waren in D nämlich drastisch schärfer.

Autor: Moe (Gast)
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Kentucky? Lol da wuerd ich auch komisch schauen. Das is Rednex country! 
(D.h. u.a. die pflanzen sich innerhalb der Familie fort)

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Nachdem meine Freundin nun knapp einen Monat lang geheult hat,
hat Sie beschlossen, das wir uns trennen.

Autor: Mike R. (thesealion)
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Gib mal Adresse :-)

Nein, aber im Ernst, das tut natürlich weh. Wobei ich denke das ich 
mitlerweile genauso entscheiden würde.
Wenn ich die Change hätte ins Ausland zu gehen würde ich das auch zun. 
Hier in Deutschland gibt es nichts, was mich davon abhalten würde. Zur 
Zeit fehlt mir nur noch die Möglichkeit dazu.

Wie bist du denn zu deinem Auslandsjob gekommen?

Gruß Mike

Autor: die ??? (Gast)
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Na da bin ich aber froh, dass meine aus dem 'interkontinentalen' Ausland 
kommt. Die Entscheidung Frau <-> Kentucky würde mir wahrscheinlich 
trotzdem nicht sonderlich schwer fallen. Mein Beileid.  :^(

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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hm also ich würd für nen Job nicht ins Ausland wenn die Beziehung 
drunter leidet. Wobei es halt irgendwie auch keine mehr ist wenn man 
sich nicht sieht.

Autor: Frequenzwasser (Gast)
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"Autor: escapete (Gast)
Datum: 20.02.2008 15:17

------------------------------------------------------------------------ 
--------
Ich will auch in die USA bzw. in ein Englisch-sprachiges Land, gibts die
Moeglichkeit den Firmennamen zu erhalten?"


Apple, Microsoft, GM, Ford, etc...

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Drei neue Nachrichten,

1.Freundin hat beschlossen, das Sie sich nicht trennen mag und will mit.
(kommt nach)
2.Visa ist Dienstag angekommen.
3.Mein Flug geht am 2.4

Alles Liebe.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Bin in Kentucky angekommen.
Es ist zwanzig nach Sieben Ortszeit. Morgen Arbeitsbeginn um viertel vor 
sechs. Im Frankfurter Flughafen hatte jemand sein hellgrünes Gepäckstück 
liegenlassen. Sperrung und Warten. Ich hatte im Handgepäck meinen 
Radiowecker auf zwo Bücher gepackt, was dann auch höchst verdächtig 
ausgesehen hat -- wieder warten. Als wir alle im Flieger gesessen haben 
wurde Einer schlecht.... sie ist dann raus und Ihr Gepäck auch ... 
Folge: Warten.
Die Autos hier sind alle ziemlich groß. Die Preise für Lebensmittel 
gesalzen und die Ausfahrt vom Flughafenparkplatz hatte 6 Spuren.
Das Wetter ist phantastisch.
Ich geh nun Duschen und dann ins Bett.
Bis Bald.
Euer Florian

Autor: tom (Gast)
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Hallo HariboHunter,


Ich wünsche Dir viel Erfolg in den Staaten.


Ich war auch 18 Monate mit Frau, 3 Kindern und dem Hund in den Staaten.

...habe es dann nach 6 Monaten wirklich genossen.

It's a different way of life.

Grüsse,
Tom

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hallo Florian,

viel Erfolg und Spaß dort "drüben"! :-)

Es wäre schön, wenn Du ab und zu mal über Deine Erlebnisse berichten 
würdest. Mich interessiert das auf jeden Fall sehr - andere hier 
sicherlich auch.

Viele Grüße über'n Teich,
Christoph (bleibt aber in good old Germany, da man hier seine Träume 
verwirklichen kann :-)

Autor: die ??? (Gast)
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> die Ausfahrt vom Flughafenparkplatz hatte 6 Spuren

> It's a different way of life.


Ach wat?  ;^)

Ja Florian, auch ich freu' mich auf ein paar Berichte von dir. Viel 
Erfolg!

Autor: Xiaoyu (Gast)
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hi Flori.


bei mir gibt es nichts neu.

meine Diplomarbeit ist schon fast fertig. ich möchte am Montag abgeben.
:=)

kuss

X.

Autor: HariboHunter (Gast)
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-Bud schmeckt nicht so toll. Außerdem hatte die Flasche einen 
Schraubdeckel. Hab ich aber erst gemerkt, als ich das Ding endlich 
aufgehebelt hab. -.-'
-Die Autos haben vorne keine Nummernschilder.
-Einkaufswagen haben die beweglichen Räder hinten --> nicht leicht zu 
lenken.
-Fast Alle haben ziemlich viel Hüftgold aber es gibt keine Jogurts ohne 
Low-Fat zu kaufen.
-Sportschuhe sind ziemlich günstig. (wirklich Gute für 28$)
-Heute morgen um halb 4 aufgewacht und in Ermangelung von Müdigkeit den 
Fitnessraum besucht.
-Arbeit: Ach du liebes bisschen. Es wird ein bisschen dauern, bis ich 
mich in dem Chaos zurechtfinde. Ist jetzt halb 6 pm. und ich mach gleich 
Feierabend. Arbeitszeiten werden nicht kontrolliert. Pausenzeiten auch 
nicht!?
-Hab mir eine 1,75l Flasche Limeade gekauft. Oben drüber stand *All 
Natural* und ich dachte Hmm lecker Limettensaft.
Gerade hab ich auf der Rückseite gelesen: Contains Pure filtered Water, 
Sugar, Lime Juice, Natural Flavors.
12% Lime Juice.
Ich fühle mich ein bisschen veräppelt.
-Der Burgerking - Wopper schmeckt genauso wie in D. ... ich hab das 
Gefühl der hier ist ein bisserl größer. Whopper+Fritten+Coke = 6.46$
-Dr. Pepper schmeckt mir nicht.
-Erzeuge etwa 4x so viel Müll wie daheim. Würde dies zwar gerne 
vermeiden, ist aber nicht möglich.

Bis Bald.

Ps: Ich schreibe bald auch wieder weniger... aber im Moment gibts so 
viele Eindrücke, das Leben hier unterscheidet sich vor allem in den 
Kleinigkeiten.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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HariboHunter wrote:

> Ps: Ich schreibe bald auch wieder weniger... aber im Moment gibts so
> viele Eindrücke, das Leben hier unterscheidet sich vor allem in den
> Kleinigkeiten.

Nein, bitte nicht weniger schreiben.
Genau solche "Nebensächlichkeiten" finde ich interessant. Das vermittelt 
einem ein viel besseres Bild, als es eine Jobbeschreibung je könnte.

Also nur zu - ich (und andere hier sicher auch) bin/sind wirklich 
gespannt :-)

Christoph

Autor: Frankl (Gast)
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Schreibe jetzt die Kleinigkeiten auf, denn in einem Jahr lebst Du mit 
ihnen. Habe in meinen Jugendjahren 2 Jahre Süd Korea hinter mich 
gebracht.

Autor: Thomas (Gast)
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Karl-Heinz:

> Sind sie Nazi?

Entscheidender als die Frage selbst ist, ob man jetzt bei der Antwort 
"nein" als suspekter eingestuft wird.

Autor: HariboHunter (Gast)
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War gestern in einem Fresstempel.
Der sogenannten "Ponderosa" für 12$ gab es von allem zuviel:
Halbes Lb (Pfund) Steak und dazu Buffet (bestand aus Soßen, 
Fleischbällchen, Chicken-Wings, und einem bisschen Salad.)

Außer Chips scheinen die hier überhaupt keine harten Nahrungsmittel zu 
kennen. Sogar die heimischen Gummibärchen sind weicher.
Ist alles so ein bisschen Disneyland-mäßig.
Kein Grashalm höher als 6cm.
Keine Zäune um die Häuser.
Alles ziemlich Bunt und viiieel Plastik. Rosa Flamingos in den Vorgärten 
hab ich zwar keine gesehen, aber dafür einige Plastik- Gänse.
Die Stromkabel hängen abenteuerlich an grob entrindeten und 
imprägnierten Fichtenstämmen.
Kassierer setzen wenn Du an der Reihe bist für eine Nanosekunde eine 
Lachfratze auf und sagen: "Hi, how are you." ... Erwarten aber keine 
Antwort und schon gar keine Gegenfrage wie es denn Ihnen ginge.
Bin heute etwas genervt weil Samstag ist und wir schon wieder seit 6 am 
wegen der Inbetriebnahme in dem Laden hocken. Draußen vor dem Büro 
stehen 2 Amerikaner und tun so, als ob Sie arbeiten. Sobald einer von 
uns das Büro verlässt, verschwinden sie in einer für die Körpermasse 
erstaunlichen Beschleunigung - wir haben das ausprobiert. Der restliche 
Maschinenpark ist in einem bedauerlichen Zustand.
Hab einen unverzeihlichen Programmierfehler gemacht und in der 
Startmaske
für die Sprachauswahl die Deutsche Flagge in gleiche Höhe der 
Amerikanischen gehängt. Dies sollte doch bitte umgehend geändert 
werden...
(Hätte Lust neben die Deutsche noch eine Irakische Flagge zu platzieren. 
)
Wenn ich heute abend mal wieder um kurz nach 19 Uhr den Laden verlassen 
werde, verbringe ich den Rest Freizeit wahrscheinlich wieder im 
Fitnessraum vom Hotel. Dort bin ich allein und kann entspannen. Hab den 
Jetlag überwunden und hätte die Nacht wahrscheinlich das erste Mal bis 
Wecker geschlafen, aber die Freundin hat um 4 angerufen.
Ich: Was ist los, ist was passiert?
Sie: Nö, wieso?
Ich: Wir haben kurz vor 4 morgens
Sie: Oh sry, hab mich verrechnet.
Ich: Ruf dich später an.
...klick...

Gähn
        Florian

Autor: Thomas (Gast)
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Interessiert dieses "Seht her ich bin ein Held in Amerika"-Gelaber 
eigentlich irgendwen?

Autor: Andreas (Gast)
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Ja.

>Hab einen unverzeihlichen Programmierfehler gemacht und in der
>Startmaske
>für die Sprachauswahl die Deutsche Flagge in gleiche Höhe der
>Amerikanischen gehängt. Dies sollte doch bitte umgehend geändert
>werden...

Das wäre was für http://thedailywtf.com.

Autor: Bana (Gast)
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Ja

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Thomas: Ja, mich.

Es ist doch ganz einfach:
Wenn Du es nicht lesen willst, klicke einfach nicht auf dieses Thema.
Das schafft mein 12jähriger Neffe - Du kannst es auch, ich glaube an 
Dich!

Christoph

@Florian:
Vielen Dank für die Schilderungen - wird ja fast ein Tagebuch :-)

Autor: Mike R. (thesealion)
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Nur als Rückmeldung: Mich interessiert das hier auch. Freue mich schon 
immer auf neue Berichte :-)

Autor: Günter -.. (guenter)
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HariboHunter wrote:
[...]
> Kein Grashalm höher als 6cm.

Irgendwo hab ich mal gelesen das die U.S. Bürger mehr Geld für 
Rasenpflege pro Jahr ausgeben, als der Indische Staat an Steuereinnahmen 
hat.

[...]

> Hab einen unverzeihlichen Programmierfehler gemacht und in der
> Startmaske
> für die Sprachauswahl die Deutsche Flagge in gleiche Höhe der
> Amerikanischen gehängt. Dies sollte doch bitte umgehend geändert
> werden...

Wenn du Zeit hast, geh doch mal aus Spaß in einen Buchladen und suche 
nach Büchern über Flaggenetikette. Das ist wirklich interessant zu lesen 
was die sich für Gedanken machen. So mit Beleuchtung bei Nacht, 
Anordnung, etc.

Autor: Thomas Müller (thomas1123) Benutzerseite
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ich bin durch zufall auf dieses thema gestossen und bin froh das du 
(florian) uns einen solch tiefen einblick in dein leben gibst.
ich bin an deiner berichterstattung sehr interessiert weil ich vieleicht 
auch mal für ne zeit ins ausland gehen will zumindest lehne ich dies 
nicht kategorisch ab.

@ den anderen thomas
wenn dir nicht gefällt was du hiel liest dann lass es doch bleiben und 
poste net irgent so nen scheiss.

ps an flo
NIEMALS aber auch wirklich NIEMALS die themen politik, irakkrieg, wtc, 
busch, wahlmanipulation, todestrafe oder waffengesetze ansprechen. damit 
kannst du dich schneller ins abseits schiessen als dir lieb ist.
(ich war selber noch nicht da aber das hat mir jemand gesagt der mehrere 
jahre dort gearbeitet hat)

mfg
thomas1123

Autor: Jupp (Gast)
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>Ich denke, das es für mich als junger Ing. in D.
>ziemlich unmöglich ist zu etwas Geld zu kommen.

Scheint dann aber an dir zu liegen. Klar verdient man automatisch in USA 
mehr Geld, aber guck' dir mal die Sozialleistungen dort an LOL

BTW: ich persönlich (und somit gilt Ableitungsausschluss von 
Rechtsansprüchen) finde es lobenswert ins Ausland zu gehen.

Autor: die ??? (Gast)
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HariboHunter wrote:
> Hab einen unverzeihlichen Programmierfehler gemacht und in der
> Startmaske für die Sprachauswahl die Deutsche Flagge in gleiche Höhe der
> Amerikanischen gehängt. Dies sollte doch bitte umgehend geändert
> werden...

Also die deutsche etwas höher? Hätt' ich von Anfang an gemacht. Ich wäre 
auf die Reaktionen gespannt.  ;^)  Die fetten dummen Jungs.

Autor: Thomas Unger (tommy12)
Datum:

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Hi, super interessanter Thread !
Bitte mach weiter.

Vielleicht könntest Du auch noch etwas mehr über das Arbeitsumfeld, die 
Arbeitsbedingungen erzählen. (Vor allen Dingen die kleinen Details.)
Nach meinen Auslandjobs muss ich sagen!
In Deutschland ist das Arbeitsumfeld in fast jeder Beziehung immer noch 
am besten.
Wie ist es den in den USA? Besser schlechter, gleich...

Gruß Thomas

Autor: Radio-Frequncy (Gast)
Datum:

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Hi,
eine Platform fuer US-interessierte Ingenieure... na das wurde ja mal 
Zeit, super. Werd ich sofort unterstuetzen.
Oft hoert man ja, dass man in USA soviel arbeiten muss und dass das 
soziale System so schlecht ist.
Ich arbeitete in USA meistens 55h/Woche, war aber am Wochenende und am 
Feierabend nie so fertig wie in DE nach einer 40h/Woche.
Man steht ja schliesslich im internationalen Wettbewerb und da soll der 
Ingenieur in Deutschland in 40h das Gleiche schaffen wie ein Ingenieur 
in USA. Nur kann man dann einem Ingenieur in Deutschland weniger zahlen 
als einem in USA, weil er ja weniger arbeitet.
Die soziale Absicherung wird auch oft angefuehrt. Von wegen 
Krankenversicherung ist es war, dass die meisten Firmen fuer nicht 
Akademiker eine Krankenversicherung finanziert, die nur 80% der Kosten 
deckt. Wenn man nun einen Herzinfarkt hat, der kostet (k.A.) vielleicht 
100'000$, dann muss man selbst 20'000$ zahlen. Hat man dann bald wieder 
einen sind's schon 40'000$.
Fuer Akademiker bietet die Firma aber meistens eine 100% 
Krankenversicherung an. Und die ist aber bei weiten nicht so teuer wie 
die gesetzliche KV.
Von wegen Rentenversicherung. Da haben die meisten, ja die 
Betriebsrentenversicherung 401k. Und was bleibt in DE von unserer 
staatlichen Rente uebrig?
Und von wegen Jobsicherheit. Es gibt in DE auch keine Jobsicherheit 
(siehe BenQ). Ja es gibt Kuendigungsfristen in DE, die gibt's in USA 
nicht.

Der Urlaub ist mit meist 10 Tagen auch etwas kurz. Aber die 10 Tage 
werden mit den Jahren auch mehr, und wenn man nicht krank war, darf man 
die "Sick-Days" auch daheim bleiben. In DE kann man ja locker 5 Tage im 
Jahr krank sein, ohne sich irgendwelche Beschwerden anhoeren zu muessen. 
Also 30 Urlaubstage + 5 Krankheitstage + 12 Feiertage und 40h/Woche 
gegen 10 Urlaubstage + ~2Sicktage + ~9Feiertage und 55h/Woche.

Es gibt in USA aber kein Paris, Prag, Amsterdam, Rom, Muenchen etc. das 
orginale fehlt, und das wissen die Amerikaner auch. Da gibt's auf der 
Skipisten hald keine uralten Almen mit Jagertee. Da gibt's keine uralten 
Klosterbrauereien. Oder uralte Stadtmauern die noch von den Roemern 
erbaut wurden.

Ok ok, flieg nach Hawaii und du vergisst die uralate Alm...

Aber wieso kann ich mir eigentlich keine 100m2 Eigentumswohnung 
erarbeiten. Also koennte ich schon, allerdings nicht da, wo ich Arbeit 
bekomme. Da wo ich arbeite kann man schon mit 350'000Eur rechnen. Wenn 
man das finanziert, kann man locker 500'000Eur abzahlen.

Dank der Immobilenkrise in USA koennt ich mir an einem schoenen Ort mit 
guten Jobchancen eine 100m2 Wochnung fuer 150'000$ kaufen.

Also aus privatwirtschaftlicher sicht, macht USA schon mehr Sinn. 
Kulturiell schon eher DE bzw. EU.

Aber wie kommt man nun rueber. Green Card... na die muss man ja nur 
gewinnen?!?!

Was ist mit H1-B, hat schon jemand Erfahrung mit H1-B gemacht?

Was gibt's noch J1, vielleicht...

Des Weiteren (das werd ich jetzt einfach los) finde ich, das in einem 
Ingenieurstudium das Selbststaendig machen gelehrt werden sollte (aber 
das wohlen wohl die Firmen nicht, die die Unis "unterstuetzen") und man 
sollte viel auch was ueber Steuern und Finanzplanung lernen.
Das interessiert zwar keinen die Bohne, aber so sind wir armen 
Schaefchen hilflos den Finanzheinis ausgeliefert. Ausserdem muessen wir 
eine Gewerkschaft gruenden, weil die IGMetall (besteht nur um 10% aus 
Ingenieuren) die Interessen der Ingenieure viel zu wenig vertritt und 
wir so unser Gehalt immer mehr gedrueckt wird.

Ja, eure Meinung?

Gruesse

Autor: HariboHunter (Gast)
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Hallo Forum,

Ich moechte die kleinen Berichte als Blog weiterfuehren um dieses Thema 
nicht immer wieder an die 1. Stelle zu setzen. Ich vermeide das Thema 
'Arbeiten' zunaechst, bis ich Einblick in die Strukturen bekommen habe.

Die Arbeiszeiten sind aber fuer mich aehnlich wie in D. Ich beginne um 
kurz vor 7am und beende den Arbeitstag normalerweise gegen 5pm oder 
etwas spaeter.
Gestempelt wird nicht.
Es gibt hier so gut wie keine Leute die Ahnung von Steuerungstechnik 
(Ausser vieleicht Allen Bradley) haben. Dies erledigen die Deutschen. 
Sind aber auch Dt. Maschinen die hier laufen.
Als Visum habe ich das E2. Ist praktisch haelt 5 Jahre und ich bekam 
keine Probleme. Hab meinen kompletten Werkzeugsatz durch die 
Flughafenkontrollen bekommen, einschliesslich Messer g.
Die Mitarbeiter hier haben eine Krankenversicherung und da ein 
Mitarbeiter kuerzlich eine schwere bakterielle Hirnhautentzuendung 
bekommen hat, kriege ich ein wenig Einblick in die Methoden wonach im 
Krankenhaus gearbeitet wird. Da ich Laie bin, vermag ich nicht zu sagen, 
ob eine Behandlung in D. zu einem besseren Ergebnis fuehren wuerde. Aber 
der Eindruck ist kein schlechter.
Urlaub:
Es gibt weniger Urlaub aber auch viele Moeglichkeiten sich der Arbeit zu 
entziehen wenn man mal einen Tag ueberhaupt keine Lust hat zu arbeiten. 
Welche genau weiss ich aber noch nicht.

Hier der Link:

http://milstenau.myblog.de/

Freue mich ueber Neugierde.

Gruss,
     Florian

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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Hallo Florian,

habe gerade Deinen Blog gelesen - unbedingt fortsetzen!!!

Nice week,
Zardoz

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