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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC nicht mehr programmierbar.


Autor: Markus B. (wolframator)
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Hallo,

habe einen komischen Fehler der mir die Haare ausfallen läßt :(

Auf einem bisher funktionierenden Board mit einem nahezu nagelneuen 
AtMega644 wollte ich eine neue Version meiner Testsoftware aufspielen. 
(Der Quellcode wurde an nur unwesentlichen Stellen umgebaut) Denke mir, 
prima, compilieren fehlerfrei, mal hochladen. Wie immer ISP Stecker 
drauf und Strom und das ganze dann mit PonyProg hochladen. (Fusebits 
orginal Werkszustand) Dann schreibt er und verifiziert, dann "Writing 
Failed". Na super denke ich mir, aber was solls, ist ja nicht das erste 
mal, gleich nochmal beschreiben. Dann die Fehlermeldung "Device missing 
or unknown -24". Na toll... Also das 2. Board genommen was ebenfalls 
funktionierte, mit einem ebenfalls fast nagelneuen AtMega644 drauf und 
die Software dort aufgespielt. Er zählt brav hoch beim schreiben, 
verifiziert wieder und BING "Writing Failed". Jeder weitere Versuch 
schreiben oder leen zu können scheiterte mit dem gleichen Fehler "Device 
missing or unknown -24".

Hab schon Reset, SCK und MISO oder MOSI geprüft. Bis auf MISO oder MOSI 
(weis nicht gerade welcher es davon war) kann ich mit LEDs eine 
Aktivität prüfen. Langsam bin ich ratlos :(

Man kann mit einem fehlerfrei compilierten Code doch kein µC 
schrotten?!?

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Sicher, dass Du nur das Flash programmiert hast, und nicht vielleicht 
auch die Fuses?

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Doch kann man... wenn das Target nicht eigenbestromt ist und sich den 
Saft über das ISP zieht, dann kann es beim "hot-plug" dazu kommen, dass 
der Strom für den uC über dessen Clamp Dioden am POort fliesst, meist 
das letzte Mal. Habe 3 Stück in Serie zerschossen bis ich auf den 
Trichter kam.

Autor: Markus B. (wolframator)
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Die Fuses muss ich bei PonyProg ja in einem seperatien Fenster schreiben 
lassen... Also glaube ich kaum. Und warum sollte dann beim 1. Schreiben 
immer das "Writing Failed" kommen?

Autor: Markus B. (wolframator)
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Christian J. wrote:
> Doch kann man... wenn das Target nicht eigenbestromt ist und sich den
> Saft über das ISP zieht, dann kann es beim "hot-plug" dazu kommen, dass
> der Strom für den uC über dessen Clamp Dioden am POort fliesst, meist
> das letzte Mal. Habe 3 Stück in Serie zerschossen bis ich auf den
> Trichter kam.

Also das Board hatte Strom...

Und hab auch nochmal gemessen... Also 5 Volt lagen auch definitiv von 
selbst an und nicht durch den ISP.

Kann man denn ein µC irgendwie retten/resetten/löschen/etc? Hab da vor 2 
Wochen mal was in der Art gelesen...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>habe einen komischen Fehler der mir die Haare ausfallen läßt :(

Das liegt an der äußerst ungunstigen Kombination "Anfänger <-> 
Gurkenprogrammer <-> PonyProg". Kauf Dir einen anständigen Programmer, 
der vom AVR-Studio unterstützt wird und lies Dir die Anleitungen im 
AVR-Studio-Tools Guide durch und dann klappt das auch

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Markus B. wrote:

> orginal Werkszustand) Dann schreibt er und verifiziert, dann "Writing
> Failed". Na super denke ich mir, aber was solls, ist ja nicht das erste
> mal, gleich nochmal beschreiben. Dann die Fehlermeldung "Device missing
> or unknown -24". Na toll...

Wenns nicht das erste mal ist, vielleicht mal über nen Wechsel der 
Programmier-HW/SW nachdenken.

Ich benutze das STK500 mit AVRStudio und hatte noch nie sowas.
Programmieren klappt zu 100%.


Zum Entwickeln nehme ich dann den Bootloader, da gibts dann manchmal nen 
CRC-Error, wenn die Baudrate zu hoch ist. Ich reduziere dann meistens 
auf 38400Baud.


Peter

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Markus B.
Ich habe festgestellt, daß es mit Ponyprog über sie serielle 
Schnittstelle
Ärger gibt (wie von Dir beschrieben), wenn der Takt des 
Zielmikrokontrollers 4Mhz übersteigt. Dort waren dann Fuses gesetzt, die 
ich nie angesprochen hatte. Ich mußte den MC mittles HV-Programmer 
"wiederbeleben". Bei einem Programmer für die parallele Schnittstelle 
tritt der Effekt nicht auf.

Wie Roy Black schon sang: Du bist nicht allein.....

MfG Paul

Autor: Markus B. (wolframator)
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Paul Baumann wrote:
> "wiederbeleben". Bei einem Programmer für die parallele Schnittstelle
> tritt der Effekt nicht auf.

Ich habe einen Parallelportprogrammierer mit so einem Oktalwandler 
drin...

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hm, ich habe einen mit 74HCT244 drin. Seit ich den habe, habe ich den 
HV-Programmer nicht mehr gebraucht. :-) Mit der version 2.07a von 
Ponyprog habe ich damit auch ATmega644 für einen Webserver "beladen".

MfG Paul

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich habe immer PonyProg mit einem STK200-Dongle (mit dem 74HC244) 
benutzt, unter W98 und W2000.

Irgendein Windows-Update von W2000 muß was verändert haben, plötzlich 
brach Pony irgendwo mittendrin ab, mal nach 10%, mal nach 30%, völlig 
zufällig.
Am W98-Notebook läuft noch alles, am W2000-Rechner hängt jetzt eben der 
Dragn, der war sowieso da. ;)

Ich schätze 90% der Effekte mit Pony sind zu neue Rechnerhardware (Pegel 
der Schnittstellen) und zu neues Windows (irgendein Programmteil fummelt 
bereits beim Booten an den Schnittstellen rum oder ein Dienst ändert 
ungefragt was im Hintergrund).

Bei XP und Notebooks potenziert sich das dann irgendwie noch...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Markus B. (wolframator)
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Ja genau den Chip hab ich im Programmierer auch drin!


Aber Hardware habe ich nicht geändert....... Weder am PC noch am 
EvalBoard

Autor: Jürgen A. (jaja)
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Hallo,
auch ich habe da so ein Problem...
Einen Mega128 mitttels Ponyprog und 74HCT244-Programmer begattet, 
welcher nun nur noch einen Fehler "Device missing or unknown -24" von 
sich gibt.

Wie kann ich das Teil nun wiederbeleben?
Mittels einem HV-Programmers? Wenn ja, was ist da zu empfehlen?
Kann das der USBprog von Benedikt Sauter?

Danke für eure Antworten.

Viele Grüße,
Jürgen

Autor: Markus B. (wolframator)
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Ich werde nachher mein Glück beim Elektronikladen des Vertrauens um die 
Ecke bei mir mein Glück versuchen. Die haben einen GAL-Progger und 
wollen versuchen das Teil neu zu bespielen.

Ich werde mir ab mal einen USB-fähigen Progger kaufen müssen. LPT hat 
man ja eh fast nimmer.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Ich habe diesen hier gebaut.:
http://elm-chan.org/works/avrx/avrxp.png

Der ist bis jetzt allen Widrigkeiten gewachsen gewesen.

MfG Paul

Autor: Alexey (Gast)
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@Paul Baumann,

der Link ist tot, hast du nen aktuelleren? :)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Nein, hab ich nicht. Bei mir geht der Link aber?!

Kopf kratz
Paul

Autor: Thomas O. (kosmos)
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denke das Problem liegt an der ponyprog.ini hier gibts einige 
Einstellungen die das Programmieren betreffen. Meiner Ansicht läuft das 
Programmieren zu bald los und Ponyprog liefert noch keine Einstellungen 
wodurch alle Fuses auf 0 gesetzt werden.

PowerUpDelay=200
LanguageCode=Default
SoundEnabled=YES
ClearBufferBeforeLoad=YES
MDAWriteDelay=0
SPIResetPulse=100
SPIDelayAfterReset=50
BigSPIPageWrite=16
ATMegaPageWriteDelay=50
AVRByteWriteDelay=20
AVREraseDelay=50
I2CBusSpeed=NORMAL
SPIBusSpeed=NORMAL
MicroWireBusSpeed=NORMAL
PICBusSpeed=NORMAL
SDEBusSpeed=NORMAL
LogEnabled=NO
VerifyAfterWrite=YES
ClearBufferBeforeRead=NO
AutoDetectPorts=YES
I2CBaseAddress=0xA0
I2CBusPageWrite=16
DeviceType=ATmega8

Autor: Markus B. (wolframator)
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Also sollte man die Werte auf das hier z.B. stellen:

PowerUpDelay=200        ---- > 40
MDAWriteDelay=0         ---- > 10
SPIResetPulse=100       ---- > 200
SPIDelayAfterReset=50   ---- > 100

?? (Mal als ne grobe Schätzung)

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Kauf Dir einen anständigen Programmer, der vom AVR-Studio unterstützt wird

Da mir PonyProg auch schon einen ATMega644 gekillt hat (und ich bin bei 
der Bedienung kein Anfänger), wird das Programm nur noch einmal 
eingesetzt: Bootloader drauf und danach nur noch damit flashen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>wird das Programm nur noch einmal eingesetzt: Bootloader drauf

Einmal Fuses falsch setzen reicht ja auch! Gurkenprogrammer sind MURKS!

Autor: Markus B. (wolframator)
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Welchen kannst Du da empfehlen der auch USB-fähig ist?

Autor: Jürgen A. (jaja)
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Jürgen A. wrote:
> Hallo,
> (...)
> Wie kann ich das Teil nun wiederbeleben?
> Mittels einem HV-Programmers? Wenn ja, was ist da zu empfehlen?
> Kann das der USBprog von Benedikt Sauter?
>
> Danke für eure Antworten.
>
> Viele Grüße,
> Jürgen

Ja, diese Frage hatte ich oben schon mal gestellt...
Welcher ist da zu empfehlen, insbesondere auch um mittels HV-programming 
ein Teil wiederzubeleben?

Danke und Grüße,
Jürgen

Autor: Michael E. (rince)
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Naja, der Punkt ist ja gerade dass man HV programming eigentlich nicht 
mehr braucht wenn man einen anständigen Programmer einsetzt, da falsch 
gesetzte fuses nicht mehr vorkommen wenn man ein bisschen vorsichtig ist 
(Mir jedenfalls noch nie passiert).

Und wenns dann doch mal passiert, ersetz ich den AVR halt.

Daher würd ich USBprog empfehlen. Läuft wirklich einwandfrei und ist 
flexibel einsetzbar. Ausserdem ist er sehr platzsparend.

Sonst halt das STK500, mit HV-Programmierung aber ohne USB.

Vom Dragon der auf den ersten Blick wie die eierlegende Wollmilchsau 
aussieht würde ich echt abraten. Ist eher ein Spielzeug oder eine 
Techdemo und gibt gerne den Geist auf, was nach Aussage von einem ATMEL 
Mitarbeiter auch "normal" ist, da es sich halt um einen 
Low-Cost-Programmer handelt.

Grüsse,

Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Dragon mit Schutzbeschaltung (Serienwiderstände in externe Leitungen) 
und im Gehäuse eingebaut ist eine feine Sache.

Autor: Michi Müller (Gast)
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Ich kann auch nur das STK500 empfehlen.
Ich wollte auch nie soviel Geld ausgeben, aber es hat sich gelohnt.
Und soweit ich weiß läuft das STK auch problemlos mit einem 
USB-Seriell-Wandler-Kabel .
Davor hatte ich einen ISP-Programmer mit nem tiny2313, der war auch OK 
und lief auch mit einem USB-Seriell-Wandler-Kabel

Autor: Michi Müller (Gast)
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Autor: Thomas O. (kosmos)
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@Markus:

Ponyprog ist ja nun Open Source vielleicht tut sich in der Hinsicht noch 
was, also das der Programmieralgo verbessert wird, vielelicht liegts ja 
wirklich an der Programmiergeschwindigkeit.
Das hier habe ich in der Datei noch gefunden was sicherlich einen 
Einfluss drauf hat.
ATMegaPageWriteDelay=50
AVRByteWriteDelay=20
AVREraseDelay=50

Autor: Jürgen A. (jaja)
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Oha...
Wenn ich also meinen Mega128 retten möchte, würde ich ein STK500 
benötigen und zusätzlich ein STK501, um den Mega128 einzusetzen.
Da mein Mega128 aber auf der Platine verlötet ist, geht das schon mal 
prinzipiell nicht...
Da ich das Teil wohl eh auslöten muß, ist es wohl einfacher, gleich 
einen neuen zu kaufen, da der jetzige aufgrund meiner 'Laborausstattung' 
das Auslöten wohl eher nicht überlebt ;-(

Ansonsten würde ich einen seriellen HV-Programmer benötigen, oder habe 
ich da etwas übersehen?

Danke und Grüße,
Jürgen

Autor: Thomas O. (kosmos)
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der Dragon kann auch parallel HV proggen für den ATTiny26 gehts aber 
z.B. nicht bzw. steht im Datenbaltt drin das es nicht zuverlässig läuft 
ich habe es mal testweise probiert und ihn verfused mit dem STK500 habe 
ich ihn dann wieder gerettet. Aber bei deiner Gehäuseform hast du wie 
gesagt das Problem der Kontaktierung.

Autor: Jürgen A. (jaja)
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Im Datasheet des Mega128 steht leider nichts über serielles HV 
programmieren...
Muß ich das Teil wohl ersetzen ;-(

Grüße,
Jürgen

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Du könntest den ATMEGA128 auf der Platine lassen und die nötigen Pins 
mit Fädeldraht kontaktieren, welcher wiederum mit Litzen oder dickeren 
Drähten an das STK500 angeschlossen wird. Eventuell mußt Du den 
Reset-Pin an der Platine abklemmen, da dieser 12V sieht beim 
HV-Programmieren. Alle anderen Pins sehen lediglich 5V.

Autor: Markus B. (wolframator)
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Also nachdem ich ein langes Gespräch mit meinem Elektronikhändler hatte 
und er immerhin 1 von den 2 AtMega644 wieder löschen konnte scheint es 
wohl an den Parameter zu liegen... Hat jemand einen Vorschlag aus 
Erfahrung zur INI?

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Markus B. wrote:
> ... Hat jemand einen Vorschlag...

Ja: AVRISP (oder AVRdragon) von Atmel kaufen!

Mit 2 "zerforschten" 644-ern hast Du schon ca. 1/4 der Kosten des 
Programmers versenkt (Ärger und Lauferei nicht mal mitgerechnet). Und 
o.g. Geräte haben den Vorteil, dass sie von zukünftigen AVRstudio 
Versionen jeweils - soweit möglich - für die neuesten Controller 
fitgemacht werden.

Programmer sind Werkzeuge und wer beim Werkzeug spart zahlt immer drauf!

Autor: Jemand (Gast)
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Könntest deinen Arzt fragen ob er dir die Dinger unters Röngtengerät 
legt.

Irgendwie wäre so eine private Röngtenanlage schon noch praktisch, 
bräuchte kenerlei EEPROM oder HV Programmer mehr, müsste den Chip nur 
noch röngten

Autor: Spess53 (Gast)
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>Irgendwie wäre so eine private Röngtenanlage schon noch praktisch,
>bräuchte kenerlei EEPROM oder HV Programmer mehr, müsste den Chip nur
>noch röngten

Danach weißt du maximal ob der Controller einen Bit- oder Bytebruch hat.

MfG spess

Autor: Markus B. (wolframator)
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Stefan Wimmer wrote:
> Mit 2 "zerforschten" 644-ern hast Du schon ca. 1/4 der Kosten des
> Programmers versenkt (Ärger und Lauferei nicht mal mitgerechnet). Und
> o.g. Geräte haben den Vorteil, dass sie von zukünftigen AVRstudio
> Versionen jeweils - soweit möglich - für die neuesten Controller
> fitgemacht werden.
>
> Programmer sind Werkzeuge und wer beim Werkzeug spart zahlt immer drauf!

Also ich habe ja einen aktiven Parallelportprogrammer... Nach Aussage 
von meinem Elektronikhändler der schon über 10 Jahre sich mit sowas 
beschäftigt sei der absolut nicht im Nachteil zum AVRISP mkII außer das 
meiner einen Parallelport braucht statt USB. Längerfristig werde ich 
aber eh zu dem einen Open-Source-USB-Progger umschwenken.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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[ ] Dein Händler hat Ahnung

[ ] Du hast's begriffen

Autor: crazy horse (Gast)
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Möchte mal wissen, wieviele MCs insgesamt auf das Konto 
Billig-Programmer + PonyProg gehen.
Manche Sachen sind einfach nicht auszurotten...

Autor: Rene (Gast)
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also ich hab pony schon lane in die ecke gerfeuert :-/

Autor: Thomas O. (kosmos)
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das würde mich auch mal interesserien wieviele AVRs Ponyprog schon 
gehimmelt hat. <Verschwörungsmodus_an>Man könnte fast meinen das das 
Programm von einem µC-Hersteller entwickelt wurde um im ersten Moment 
den Absatz von µCs zu steigern und im 2ten Moment den Absatz der eigenen 
Programmer, die ja bekanntlich funktionieren ;-) 
<Verschwörungsmodus_aus>

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Unsinn. PonyProg taugt für diejenigen User, die genau damit umzugehen 
wissen. Außerdem kann PonyProg mehr, als nur Controller zu 
programmieren. Laßt mal die Kirche im Dorf!

Autor: Thomas O. (kosmos)
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sicherlich kann Ponyprog mehr als nur AVRs abschießen aber darin ist es 
ungeschlagen, denke das auch Nutzer davon berichten können die imstande 
sind Programmer ohne Fehler aufbauen und trotzdem Probleme mit Ponyprog 
hatten.

Autor: Dietmar E (Gast)
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> Unsinn. PonyProg taugt für diejenigen User, die genau damit umzugehen
wissen

Da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Ponyprog schafftt es auch, 
einen ATMega644 stillzulegen, ohne dass man selber Fehler macht (wobei 
mir das zuletzt mit der gepatchten Version passiert ist, also der 
früheren Version, die den 644 unterstützen sollte, aber nicht 
unterstützt hat, und dann als gepatchte Version in Umlauf gebracht wurde 
- vieleicht eine etwas zweifehlhafte Version): einige hundert mal ging 
es gut, dann ist der AVR nach einem Programmiervorgang plötzich tot. Das 
ist mir innerhalb von 6 Moanten zweimal mit dem ATMega644 passiert.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das Problem ist nicht unbedingt PonyProg, sondern falsch eingestellte 
Werte in der ini-Datei, ein instabiles Windows-System oder eine zu 
schlappe Schnittstelle. Parallel laufende Software oder 
Hintergundtreiber tun ihr Übriges, um das Timing am LPT oder COM 
durcheinanderzubringen.

>sicherlich kann Ponyprog mehr als nur AVRs abschießen aber darin ist es
>ungeschlagen,

Nein, es kann serielle EEPROMS, RTCs, I2C-Devices und viele andere 
Bausteine lesen, beschreiben und einstellen. Als freies Tool ist es 
somit eine gute Hilfe für den ambitionierten Bastler und 
Hobbyelektroniker.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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das mit den anderen Bauteilen ist klar, aber der AVRISP braucht er 
ganricht mit vom Werk falsch eingestellten ini-Werten zu kämpfen, hat 
keine Probleme mit dem instabiles Windows-System und mit der 
Schnittstelle hat es auch keine Probleme. Aber da es ja nun Open Source 
ist könnte es ja passieren das ein paar fähige Leute diese Fehler noch 
ausmerzen. Aber um AVRs zu programmieren scheidet es für mich aus weil 
das Risiko einfach zu hoch ist.

Autor: Alexey (Gast)
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@Paul Baumann,

wenn ich den Link anklicke lande ich auf einer Registrar-Seite für 
INet-Domains... :D
Wenn ich mich von der Hautpseite aus durchklicke gehts komischerweise. 
Wird wohl an meinem Browser liegen. :D

Autor: Markus B. (wolframator)
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Also so wie es aussieht werd ich mir das Teil hier besorgen:

http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=135



Wie schaut es denn, bis das Teil bei mir verfügbar ist, aus mit den 
Werten der INI Datei? Belassen? Delay höher?

Autor: Thomas O. (kosmos)
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dieses Teil funktioniert nicht mit Ponyprog ist auch nicht dafür gedacht 
aber als AVR ISP 2 Clone kannst du damit direkt aus dem AVRStudio raus 
arbeitet und das sollte einwandfrei funktionieren

Autor: Markus B. (wolframator)
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Thomas O. wrote:
> aber als AVR ISP 2 Clone kannst du damit direkt aus dem AVRStudio raus
> arbeitet und das sollte einwandfrei funktionieren

Das ist ja das was ich damit bezwecken will :)

Autor: name (Gast)
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möchte mal anmerken, dass man sowohl mit dem stk500 als auch mit dem isp 
mkII usb mega16s wunderbar abschießen kann. und das ganz ohne in den 
fuses rum zu fusen. woran es liegt weiß ich nicht, könnte mir aber ein 
nicht einwandfreies xp als ursache vorstellen, vielleicht auch die sache 
von oben mit der spannungsversorgung des boards.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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könnte es sein das noch dein Demo AVR im STK500 steckt? Notfalls die 
Baudrate am Rechner niedriger einstellen.

Autor: Markus B. (wolframator)
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Also jetzt wird es lustig... Habe mal aus Spaß versucht meinen 
geschossenen AtMega644 per AVRDude zu beschreiben.

Als Programmierer hab ich den STK200 gewählt und bin dann auf WRITE...

Siehe da der µC wurde beschrieben und geht nun wieder. Ich werde jetzt 
nur noch AVRDude benutzen und lass PonyProg in der Ecke liegen :)

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