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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Riesenchance auf Superjob verpasst - was tun ?


Autor: Adalbert Carl Friedrich (Gast)
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Ich bin seit fast 2 Wochen arbeits/projektlos und hat über das 
wetlbekannte Unternehmen Ferchau in Wiesbaden eine Super Stelle im 
Verlauf.

Ich hätte den ganzen Tag beim Kunden sein dürfen und für ihn preiswert 
als Ingenieur arbeiten können, hätte rund 42,- die Stunde bekommen und 
täglich die Möglichkeit gehabt, meinen neuen Kleinwagen eine 
Dreiviertelstunde quer durch den Frankfurter Stadtverkehr von und zum 
Kunden lenken zu dürfen und nun das:

Jetzt haben die mir heute abgesagt! Die Absage kommt übrigens von einer 
Werkstudentin, Frau G.

Irgend ein anderer hochqualifizierter Topingenieur macht nun in 
Frankfurt Automitivsoftware zum Sondertarif! Was soll jetzt ich nur tun?

Von anderen Dienstleistern wird z.T. 50% mehr geboten! Wie soll sich das 
für die armen Firmen nur rechnen? Wie soll ich meiner patriotischen Ader 
folgend, den bedürftigen Firmen hier in Deutschland so nur unter die 
Arme greifen? Die gehen doch alle zugrunde, wenn sie für uns 
Zeitarbeiter so viel zahlen müssen.

Ich bin verzweifelt.

Autor: Rainer Wilken (Firma: Student) (ba_brain)
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Du könntest dich dort doch mal als Praktikant zum Nulltarif bewerdeb ;-)

Autor: 6637 (Gast)
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So gut war der Job vielleicht gar nicht. Nur nicht aufgeben.

Autor: Jones (Gast)
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ähmm was hast du für eine Berfusausbildung?
was heißt als Ingenieur arbeiten?..


soweit ich weiss liegt eine Top-Ingenieurstunde bei 75-60 € (ohne Abzüge 
versteht sich ;-)
(Bachelor liegt etwas drunter....und natürlich spielt auch 
Berufserfahrung..etc. eine Rolle.)

Autor: Zyniker (Gast)
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Spring!!!

Autor: peterguy (Gast)
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Das es wirklich Leute gibt, die die Ironie des TE nicht erkennen... ;)

Autor: Adalbert Carl Friedrich (Gast)
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Danke peterguy. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war die 
Verwunderung, über die Tarifdifferenzen in der Brache: Da geht es von 
unter 40,- bis weit über 70,- für jeweils fulltime Jobs über längere 
Zeiträume. Schon heftig, wie manche ausgebeutet werden. Ich wette, daß 
solche Dienstleister auf die 40,- locker 20,- draufhauen. Vielen Firmen 
ist sicher garnicht bewusst, wie teuer sie einkaufen und wie wenige beim 
Ingenieur ankommt.

Autor: oli (Gast)
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Jupp, ist echt, krass!

Das beste ist dann, wenn die bei Absolventen und im ersten 
Vorstellungsgespräch, gleich nach dem Gehaltswunsch, erstmal das Gesicht 
verziehen oder gar etwas lachen. Das ist alles nur Taktik.
Schade, dass mir das nicht wieder passieren wird, weil ich sicher nicht 
mehr bei egal welchem Abeitnehmerüberlassungs Consulter vorsprechen 
werde. Eigentlich sollte man bei sowas einfach aufstehen und gehen. Da 
würde ich dann gern mal das Gesicht der blutjungen F*r*au BWL 
Personalerin sehen, die eh nur maximal jedes zweite Technik Buzz-Word 
kannte, dass ich benutzt habe.

Autor: Moe (Gast)
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Ach ihr Ingenieure ihr...
Bei solchen Aktionen (einfach aufstehen und gehen od. nur Fachwoerter 
verwenden obwohl 'd Gebenueber sie nicht weis) kann ich schon verstehen 
warum ihr Informatiker/Ingenieure so einen Ruf im Leben habt. Seit doch 
einfach mal nen bisl weniger arrogant. Ich mein wenn ich zum Arzt geh 
dann erwarte ich auch das der mir das auf Deutsch sagt was da jetzt los 
is mit mir anstatt nur mit Lateinischen Fachbegriffen umherzuwerfen.
Mein Prof hat mal gesagt: Wer nur Fachbegriffe verwendet der muss seine 
Kompetenz dadurch beweisen, das man das Gegenüber mit wild-klingeden 
Fachbegriffen überhäuft.
Soll heißen: Ein Arzt der mir nur mit lateinischen Fachbegriffen bin ich 
zwar schön sprachlos weil ich kein Wort verstehe aber is deshalb noch 
lange nicht kompetenter wie einer der mir das ordentl. auf Deutsch 
erklärt.

Sorry das musste jetzt raus bei so nen bescheuerten Post von oli...

Autor: Gast (Gast)
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In Vorstellungsgesprächen per der Personaltante wird aber eigentlich 
nicht Technisch gesprochen, oder ?

Autor: oli (Gast)
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Moe,
ich kann daraus nur schließen, dass du dich anscheinend noch nie bei 
einem Dienstleister beworben hast. Die (Brunel, Ferchau, TEAMing und wie 
sie alle heißen) verlangen in der Regel einen Skill-Plan, denn man 
bereits vor dem ersten Gespräch (im zweiten gibts nämlich oft schon 
sofort den Vertrag) auszufüllen hat. Und da kreuzelt man im Detail an, 
was man wie gut kann. Und da gehts genau nur um Buzz-Words alla "Eagle, 
SolidWorks, C, C++, Catia, embedded linux" etc. Und um sonst garnichts.
Die Personaler bei den Dienstleistern machen meiner Meinung nach auch 
nicht viel mehr, als ein "matching" :-) zwischen den, beim Kandidaten 
vorhanden skills und denen, im zu besetzenden Projekt, geforderten 
skills.
Da die Gesprächspartner i.d.R aber nur BWL gehört haben, wissen die 
einfach nicht was das alles im Detail bedeutet (gut, "maximal jedes 
zweite", war etwas übertrieben). Das tut mir dann auch immer schrecklich 
leid, aber Dinge wie Rasterkraft-Mikroskopie sind nunmal komplex, egal 
wie man sie erklärt. Und keine Sorge, ich verwende da nie echte 
Fachausdrücke. Aber ich hab' z.B. viel open source tools genannt, die 
man im Ferchau Umfeld wohl nicht so gut kennt... ;) Ich dachte mir nur, 
wenn die schon so scharf drauf sind, alle skills zu wissen, dann sollen 
sie auch alle hören.

Ich finde es jedenfalls arrogant, wenn man mich fast auslacht wegen 
einem angemessenen Gehaltswunsch (den ich wo anders jetzt so ohne 
meckern und murren erfüllt bekommen habe).

@Gast
die reinen Dienstleister wollten alle durch die Bank im ersten Gespräch 
im Detail von mir wissen was genau ich in welchem Praktikum und 
Werkstudentenverhältnis gemacht habe. Manchmal redet man zuert mit einem 
Personaler und dann kommt noch der Fachbereichs- oder Gruppenleiter 
dazu. Wenige gönnen sich den Luxus von drei Gesprächen. Was ich z.B. für 
Hobbies habe oder sonst noch mache, wollte von denen keiner Wissen. Man 
fühlt sie wie eine humane Ressource - im Wortsinn.

Autor: Gast (Gast)
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>Ich finde es jedenfalls arrogant

Und dein Auftreten findest du nicht arrogant? Guck mal, was ich alles 
kann. Du hast jetzt bestimmt mächtig beeindruckt, welche Programme du 
alles kennst.

Autor: Kain Geld (Gast)
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@ Adalbert

Komm mal zu uns in den Osten, und sieh Dir an, was den Leuten hier 
gezahlt wird, Du arroganter Arsch! Mir kommen gleich die Tränen!

Autor: jemand (Gast)
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@ Kain Geld: Bei den Manieren würde ich dir auch keinen Cent mehr 
zahlen...

Autor: Moe (Gast)
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Ach Kinder vertragt euch doch alle miteinander.
Ich mein ich hab den Oli ja auch gut angefahren, aber er hat nen bisl 
recht. Ich war noch nie da bei einem Bewerbungssgespraech. Deshalb kann 
ich in dem Fall auch nicht soviel zusagen...
Und @Kain Geld: Was hat das nun denn bitte mit 'm Osten zu tun?

Autor: oli (Gast)
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Also ich hab mir mal erlaubt, zur allgemeinen Verbesserung der 
Diskussionsgrundlage, einen der Skillpläne (natürlich unausgefüllt ;) 
anzuhängen. Hab' nur alle Firmenrelevanten Daten entfernt. Obwol diese 
Firmen einem nach der ersten Kontaktemail sowas eh recht bereitwillig 
zusenden (ich will nicht gleich von Spam reden).
Wer sowas auch mal bekommen will, einfach ein Profil von sich auf 
monster.de erstellen.
Im Moment suchen alle ja scheinbar Ingenieure wie blöd.

@Gast
Hätte ich nur die paar Begriffe von oben in so einem Plan angegeben, 
wäre das wohl eher mickrig,  gemessen an der Detailtiefe eines solchen 
Fragebogens. Daher sollten das nur Beispiel-Buzzwords sein! Das da jeder 
alles mögliche ankreuzen muss, was irgendwie zutrifft, ist ja wohl klar.

Und damit jetzt nicht der Eindruck entsteht, ich würde denken, die 
Dienstleister sind das Übel schlechthin auf dem Arbeitsmarkt: Schuld 
sind die natürlich nicht am Outsourcing Trend, aber sie passen sich (und 
ihre Mitarbeiterauswahl) eben daran an. Ich kann nur jedem auf Jobsuche 
empfehlen, sich auch deren Angebote ruhig mal persönlich anzuhören. Da 
kriegt man auf alle Fälle Übung für andere Arbeitgeber und Gespräche, 
die einem evtl. wichtiger sind...

Autor: ex-Ösi Roman (Gast)
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>Im Moment suchen alle ja scheinbar Ingenieure wie blöd.

Scheinbar, ist das richtig Wort, wobei Du sicher "anscheinend" meintest.

Es ist in der Tat nur scheinbar so, denn gesucht werden Trottel, die für 
lau arbeiten. Wenn man denen einen reales Gehalt (nämlich das aktuelle) 
nennt, ist es ihnen schon zu viel.

Alles Stimmungsmache , um Polen und Chinese reinholen zu können.

Autor: Landei (Gast)
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>Komm mal zu uns in den Osten, und sieh Dir an, was den Leuten hier
>gezahlt wird, Du arroganter Arsch! Mir kommen gleich die Tränen!

Ihr vergelicht da Äpfel mit Birnen! - Dass im Osten weniger gezahlt wird 
liegt doch auch daran, dass das Leben dort günstiger ist.

Im Vergleich zu jemanden der in Köln oder Frankfurt arbeitet bekomme ich 
auch deutlich weniger, aber bei uns in Süddeutschland bezahle ich für 
meine 70m² Singelwohnung (Neubau) auch gerade mal 300.-
Für 300ocken bekommt man in Köln gerade mal ein Zimmer in ner WG.
Wenn ich mir ein Haus kaufen will, dann lege ich für 130m² Nutzfläche 
(bzw. 90m² Wohnfläche) gerade mal 100k hin.
Da ist es doch nur klar dass in Grossstädten auch mehr verdient wird wie 
"auf dem Land".

Das mit der Zeitarbeit ist ein anderes Thema und da kann ich nur 
beipflichten wenn jemand sagt, dass das meist Ausbeuterei ist - wenn man 
keinen Job hat macht man aber eben auch sowas um seine Brötchen zu 
verdienen!

Autor: Cheffe (Gast)
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Es bleibt aber Ausbeutung. Mich regt so gewaltig auf, daß auf diese 
Weise BWLer und Dumpfbacken schmarotzen! Wir brauchen dringend ein 
einfacheres Rechtssytem, daß freie Mitarbeit vereinfacht. Einsteller 
müssen heute die absurdesten Hürden nehmen und Verrenkungen machen, um 
an rechtlich sauber an einen Ing ranzukommen und die Entwickler muessen 
es hinnehmen, daß ihnen 20% Umsatz verloren gehen. Das sind 30%-40% 
Gewinn!

Jetzt komm mir blos keiner mit der tollen Aquiseleistung, die die DL 
angeblich bieten.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Mir hat die Fa. bertrandt AG ( http://www.bertrandt.com ) bei Wolfsburg 
im Gespräch 2,5k geboten und das Ganze in einem Dorf, wo alles schön 
nach Kuhmist gestunken hat. Als ich nach dem Gespräch das Gebäude 
verlassen habe, achtete ich drauf, mit welchen Karossen die BWLer da 
fahren. Da war ich schon ein wenig erstaunt, dass die einem Ingenieur 
(auch wenn er direkt nach der Hochschule kommt) 30k/Jahr in Walhalla 
andrehen wollen, selbst aber Autos fahren die 40k wert sind. Wo ist die 
Gerechtigkeit?

Und mit den Ganzen Firmen wie Ferchau, Manpower etc. würde ich jetzt, 
nach 2 Jahren Berufserfahrung nichts zu tun haben wollen. Die sind zum 
Teil dafür verantwortlich, dass viele fähige Leute beinah einen 
Hungerlohn haben, obwohl man in eigene Ingenieursausbildung viel 
Zeit/Kraft/Geld investiert, wird einem ein Gehalt vergleichbar mit einem 
KFZ-Mechaniker geboten, der nach der 10ten Klasse ohne Sorgen und mit 
Ausbildungsgeld seine 3 Jahre die Ausbildungsstätte besichtigt hat.

Ich denke nach Deutschland den Rücken zu zeigen, mich kotzt hier alles 
nur noch an...

Autor: Marko Hörner (vitis01)
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seltsam ... ich komm als Techniker auf gerade mal € 7.- / Stunde ...
(Brutto versteht sich) und im Westen.
Irgendwas hab ich wohl falsch gemacht.

@ Gast (Gast): was macht Dich denn soviel besser als nen KFZ-ler?
Überheblichkeit bringt Dir auch nix ein.

Autor: Mal an die eigene Nase fassen! (Gast)
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Schonmal drüber nachgedacht das Bertrandt dich einfach nicht haben 
wollte?
Die zahlen nämlich eigentlich sehr gut.

Würde ich doch genauso machen. Leute, die ich haben möchte, locke ich 
mit hohen Gehältern.
Denen die ich eigentlich gar nicht haben möchte biete ich trotzdem einen 
Job an. Allerdings zu einem miesen Gehalt. Wenn die annehmen macht man 
dann totzdem noch ein paar Euro mit den Pfeiffen.

Autor: Gast (Gast)
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>> was macht Dich denn soviel besser als nen KFZ-ler?
Menschlich nichts, ausbildungstechnisch mach man mehr durch und sollte 
demnach besser bezahlt werden. Nichts umsonst bekommen die UNI Leute in 
der Regeln mehr Geld als die FH'ler, obwohl die FH'ler sich Berufsleben 
nicht schlechter machen.

Und ja, bei 7€/h machst du im Westen in der Tat was falsch. Man hat vor 
20 Jahren als Junggeselle schon locker 22 DM/brutto verdienen können 
(zumindest die Leute, die ich kenne).


>>Würde ich doch genauso machen. Leute, die ich haben möchte, locke ich
>>mit hohen Gehältern.
>>Denen die ich eigentlich gar nicht haben möchte biete ich trotzdem einen
>>Job an. Allerdings zu einem miesen Gehalt.

Ich hoffe für dich, dass du nie in diese Position kommst, dass du solche 
wirtschaftlich unkorrekte Entscheidungen treffen kannst. Fass dich an 
deiner eigenen Nase und denk bitte 10 Minuten länger nach, bevor du was 
schreibst.

>> Die zahlen nämlich eigentlich sehr gut.
Mag sein, vor 2 Jahren war ich aber noch ein Absolvent, der Arbeitsmarkt 
nicht so toll und sie wollten mich sicherlich haben (wegen dem 
Diplomthema, was ich gemacht habe), nur nach dem Gespräch bekamen Sie 
von mir eine Absage, weil ich mich nicht ausbeuten lassen wollte. Zwei 
Wochen später hatte ich einen Job bekommen und verdiente im ersten Jahr 
gleich 12k mehr.

Wenn ich manche von euch so betrachte, würdet ihr bestimmt auch nach 5 
Jahren Berufserfahrung 6 Monate Praktikum für 500€ machen, damit ihr an 
den Job rankommt. Und genau solche Ingenieure verleihen die Personaler 
dazu mit uns so umzugehen, wie es oft zu beobachten ist. Jetzt nach 2 
Jahren, weiß ich was ich kann, was ich wert bin und was ich noch 
erreichen werde. Und wenn mir ein Personaler beim nächsten Job mit 
unmoralischen Angeboten kommen sollte, dann stehe ich auf und gehe, weil 
ich nicht umsonst die 8 Jahre meines Lebens investiert habe um da zu 
stehen, wo ich gerade bin.

Es gibt zwei Arten von Menschen, Gewinner und Verlierer. Ich zähle mich 
nicht zu den Zweiten...

Autor: Mal an die eigene Nase fassen! (Gast)
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Du bist echt ein lustiger Vogel. Lebst in deiner kleinen Welt und denkst 
das wäre das Universum.

Es gibt immernoch Regionen in denen es mehr Arbeit gibt als 
qualifizierte Leute die diese Arbeit machen können. Deshalb nehmen die 
Firmen auch Leute von denen sie nicht besonders überzeugt sind. Diese 
verdienen aber eben weniger als die guten Leute. Was ist daran 
wirtschaftlich unkorrekt?

Hauptsache man hält sich selbt für den Größten und denkt mit 2 Jahren 
Berufserfahrung hätte man den Plan.
Wie viele Firmen hast du in den zwei Jahren kennengelernt?

Autor: oli (Gast)
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Wirtschaftlich korrekt ist meiner Meinung nach: Wenn der Markt ein 
Überangebot an Arbeit bietet und die Arbeitnehmer aber rar sind, mit 
guten Gehältern zu locken. Der Markt, und damit der Kundennutzen, 
bestimmt den Preis. Das versteh ich sogar als Ing.
Mir ist bewusst, dass man als Absolvent im Moment im wesentlich Glück 
hat, von der Ing-Arbeitsmarktlage profitieren zu können.
Die Frimen, die angemessene Gehälter bieten (ja die gibt es, die haben 
aber eher nicht "Dienstleister" im Namen) sind ja auch keine naiven 
Wohltäter, sondern wissen ganz genau was sie da tun.

Autor: Gast (Gast)
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>> Du bist echt ein lustiger Vogel. Lebst in deiner kleinen Welt und denkst
>> das wäre das Universum.

Ob "meine" Welt klein ist, wage ich zu bezweifeln. Jeder anständige 
Mensch, der von sich was hält, verbindet das Wort Arbeitnehmer nicht 
automatisch mit der Sklaverei, was bei dir wohl nicht der Fall zu sein 
scheint.

>> Hauptsache man hält sich selbst für den Größten und denkt mit 2 Jahren
>> Berufserfahrung hätte man den Plan.

Berufserfahrung habe ich genug. Auch, wenn ich erst seit 2 Jahren 
Dipl.Ing. bin, habe ich in meinem Leben lang genug gearbeitet, um mir 
einen objektiven Überblick über das Leben und die Arbeit zu machen. Bei 
dir scheint es nicht der Fall zu sein, denn wenn man einen 
qualifizierten Ingenieur zum Gehalt eines Elektrikers beschäftigt, wird 
es der Firma nichts bringen. Oder würdest du motiviert und tadellos 
deine Arbeit verrichten, wenn du weiss, dass du 1-2k Brutto/Monat 
unterbezahlt wirst? Ein Monat lang geht es vielleicht gut, aber auf 
Dauer wird es nichts. Deshalb meine Bemerkung:

...
[Ich hoffe für dich, dass du nie in diese Position kommst, dass du 
solche
wirtschaftlich unkorrekte Entscheidungen treffen kannst. Fass dich an
deiner eigenen Nase und denk bitte 10 Minuten länger nach, bevor du was
schreibst.]....

Schönen Tag noch,

Herr Klugscheißer.

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