Verlustleistung Schottky Diode

#788734
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@ Ralf (Gast)

>kann mir jemand kurz erläutern wie sich die Verlustleistung einer Diode
>bei einem  Wechselstrom verhält?...Spitzenwert ist 15A. Mit welchem
>Strom rechnet man denn? Mit dem Effektivwert?

Nicht ganz.

@ Homer (Gast)

>Ja

An einem nichtlinearen Bauteil wie einer Diode? Das würde ich lassen. 
Besser simulieren oder messen.

MfG
Falk
Gast #788735
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mhm, dann wäre die Aussage von www.sprut.de nicht ganz richtig!?

"Erhebliche Leistung fällt an der Diode ab. Bei einer Ausgangsspannung 
von 20 V liegt unter Vollast der Duty-Cycle des Schaltreglers liegt bei 
etwa D=0.5. Das heißt, dass die Diode nur etwa 50% der Zeit leitet, 
wärend sie die anderen 50% der Zeit sperrt. In den 50%, in denen sie 
leitet,  muß der gesamte Ausgangsstrom durch die Diode in den 
Ausgangselko fließen. Folglich beträgt die Stärke des Diodenstroms etwa 
10A, um am Ausgang kontinuierlich 5 A aus dem Elko entnehmen zu können. 
Die Diode ist zwar ein Schottky-Typ, aber bei 10 A erreicht die 
Flußspannung auch 0,6 V und damit die durchschnittliche Verlustleistung 
3 W! Das sind schon 3 %, die am Wirkungsgrad fehlen."

Der Effektivwert wäre 10A / Wurzel2 = 7,07*0,6= 4,24W
Gast #788750
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Die Rechnung von www.sprut.de stimmt.

Die Verlustleistung einer Diode ist (näherungsweise) das Produkt des 
arithmetischen Mittelwert des Stroms mit der Schleusenspannung 
(Flußspannung, forward voltage) der Diode. Dies gilt allerdings nur, 
wenn die Schleusenspannung als konstant angenommen werden kann.

In Beispiel:
50% 10A (Diode leitet), 50% 0A (Diode sperrt)
==> Mittelwert 5 A
Verlustleistung: 0.6V * 5A = 3W
#788767
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@ toeffel (Gast)

>50% 10A (Diode leitet), 50% 0A (Diode sperrt)
>==> Mittelwert 5 A
>Verlustleistung: 0.6V * 5A = 3W

Jaja, aber Vorsicht. Ein Schaltnetzteil ist kein klassischer, 
sinusförmiger Wechselstrom! Das sollte man nicht vermischen!

Spitzenstrom/Wurzel(2) = Effektivwert gilt nur für lineare Systeme und 
sinusförmiges Spannungen/Ströme!

MfG
Falk
Gast #788777
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Also wenn ich mir hier mit LTSPICE einen Pulsierenden Rechteckstrom 
erzeuge und den RMS Wert von einem Impuls anschaue kommt irgendwas mit 
7,2 Volt raus.  Vielleicht zufall, dass es ziemlich genau wurzel2 ist . 
Der arithmetische Mittelwert liegt bei 5 Volt
Gast #788800
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Bei einem rechteckförmigen, aufsitzenden Strom mit einem duty cycle von 
50% läßt sich der Effektivwert mit der Formel:
Maximalwert des Stroms / Wurzel(2)
berechnen.

In deinem Beispiel also 10A/Wurzel(2) = 7,07... A

Weicht der duty cycle von dem 50% ab oder sitzt er nicht mehr auf, passt 
die Formel nicht mehr.

@falk:
> Jaja, aber Vorsicht. Ein Schaltnetzteil ist kein klassischer,
> sinusförmiger Wechselstrom! Das sollte man nicht vermischen!

In der Tat ist ein Schaltnetzteil kein Wechselstrom, nicht mal irgendein 
Strom.

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