Gast wrote:
> Hallo!
>
> Habe eine kurze, wahrscheinlich einfach zu klärende, Frage. Mir ist es
> aber nicht so ganz klar...
> Ich benutze einen Opto-Triac um einen (Gleich-)Strom für eine
> Induktivität zu schalten.
> Da der Triac ja nur abschaltet, wenn der Strom auf Null zurückgefahren
> wurde, habe ich eine Stromregelung. Der Triac dient also eigentlich nur
> zum anschalten, ist aber ja nicht so wichtig.
> Jedenfalls frage ich mich, ob ich eine Freilaufdiode an dem Triac
> brauche?
> Der Strom wird halt schon recht flott runtergestellt. Aber eigentlich
> sind die Dinger ja für Wechselstrom, insofern...
>
> Schonmals Danke für die Antworten!
Eh, weiss nicht genau, was du da machen willst.
Aber so ein Triac, wenn einmal gezündet, bleibt leitend, bis der
Haltestrom unterschritten wird. Das passiert bei Wechselstrom
automatisch hundert mal pro sekunde. Also zum schalten von Gleichstrom
ist so ein Triac denkbar ungeeignet, es sei denn, eine spezielle
Löschschaltung ist vorhanden. Aber trotzdem solltest du noch mal über
eine andere Alternative für deine Schaltung nachdenken.
Bei Wechselspannung benötigen diese Optokoppler-Triac's (ich denke wir
reden hier von so Teilen wie MOC3023 etc.) noch ein parallel
geschaltetes Snubber-Glied, das selber aus einer Reihenschaltung von 100
Ohm mit 10 bis 100nF Kondensator besteht. Grund ist folgender:
Der Triac falls leitend. wird zwar im Stromnulldurchgang wieder sperren,
aber da bei einer Induktivität der Strom der Spannung hinterhereilt,
liegt dann eine Spannung am Triac an. Dieser Spannungssprung mit hohem
dU/dt kann über parasitäre Kapazitäten im Triac zu dessen Wiederzündung
führen.
Im Klartext: einmal gezündet geht's nicht wieder aus.
Hab ich selber schon erlebt. Abhilfe wie gesagt dieses Snubber-Glied.