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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik audiosignal langsam von 0% -> 100% ?


Autor: peter (Gast)
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Ich habe hier einen Radiowecker, dessen Lautstärke über ein Poti 
geregelt wird. Da liegt das Audiosignal AC, ich nehme an, vor dem 
Verstärker. Vielleicht lässt sich das noch irgendwo als AC + DC-Offset 
abgreifen.

Jetzt würde ich gerne die Amplitude dieses Signals klein halten, und 
dann innerhalb von etwa 1min das Signal voll durchlassen.

Nach Möglichkeit sollte diese Funktion auch deaktivierbar sein.

Bestimmt lässt sich irgendwo bei Alarm eine Spannung abgreifen, die dann 
einen Kondensator aufladen könnte. Nur weiter habe ich leider keine 
Vorstellung.

Der Verstärker (vermutlich) ist ein 8-Pin PDIP d2822a.
Hat vermutlich nichts mit TDA 2822 zu tun, der hat 2 Kanäle und mehr 
Pins.
Logo ist ein warndreieck mit verschlungenem NW, bzw. andersherum MU. 
Habe ich nichts zu gefunden (http://www.aufzu.de/semi/gif/).

Vielleicht kann man dem einfach den Saft langsam aufdrehen? Ich messe da 
3,3V und ca. 7V

Freue mich über Ideen!

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ein VCA (Voltage Controlled Amplifier) könnte dir helfen.

MW

Autor: peter (Gast)
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Hier die Anschlüsse

1 3.3V   >  hängen beide
2 6.8V   >  auf 'umwegen' am lautsprecher
3 nc
4 gnd
5 nc
6 nc
7 audio in
8 0.6V


ich bin mir aber nicht sicher, ob mein gnd das gnd ist. aus dem 
gleichrichter kommen 10V raus.

also nicht so verlässlich die aussagen.. :-( wenn's sein muss, versuche 
ich mehr rauszufinden.

Autor: Gast (Gast)
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Schwellschaltung heisst das Stichwort. Geht mit den 555er. 
Elektrobaubuch 30x-Schaltungen.

Autor: peter (Gast)
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Danke für den Hinweis, wenn ich sowas bloss hätte.

Es ist doch ein TDA2822A:

http://www.hengsen. cn/bcddata/AZ2822.PDF

Damit ist vcc 6.9V und es wird nur der 1 Verstärker benutzt.

Zwischen den Eingängen liegt das Signal um etwa 580mV an.

Gibt's da irgendne Methode, das mit Standardbauteilen zu machen?

Autor: peter (Gast)
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ne555 habe ich, aber ich finde leider nichts zu so einer schaltung. auch 
mit "schwellenschaltung 555" nicht.

danke.

Autor: peter (Gast)
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Die aufschlussreichsten Ergebnisse findet man hier im Forum, nicht so 
sehr im Netz.

Die Bauteile habe ich aber nicht hier :-(

Allerdings findet sich auch der Hinweis auf einen LDR (vorhanden 12kR) 
dessen Widerstand bei Lichteinfall ja stark abnimmt.

Wenn ich den zwischen Pin 7 (IN+) und gnd setze klappt's eigentlich ganz 
gut. ein bisschen leiser wirds natürlich, aber erträglich.

Jetzt muss ich also noch einen Ausgang finden, der bei Alarm seinen 
Pegel ändert, mit der Spannung einen Kondensator aufladen, und einen 
Transistor so beschalten, dass er umgekehrt proportional zur 
Kondensatorspannung eine LED mit Strom versorgt.

Umgekehrt proportional heisst dann wohl PNP in Emitterschaltung, und der 
Basis-Emitterstrom fließt zwischen Kondensatorspannung und 
Versorungsspannung?

Wenn das soweit richtig gedacht ist bitte ich um Ermunterung :-)

Kann man die Kondensator-Ladekennlinie eigentlich irgendwie 
linearisieren?

Autor: Michael K. (kichi)
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peter wrote:
> Kann man die Kondensator-Ladekennlinie eigentlich irgendwie
> linearisieren?

Das müsste mit einem P/I/D-Regler, z.B. auf OP-Basis, machbar sein. Da 
war mal was in der Berufsschule, kann mich aber nichtmehr genau 
erinnern. Ich glaube der I wars...

Autor: jack (Gast)
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>Kann man die Kondensator-Ladekennlinie eigentlich irgendwie
>linearisieren?

Mit einer Konstantstromquelle. Im einfachsten Fall ein BF245 mit
Widerstand zwischen G un S.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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>Jetzt muss ich also noch einen Ausgang finden, der bei Alarm seinen Pegel ändert,

Die Betriebsspannung vom Radio selbst nicht zufällig?

Autor: peter (Gast)
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ok, ist hier aber nicht so wichtig.

was ist mit der ermunterung ? :-)


aber nu, wie ist das mit den werten?

                                |  ALARM AH
                               .-.
                               | |
       VCC                     | |
        |                      '-'
         >|        ___          |
  PNP     |-------|___|---------.
         /|                     |
        |                       |
                                |
        |                       |
       .-.                      |
       | |                      |
       | |                     ---
       '-'       audio         ---
        |       signal          |
        |          |            |
        V ->      .-.           |
  LED   -      -->| |           |
        |         | | LDR       |
                  '-'           |
                   |            '
       GND                     GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

Autor: peter (Gast)
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nee, das uhrenradio hängt immer am netz. ich habe noch nicht versucht 
rauszufinden, was beim alarm passiert. aber ich gehe mal stark davon 
aus, dass  die betriebsspannung ans radio/mp3 teil weitergereicht wird.

Autor: peter (Gast)
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ach so. ja! muss ich nur noch suchen und finden.

Autor: peter (Gast)
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wie bekommt man das hin, dass der kondensator wieder entladen wird, dann 
aber kein basisstrom fließt?
ansonsten würde ich mich über hinweise zu den werten freuen.

Autor: peter (Gast)
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Axel hat natürlich recht, es wird einfach die Betriebsspannung (6.9V) 
des Radio-/Verstärkerteils eingeschaltet.


als transistor hätte ich BC857c (verstärkung zu hoch?)

http://www.nxp.com/acrobat/datasheets/BC856_BC857_...

Ziel: Strom durch die LED von 20mA auf 0mA in 30sek.

Welche Verstärkung kann ich denn für die Auslegung annehmen?

bei 25°C und Ic=-20mA wäre die Verstärkung 400 !?
Dafür muss ein Basisstrom von 50µA fließen.

Ist das soweit richtig?

Der Widerstand bei ALARM AH wird wohl nicht gebraucht, wenn Vcc anliegt, 
und der Kondensator leer ist wären das schätzungsweise 6.9V - 0.65V = 
6,25V und der Basiswiderstand 125kOhm.

Scheint mir sehr hoch.

Autor: peter (Gast)
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habe neuen thread gestartet, titel trifft nicht mehr zu:

Beitrag "kleine transistorschaltung auslegen"

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