Verstärkung mit ULN 2003 / ULN2004

Gast #791515
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Hallo,

Ich habe einen sehr empfindlichen Bewegungsmelder aufgebaut, mit dem ich 
ein Beleuchtungssystem steuern möchte. Dies funktioniert soweit.

Weil ich jetzt aber den Schaltstrom des MC verstärken möchte, hatte ich 
angedacht ich verwende dazu ein Darlington Relais (oder so ähnlich) auf 
jeden fall heißt das Ding ULN 2003 bzw ich habe auch ULN 2004 probiert.

Mein Problem ist jetzt, sobald ich den ULN an die Schaltung ankoppel, 
verändert sich jedes mal beim Schalten der Ausgänge gegen Masse die 
Spannung, so dass der Bewegungsmelder wieder eine Bewegung anzeigt, 
nehme ich den ULN heraus, so funktioniet alles prächtig

Ich hab schon ettliche Versuche gemacht, dass ich mit Dioden und 
Kondensatoren die Spannungen am ULN stabilisiere.

Das komische ist sogar, wenn ich an den Ausgängen des ULN nichts 
anschließe (lastlos) und dann noch die Versorgungsspannung und Masse am 
uln Kappe habe ich noch diese Störungen.
Sobald ich den ULN aus seinem Sockel ziehe ist alles wieder in Ordnung.


Hat jemand eine Lösung oder selbst schon Erfahungen mit diesem Problem 
gemacht?


Gruß und Danke

Johannes
Gast #791554
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naja ich hab im MC interne 10k Pullups, die reichen aus um den ULN zu 
schalten.

pin 8 des uln liegt auf der gemeinsamen Masse der 2 Spannungsquellen und 
Pin 9 auf 4V- 2. Spannungsquelle

die ausgänge des MC's gehen direkt auf die Eingänge des ULN  und an den 
Ausgängen hängen dann meine LED's die als Beleuchtung dienen

Gruß
#791640
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@Johannes,

ich würde noch externe Pullups verwenden.
Habe mir hier auch ein Eval-Board gebaut und auf Pullups verzichtet.
Wenn ich den Port als Ausgang benutze ist alles OK 2803 arbeitet normal.
Wenn ich jedoch den Port als Eingang schalte hatte ich immer wieder 
Probleme mit dem Eingang.Dadurch das ich den 2803 per Schiebeschalter 
vom uC trennen kann habe ich bemerkt, dass dieser den Eingang etwas 
beeinflußt.
Wenn ich den Eingang einen 4K7 Widerstand als Pullup anschließe 
funktioniert alles wunderbar.
Mir scheint, dass der ULN2803 den Eingang zu stark belastet und dadurch 
fehlerhafte Signalzustände verursacht.

Probier es einfach mal aus.

Thomas
Gast #791664
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Ich benutz den ULN zwar nicht als Eingang aber ich werd's auf jeden Fall 
versuchen, ich hab zwar versucht, den Widerstand zu erhöhen, da ich 
dachte ich könne damit den Strom mindern aber daran lags nicht- mal 
umgekehtr zu denken ist auch eine Interresante Lösung

Da die Platine aktuell bei einem Freund liegt, werd ich es erst am 
Montag probieren und antworten können.

bis dahin erstmal DANKE

Ihr hört von mir
Gast #793667
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Also das Verkleinern des Widerstandes brachte leider wenig Erfolg.
Also habe ich die Sensorspannung Stabilisiert. Diode Widerstand 
Kondensator...

Die Schaltung ist mir noch immer ein Rätsel, aber jetzt funktioniert es 
-> nur halt anders.

Frank, Thomas und Spess euch drei Vielen Dank,
Jetzt habe ich mal wieder etwas dazugelernt.

Gruß
Johannes
Gast #818960
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Mitlwerweile ist das Problem vollkommen beseitigt!
ich habe einen ULN 2001 hergenommen.
Dieser hat selber keinen Internen Wiederstand vorn dem 1. Transistor.
so bleibt kein Unterschied ob der ULN oder der MC durchschaltet.

Vielleicht hilft jemand diese Erkenntnis.
Gast #819463
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der MC ist ein AT89S51
Verwendet wird der P0(ohne Interne Pullups)
Mein Externer Basiswiderstand liegt jetzt bei 15k
Den Wiederstand hätte ich aufgrund des fehlenden Pullups sowiso 
benötigt.

Zuvor hatte ich (warum auch immer) Schwankungen meiner 
Versorgungsspannung bei den Schaltvorgängen.
Dies wirkte sich auf die empfindliche Verstärkerstufe aus.

Nun ist der Wiederstand und vorallem der fließende Strom immer Gleich 
egal ob der MC oder der ULN gerade schaltet.
-> Das ist der eigentliche Vorteil.

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