>> Die hat aber bisher niemand geliefert ;-)
>
> Nicht mal yalu... ;)
Richtig! Sonst hätte ich ja meine eigene Aussage ad absurdum geführt
;-)
Da es jetzt ein paar Stunden später ist, besteht dieses Problem
natürlich nicht mehr. Also dann mal los:
Was STK500-Besitzer, Falk Brunner und Matthias Lipinksy schrieben, ist
natürlich richtig, wenn auch nicht ganz vollständig (STK500 und Falk)
bzw. zu vollständig (Matthias).
Der BC550B hat bei einem Kollektorstrom von 2 bis 50 mA eine Stromver-
stärkung von mindestens 200. Damit der gewünschte Kollektorstrom von
30 mA erreicht werden kann, muss der Basisstrom mindestens 150 µA
betragen. Der Ausgang liefert bis zu 5 mA, also genügt ein
Transistor. Zwei würde man dann verwenden, wenn der Laststrom deutlich
höher ist, und die Stromverstärkung eines einzelnen Transistors nicht
ausreichte.
Zusätzlich sind, wie bereits von den Vorpostern angemerkt, noch Fehler
in der Schaltung: Weder der Kollektor- noch der Basisstrom werden in
irgendeiner Weise begrenzt, was zur Zerstörung der LEDs oder des
Transistors führt.
Die Begrenzung erfolgt bspw. durch Widerstände vor der Basis und in
Reihe zu den LEDs. Der LED-Vorwiderstand RLV errechnet sich zu
wobei UB die Betriebsspannung (9 V), UD die Durchlassspannung der
einzelnen LEDs (hängt vom Typ ab), UCEsat die Kollektor-Emitter-
Sättigungsspannung des Transistors (ca. 0,15 V) und ILED der
gewünschte LED-Strom (30 mA) ist.
Damit der Transistor unabhängig von Bauteiltoleranzen und Umgebungs-
bedingungen auch wirklich voll durchschaltet, wird der Basisstrom
deutlich höher als die oben errechneten 150 µA, also bspw. 1 mA,
gewählt. Der Basisvorwiderstand RBV errechnet sich zu
wobei UA die Ausgangsspannung des PIC (5 V), UBE die Basis-Emitter-
Durchlassspannung des Transistors (ca. 0,7 V) und IB der gewünschte
Basisstrom (1 mA) ist.
Die Idee von Matthias, an Stelle des Basis- und des LED-Vorwiderstands
einen Widerstand zwischen Emitter und GND zu nehmen, ist prinzipiell
sehr gut, da damit der Stromfluss durch die LEDs weitgehend unabhägig
von der Betriebsspannung ist und sogar ein Widerstand eingespart wird.
Allerdings funktioniert sie in deinem Beispiel nicht, da damit die
maximale Spannung an den LEDs nur
also gute 4 V, beträgt. Das ist mit ziemlicher Sicherheit weniger als
die vierfache Durchlassspannung der LEDs, so dass diese nicht
einschalten.