Mosfet wird nicht hochohmig genug - soll Atmega Eingang schalten

Gast #792959
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Ich kann mir gerade nicht erklären, warum mein BS170 Mosfet es nicht 
schafft an dem Eingang eines Atmega8 zu wackeln.

Interner Pullup am PD2, der INT0 zählt die Flanken und zeigt sie auf dem 
Display an. Gehe ich direkt mit einem Ausgangs-Pin darauf, zählt er 
einwandfrei.

Jetzt habe ich einen BS170 mit 220k am Gate, Drain an den 
PD2-Eingangs-Pin und Source natürlich an Masse. Ein Durchgangsprüfer an 
Drain piepst im Rythmus des Signales an Gate. Der Atmega zählt jedoch 
nicht. Eine Led zwischen Vcc und Drain blinkt, allerdings in zwei 
Helligkeitsstufen und wird nie ganz dunkel. Deshalb vermute ich, dass 
der Mosfet nie ganz sperrt.

Ich habe auch schon einen 100k Widerstand zwischen Gate und Source 
versucht, weil ich dachte, dass er dann vielleicht schneller sperrt, 
aber das hat alles noch verschlimmert.

Was mache ich falsch? Durch welche Beschaltung bekomme ich den Mosfet 
bei Low komplett zum Sperren?
Gast #792970
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Selbst wenn ich den 220k Gate-Vorwiderstand weglasse und direkt 5V aufs 
Gate gebe, klappt es nicht.

Hier die PD2 Einstellung:

DDRD &= ~(1<<PD2); //PD2 als Eingang
PORTD |= (1<<PD2); //PD2 Pullup nach Vcc

Wenn ich mit einem Ausgang auf diesen Eingang gehe, zählt er 
einwandfrei.
Gast #793004
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Gatevorwiderstand: 220k
Gatekapazität: ungefähr 5*Ciss
Zeitkonstante: 120pf*220kOhm = 26µs, die der Mosfet mindestens braucht 
um durchzuschalten. Bei 40pF Ciss werden daraus 40µs. Extrem langsam! 
Wird der MOSFET vielleicht warm?
Gregor
Gast #793021
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Mosfets sind recht empfindlich, gerade am Gate. Also in Schaltung immer 
gleich ein Ableitwiderstand zwischen Gate und Source vorsehen und so 
lange der Transistor nicht eingelötet, immer schön mit Ableitarmband 
arbeiten.

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