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Forum: HF, Funk und Felder 433 MHz Filter----bitte lesen


Autor: ichbins (Gast)
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Ich hab folgendes Problem und hoffe ihr habt ne Lösung. Etwass weiter 
unten gibts was ähnliches aber ist nicht ganz das was ich suche.

Und zwar geht es um einen 433 MHz Filter. Dieser Filter besteht schon. 
im Anhang befinden sich Bilder davon. Wenn man den mit PSPICE simuliert 
(siehe Anhang), dann kommt alles richtig raus.

Das Problem ist bei der ferigen Platine. Wenn ich das an den 
Netzwerkanalysator hänge kommt ein super Filter raus. Aber bei 574 MHz.

Woran kann das liegen? Ich will das neu amchen und für 433 MHz. Die 
Kondensatoren sollen SMD Trimm-Kondensatoren sein.

Habt ihr ne Idee was ich noch nachprüfen soll oder anders machen?

Übrigens hab cih in Spice dann weitersimuliert. Wenn ich die zwei 
mittleren kondensatoren auf 3.95p setze bekomme ich die 574 MHz auch in 
der Simulation.

Autor: Sebastian (Gast)
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Habe zwar von HF sehr wenig Ahnung, aber das riecht nach parasitären 
Kapazitäten und/oder Induktivitäten auf der Leiterplatte. Bei 433 MHz 
ist das Layout kritisch. PSPICE sumiliert nur ideale BE und nicht die 
Einflüsse der Leiterplattengeometrie, oder?

Autor: ichbins (Gast)
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Hab ich mir auch gedacht. Nur wie kann cih die mit einrechenn? Wie muss 
ich die Berücksichtigen? Komme einfach nicht drauf

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Hatte ich schon mal geschrieben:

A)
"bei 500 MHz spielen die parasitären Elemente (
Induktivitäten/Kapazitäten des Schaltungsaufbaus, weniger der
SMD-Bauteile ) eine wichtige Rolle    ( gelegentlich verursachen sie ein
völliges Versagen der Schaltung ... ).

Beispiel: ein "Kondensator", selbst gebaut aus verdrilltem Klingeldraht
von 1 cm Länge, hat ca. 0,5 pF.

Wenn ein Spice-simulierter Aufbau statt bei 433 MHz die gewünschte
Eigenschaft bei 574 MHz erbringt, ist das ein hervorragendes Ergebnis !

=> Also, bei derartig hohen Frequenzen ( Wellenlänge in Luft bei 500 Mhz
beträgt ja nur 60 cm ):

1.) Generell geometrisch "klein" bauen
2.) Hier: Einfach die Bauteile etwas grösser wählen ( Spulen z.B. etwas
zusammenbiegen ) und nochmals ausprobieren, dann klappt's bestimmt."


B)
"Stimmen die Geometrien ?
Dicke / Material des Platinenmaterials, Breite der Leiterbahnen usw. ?"


Ausserdem bitte beachten:
Auch die relative Dielektrizitätskonstante des Platinenmaterials [ 
epsilon(r) ] geht natürlich mit ein.

Entscheident sind vermutlich jedoch die Anschlussstellen und ihre 
Verbindung zur eigentlichen Schaltung (?).

Probieren geht über studieren !

Gruss

Autor: ichbins (Gast)
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ausser 2 SMD bauteilen sind ja keine weiteren Bauteile auf der Platine 
(ausser die anschlüsse). Der rest (Induktivitäten) ist über Leitungen 
realisiert. Siehe Anhang vom ersten Post

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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so ist es auch ohne Word lesbar

Die Masse-Durchkontaktierungen gehen aus dem Bild nicht hervor.
Wieso hat der rechte Schwingkreis eine so lange Masseverbindung zwischen 
Trimm-C und "L", das wäre doch auch so kurz wie links möglich. Noch 
besser wenn der Schwingkreis komplett auf der Oberseite läge.
Die dünne Zuleitung zur BNC-Buchse ist in den 46nH schon eingerechnet, 
nehme ich an.
Die gekoppelten Leitungen sind noch relativ kurz, die 0,23pF darf man 
vermutlich noch als konzentriertes C ansehen.
Aber wie schon im vorherigen Thread geschrieben, ich würde unter allen 
Induktivitäten die Massefläche weglassen, sonst sind das eher Leitungen.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Die Platine ist selbst Bauteil
( nur kein einfacher Zweipol ... ) !

Gruss

Autor: ichbins (Gast)
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Wie muss ich das berücksichtigen?

Übrigens wichtig wäre noch, dass der Koppelkondensator gedruckt 
realisiert ist.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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aber doch besser so, das ist konzentrierter.
hier ergoogled:
http://www.vutrax.co.uk/glossary.htm#C

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Hallo, ichbins !

Zitiert:

"Die Platine ist selbst Bauteil !"

--

"Wie muss ich das berücksichtigen?"


-- =>

Bei technischen Modellen gibt's die Regel:

Je zutreffender das Modell und genauer die elektrischen Parameter
der Anwendung bekannt sind, desto besser fällt das Ergebnis aus !

Ein gut zutreffendes Modell für "elektrische Sachen"
bilden die Gesetze von Maxwell; "Strom" lässt sich
mit dem Wellenmodell, das diesen 4 Gesetzen
zugrunde liegt, physikalisch am besten beschreiben.

Leider sind diese Gleichungen ( DGL, habe ich immer gemieden ! )
unpraktisch zu handhaben, das Modell der "konzentrierten Bauteile"
( z.B. mit SPICE ) ist da deutlich einfacher, nicht nur wegen des
mathematischen Anspruchs, sondern auch wegen der Schwierigkeit
der Ermittlung der Vorgabewerte ...

---

Nochmal: Wenn im konkreten Beispiel die gewünschte Filtereigenschaft
bei 574 statt 433 MHz zutreffen, ist das schon ein ziemlich gutes 
Ergebnis; also einfach die L's und C's ( egal ob gedruckt, oder als 
Bauteil ausgeführt ) ein bisschen grösser machen, rechnerisch
574MHz/433MHz mal so gross, und probieren, ... , eventuell nochmal
probieren ..., wird schon klappen !

Viel Spass

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