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Forum: Platinen Welche fräser für Isolationsfräsen


Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Hey Leute, ich wollte nun mit meiner kleinen CNC endlich mal anfangen 
Platinen zu fräsen. Dabei stoße ich auf folgendes Problem: Das 
Maschienchen hat keinen Gravurtiefenregler, also ist es schwer bzw fast 
unmöglich mit einem Gravurstichel gleichmäßig zu bleiben. Wüsste auch 
nicht wie ich das an meiner Maschine nachrüsten sollte.

Jetzt Frage ich mich ob es nicht auch irgendwo ganz normal Fräser unter 
1 mm zu kaufen gibt. ich rede hier also von sagen wir mal 0,2 bis max 
0,5mm.

Vl gehen auch bestimmte Sorten Zahnartztbohrer?

Natürlich haben so kleine Fräser eine recht kurze Standzeit, aber mit 
langsamen Vorschub und Pertinax statt Epoxyd für die Prototypen sollte 
das doch eigentlich ganz gut gehen.

Hat jemand von euch vielleicht eine Bezugsquelle oder eine Anregung?

Danke schonmal,
Jens

Autor: pcbfreak (Gast)
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@ Jens Plappert


>also ist es schwer bzw fast
>unmöglich mit einem Gravurstichel gleichmäßig zu bleiben.

Das liegt,wegen dem fehlendem Niederhalter,daran das sich
das Basismaterial nach oben verbiegt und der Stichel dann
tiefer eindringt.

>Wüsste auch nicht wie ich das an meiner Maschine nachrüsten sollte.

Bei Oberfräsen im Tischlerbereich befinden sich an den Fräswerkzeugen
am Schaft ein kleines Kugellager als Distanzhalter.
So ähnlich könnte man das auch am Gravierstichel lösen.
Also keinen Niederhalter am Maschinenhalter sondern ein Niederhalter
am Stichel.Ich würde es mit Polyamid versuchen,so das nur die Spitze
wenig herausschaut.Zumindest wäre es einen Versuch wert.
Oder das Basismaterial mit Teppichklebeband auf eine stabile Holzplatte 
kleben,so das sich das Basismaterial nicht mehr durchbiegt.
Vielleicht hat ja jemand noch eine andere Idee.

Gruß Martin

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Jens Plappert wrote:
> Hey Leute, ich wollte nun mit meiner kleinen CNC endlich mal anfangen
> Platinen zu fräsen.

Lohnt sich nicht.

Autor: Jens Plappert (Gast)
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Naja, entgegen aller mir wohlbekannter Argumente hasse ich das 
selberätzen und kann für meine 10 platinen die ich im Jahr hier Privat 
mache ganz gut damit leben dass es teurer ist. und wenn die Maschiene 
schonmal da steht, why not?

@PCB-Freak: so ganz hab ich bis jetzt glaubich noch nicht verstanden wie 
du meinst, aber ich glaub prinzipiell geht es in richtung "Platine 
runterdrücken anstatt Stichel nachführen", oder?

Ganz dumm klingt das ja auch nicht, aber kennt vielleicht jemanden einen 
Bezug für solch kleine Fräser?

Autor: Stephan (Gast)
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@ linuxgeek

Hat jemand nach deiner Meinung gefragt.
Kümmer dich lieber um deine Sachen z.B. dein Spamverseuchtes "Phorum"


@ Jens

Ohne Höhenausgleich wird das nichts richtiges werden.
Die Z-Achse mit der Spindel muß lose gelagert werden. Damit sie 
Höhenunterschiede ausgleicht.
Schau dir das Bild mal an:
http://www.step-four.at/hp2/index.php?action=267
Die Hülse über dem Fräser fährt immer auf deiner Platine lang und hält 
so den gleichen Abstand.
Bei Isel (ProMa) wird dies mit Hilfe einer kleinen Führung gemacht, an 
der die Fräsespindel befestigt ist.

Autor: pcbfreak (Gast)
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@ Michael G.


>Lohnt sich nicht.
Ich würde mal nicht die Wirtschaftlichkeit zu Grunde legen,
sondern das Erfolgserlebniss und den Spaß daran.

@ Jens Plappert

>@PCB-Freak: so ganz hab ich bis jetzt glaubich noch nicht verstanden wie
>du meinst, aber ich glaub prinzipiell geht es in richtung "Platine
>runterdrücken anstatt Stichel nachführen", oder?

Runterdrücken oder Nachführen sind nur verschiedene Lösungsansätze
die zum gleichen Ergebnis führen sollen.

Wenn der Stichel eine Hülse hat wo unten nur die Stichelspitze 
rausschaut wird dadurch die Platte runtergedrückt allerdings
könnte durch den Grat,der entsteht,wenn der Stichel zunehmend stumpf 
wird diese Konstruktion durch Beschädigung wirkungslos machen.
Allerdings hält der Stichel auch nicht lange.
Da scheint der Vorschlag mit einem Holzbrett(Mdf/HDF-Platte aus dem 
Baumarkt mit dem doppelseitig klebenden Teppichband die prakmatischte 
Lösung zu sein.
Wichtig ist eben das das Basismaterial völlig eben ist und auch bleibt
bis die Platte vollständig fertig gefräst ist.
Der Stichel sollte aber aus HM-Stahl sein.
Leider kenne ich keinen Lieferanten(evtl.Isel,Eiterfeld)für HM-Stichel


Gruß Martin

Autor: Michael S. (micha)
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Bei meiner Suche nach vernünftigen Graviersticheln und Fräsern für 
Acrylgravuren bin ich auf diesen Shop gestoßen :

http://www.vhf-camfacture.com/index.htmld/

Die haben Isolationsfräser in 0,7mm und Rub-out Fräser in 0,5mm im 
Programm.
Letztere sollen laut Beschreibung zum Fräsen ohne Tiefenregler geeignet 
sein. Praktische Erfahrungen hab ich mit den Produkten noch nicht.
Vorm Preisliste gucken am besten hinsetzen ;-)

Als günstige Alternative, auch wenns nicht das gesuchte ist, sind die 
Konturfräser für Leiterplatten von

http://cnc-modellbaushop.de/catalog/

ganz gut. Hab mir da mal zum CNC Einstieg einen Satz gebrauchter (25stk) 
bestellt. Da schmerzt es nicht so sehr, wenn beim ausprobieren mal einer 
abbricht.
Ich habe an meiner Anlage auch keinen Tiefenregler. Zum planen 
Aufspannen der Werkstücke liebäugel ich noch mit einem vernünftigen 
Vakuumtisch. Ist aber momentan fürs Hobby ein zu großer Kostenfaktor.

Gruß
Micha

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Hey, vielen dank für den link! Was meint ihr, wäre dieser

http://hobby-tools.net/catalog/product_info.php?cP...

Da bei mir ausser die 3mm vom Quarz zum µC das einzigste sind was unter 
HF fällt (vl noch Leitungen zum Display?) kann ich auch ganz gut damit 
leben wenn an einer Stelle 0,08 und an anderen Stellen 0,2mm ins 
Material gegangen wurde. Hautpsache Strukturen werden fein genuch um 
wenigstens eine Leiterbahn vernünftig Zwischen DIL-Pins durchzubekommen. 
Und mit 0,3 geht das ja sehr gut.

nicht wunderbar geeignet? ich denke ja dass ich mit einem Vorschub von 
4mm in
Pertinax selbst so ein "Sensibelchen" nicht allzusehr schröpfen dürfte, 
oder?

Den Preis find ich eigentlich in Ordnung. Dürfte zwar billiger sein, hab 
aber ehrlich gesagt mit markant mehr gerechnet.

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