Gast
#798550
Was bewirkt ein Kondesator auf einer Signalleitung mit AC-Anteilen in Serie geschaltet? Soweit ich weiss filtert der die DC Teile weg, oder? Wie muss ich mir das anschaulich vorstellen?
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Kondensator in Serie
Gast
#798550
Was bewirkt ein Kondesator auf einer Signalleitung mit AC-Anteilen in Serie geschaltet? Soweit ich weiss filtert der die DC Teile weg, oder? Wie muss ich mir das anschaulich vorstellen? @ Beni (Gast) >Serie geschaltet? Soweit ich weiss filtert der die DC Teile weg, oder? Ja. >Wie muss ich mir das anschaulich vorstellen? Muss gar nicht, aber kann ;-) Nun versuch doch mal einen Kondensator an eine Gleichspannung zu hängen. Und was passiert? Er wird aufgeladen. Wenn er voll ist fliesst kein Strom mehr. Also kann Gleichstrom nicht durch einen Kondensator, nur Wechselstrom, der den Kondensator zyklisch lädt und entlädt. MfG Falk genau richtig, ein Kondensator wird dazu verwendet um den DC Anteil herauszufiltern. Vorstellen kannst du dir das folgendermaßen: Liegt Gleichspannung an, ist der Kondensator geladen, es kann aber kein Strom fließen, da ein Kondensator (zumindest vom Prinzip) zwei Platten sind, die isoliert sind. Sobald jetzt ein AC Signal anliegt, entläd und läd sich der Kondensator ständig, wodurch ein Strom fließt. Hoffe das ist verständlich
Gast
#798570
Ein (idealer) Kondensator hat eine von der Frequenz abhängige Impedanz. Je höher f, umso niederohmiger wird es. Umgekehrt setzt ein (idealer) Kondensator einem Stromfluss bei f=0 unendlichen Widerstand entgegen, sodass hier nichts mehr durchgeht. Zusammengefasst: Z = 1 / (omega * C) Was du am anderen Ende der Leitung misst, hängt aber auch vom Parallelwiderstand ab, mit dem diese belastet ist. Du hast dann einen Tiefpass erster Ordung. Dann ist die Ausgangsspannung (in komplexer Notation) Ua = Ui * j w R C / (1 + j w R C)
Gast
#799207
>Du hast dann einenTiefpass erster Ordung.
Ist natürlich ein Hochpass
Gast
#799306
wie ist es eigentlich bei Gleichspannung, fällt über einen Kondensator Spannung ab oder ist der Spannungsabfall in Gleichspannung bei einem Kondensator gleich 0?? Kommt drauf an, was auf beiden Seiten dranhängt. Es wird sich einfach die Spannung einstellen, bei der kein wirklicher Strom mehr durch den Kondensator fliesst.
Gast
#799491
zBsp. so wie im Bild zu sehen ist. Wenn ich die Schaltung simuliere, dann sehe ich dass die Spannung Ux genau so groß ist wie die Spannung vor dem R4
Gast
#799492
das würde heißen, dass an dem Kondensator C1 keine Spannung abfällt. Sehe ich das falsch?
Gast
#799494
>das würde heißen, dass an dem Kondensator C1 keine Spannung abfällt. >Sehe ich das falsch? Ja. Das wiederspricht sich ja mit: >Spannung Ux genau so groß ist wie die Spannung vor dem R4 Mach doch mal aus V1 ne Wechselspannungsquelle
Gast
#799513
ich weiß nicht wie man Wechselspannung simuliert :-( >Ja. Das wiederspricht sich ja mit: >>Spannung Ux genau so groß ist wie die Spannung vor dem R4 ich glaube die Lösung ist: Wo kein Strom fließt, kann auch keine Spannung abfallen! Da durch den Kondensator kein Strom fließen kann, kann auch keine Spannung abfallen :-D
Gast
#799519
Bei Gleichspannung fließt auch kein Strom durch nen Kondensator, außer im Einschaltmoment. Ist der Kondensator mal geladen, fließt auch kein Strom mehr. Bei Wechselspannung wird er ja ständig geladen und wieder entladen, folglich fließt da dann auch Strom durch und eine Spannung fällt ab.
Gast
#799532
@ Karl:
> Wo kein Strom fließt, kann auch keine Spannung abfallen!
Dann halte mal einen Kondensator an einen 9V-Block.
Da liegen dann 9V an.
Was ist eigentlich Spannungsabfall?
Spannung ist als Potentialdifferenz definiert.
Gast
#799533
>Wo kein Strom fließt, kann auch keine Spannung abfallen!
und warum gibt es dann eine Leerlaufspannung an zB einer Batterie?
Gast
#799537
Sorry, hab mich blöd ausgedrückt: >Dann halte mal einen Kondensator an einen 9V-Block. >Da liegen dann 9V an. Ist natürlich richtig. Das hier war blöde von mir formuliert: >folglich fließt da dann auch Strom durch und eine Spannung fällt ab. Besser würd ich sagen, wäre wohl: Da kein Strom fließt, wird auch keine Leistung im C umgesetzt (P = U*I, I=0, damit P=0). Daher wird die Quelle (Innenwiderstand!) nicht belastet, sodass beim Beispiel mit der 9V-Batterie die vollen 9V zu messen sind. Gegenbeispiel: Halt nen Draht an die Batteriepole. Widerstand des Drahtes wäre idealerweise Null Ohm. Damit fließt ein Strom, der nur durch den Innenwiderstand der Batterie begrenzt wird und im Draht (bzw. im Innenwiderstand) wird Leistung umgesetzt (Erwärmung). Praktisch bricht die Spannung ein, sowas nennt man dann für gewöhnlich "Kurzschluss".
Gast
#799558
Spannung ist Potentialdifferenz wieso teilt sich die Spannung bei Reihenschaltung von Widerständen auf? ist es weil die -Elektronen, die durch den Widerstand durchkommen viel weniger sind als die -Elektronen die durch den Widerstand durch wollen und daher der Potentialdifferenz gegen Masse kleiner wird? Zahlenbeispiel: Masse = 0 -Elektronen Vor dem Widerstand 100 -Elektronen -> Differenz: 100 - 0 = 100 Nach dem Widerstand 46 -Elektronen ->Differenz. 46 - 0 = 46 ==> Spannungsabfall am Widerstand: 100 - 46 = 54
Gast
#799573
Nein, mit der Anzahl Elektronen hat das nichts zu tun. Das ist so als müsstest du Treppen rauflaufen. Ob du erst 5 dann 10, und dann wieder 5 Stufen raufläufst, ist das gleiche wie 20 Stufen auf einmal.(vgl. 5+10+5ohm=20ohm) Nach 5 Stufen wirst du auch halb so müde wie nach 10. An der Anzahl Elektronen ändert sich erstmal nichts. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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