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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik wie 4mm Bananen/ Laborstecker löten?


Autor: z-fx (Gast)
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Hallo, könnt ihr mir einen Tip geben wie ich die Laborstecker am besten 
verlöte?

Ich habe viel lot verwendet die Messleitung etwas länger isoliert und 
mittig angelötet. Sollte ich sie vielleicht an den rand "anlehnen" und 
anlöten?

Und wofür sind die kleinen Löcher gut? Ich habe noch andere Laborstecker 
dort ist jedoch eine Schraube vorhanden (zum festschrauben). Was ist 
generell besser Schrauben oder Löten? Und wie verschraubt man eine 
leitung dort, sollte man da noch einen Quetschverbinder verwendenen und 
dann verschrauben?

Siehe bild. Nochwas passt die gemachte arbeit für ein !Mulitmeter? oder 
sollte ich es von neuem verlöten. (Da ich das löt warmgehalten habe, was 
man ja nicht machen sollte)



Und wie verlöte ich Krokodil klemmen an ein Kabel? Ich habe sehr viel 
Lot verwendent bis ich eine Krokodil klemme mit meinem Messkabel 
verbunden habe ... :(.


bin euch wie immer dankbar für alle antworten und tipps :)

Autor: Jupp (Gast)
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Lötkolben, 400° und Zinn, Kabel abisolieren und ins Loch stecken, dann 
verlöten. Willst du das Kabel öfter wechseln, verschraube es. Einfach 
länger abisolieren, einmal umschlagen und reinstecken, dann 
verschrauben.

Autor: z-fx (Gast)
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Nein Kabel werden nicht mehr gewechselt nur sollte es gut werden.

Hmm Lötstation sieht schlecht aus ich besitze lediglich einen 2 Kolben 
mit 15W einen vom Netto, und einen Ersa feinlötkolben, zudem noch einen 
40W auch vom Netto. Denke die machen nur etwas in die richtung 350W.


Das mit dem öfter umschlagen ist jedoch eine gute Idee. Das könnte ich 
ja beim verlöten auch machen? Also es sind nur diese zwei kabel zu 
verlöten alles andere wäre dann verschraubbar (bis auf ein weiteres 
Kabel das eine Kupplung besitzt und verlötet werden müsste.)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Passt doch... wo ist das Problem?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Kabel dick verzinnen.

Dann Zinn ins Loch schieben, mit Lötkolben drauf, bis es reinfließt.

Dann verzinntes Kabel reinschieben und ohne Erschütterung abkühlen 
lassen.

Ne nicht wärmeleitende feuerfeste Unterlage nehmen.


Nicht das unverzinnte Kabel reinschieben, das klebt dann meistens nur 
leicht an.


Peter

Autor: z-fx (Gast)
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Danke Peter hilft mir um einiges. Das dachte ich mir auch das die nicht 
lange halten werden.

Wie mache das mit den Krokoklemmen? Auch Kabel vorverzinnen und 
anschließend auch auf die vorverzinnten Krokodilklemmen verlöten?

Autor: Jupp (Gast)
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Ja genau so.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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z-fx wrote:
> Ich habe viel lot verwendet die Messleitung etwas länger isoliert und
> mittig angelötet. Sollte ich sie vielleicht an den rand "anlehnen" und
> anlöten?

Ja, da braucht man schon relativ viel Lot.

> Und wofür sind die kleinen Löcher gut?

Du meinst nicht die Querlöcher, sondern Löcher am Lötkelch? Theoretisch, 
wenn man den Stecker mit dem Brateisen gut heiß gemacht hat, steckt man 
da das Lötzinn rein um das abisolierte Kabel zu verlöten.

> Ich habe noch andere Laborstecker
> dort ist jedoch eine Schraube vorhanden (zum festschrauben). Was ist
> generell besser Schrauben oder Löten?

Schrauben, aber nur weil man sich an den sch**ß heißen Steckern beim 
Löten und noch eine Minute danach böse die Finger verbrennen kann :-)

> Und wie verschraubt man eine
> leitung dort, sollte man da noch einen Quetschverbinder verwendenen und
> dann verschrauben?

Quetschverbinder? Du meinst so eine Aderendhülse? Oh je, keine Ahnung 
was in den entsprechenden Sicherheitsvorschriften steht. Ich habe noch 
nie gesehen dass das jemand im Labor macht, was nicht heißt, dass es 
nicht irgendwo vorgeschrieben ist.

> Und wie verlöte ich Krokodil klemmen an ein Kabel? Ich habe sehr viel
> Lot verwendent bis ich eine Krokodil klemme mit meinem Messkabel
> verbunden habe ... :(.

Eigentlich verlötet man die großen Krokoklemmen nicht. Die haben doch 
eine 4mm Buchse zum Aufstecken auf einen Bananenstecker.

Autor: Entwickler (Gast)
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Ich denke, das Loch an der Seite ist auch dazu da, dass die Luft 
entweichen kann. Ansonsten kommen einem die Blasen direkt ins Gesicht. 
Das Lötzinn führe ich eigentlich immer von oben zu. Die Gummitülle 
bekommt man übrigens besonders leicht wieder auf den Stecker, wenn 
dieser noch schön warm ist. Im übrigen packe ich den Stecker beim Löten 
in einen kleinen Schraubstock.

Autor: Fred (Gast)
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Hi,

ich habe für verschiedene Akkuladekabel seit längerem Kabel im Einsatz, 
bei denen die Kabel erst mit Aderendhülsen versehen wurden und dann 
verschraubt. Bisher hatte ich keine Probleme, Übergangswiderstände sind 
minimal.
Verlöten ist aber sicherlich nicht schlechter.
Was man allerdings nicht machen sollte, Kabel verzinnen und dann 
schrauben. Dadurch, dass auch festes Zinn zum kriechen neigt, werden 
sich solche Verbindungen im Laufe der Zeit lösen oder zumindest 
verschlechtern.
Gruß

Fred

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Für Stecker spanne ich eine Kupplung in den Schraubstock, für Kupplungen 
einen Stecker, so entkoppelt man die heissen Teile wenigstens ein 
bisschen und bei den Steckern wird das Stecker-Teil nicht gequetscht.

Ausserdem verzinne ich die Adern immer vorher.

Autor: mandrake (Gast)
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Wenn es sich nicht gerade um bleifreies Lot handelt kann man sich diese 
Faustformel merken:

Eine NICHT glänzende Lötstelle taugt auch NICHTS.


Ansonsten schließen ich mich Peter an.

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