Hai
Kann mir mal irgendjemand sagen wie man so einen Filter
(systematisch) berechnen. Also Ua(f)/Ue(f). Einfache Filter
habe ich schon verstanden, Habe auch nichts dagegen wenn jemand
die gleich komplett löst, Ich habe hier noch genügend Aufgaben
zu Üben. (Also Ihr macht hier nicht meine Hausaufgaben, es ist zu
meinen
eigenden "Vergnügen", das ich das lernen möchte)
Danke
Es gibt zwar interesaantere Beschäftigungen zu dieser Zeit, aber man
kann das Problem relativ leicht in zwei Teile zerlegen:
So gibt es einen Schaltungsteil links bis zur virtuellen Masse am
inverteierenden Eingang und einen rechten Schaltungsteil, die
Gegenkopplung.
Wenn man davon ausgeht, dass - auf GND liegt, so kann leicht der Strom
in Abhängigkeit der Eingangsspannung bestimmt werden, der virtuell nach
GND abfliesst. Da der - Eingang aber hochohmig ist, muss dieser Strm
durch einen entgegengesetzten Strom aus dem rechten Teil kompensiert
werden, wobei dieser Strom von der Ausgangsspannung abhängt. Also
1) I1 = f1(Ui, w)
2) I2 = f2(Ua, w)
und
I1 + I2 = 0
Da die Stromübertragungsfunktionen beider Teilschaltungen "formgleich"
sind, braucht man die wesentliche Arbeit nur 1x machen.
>ist doch recht einfach,>Invertierender Verstärker H(jw)=-(Z2(jw)/Z1(jw))>Z1 und Z2 sind Serien- und Parallelschaltungen
Das würde stimmen, wären da nicht die kapazitiven Ableitungen nach
Masse.
Dann wären diese beiden Schaltungen gemäss deiner Überlegung identisch.
Erstere hat aber Spannungsverstärkung = 0, während die andere einen
endlichen Wert hat.
ich hab mir jetzt deine recfhnung nicht angeschaut, aber rein vom
zusammenfassen der einzelnen R bzw C zu komplexen ersatzwiderständen
würd ich das genauso machen
Also ich bekomme was anderes raus ... aber das ist nicht wirkliche
ein Vergleich, da ich ja noch lerne. Wie ist da jetzt. Kann ich die C
als an GND angeschlossen betrachten oder nicht. Bei einfachen
Schaltungen
sagt man ja auch virtuelle Masse für alle Eingänge wenn einer der
Eingänge GND hat.
Der abgeleitete Widerstand geht zwar nach Masse, aber sein anteiliger
Strom bleibt im Summationspunkt unberücksichtigt. Deshalb ist so ein
einfaches Zusammenfassen nicht möglich.
;-)
Hallo
Berechnung geht am einfachsten mit Knotenpotential.
An U- ist o Volt wegen virtueller Masse.
Ich hoffe, mich nicht verrechnet zu haben. Aber habe nicht
nachgerechnet.
Gruß Fritz
Hallo,
lies Dir das mal durch:
http://www.et-inf.fho-emden.de/~elmalab/indelek/download/Ind_5.pdf
Das sind alle Fultertypen präzise erklärt. Das ist Uni-Stoff pur und wer
in Mathe nicht fit ist, der sollte auf Simulations Werkzeuge
zurückgreifen.
Für diejenigen, wie mich, die Mathe nur mit Ach und Krach bestanden
haben gibt es Tabellenwerke, wie die Parameter zu dimensionieren sind.
Lade Dir auch mal das Dimensionierungstool von Linear Technolgy
herunter, Name ist mir entfallen aber da gibt man nur die Eckdaten ein
und dann erhält man die Werte der Bauteile.
Hauptsache es funktioniert, später fragt da kein Bulle mehr nach wie Du
das hingekriegt hast.
"Das ist Uni-Stoff pur und wer in Mathe nicht fit ist, der sollte auf
Simulations Werkzeuge zurückgreife"
und wie wird man in Mathe fit...mit üben ;-)
und das mache ich jetzt aber nicht mehr, da ich morgen um 6 raus muss,
aber ich werde morgen Abend wie weitermachen..
Wie man in Mathe fit wird?
Ganz ehrlich? Entweder man kann es oder man kann es nicht. Mathematik
ist eine Kunst und nicht jeder taugt zum Künstler, oft bleibt es nur
Geschmiere.
Höhere Mathematik I-III war eine grausame Zeit und als die Hauptklausur
kam habe ich die vom Nebenmann abgeschrieben und bestanden. Partielle
Diff-gleichungen mit inhomogenen Radnbedingungen und Hilbert-Räume,
sowie Nabla-Operatoren waren noch nie mein Ding.
Trotzdem bin ich seit 12 Jahren Ingenieur :-)
Ich dachte erst, das sei ein Doppel-T Notchfilter, aber das sieht etwas
anders aus, hier Schaltbild ganz unten:
http://www.kendelbacher-ms.de/Bandfilter/Bandsperren.html
Das Doppel-T dreht in beiden Zweigen die Phase unterschiedlich, sodaß es
bei einer Frequenz zur Auslöschung kommt.
ich habe die Schaltung simuliert.
Ein mehrstufiges Filter ergibt sich.
Von 0-20 HZ ca 8dB Verstärkung.
Von 50Hz - 500kHz 0 db Verstärkung.
Ab 500 kHz abfallende Flanke mit -20 dB bei 5 MHz.
Diese Funktion graphisch darzustellen kann schon
einen ganzen Urlaub in Anspruch nehmen.
Ein Simulationsprogramm, wie schon vorgeschlagen,
kann sehr hilfreich sein, weil man schnell mal auch
Änderungen an der Schaltung vornehmen kann und sofort
das Ergebnis hat.
Ein schönes lineares Tiefpaßfilter ergibt sich, wenn
die beiden 27,8K Widerstände durch 10K und den 594 nF
Kondensator durch 213 nF ersetzt werden.
Der mechanische Rechenaufwand ist riesig, auch wenn
die Funktionsgleichung f= Ua von Ue bekannt ist.
Trotzdem viel Erfolg
Hier ein kleiner Tipp:
Das ganze muß auf die Grundschaltung eines Operationsverstärkers
zurückgeführt werden. Die lautet Ua = Ue * Z2/Z1.
Die Eingangskombination zu Z1 und die Ausgangskombination zu Z2
zusammenfassen. Dann in die Grundgleichung einsetzen.
Viel Erfolg