dms mit oszi testen?

Gast #799504
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eine wägezelle (billige waage) enthält vermutlich eine Halbbrücke, 3 
Anschlüsse, mit 2  1kOhm und 1  2kOhm

Jetzt würde ich gerne prüfen, ob diese Annahme stimmt - reicht es, wenn 
ich die Wheatstone'sche Brücke mit 2 Widerständen komplettiere? Oder 
geht beim Oszi sowieso alles im Rauschen unter?

Wie sind die anderen Widerstände zu wählen?
Gast #799522
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du solltest auf jeden fall die brücke komplettieren
dadurch hast du bei einer vollbrücke auch eine entsprechende 
temperaturkompensation

es gibt aber auch schon fertige dms verstärker, welche immer eine 
vollbrücke enthalten, da hast dann keine probleme mehr
Gast #799527
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hi, danke für den hinweis. kaufen ist erstmal schlecht, ich möchte ja 
nur ausprobieren, ob es sich tatsächlich um eine halbbrücke handelt.
leider weiss ich halt nicht, was für widerstände gewählt werden müssen, 
wie das mit dem abgleich funktioniert, und ob ich die paar millivolt 
überhaupt auf meinem oszi sehen kann.
#799575
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Eine typische Empfindlichkeit von Wägezellen ist 2mV/V, d.h. pro Volt 
Versorgungsspannung kommen bei Volllast 2mV raus.
Beispiel: 10V -> 20mV.

Da ein Oszi sich üblicherweise auch auf AC Kopplung schalten lässt, kann 
man auch ohne weitere Beschaltung einfach die Spannung über einem der 
beiden Teilwiderstände messen. Bei schnell wechselnder Belastung der 
Zelle sollte auf dem Bildschirm eine entsprechende Spannung zu sehen 
sein.

Bei steigender Belastung der Zelle muss die Spannung an einem Widerstand 
höher und am anderen niedriger werden und umgekehrt.
Gast #799872
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ich mach es so, dass die DMS als vollbrücke geschaltet werden, also 4 
DMS
2*700 Ohm und 2*120 Ohm und die halt asl vollbrücke an den verstärker, 
dann hast auf jeden fall temperaturkompensation

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