Hallo,
wollte im Geschäft Firefox Portabel nutzen, aber die Firewall (Norton)
muss diesen wohl blocken.
Gibt es eine Möglichkeit dass der Fuchs trotzdem ins Netz kommt, weil
IE6 ist halt schon ein Rotz wenn man Firefox gewöhnt ist.
evtl liegt es nur an den einstellungen vom firefox
schau mal beim IE in die interneteinstellungen, wenn das ein firmennetz
ist, geht das bestimmt über einen server oder so
das musst dann halt auch alles beim firefox eintragen
Bei uns in der Schule musste ich die Proxy-Einstellungen vom FireFox an
die des IE anpassen...
Im IE war eine URL zu einer Prox-"Datei" zum automatischem Einstellen
gespeichert, die habe ich im Firefox unter Einstellungen -> Verbindungen
(oder so...) reinkopiert...
Dann ging es!
gast wrote:
> Hallo,>> wollte im Geschäft Firefox Portabel nutzen, aber die Firewall (Norton)> muss diesen wohl blocken.>> Gibt es eine Möglichkeit dass der Fuchs trotzdem ins Netz kommt, weil> IE6 ist halt schon ein Rotz wenn man Firefox gewöhnt ist.
Prüf mal nach, ob in der Firma ein Proxy benutzt wird. Wenn ja, muß du
den unter Preferences | Advanced | Settings eintragen. Dann sollte es
gehen...
Tja, und wenn dein Chef nicht nett ist gibt es eine Abmahnung. In der
Regel wird es Arbeitnehmern nicht gestattet eigenmächtig Software zu
installieren, sondern es muss die gestellte Software genutzt werden.
Timo wrote:
> In der Regel wird es Arbeitnehmern nicht gestattet eigenmächtig> Software zu installieren, sondern es muss die gestellte Software> genutzt werden.
Das kommt wohl sehr auf den Job an. Einem Softwareentwickler wird man
kaum so pauschale Verbote aufbrummen. Einer Sekretärin schon eher...
So etwas musstest du nicht unterschreiben? In jeder größeren Firma, die
ich kenne, muss man so etwas unterschreiben (IT Sicherheit, gestellte
Software blablabla).
Nein. Wäre für Softwareentwickler auch ziemlich unpraktikabel. Die
IT-Sicherheit achtet allerdings sehr strikt darauf, daß alle Maschinen,
die Kontakt zum LAN bekommen, mit vorgegebenen Sicherheitspaketen
bestückt sind.
Für Büromitarbeiter oder z.B. Tester gelten andere Regeln.
In einer vernünftigen Firma gilt das für alle.
Schliesslich ist die Firma haftbar für illegale oder nicht lizensierte
Software, dazu kommt das Risiko, dass die Software nicht sauber ist.
Gruss
Axel
In was für bornierten Klitschen müßt ihr euer Dasein fristen?
Als Entwickler brauche ich nun mal immer wieder irgendwelche - meistens
teuer bezahlte, z.B. von MS, aber nicht nur - Software, die nicht per
Default auf jeder Maschine in der Firma vorhanden ist. Wenn jeder Ing.
dafür erst einen Beschaffungsantrag stellen und der Admin kommen müßte,
das Teil zu installieren, käme man auf keinen grünen Zweig.
Daß Lizenzbedingungen einzuhalten sind, ist selbstredend und darauf wird
auch immer wieder hingewiesen.
Im übrigen: 'Strikte Verbote', die nicht zu kontrollieren sind, machen
den, der sie erläßt auch nicht gerade glaubwürdiger.
>Als Entwickler brauche ich nun mal immer wieder irgendwelche - meistens>teuer bezahlte, z.B. von MS, aber nicht nur - Software, die nicht per>Default auf jeder Maschine in der Firma vorhanden ist. Wenn jeder Ing.>dafür erst einen Beschaffungsantrag stellen und der Admin kommen müßte,>das Teil zu installieren, käme man auf keinen grünen Zweig.
Bei euch kann also jeder nach herzenslust ohne Antrag alles beschaffen?
Habt ihr noch nen Platz frei?
Für Entwicklungen gibt es bei uns ein Testnetz was abgeschottet ist und
keine Produktivdaten enthält. Nichts ist schlimmer als ungetestete
Software die einem den Rechner lahmlegt und man nicht mehr arbeiten
kann.....
Condi wrote:
> Bei euch kann also jeder nach herzenslust ohne Antrag alles beschaffen?
Nein, aber was in Volumenlizenzen oder MSDN verfügbar ist, ist kein
Problem und was man sich an freien Tools besorgt - z.B. Firefox -,
bleibt mir überlassen. Lediglich aus Lizenzrechtlichen Gründen - z.B.
'muß das Teil laut Lizenzbedingungen irgendwo genannt werden' - wird
gefragt, was man noch benutzt.
> Für Entwicklungen gibt es bei uns ein Testnetz was abgeschottet ist und> keine Produktivdaten enthält. Nichts ist schlimmer als ungetestete> Software die einem den Rechner lahmlegt und man nicht mehr arbeiten> kann.....
Kommt mir etwas unrealistisch vor für reine Softwareentwicklung: Die
Entwickler haben in kritischen Fällen (z.B. Treiber) zwei, oder mehr
Maschinen, eine zum entwickeln im LAN und die andere(n) lokal am
Entwicklungsrechner, oder in einem separaten Netz zum testen, wenn
Virenscanner stören würden.
Daß Entwickler fremde Rechner lahmgelegt haben, habe ich nie erlebt; daß
auf der Schreibmaschine der Sekretärin entwickelt wird, allerdings auch
nicht...
> In einer vernünftigen Firma gilt das für alle.
Macht halt bei Software-Entwicklern wenig Sinn.
1. Müssen oft Programmteile getestet und debuggt werden, was sich
zwischen umständlich und unmöglich abspielt wenn es nicht auf dem
Produktivsystem passiert
2. Müssen manchmal Tools nachinstalliert werden, die nur in der Theorie
verzichtbar sind (Bsp: Parsergenerator)
3. Muss ein Entwickler sich hin und wieder ein Tool selbst schreiben
Aber zum Glück muss ich ja nicht bei dir arbeiten ;)
>> In einer vernünftigen Firma gilt das für alle.>Macht halt bei Software-Entwicklern wenig Sinn.
Ich kann die tollste Firewall haben und super Richtlinien, hat man 1
Loch und stopft es nicht, dann kann man sich den Rest auch sparen.
@Morin
Das sind alles keine Probleme und es schließt sich nichts aus. Ich darf
auf meinem "Produktivsystem" keine Sachen installieren die nicht
freigegeben wurden. Ich habe jedoch ein Testsystem auf dem ich machen
kann was ich brauche. Das System hat eine identische Ausstattung mit
Hard und Software wie das "Produktivsystem", ist jedoch vollkommen
isoliert. Ich kann also nicht die Firma oder Kollegen blockieren.
Dennoch wird für alles ein Antrag gestellt, damit die Leute Bescheid
wissen. Manchmal benötige ich Viren und Trojaner, da ist es katastrophal
wenn jeder macht was er will. So wissen alle Bescheid und ich bekomm ein
OK.
Condi wrote:
>>> In einer vernünftigen Firma gilt das für alle.>>>Macht halt bei Software-Entwicklern wenig Sinn.>> Ich kann die tollste Firewall haben und super Richtlinien, hat man 1> Loch und stopft es nicht, dann kann man sich den Rest auch sparen.
Alle Löcher stopfen kann man sowieso nicht. Es bleibt also unbedingt
erforderlich, daß die Leute mitdenken - solche bürokratische Regularien
sind dem nicht unbedingt förderlich. Daß man die Anhänge irgendwelcher
Loveletters nicht öffent, dürfte mittlerweile zumindest in
Entwicklerkreisen Allgemeingut sein.
>> @Morin>> Das sind alles keine Probleme und es schließt sich nichts aus. Ich darf> auf meinem "Produktivsystem" keine Sachen installieren die nicht> freigegeben wurden.
Das setzt immer voraus, daß diejenigen, die über die Freigabe zu
entscheiden haben, jeden Fall 100%-ig überblicken. Wenn nicht, ist es
nur noch tote Bürokratie.
> Ich habe jedoch ein Testsystem auf dem ich machen> kann was ich brauche. Das System hat eine identische Ausstattung mit> Hard und Software wie das "Produktivsystem", ist jedoch vollkommen> isoliert.
Und wie bringst du Daten vom 'Produktivsystem' auf die Testkiste und
zurück, wenn die vollkommen isoliert ist?
> Ich kann also nicht die Firma oder Kollegen blockieren.
Dazu reicht ein ausgeflippter LAN-Adapter... Ich habe mal im Firmennetz
von einem Kollegen über einen Netzwerkshare ein Virus eingefangen - der
Virenscanner hat sofort angeschlagen, das Problem mit Hilfe der IT-Leute
eingekreist und beseitigt. Sie wollten dann unbedingt, daß wir keine
Shares auf unseren Maschinen offen haben, was sich aber als unöglich
erwies. Das war vor 4 Jahren, seither war nichts derartiges mehr.
> Dennoch wird für alles ein Antrag gestellt, damit die Leute Bescheid> wissen.
Wie und wo beantragst du Trojaner und Viren?
> Manchmal benötige ich Viren und Trojaner, da ist es katastrophal> wenn jeder macht was er will.
Das sehe ich aber gründlich anders: Es geht nicht darum, daß jeder
machen kann, was er will. Wenn du den Auftrag bekommst, gewisse Arbeiten
durchzuführen, zu denen man derartiges 'Werkzeug' braucht, dann ist
dessen Benutzung schon impliziert. Deine Aufgabe ist es dann, diese
Arbeiten nach allen Regeln der Kunst auszuführen - dazu gehören
selbstverständlich auch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.