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Forum: HF, Funk und Felder Zwei Radiosender gleichzeitig über eine Antenne empfangen


Autor: Karin L. (karin-l)
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Hi Leute,

ist es möglich über eine Radioantenne mit zwei Empfangseinheiten 
gleichzeitig  zwei verschiedene Sender zu hören?

Viele Grüße

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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ja

Autor: Tim (Gast)
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ja.

Aber wenn du mich jetzt nach ner Schaltung fragst kann ich dir nicht 
helfen.

An einer Antenne kommen ja nun alle Sender an. Hinter der Antenne folgt 
dann ein sog. Tuner, der aus dem Sammelsurium von Signalen ein 
bestimmtes herausfiltert. Wenn du zwei tuner parallel an die Antenne 
anschlesst, dann kann jeder Tuner einen gewuenschten Sender verarbeiten. 
Es gibt Set-top boxen die haben zwei Tuner. Mit einem kann man live TV 
gucken und gleichzeitig ueber den zweiten Tuner eine andere Sendung 
aufnehmen

Tim

Autor: Karin L. (karin-l)
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ging ja schnell...:-) Danke.
Muss ich dabei auf etwas spezielles achten oder kann ich einfach 2 
FM-Empfänger verwenden?

Autor: Bernhard (Gast)
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Das wird geringe Verluste zur Folge haben, weil sich 1. die von der 
Antenne gelieferte Signalleistung aufteilt und 2. eine Fehlanpassung 
entsteht, das dürfte aber in der Praxis bei halbwegs vernünftigem 
Empfang kein Problem darstellen.

Autor: Gerd Gerd (gege)
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Hi,

probier unbedingt ob die Empfindlichkeit bei2 Empfängern an der gleichen 
Antenne gleich bleibt.

Der o.g. Tuner empfängt nämlich nicht nur, sondern sendet Mischprodukte 
in Richtung Antenne (gedämpft, aber trotzdem. Die setzten dann die 
Empfindlichkeit des 2. Empfängers runter (Eingangsstufe regelt runter).

Deshalb nur "lose" kapazitiv / induktiv ankoppeln und besser nicht per 
Draht (galvanisch) zusammenschalten.

Im Nahbereich (extrem starke Signale) spielt's keine Rolle.

Gruß

Gerd.

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Karin,

Du: "ist es möglich über eine Radioantenne mit zwei Empfangseinheiten
gleichzeitig  zwei verschiedene Sender zu hören?"

In Gemeinschaftsantennenanlagen ist das die Regel.

Nimm die dort erhältlichen Module.

Eines der Probleme ist die Oszillator-Störstrahlung - jeder Empfänger 
pfeift in die Antenne hinein, und bei ungeschickter Anordnung in den 
anderen Empfänger.

Mit handelsüblichen Modulen solltest Du aber sicher sein.


Ciao
Wolfgang Horn

Autor: Hendi (Gast)
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Es gibt ein Bauteil im Baumarkt und beim Fernsehhändler, das auf den 
schönen Namen "Rundfunk-Verteiler" oder "Zweigeräteverteiler Rundfunk" 
o.ä. hört. Das hat drei Koaxanschlüsse wie sie so benutzt werden, an 
einen kommt die Antenne und an die anderen kommen die Tuner. Kosten 
vielleicht 1,50-20 EUR. Der clou: Das was von der Antenne ankommt, geht 
mit recht wenig Verlusten zu den Tunern (etwas schwächer als die halbe 
Leistung), aber gegenseitig kommen sie sich nicht so in die Quere.

Nicht auf die TV-Variante reinfallen die es davon auch gibt :)

Gruß Hendi

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Die Zweigeräteverteiler für Rundfunk bzw. TV unterscheiden sich nur 
durch die Steckanschlüsse ( also darauf achten, dass es passt ):

für    TV: Eingang Buchse, Ausgänge 2*Stecker;

für Radio: Eingang Stecker, Ausgänge 2*Buchse.

( Ist dann u.U. zu berücksichtigen, wenn "hausseitig" z.B. eine 
Einzelantennenanlage Radio/TV vorhanden ist, dann kann man unter 
Einsparung einer teureren Antennendose mit einem derartigen Verteiler
an TV UND Radio gehen; dann muss ggf. an der Zuleitung für eines der 
beiden Geräte ggf. Stecker gegen Buchse bzw. umgekehrt getauscht werden. 
)

Die sonstigen Eigenschaften sind gleich, z.B. Auskoppeldämpfung ca. 4 
dB,
Entkopplung 20 dB, Frequenzbereich bis UHF.

MfG.

Autor: gast (Gast)
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Und nun machen wir die Sache noch so richtig kompliziert.

Jetzt brauchen wir hier nur noch einen Oberlehrer, der das
bisher gesagte insgesamt in Frage stellt.

Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
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Das Problem sind immer 1.) Gesetzmässigkeiten, die uns die
Natur vorgibt und 2.) die praktischen Anwendungen, die daraus
entwickelt werden.

Leider passen die uns vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten nicht immer 
genau auf den einzelnen Anwendungsfall => gut, dass es Foren gibt !

Will man dann, sein Helfer-Syndrom kompensierend, jemandem ohne genauer 
Kenntnis der Gegebenheiten erklären, wie er für sein Problem eine 
zweckmässige Lösung erreichen kann, gibt's folgende Möglichkeiten:

a) man kann gut raten, welcher Sachverhalt genau vorliegt, dann ist gute 
und schnelle Unterstützung einfach, man muss nur kurz sagen, was er 
machen muss ( "Kochrezept" );

b) man versucht Hilfestellung, weil man eben nicht genau weiss, was 
"Sache" ist, indem man dem Fragenden alle sich anbietenden, oft nicht 
trivialen Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.
Die Auswahl der richtigen Lösung setzt aber beim Fragesteller notwendig 
ein gewisses Mass an Verständnis der bei ihm vorliegenden technischen 
Gegebenheiten voraus.

Also müssen im Fall b) auch dem Nicht-so-Insider oft lästige, weil 
schwer verständliche Gegebenheiten erklärt werden.

( Wofür habe ich denn Physik/Mathe abgewählt, dafür gibt's doch 
Spezialisten; -- Steuergesetze sind oft noch schwieriger als 
physiklische, zumindest nicht weniger widersprüchlich, manchmal muss man 
aber auch diese verstehen ... )

So, Schluss jetzt ...

Viele Grüsse

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