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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eclipse vs. AVR Studio


Autor: Bernard (Gast)
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Hallo,

bisher entwickle ich den Code für AVR µC im AVR-Studio. Nun würde ich 
gerne von Leuten wissen die mit beiden Tools schon Erfahrungen gemacht 
haben ob es gute Gründe gibt zu Eclipse zu wechseln. Bzw was die Vor und 
Nachteile sind.

Danke

mfg

Autor: Andy (Gast)
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Die Frage ist doch, welche Vorteile du dir von Eclipse versprichst, 
oder?

Autor: min (Gast)
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Eclipse ist eine tolle Entwicklungsumgebung, die auf Java läuft.
Es gibt verschiedene Plugins für AVR-, ARM- und andere Prozessoren.
automatische Makefilegenerierung oder ein fertiges Makefile wird für die
Compilierung verwendet. Läßt sich prinzipiell alles frei konfigurieren. 
Ist aber mit etwas Arbeit und Geduld verbunden.
Läuft bei mir unter Linux und ich bin zufrieden. Der avr-gcc compiler 
wird integriert - avrdude Anbindung vorhanden. Für Windosenuser ist 
wahrscheinlich AVR-Studio einfacher. Ist beides freie Software.

Autor: AVRli (Gast)
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Frei nicht, aber gratis.... Ich würd (sofern du unter Windows arbeitest) 
auch bei AVR Studio bleiben. Ist intuitiver und kann alles was man 
braucht ohne mühsames einarbeiten, weils einfach intuitiv ist.
Eclipse ist halt plattformunabhängig, aber damit hat sichs mit den 
Voteilen (meiner Meinung nach). Die vielen anderen 
Einstellungsmöglichkeiten sind möglicherweise irgend wo mal nützlich, 
aber nicht für den AVR!

Autor: Bernard (Gast)
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gut, alles klar, danke.

Dann steige ich auf Eclipse um, sobald ich auf Linux umsteige ;)

Autor: gast (Gast)
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und unter linux, wie sieht es da aus ?

was nimmt man da, wenn man avr, und arm verwenden will ?
giebt es noch was anderes  ?

oder ist dann eclipse die wahl ?



.

Autor: Björn G. (tueftler)
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Hi!

Genau vor der gleichen Frage stehe ich auch gerade.

Ich finde, der AVR-Studio Editor kann definitiv zu wenig Dinge.

Mir fehlen hier (im Gegensatz zu Eclipse):
- automatisches markieren der Bereiche von Klammern, geschweiften 
Klammern wie auch kompletten Funktionen. In Eclipse wird alles angenehm 
dargestellt und man sieht immer direkt wo man arbeitet, wo die Funktion 
endet und wo noch eine Klammer fehlt...
- Wenn man z.B. größere Berechnungen machen möchte kann es leicht vor 
kommen, das z.B. Klammern fehlen. Diese werden von Eclipse direkt vor 
der momentanen Stelle gesetzt. Das gleiche gilt bei Funktionen - hier 
werden automatisch () gesetzt, wie auch nach dem Funktionsanfang die 
geschweifte Klammer zum Schluss gleich mit gesetzt
- Weiteres plus ist für mich, das man ganze Funktionen mit +/- 
einklappen kann und somit viel besseren Überblick bekommt
- Wenn man eine neue .c öffnet, bekommt man direkt einen Baum mit allen 
Funktionen geboten, mit dem man wirklich schnell an die richtige Stelle 
navigieren kann.

Ich bin momentan am schauen, ob Eclipse wirklich das komplette 
AVR-Studio ersetzen kann.

Bisher habe ich leider noch kein Watch-Fenster entdecken können.
Die schöne Ansicht aus dem AVR-Studio für die Register von ADC, UART, 
Timer usw. habe ich nur in einer abgespeckten Version finden können.

Morgen geht der Vergleich weiter, aber wie es bisher aussieht, hat 
Eclipse die Funktionen, die ich schon des längeren bei dem AVR-Studio 
vergeblich suche.

Falls jemand zu diesem Thema weitere Pro/Contras hat würden Sie auch 
mich brennend interessieren.

Gruß, Björn

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

nur so am Rande: ich programmiere zwar nicht in C aber durchaus auch in 
Sprachen mit Klammer. ;)

Wenn ich ein solches Konstrukt beginne, setze ich immer erst das 
zugehörige Klammerpärchen und fülle dann den Inhalt. Zusammen mit 
sinnvoller Formatierung (einrücken und kommentieren) geht das auch gut, 
wenn der Editor es einem nicht so leicht macht.

Wenn mir im AVR-Studio was fehlt: das Markieren der zugehörigen Klammer, 
wenn man mit dem Cursor auf einer Klammer steht und Folding von 
Textblöcken.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jupp (Gast)
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>Eclipse ist eine tolle Entwicklungsumgebung, die auf Java läuft.

Und genau das ist der Punkt! Dann kannst du gleich zu Linux 
wechseln...frickeln, warten, alles andere halt als effektives Arbeiten.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Hi,
ich entwickle unter Linux mit dem Editor kate und brenne mit avrdude aus 
dem makefile heraus. Zur Kommunikation mit dem AVR kommt gtkterm zum 
Einsatz.
kate bietet:
-Syntaxhighlighting
-Highlighting der zugehörigen schließenden Klammer, wenn man auf einer 
öffnenden Klamme steht und umgekehrt
-Automatische Ergänzung (Klammern, Ausdrücke ect)
-Automatisches Einrücken
-Integriertes Terminalfenster
-Mehrere Fenster zum Editieren (durch Reiter oder seitlichen Explorer 
auswählbar
-Programmierbare Tastenkürzel
-Symbolliste
und viele mehr....
Kurzum: Ich vermisse nichts. Eine Simulation ala simulavr habe ich nicht 
größer ausgetestet, da mir eine Simulation nicht viel bringen würde (da 
läuft zu viel in Echtzeit). Debuggen tue ich daher mit eingestreuten 
Uart Ausgaben, wenn es erforderlich ist.
cvs erledige ich mit tkcvs. Wird auch mit einem Tastenkürzel aus kate 
heraus aufgerufen.

Eclipe verwende ich beruflich (unter Win). Ich kann bei diesem Monster 
keinerlei Vorteile bei der AVR Programmierung gegenüber kate entdecken.

Gruß
Andy

hab mal ein ein kleineres Fenster von kate drangehängt.


Ah ja und @jupp: frickeln bei Linux ist schon längst vorbei. Mit Windows 
frickle ich weitaus mehr herum. Bei Linux läuft (bei mir zumindest) 
alles. Hier arbeite ich effektiv ;-)

Autor: Björn G. (tueftler)
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Ja, Kate sieht wirklich nicht verkehrt aus!

Die Dinge die Du beschrieben hattest sind im AVR-Studio einfach 
Mangelware - leider.

Natürlich kann ich auch von Hand direkt die öffnende und schliessende 
Klammer machen aber wenn der Editor das so schön wie bei meinem Test 
automatisch vollzieht ist das echt schick :-)

Schönen Sonntag noch allen
Björn

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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>Natürlich kann ich auch von Hand direkt die öffnende und schliessende
>Klammer machen aber wenn der Editor das so schön wie bei meinem Test
>automatisch vollzieht ist das echt schick :-)

Ist die erste Funktion, die ich in Eclipse für jede Programmiersprache 
abklemme. Ich mag es nicht, wenn sich ein Programm beim Tippen 
einmischt. Ist aber reine Geschmackssache.

An die automatische Einrückung habe ich mich dagegen gewöhnen können.

Autor: Markus L. (lucky79)
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Ich benutze den Eclipse, da ich nicht nur avr-gcc sondern auch in 
anderen Sprachen programmiere. Die Vorteile sind halt, dass man Eclipse 
alles beibringen kann, was man benötigt. Es gibt viele Plugins dazu.

Da ich sowohl auf Linux als auch auf Windows arbeite hab ich auf beiden 
Systemen die selbe Umgebung, was ja schon mal ein riesen Vorteil is.
In Punkto Performance hab ich keinerlei Problemen, zumal ich auf einem 
Athlon XP 1800+ mit 512MB RAM programmiere, also nicht gerade ein 
Geschwindigkeitswunder.

Alles in Allem würd ich sagen, schau dir mehrere Umgebungen an und 
entscheide dann, welche dir am Besten gefällt bzw. mit welcher Umgebung 
du am besten zurechtkommst. Manche sind ja nicht gerade sehr intuitiv 
gestaltet....

Grüße,
Markus

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Was hat das Ganze eigentlich mit dem AVR-Studio zu tun? AVR-Studio ist 
die Plattform für den AVR-Assembler. AVR-GCC ist ein Plugin, wenn schon, 
dann beschwert euch dort.

MfG Spess

Autor: Daniel R. (zerrome)
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Wie sieht es mit der Simulation von Programmcode in Eclipse aus?
Ist im AVR-Studio sehr komfortabel und ich habe unter Linux noch nichts 
vergleichbares gefunden...

Autor: Tuxist (Gast)
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Ktechlab etc..

Autor: Esquilax (Gast)
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Ich programmier in Eclipse.
Da ich in der BS Java in Eclipse programmiere bin ich es schon gewöhnt.
Ich find es sehr komfortabel. Viel komfortabler als AVR-Studio. 
AVR-Studio wirkt auf mich irgendwie hm...altbacken.
Ich kann AVR-Studio auch teilweise nicht richtig maximieren. Das Fenster 
ist dann irgendwie verschoben. Ausser, dass meine Task-Leiste 2 Zeilen 
hoch ist hab ich standard Windows XP.

Man muss sich halt ne Zeit lang einarbeiten. Es ist auch nicht schlecht, 
wenn man jemanden hat, der einem am Anfang zur seite steht. Der 
Funktionsumfang kann einen sonst schnell mal erschlagen ;-)

"
Und genau das ist der Punkt! Dann kannst du gleich zu Linux
wechseln...frickeln, warten, alles andere halt als effektives Arbeiten.
"
Geh und iss deinen Fisch.
Lasst euch von so einem Gelaber nicht abschrecken. Man sieht Eclipse 
nicht an, dass es ein Java-Programm ist. Und auch von der 
Geschwindigkeit her braucht es sich nicht gegenüber "standard 
Windowsapplikationen" zu verstecken. Man braucht halt genügend RAM - 
aber das dürfte ja für eine so mächtiges SDK normal sein...

Autor: sam (Gast)
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Für mich war ein Grund, lieber mit Eclipse zu arbeiten, der, dass das 
AVRStudio C++ nicht unterstützt.
In Eclipse ist das kein Problem.

Autor: Michael (Gast)
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Ich kann Dir nur das Tool "CodeVisionAVR" ans Herz legen. Dieses besitzt 
einen Wizard. Dort kannste mit wenigen Mausklicks einstellen ob du den 
ADC, DAC, SPI, LCD verwenden möchtest. Es wird anschließend eine 
automatische Initialisierungsroutine erstellt und Du kannst sofort 
beginnen den Code in C zu schreiben. Hat wunderbar funktioniert. Kostet 
auch weniger als 100€ daher ist es für berufliche Zwecke wunderbar. Vor 
allem braucht man nicht 100h und Eclipse zu installieren.

Man kann aber auch den IAR-Compiler benutzen. Es gibt eine kostenlose 
Version vom diesem Compiler. Solange man nicht eine gewisse größe am 
Quellcode überschreitet funktioniert alles wunderbar. Jedoch würde ich 
für den AVR das Tool "CodeVisionAVR" benutzen

Autor: Michael (Gast)
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Hier ist mal ein Link zu den ganzen Funktionen

http://www.hpinfotech.ro/html/cvavr_features.htm

Diese Firmen verwenden alle diesen Compiler (spricht doch für sich)

http://www.hpinfotech.ro/html/customers.htm

Autor: Dirk (Gast)
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"CodeVisionAVR" kann kein C++

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