Gast
#804955
Ich habe gerade ein sehr merkwürdiges Problem: Ein Tiny 12 wird mit Brownout 2.7 Volt betrieben. Zum Ausschalten der Schaltung wird ein Pin auf Low gelegt, womit dann ein Transistor die Stromversorgung abklemmt. Der Tiny zieht sich sozusagen den Boden unter den Füßen weg. Ist sozusagen eine Selbsthaltung - der Chip sorgt selber dafür, dass die Versorgungsspannung da bleibt oder er sie sich entzieht. Über einen 1000uF Kondensator und bei eingeschalteter LED als Last dauert das dann ca. 0.5 Sekunden. Meist klappt das gut. Manchmal aber scheint der Prozessor bei 2.7 Volt zwar einen Brownout-Reset zu machen, dann aber doch wieder für einen ganz kurzen Moment durchzustarten. Dann wird im Programm sofort wieder der "Selbsterhaltungspin" auf High gezogen, womit dann die Schaltung wieder eingeschaltet ist. Die einzige Erklärung, die ich dafür habe: Beim Übergang in den Reset werden nicht erwartungsgemäß alle Pins sofort eindeutig auf hochohmig gelegt, sondern kurzzeitig gibt es einen High-Pegel am "Selbsterhaltungspin". Hat jemand mal so einen Effekt bei AVR-Controllern entdeckt, dass die beim Übergang in den Reset noch ganz kurz irgendwelche unklaren Pegel auf den IO-Pins ausgeben?